Ich habe ihn gesehen und… Tja… Ich weiss ja nicht so recht. CINEMA nennt den Film kurz und knapp „Edelkitsch“: Slow-Motion, Hanks patentierte Kummermiene und tremelierende Streicher. Ich denke schon, dass die Zeitschrift damit den Punkt trifft.
Dem kann ich mich anschließen, wobei ich auch finde das die Mimik von Coffey einfach super ist!
Nur eines hab ich nicht verstanden: er sagt zum Schluß „die liebe zueinander hat sie umgebracht“…
Weiß jemand was er damit gemeint hat?
Danke
Wolfgang
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Nur eines hab ich nicht verstanden: er
sagt zum Schluß „die liebe zueinander hat
sie umgebracht“…
Weiß jemand was er damit gemeint hat?
Der abgedrehte Junge der beide in Wirklichkeit entführte, sagte der einen, er töte ihre Schwester, wenn sie auch nur einen Mucks sagt und umgekehrt. Um die jeweilige Schwester zu schützen schwiegen sie.
Ich fand ihn herausragend. Nimmt man mal den Ami-Abstrich vor (Heiligenschein im Kino, Funken und Weichzeichner, niedliche Maus - die war aber echt klasse), dann denke ich ist der Film wirklich gut und vor allem unterhaltsam.
Wahrscheinlich kriegt Hanks ´nen Oscar für die Pinkeleinlage und seine Mimik dabei
Ich denke aber wirklich der Film ist die beste King-Verfilmung ever since. Komplett gute Besetzung (da hat Hanks ja fast alle seine Kumpels aus Forrest Gump und Saving Private Ryan zusammengetrommelt), interessante Metaphern á la King und keine Sekunde Langeweile.
Natürlich ist die Sache auf herzerweichend ausgelegt, aber dennoch finde ich es nicht übertrieben, wenn man da so andere US-Filme der letzten Zeit betrachtet…
Ich kenne hier leider Stephen Kings Werke nicht (erläuter doch mal). Ansonsten gefällt mir diese Kunstform des Films schon; Diese Mischung eines sehr ernsten und traurigen Themas mit Szenen wie der Maus auf dem Gang, Tom Hanks Pinkelszenen und die genial-lustige dramturgische Darstellung und Kameraperspektiven der Szene, in welcher der abgedrehte Mädchenmörder mit dem Feuerwehr schlauch abgespritzt wird. Genauso gefällt mir, dass sich der Film seine Zeit zum erzählen lässt, so glaubt man wenigstens nicht sofort bei Akte-X zu sein, weil Anfangs alles sehr glaubhaft und realistisch dargestellt wird.
Trotzdem doch wohl ein „Märchen für Männer“ (CINEMA).
Bitte um Antwort
Stefan
Ich fand ihn herausragend. Nimmt man mal
den Ami-Abstrich vor (Heiligenschein im
Kino, Funken und Weichzeichner, niedliche
Maus - die war aber echt klasse), dann
denke ich ist der Film wirklich gut und
vor allem unterhaltsam.
Wahrscheinlich kriegt Hanks ´nen Oscar
für die Pinkeleinlage und seine Mimik
dabei
Ich denke aber wirklich der Film ist die
beste King-Verfilmung ever since.
Komplett gute Besetzung (da hat Hanks ja
fast alle seine Kumpels aus Forrest Gump
und Saving Private Ryan
zusammengetrommelt), interessante
Metaphern á la King und keine Sekunde
Langeweile.
Natürlich ist die Sache auf
herzerweichend ausgelegt, aber dennoch
finde ich es nicht übertrieben, wenn man
da so andere US-Filme der letzten Zeit
betrachtet…
was ich meine ist für viele vielleicht typisch amerikanisches Klischeedenken, ich denke aber es sagt viel über King aus.
King benutzt für durchaus komplizierte Zusammenhänge und Tatsachen oftmals verblüffend einfache Bilder.
Am meisten beindruckt hat mich die Tatsache, das Coffey, nachdem er die Frau des Gefängnisdirektors von ihrem Leiden befreit hat, dieses über den Wärter in den eigentlichen Täter transferiert hat.
Dieses Übel wurde ja als eine Art Asche dargestellt (obwohl es ja zunächst wie Fliegen aussah), also einer alltäglichen, wenn auch unangenehmen Sache.
Asche, als Abfallprodukt und unangenehmer Stoff steht also hier für Krankheit/Übel/Leid und wird sehr einfach und plastisch dargestellt.
Die Idee Coffey dann als Gerechtigkeit herstellenden GEfangenen einzusetzen, indem er den Verstand unseres Freundes mit dem Schlagstock vernebelt und ihn dazu benutzt, den wahren Täter zu richten finde ich schon ziemlich gut.
Das ist für mich auch die wichtigste Szene des Films.
Davon abgesehen geht es bei King in jedem seiner Bücher, das ich kenne um die (wie ich vermute persönlich bedingte) Verarbeitung des Motivs „alt - allein“.
Vielleicht ist das ja auch eine der Ängste Kings, dennwie gesagt, in jedem Buch Kings das ich kenne ist das eines der wichtigsten Motive, so wie auch in der „GM“, in der Hanks ja auch seine Freunde und seine Familie hinter sich lassen muss und letztendlich zu einem zumindest sehr langen Leben verdammt ist - ohne Menschen, die einen begleiten sicherlich nicht unbedingt die allerbeste Vorstellung.
Das sind so ein paar Kleinigkeiten, die mir ganz gut gefallen haben.
Reicht das mal für den Anfang?
meine Meinung: Mal wieder sinnlos Geld verschwendet!!!
Es war der schrecklichste und peinlichst Film, den ich seit langem gesehen habe…
Diese überzogen Art von Symbolik übertrifft wirklich jegliche „Edelkitsch“-Movies aus den USA…
Die Moral des Films:
Alles Böse wird auf irgendeine Art und Weise gesühnt (hui, wie neu!!!)
Und Gott existiert doch
Es gibt einen neuen Jesus (ach, wie schön hat der Schwarze doch auf das Tuch bei seiner execution verzichtet, so wie Jesus den Betäubungstrank ablehte…)
4)Wunder gibt es immer wieder
5)Auch blöd-wirkende Menschen, Riesen und Schwarze sind Geschöpfe Gottes (auch sehr neu)
In der Todeszelle kann man auch eine schöne Zeit verbringen
Man nehme ein paar bekanntere Schauspieler und bekomme für jeglichen Scheiß Geld
Auch Mäuse werden grau
Fieslinge sind eigentlich Weicheier und Schwache sind ganz toll
Alles in allem:
ES LEBE DIE SCHWARZ-WEUSS-MALEREI
Ich kann alle, die in Geldnöten sind nur davor warnen, für diese Mist Ged auszugeben!!!
Ja, und diese wirklich eindrucksvolle Meiserleistung von Tom Hanks, bei seinen Blasenschmerzen das selbe Gesicht aufzuziehen wie bei der execution von dem „riesigen Wunder“ - da wissen wir welche Qualen er bei seiner Infektion gehabt haben muß!!!
Unterhaltsam war es dennoch:
Wir haben wetten abgeschlossen, was nun als nächstes an Überzogenheit und Kitsch passieren muß - und unsere Erwartungen wurden ständig übertroffen… Wir konnten so richtig lachen…
Und das ist wirklich traurig bei einem Film, bei dem das Thema die Todesstrafe ist.
Sehr bedauerlich ist auch, daß Tom Hanks in einem Interview sagte, daß er FÜR die Todesstrafe ist…Dann wundert einen wirklich nicht mehr, daß er in diesem Film mitspielte…
Lieben Gruß,
Andrea
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Genau diese Moral- und Ethik-Erklärungen sind es auch, die mich über den Film zweifeln lassen. Dass manche Szenen wirklich lustig waren hatte mich wegen der Kombination mit diesem ernsthaften Thema eigentlich eher gefallen, aber dieser fade Beigeschmack einer typischen Hollywood-Predigt…
Die unterhaltsamen Momente erleichterten den Zugang zum Thema ungemein, man könnte auch denken, der Regiesseur wollte einen selber dazu bringen, sich beim Lachen zu erwischen um diesen bitteren Ernst, welcher meistens vorherrscht, zu entschärfen und zu reduzieren.
Wie auch immer, wäre es ein Spielfilm mit Doku-Charakter geworden hätte das meiner Meinung dazu vielleicht ganz gut getan. Ich zitierte CINEMA schon in einem anderen Beitrag: ,Märchen für Männer".
meine Meinung: Mal wieder sinnlos Geld
verschwendet!!!
Es war der schrecklichste und peinlichst
Film, den ich seit langem gesehen habe…
Diese überzogen Art von Symbolik
übertrifft wirklich jegliche
„Edelkitsch“-Movies aus den USA…
Die Moral des Films:
Alles Böse wird auf irgendeine Art und
Weise gesühnt (hui, wie neu!!!)
Und Gott existiert doch
Es gibt einen neuen Jesus (ach, wie
schön hat der Schwarze doch auf das Tuch
bei seiner execution verzichtet, so wie
Jesus den Betäubungstrank ablehte…)
4)Wunder gibt es immer wieder
5)Auch blöd-wirkende Menschen, Riesen und
Schwarze sind Geschöpfe Gottes (auch sehr
neu)
In der Todeszelle kann man auch eine
schöne Zeit verbringen
Man nehme ein paar bekanntere
Schauspieler und bekomme für jeglichen
Scheiß Geld
Auch Mäuse werden grau
Fieslinge sind eigentlich Weicheier
und Schwache sind ganz toll
Alles in allem:
ES LEBE DIE SCHWARZ-WEUSS-MALEREI
Ich kann alle, die in Geldnöten sind nur
davor warnen, für diese Mist Ged
auszugeben!!!
Ja, und diese wirklich eindrucksvolle
Meiserleistung von Tom Hanks, bei seinen
Blasenschmerzen das selbe Gesicht
aufzuziehen wie bei der execution von dem
„riesigen Wunder“ - da wissen wir welche
Qualen er bei seiner Infektion gehabt
haben muß!!!
Unterhaltsam war es dennoch:
Wir haben wetten abgeschlossen, was nun
als nächstes an Überzogenheit und Kitsch
passieren muß - und unsere Erwartungen
wurden ständig übertroffen… Wir konnten
so richtig lachen…
Und das ist wirklich traurig bei einem
Film, bei dem das Thema die Todesstrafe
ist.
Sehr bedauerlich ist auch, daß Tom Hanks
in einem Interview sagte, daß er FÜR die
Todesstrafe ist…Dann wundert einen
wirklich nicht mehr, daß er in diesem
Film mitspielte…
Genau diese Moral- und Ethik-Erklärungen
sind es auch, die mich über den Film
zweifeln lassen.
Das spricht für Deinen gfuten Gecshmack *g*
Dass manche Szenen
wirklich lustig waren hatte mich wegen
der Kombination mit diesem ernsthaften
Thema eigentlich eher gefallen, aber
dieser fade Beigeschmack einer typischen
Hollywood-Predigt…
Ich finde es auch nicht schlecht, wenn man den Zuschauer mit einem solch ernsten Thema nicht allzu sehr bombadiert. Aber es war einfach ZU VIEL Humor…und vor allem, waren auch ernstere Szenen ungewollt komisch durch diesen Hollywood-Kitsch…
Die unterhaltsamen Momente erleichterten
den Zugang zum Thema ungemein, man könnte
auch denken, der Regiesseur wollte einen
selber dazu bringen, sich beim Lachen zu
erwischen um diesen bitteren Ernst,
welcher meistens vorherrscht, zu
entschärfen und zu reduzieren.
Aber er reduzierte es einfach zu sehr…und war, wie schon gesagt ungewollt komisch…
Wie auch immer, wäre es ein Spielfilm mit
Doku-Charakter geworden hätte das meiner
Meinung dazu vielleicht ganz gut getan.
Also, „Dead Man Walking“ war da doch um einiges besser…
By the way: Hat der eigentlich damals Oscars bekommen?
Ich zitierte CINEMA schon in einem
anderen Beitrag: ,Märchen für Männer".
Oja…Aber nicht nur für Männer…und noch dazu ein Märchen, das mißlungen ist…
Liebe Grüße,
Andrea
meine Meinung: Mal wieder sinnlos Geld
verschwendet!!!
Es war der schrecklichste und peinlichst
Film, den ich seit langem gesehen habe…
Diese überzogen Art von Symbolik
übertrifft wirklich jegliche
„Edelkitsch“-Movies aus den USA…
Die Moral des Films:
Alles Böse wird auf irgendeine Art und
Weise gesühnt (hui, wie neu!!!)
Und Gott existiert doch
Es gibt einen neuen Jesus (ach, wie
schön hat der Schwarze doch auf das Tuch
bei seiner execution verzichtet, so wie
Jesus den Betäubungstrank ablehte…)
4)Wunder gibt es immer wieder
5)Auch blöd-wirkende Menschen, Riesen und
Schwarze sind Geschöpfe Gottes (auch sehr
neu)
In der Todeszelle kann man auch eine
schöne Zeit verbringen
Man nehme ein paar bekanntere
Schauspieler und bekomme für jeglichen
Scheiß Geld
Auch Mäuse werden grau
Fieslinge sind eigentlich Weicheier
und Schwache sind ganz toll
Alles in allem:
ES LEBE DIE SCHWARZ-WEUSS-MALEREI
Ich kann alle, die in Geldnöten sind nur
davor warnen, für diese Mist Ged
auszugeben!!!
Ja, und diese wirklich eindrucksvolle
Meiserleistung von Tom Hanks, bei seinen
Blasenschmerzen das selbe Gesicht
aufzuziehen wie bei der execution von dem
„riesigen Wunder“ - da wissen wir welche
Qualen er bei seiner Infektion gehabt
haben muß!!!
Unterhaltsam war es dennoch:
Wir haben wetten abgeschlossen, was nun
als nächstes an Überzogenheit und Kitsch
passieren muß - und unsere Erwartungen
wurden ständig übertroffen… Wir konnten
so richtig lachen…
Und das ist wirklich traurig bei einem
Film, bei dem das Thema die Todesstrafe
ist.
Sehr bedauerlich ist auch, daß Tom Hanks
in einem Interview sagte, daß er FÜR die
Todesstrafe ist…Dann wundert einen
wirklich nicht mehr, daß er in diesem
Film mitspielte…
King benutzt für durchaus komplizierte
Zusammenhänge und Tatsachen oftmals
verblüffend einfache Bilder.
(…)
Davon abgesehen geht es bei King in jedem
seiner Bücher, das ich kenne um die (wie
ich vermute persönlich bedingte)
Verarbeitung des Motivs „alt - allein“.
Hi Uwe,
für mich ist immer noch „The Shining“ von Stanley Kubrick die beste S. King Adaption (auch wenn, wie so oft, das Buch _natürlich_ viel beser ist). Falls Du den Film nicht kennst: unbedingt ansehen !
doch kenn ich. Aber es gibt einen Grund, warum ich ihn nicht so gut finde:
Man merkt Nicholson sofort an, dass er einen Verrückten spielt, da ist schon alles vorweggegriffen.
Na endlich mal ne vernünftige Meinung!!!
Ich fand, dass der Film einer der besten war, die ich seit langem gesehen habe!
Und für alle Kritiker:
Warum geht ihr denn ins Kino? Wenn ihr das wahre Leben wollt, bleibt bei Dokumentationen. Die Filmwelt, die für Kino und Fernsehen produziert ist nun mal eine kleine oft träumerische Welt für sich. Was erwartet ihr?
Natürlich war da vieles was man hätte anders machen können. - Doch fakt ist doch, dass jeder der das Buch kannte nichts anderes hat erwarten können.
Also:
Umsetzung: Brilliant.
Die 3 Stunden vergingen wie im Flug.
Nur zu empfehlen.
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für mich ist immer noch „The Shining“ von
Stanley Kubrick die beste S. King
Adaption (auch wenn, wie so oft, das Buch
_natürlich_ viel beser ist).
Hallo !
Da Reihe ich mich auch einfach mit ein und gebe meine Meinung zu SK Verfilmungen ab. Also ich finde der großteil aller Verfilmungen richtig schlecht. Doch glücklicherweise gibt es immer Regisseure die etwas richtig gutes draus machen.
Meine Lieblingsverfilmung, die mir sogar besser gefiel als das Buch, ist Carrie. Ebenfalls gut gelungen fand ich Friedhof der Kuscheltiere, Dolores und eben auch Green Mile, wo mir das Buch, oder besser die Bücher, nur mittelmäßig gefielen.