'Thema Angst' - Diskussionsrunde gestalten?

Hallo liebe www-ler,

1x im Monat findet bei uns ein NLP-Arbeitskreis statt, in dem wir die unterschiedlichsten Themen diskutieren. Da ich vor einiger Zeit das Buch „Grundformen der Angst“ von Fritz Rieman gelesen hatte und mich das Thema sehr interessiert, wird das „Thema Angst“ jetzt in unserem Februar-Abend zum Diskussionsgegenstand.

Und für diesen Abend wurde ich auch zur „Patin“ ausgewählt, d.h. ich sollte zumindest die Grundimpulse zur Diskussion für diesen Abend geben. Nur steh ich momentan noch etwas ratlos da, was ich mit dem Thema (u.a. auch im Zusammenhang mit NLP) anfangen soll, deswegen sollte es ja auch Thema eines Praxisabends werden…

Habt ihr irgendwelche Ideen/Vorschläge/Hinweise/Fragen zum Diskussionsanstoss für mich?
Dauer: ca. 1 1/2 - max. 2 Stunden und (fast) alle Teilnehmer kennen das Buch, es wird also höchstens eine kurze Auffrischung der 4 Grundtypen geben! Es geht hauptsächlich um die Diskussion rund um das Thema…

Danke fürs Helfen! Karin

Hallo liebe www-lerin,

Habt ihr irgendwelche Ideen/Vorschläge/Hinweise/Fragen zum
Diskussionsanstoss für mich?

Schau mal im nächsten Artikelbaum zu „Krebsangst“ von Renee Bernadette dort ist ein vielleicht für Dich nützlicher Link.

MfG
Sophia

Hallo Nofretiri

Da ich vor
einiger Zeit das Buch „Grundformen der Angst“ von
Fritz Rieman
gelesen hatte und mich das Thema sehr
interessiert, wird das „Thema Angst“ jetzt in unserem
Februar-Abend zum Diskussionsgegenstand.

Es gibt zwei Bücher, die alle Welt gelesen hat, das ist
1.„DIe Kunst des Liebens“ von Erich Fromm und
2.)„Grundeformen der Angst“ von Fritze Riemann.
Beide Bücher waren seinerzeit -60er Jahre-nicht schlecht und sind nicht zu Unrecht Besteseller geworden.
Inzwischen gibt es aber weitaus zeitgemäßere Bücher, die das Verhältnis der Persönlichkeitstypen zu ihen Ängsten und Entstehungs-Phasen thematisieren.
Ich nenne nur mal eines:
Karl König: "Kleine psychoanalytische Charakterkunde, erschienen 1992 in der Sammling Vandenhoeck, bei Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen. Gibts als preiswertes Taschebuch und ist dem alten Riemann der 60er Jahre naturgemäß um Längen voraus.
Gruß,
Branden

Und für diesen Abend wurde ich auch zur „Patin“ ausgewählt,
d.h. ich sollte zumindest die Grundimpulse zur Diskussion für
diesen Abend geben. Nur steh ich momentan noch etwas ratlos
da, was ich mit dem Thema (u.a. auch im Zusammenhang mit NLP)
anfangen soll, deswegen sollte es ja auch Thema eines
Praxisabends werden…

Habt ihr irgendwelche Ideen/Vorschläge/Hinweise/Fragen zum
Diskussionsanstoss für mich?
Dauer: ca. 1 1/2 - max. 2 Stunden und (fast) alle Teilnehmer
kennen das Buch, es wird also höchstens eine kurze
Auffrischung der 4 Grundtypen geben! Es geht hauptsächlich um
die Diskussion rund um das Thema…

Danke fürs Helfen! Karin

Hallo Branden,

Es gibt zwei Bücher, die alle Welt gelesen hat, das ist
1.„DIe Kunst des Liebens“ von Erich Fromm und
2.)„Grundeformen der Angst“ von Fritze Riemann.

Tja, dann gehör’ ich wohl doch nicht zu „alle Welt“ *g*, denn das erste gehört(e) nicht in meine Leseliste. Außerdem sollte das Buch selbst höchstens als Einstieg für das Thema Angst herhalten, aber keineswegs Gegenstand des Abends werden…

Inzwischen gibt es aber weitaus zeitgemäßere Bücher, die das
Verhältnis der Persönlichkeitstypen zu ihen Ängsten und
Entstehungs-Phasen thematisieren.

…genauso wie jedes andere Buch zu dem Thema (trotzdem ein „Dankeschön“ für den Buchhinweis!).

Es geht mir vielmehr darum, irgendwie das „Thema Angst“ im Allgemeinen und seinen Facetten etwas anzureissen, welche Aspekte es haben/geben könnte. Und genau da stosse ich eben an meine Grenzen, da ich bisher mit dem Thema so gut wie gar nichts zu tun hatte.

Was ich mir wünsche, wären eben ein paar Grundideen, die man als Fragestellungen in unseren Themenabend zum Thema „Angst“ einbringen könnte, um daraus eine Diskussion entstehen zu lassen. Also, wer evtl. doch noch ein paar Ideen für mich hat - Her damit! :smile:

Schöne Grüße Karin

Angst - Welche Aufgabe hat sie?
Das Angst-Thema ist mir nicht unbekannt. Nur - meine Einstellung hat sich gewandelt. Früher versuchte ich es auch mal mit NLP. Ich kaufte mir das Buch „NLP-Welten“ von Susanne Haag. Las sich interessant, bis ich mitbekam, dass das „P“ in „NLP“ für Programmierung steht. Auch wenn ich selber eine Unmenge an Programmen geschrieben habe, programmieren (lassen) wollte ich mich nie. So kam ich vom Thema NLP wieder weg …

Angst hat die Aufgabe, uns zu beschützen. Dies tut sie sehr effektiv! Was aber geschieht, wenn sich ein Ritus einschleift, der mit „Angst vor der Angst“ beschrieben werden könnte? Wenn ich schon aus Furcht, wieder Angst zu bekommen, Angst empfinde. Aus meiner Sicht ist Angst eine innere Unruhe (bis hin zu mitunter gewaltsamen körperlichen Reaktionen). Leider kann es geschehen, dass sie dabei das Ziel aus den Augen verliert…

Furcht hingegen hat immer ein klares Objekt als Ziel. Man kann sich vor Dunkelheit fürchten, vor Gespenstern, vor gewaltsamen Zeitgenossen. Hier kann ich gezielt reagieren - im Hellen bleiben, geschütze Plätze suchen usw.

Der Angst hingegen kann ich nicht ausweichen, ich schleppe sie dauernd mit mir rum. Und wenn sie einen überwältigt, dann ist das aber eine echte Bescherung! Somit stünde also die Frage, wie entsteht Angst vor der Angst? Wie real ist sie, was bedeutet sie für mich, wie kann ich ihr begegnen …

Wie kann ich erreichen, dass ich mich ihr einfach stellen, sie einfach zulassen kann? Wie kann ich Anderen helfen, diesen Schritt zu gehen, die Angst einmal voll zu durchleben? So etwas geht bis ans Leben…

Vielleicht wären dies ein paar Ansätze …

Liebe Karin!

Ich kann nicht eindeutig erkennen, worum es dir geht: Riemann und Angst? Angst und NLP? um das Thema Angst im allgemeinen? um das allgemeine Thema Angst im klinischen Sinne verstanden als „Angststörung“?

Falls um vor- und letzteres, bieten ein Text wie dieser
http://www.klinische-psychologie-mainz.de/abteilung/…
oder dieser
http://www.littenheid.ch/rcontent.asp?ct=555&nv=2235…
oder vielleicht sogar dieser
http://bieson.ub.uni-bielefeld.de/volltexte/2003/363…
(1,5 MB!)
sicherlich mehr als genug Diskussionsanregungen in alle Richtungen.

_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð €


Angst ist unsere vierte Dimension._

Hallo,

Heiße nicht Branden, beschäftigte mich trotzdem.

…(trotzdem ein „Dankeschön“ für den Buchhinweis!).

da war ich echt erleichtert, wenn zwar auch in Klammern, so doch anzutreffen.

Es geht mir vielmehr darum, irgendwie das „Thema Angst“ im
Allgemeinen und seinen Facetten etwas anzureissen, welche
Aspekte es haben/geben könnte.

Nur wie willst Du ein Thema anreißen, zu dem Du keine theoretische Basis, also ein allgemeines Wissen zu den Grundformen der Angst aus dem Lesen von Büchern hast?

Und genau da stosse ich eben an meine Grenzen,
da ich bisher mit dem Thema so gut wie gar nichts zu tun hatte.

Beneideswert, dass Du mit dem Thema Angst bisher in Deinem Leben so gut wie nichts zu tun hattest.
Hattest Du wirklich noch kaum Angst auch keine Prüfungsangst?
Falls doch, könnte man doch mit einem persönlichen möglichst spannenden Beispiel (einem wahren, gestrickten, andereswo geklautem oder sonstwie konstruierten) die Diskussion eröffnen…

Was ich mir wünsche, wären eben ein paar Grundideen,
die man als Fragestellungen in unseren Themenabend zum Thema
„Angst“ einbringen könnte,

… fragen, ob andere ähnliches erlebten.
Wann das letzte Mal Angst verspürt, wo, wie, wie stark, Verlauf, Konsequenzen, damit verbundene Verhaltensänderungen, wie mit der Angst umgegangen, sich schon mal Mut gemacht mit Selbstprogrammierungen in Form von Affirmationen, usw.

Schöne Grüße Karin

Dir auch und viel Erfolg wünscht
Sophia

Hallo Karin,

Du hast mir zwar bis heute noch nicht auf meinen am 4.2.08 geleisteten Artikel geantwortet, was mich unzufrieden stimmt.
Ich meine, wenn jemand so freundlich ist und seine kostbare Freizeit investiert, um Dir zu helfen, dann darf das doch einen Dank wert sein. Oder wie denkst Du darüber.
So ganz ohne Dank und Wertschätzung geht dann auch die Motivation und das Interesse an Deinem Thema verloren.

Und trotzdem kann ich mich, entgegen meiner Prinzipien im Moment kaum bremsen, Dir noch mal zu schreiben. Heute beim Kochen (es gab verschiedene Arten geschmortes Gemüse mit weißen Bohnen) kam mir doch so ganz plötzlich noch eine Idee zu Deiner Anfrage ans www:

Wie geht es Dir mit Deiner Aufgabe, zum Thema „Angst“ eine Diskussion in Deinem NLP Kaffekränzchen zu führen?
Wie fühlst Du Dich?
Bis Du aufgeregt, unsicher, hast Du Lampenfieber etc.
Wie geht es Dir damit, dass hier im www Dir keiner so richtig das komplette Konzept für die Diskussion servieren möchte?
Ärgert Dich das und was steckt hinter dem Ärger?

Ich habe wahrlich keine Absicht Dich zu therapieren,
sondern ich will nur auf das nächstliegenste aufmerksam machen.
Vielleicht ist es ein gelungener sehr lebensnaher Einstieg und für die Teilnehmer der Diskussion gut mitzuempfinden, wenn Du über Deine Unsicherheiten, Ängste etc. vor dieser Diskussion sprichst und dann die anderen einsteigen läßt.

Nich so richtig verstehen tue ich:

Es geht mir vielmehr darum, irgendwie das „Thema Angst“ im
Allgemeinen und seinen Facetten etwas anzureissen, welche
Aspekte es haben/geben könnte. Und genau da stosse ich eben an
meine Grenzen, da ich bisher mit dem Thema so gut wie gar
nichts zu tun hatte.

Was meinst Du damit:

„… da ich bisher mit dem Thema so gut wie
gar nichts zu tun hatte“

Meinst Du, Du hattest mit dem Thema Angst in Deinem Leben oder in der Theorie oder mit der Gestaltung einer solchen Diskussion noch fast nichts zu tun?

Angst ist eines der fünf universellen Gefühle und es wird von honorigen Größen der Psy behauptet, wenn man eines dieser Gefühle nicht erleben kann, dann fehlt einem etwas. Die werden noch schärfer und schlußfolgern, wenn eines dieser Gefühle n.a. auch Angst nicht empfunden werden kann, dann sei dieser Mensch krank.

Gruß
Sophia