Hallo,
meine Antwort macht für Dich nur Sinn, wenn Du evangelisch bist…
Ich habe auf `ner Fachschule meinen Gem-päd gemacht und habe
in der „normalen“ Kirche immer Probleme mit der Anerkennung…
Jetzt überlege ich, Theologie zu studieren.
Wollte deshalb gerne fragen, ob das schon wer gemacht hat,
aufbauend sozusagen.
Theologie habe ich studiert, aber nicht „aufbauend“. Ich glaube auch nicht, daß es, zumindest im evangelischen Bereich, möglich ist. Ein „Volltheologie“-Studium (also mit dem Ziel Pfarramt oder auch Fakultätsexamen/MAgister, nicht Lehramt) setzt grundsätzlich Sprachkenntnisse voraus, Latein (je nach Landeskirche verschieden), Griechisch und Hebräisch. In der Regel werden dann 8 „sprachfreie“ (also nach Bestehen der letzten Sprachprüfung) vor der Zulassung zum Examen verlangt. Jede Landeskirche hat im Einzelnen eigene Regelungen. Falls Du es nicht weißt, solltest Du unter www.ekd.de als erstes herausfinden, wecher Landeskirche Du angehörst. Dort solltest Du Dich dann an das Ausbildungsderzernat wenden. Ich kenne die Nachwuchssituation Deiner Landeskirche nicht. Manche haben durchaus sozusagen alternative Zugangswege zum Pfarramt.
Ach ja: Maßgeblich ist übrigens nicht die Kirche, in deren Gebiet Du wohnst, sondern die, in deren Gebiet Du zur Konfirmation gegangen bist. Allerdings kann man diese Regelung durch Hinweis auf familiäre Bindungen oder aber dadurch, daß man schon lange in einem Gebiet wohnt, umgehen.
Gibt es Förderungen?
Hier gilt obiges, es ist abhängig von der Landeskirche. Einige Landeskirchen, manchmal auch Gemeinden, fördern „ihre“ Studenten mit Büchergeld und auch mit einem Examensstipendium.