Was wuerde passieren, wenn sich auf der Flaeche von 1 m Radius
am Erdboden die Schwerkraft lokal von 1 auf 5 g aendern
wuerde?
Zunächst einmal müßte man sich über die Geometrie des Schwerkraftfeldes im Klaren sein. Soll das Feld zylindrisch sein, also von der Fläche aus senkrecht nach oben gerichtet sein oder soll es kegelförmig vom Erdmittelpunkt ausgehen und die Erdoberfläche mit 1m Radius schneiden? Soll es womöglich kugelförmig sein, so daß die von der Fläche ausgehende Schwerkraft an allen Punkten gleichen Abstands zur Fläche identisch ist (natürlich addiert sich dann noch das Schwerkraftfeld der Erde vektoriell dazu)?
Weiterhin ist von Interesse, welchen Zeitraum Du beobachten willst und ob die Änderung schlagartig oder langsam vonstatten gehen soll. Willst Du wissen, was zum Zeitpunkt der schlagartigen Änderung passieren würde oder was der eigeschwungene Zustand ist?
Zunächst einmal müßte man sich über die Geometrie des
Schwerkraftfeldes im Klaren sein. Soll das Feld zylindrisch
sein, also von der Fläche aus senkrecht nach oben gerichtet
sein oder soll es kegelförmig vom Erdmittelpunkt ausgehen und
die Erdoberfläche mit 1m Radius schneiden? Soll es womöglich
kugelförmig sein, so daß die von der Fläche ausgehende
Schwerkraft an allen Punkten gleichen Abstands zur Fläche
identisch ist (natürlich addiert sich dann noch das
Schwerkraftfeld der Erde vektoriell dazu)?
Weiterhin ist von Interesse, welchen Zeitraum Du beobachten
willst und ob die Änderung schlagartig oder langsam vonstatten
gehen soll. Willst Du wissen, was zum Zeitpunkt der
schlagartigen Änderung passieren würde oder was der
eigeschwungene Zustand ist?
Munter bleiben… TRICHTEX
Ich moechte davon ausgehen, das das Feld in etwa homogen ist - als Annahme - das Feld sei in dem Zylinder der Senkrecht ueber dieser Flaeche steht exakt so beschaffen wie das normale Schwerefeld der Erde - nur ueber dieser Flaeche eben 5 x staerker.
Die Aenderung von 1 g auf 5 g sollte schlagartig erfolgen - als ob man einen Schalter umlegte. Da sich die Aenderung der Schwerkraft mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet, liegt der Aenderungszeitraum fuer den Bereich der Atmosphaere nahe bei 0.
Ich wuerde gerne wissen was passiert fuer den Zeitraum zwischen t=0 bis t=60 sek.
Wuerde mich freuen, wenn ihr mir bei diesem Gedankenexperiment weiterhelfen koenntet…
Hallo
Gegenfrage :
Wo gibt es den Nachweis , das Gravitation sich mit Lichtgeschwindigkeit „ausbreitet“ ?
Warum nicht etwas schneller oder langsamer ?
Auf jedenfall hättest Du ein Art gigantischen Staubsauger(nach oben gerichtet) , ein Inferno ohne Vergleich .
Bei Wirbelstürmen gibt es Kanalartige Erscheinungen , nur dann meist(?) aufwärts .
Dann ist es vielleicht genau andersherum als beim Wirbelsturm ?
MfG
Was wuerde passieren, wenn sich auf der Flaeche von 1 m Radius
am Erdboden die Schwerkraft lokal von 1 auf 5 g aendern
wuerde?
In dem Bereich über der Fläche würde die Gewichtskraft der Luft um den Faktor 5 steigen. Die Luft über der Fläche würde sich verhalten, als wäre sie ein 5 mal so dichtes Gas. Folglich sinkt die Luft nach unten weg und unten bildet sich ein Überdruck, der in alle Richtungen entweicht. Weiter oben wäre wegen der nach unten sinkenden Luft dagegen ein Unterdruck, der die Luft von außen anzieht. Es gäbe also einen kontinuierlichen Abwind im Bereich der Fläche. Wenn Du jetzt noch ein senkrechtes Rohr, oben und unten offen mit einem Windrad drin, auf die Fläche stellst, hättest Du ein Perpetuum Mobile. Das ist möglich, weil Dein konstruiertes Gravitations(kraft)feld nicht konservativ ist und man ihm permanent Energie entziehen könnte.
Welche Atmosphaerischen Effekte wuerden in der ueber der
Flaeche stehenden Saeule entstehen?
Naja, es wäre dort etwas windig und der Pflanzenwuchs auf der Fläche und drumherum wäre radial nach außen gerichtet, falls überhaupt was wächst.
Ich moechte davon ausgehen, das das Feld in etwa homogen ist -
als Annahme - das Feld sei in dem Zylinder der Senkrecht ueber
dieser Flaeche steht exakt so beschaffen wie das normale
Schwerefeld der Erde - nur ueber dieser Flaeche eben 5 x
staerker.
Die Aenderung von 1 g auf 5 g sollte schlagartig erfolgen
Ich wuerde gerne wissen was passiert fuer den Zeitraum
zwischen t=0 bis t=60 sek.
Beim „Einschalten“ entsteht in allen Höhen >0m über der Fläche ein Unterdruck gegenüber der 1 g - Umgebung. Da es kein begrenzendes Medium gibt, führt dieser Unterdruck zunächst dazu, daß Luft aus allen Richtungen in den Raum über der Fläche strömt. Für die weitere Betrachtung ist nun entscheidend, was an der Gravitationsgrenze passiert. Einerseits ist da der Druck innerhalb des 5 g - Zylinders, der höher als der Außendruck ist. Andererseits ist die erhöhte Gravitation die Ursache für diesen Druck. Das bedeutet, daß Gas, das von innen nach außen gelangen würde, sofort expandieren würde - diese Expansion aber würde an der Außenwand des Zylinders wiederum einen Überdruck erzeugen, der dem weiteren Gasaustritt entgegenwirkt, schließlich kann die Außenluft nicht unendlich schnell verdrängt werden. Zudem führt jeder Gasaustritt sofort wieder zu einem Unterdruck im 5 g - Feld. Meiner Ansicht nach würde sich deshalb nach dem „Vollaufen“ des Zylinders und diesbezüglichen Einschwingvorgängen ein statischer Zustand einstellen, innen der höhere, außen der geringere Druck.
Mit fließendem statt des harten Überganges könnte sich sowas vielleicht sogar simulieren lassen. Dazu müßte man ein Gas an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich stark beschleunigen. Man stelle sich dazu zwei gasgefüllte Zylinder vor, die an einer Seite einen Boden haben und sich mit den offenen Seiten berühren. Beide Zylinder sind auf einer Achse montiert. Zunächst sind die Zylinder durch eine Blende gasdicht voneinander getrennt. Jetzt werden beide in unterschiedlich schnelle Rotation versetzt. Nach einer Weile werden die sich drehenden Gase wegen der unterschiedlichen Zentrifugalkraft unterschiedliche Drücke an den Zylinderwandungen verursachen. Jetzt wird die Blende entfernt. Was wird passieren?
Nun, sicher wird sich ein fließender Druckübergang ausbilden, der stärkste Druck wird im Bereich des Bodens des schnell drehenden Zylinders herrschen, der schwächste am Boden des langsameren. Im Bereich dazwischen wird die Reibung (schließlich rotieren die Gase unterschiedlich schnell) leider dafür sorgen, daß sich der fließende Übergang einstellt. Letztendlich wird man aber eine relativ statische Druckverteilung feststellen können.
Da bei dem vorgeschlagenen Gedankenexperiment keine unterschiedlichen Gasgeschwindigkeiten herrschen, wird die Grenze dort ziemlich hart sein. Meiner Ansicht nach.