Theorie - 1 Million anlegen

Hallo!

Nur mal so theoretisch, wenn ich eine Million anlegen würde, und würde monatliche Zinsauszahlungen haben wollen (also die eine Million können schon fest angelegt sein, ohne Zugriff darauf, aber die Zinsen gehen auf mein Girokonto) wieviel kann ich dann monatlich rausschlagen?

Das ganze ist ein kleines Gedankenexperiment. Aber ich kenne mich nicht genug aus, um das einigermaßen genau zu berechnen.

Hinterher muss das ganze ja auch versteuert werden und so.

Hat jemand die Zeit und die Muße mir das zu erklären und aufzuschlüsseln?

Danke und Gruß
JohnnyThan

Hallo Johnny,

Nur mal so theoretisch, wenn ich eine Million anlegen würde,
und würde monatliche Zinsauszahlungen haben wollen (also die
eine Million können schon fest angelegt sein, ohne Zugriff
darauf, aber die Zinsen gehen auf mein Girokonto) wieviel kann
ich dann monatlich rausschlagen?

2.500 EUR, denn 3 % p.a. sollten drin sein.

Ciao maxet.

Ja moment, das ganze muss man dank toller Gesetze auch noch versteuern…
Obwohl es einem schon gehört, und man es vielleicht durch Arbeit erworben hat, wodurch es schon versteuert ist.
Davon kauft man dann Waren, auf die auch Steuer drauf ist.
Ok, aber um auf das Thema zurückzukommen, diese 2500 sind Brutto. Du bekommst sicher auch 4%, dann sinds schon 3300 Euro Brutto im Monat.

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Hi!

Nur mal so theoretisch, wenn ich eine Million anlegen würde,
und würde monatliche Zinsauszahlungen haben wollen (also die
eine Million können schon fest angelegt sein, ohne Zugriff
darauf, aber die Zinsen gehen auf mein Girokonto) wieviel kann
ich dann monatlich rausschlagen?

Eine solche Summe legt man diversifiziert an, d.h. man geht in verschiedene Anlageformen. Eine kleinere Summe mit etwas mehr, ein größere Summe mit weniger Risiko.
Inasgesamt kann man aktuell 5-6% erwarten, vorausgesetzt, man spielt weitgehend auf Sicherheit.

Das ganze ist ein kleines Gedankenexperiment. Aber ich kenne
mich nicht genug aus, um das einigermaßen genau zu berechnen.

Sparbuch gibt ca. 2%, geschlossene Tankschifffonds oft 12%. Dazwischen ist alles möglich. Kommt eben auf Deine Risikobereitschaft an…

Hinterher muss das ganze ja auch versteuert werden und so.

Blöderweise ist das zumeist der Fall, ja…

Hat jemand die Zeit und die Muße mir das zu erklären und
aufzuschlüsseln?

So schwer ist das doch nicht.
Normalerweise wendet man sich als Anleger mit 1 Mio. neu anzulegendem Vermögen an einen der Privatkundenberater für das höhere Segment seiner Bank.
Diese kann einem dann verschiedene Möglichkeiten aufzeigen und alle Anlagen organisieren.
Leute, die sich selbst mit dem Thema auseinandersetzen wollen, managen ihr Vermögen selbst.

Allen Anlageentscheidungen zugrunde gelgt werden sollte jedoch ein ausreichend diversifiziertes Portfolio, so dass auch Rückschläge in der Anlagestrategie verkraftet werden können.

Grüße,

Mathias

Gut ich rechne mal mit den 2500 EUR… es darf nämlich null Risiko dabei sein. Ist ja nur gedanklich. Minus Steuern wären netto ca. 1300 EUR
Ist das jetzt übertrieben viel weg gerechnet? Das ist das einzige was ich kenne bisher, du verdienst geld durch arbeiten und ca. 50% bleiben übrig. Gut, wenn man eine Million hätte dann würde „das Geld arbeiten“ und nicht man selbst, wird das mit mehr oder weniger versteuert?

Ich meine, nur mal angenommen, ich habe einen normalen Durchschnittsjob, und ganz plötzlich bekomme ich eine Million EUR. Die lege ich auf ein Konto, lass mich monatlich auszahlen (solange bis ich sterbe, dann verschwindet das geld auf so wunderbare Weise, wie es gekommen ist). Diese monatliche Auszahlung versteuere ich nun zusätzlich zu meinem ganz normalen Job, den ich auch behalte. Ich ändere nichts an meinem Lebensstil. Die Auszahlung spende ich nun z.B. jeden Monat komplett (also, das was von ihr netto übrigbleibt).

Was ändert sich dadurch für mich und meine Steuern? Zahle ich jetzt auch mehr Steuern auf meinen normalen job? Weil ich ja insgesamt mehr verdiene? Kann ich mehr absetzen? Weniger absetzen?

Also, um es mal versuchen zusammen zu fassen:
Was ändert sich für einen Durchschnitssangestellten, wenn er plötzlich eine Million bekommt, diese anlegt und das monatliche Zinsgeld, dass übrigbleibt,wenn er alles so gezahlt hat,dass er am Ende des Monats genau so viel wie vorher auf dem konto hat, jeden Monat seinem Sohn / seinem Lieblingsverein / sonstwem gibt?

Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. ich bin mir bewusst, dass das jetzt niemand ganz genau ausrechnet, aber eine ungefähre Rechnung als Beispiel dafür, an was man so alles denken muss, wäre supi!!

Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für alle Antworten bisher !

Hallo Johnny,

2.500 EUR, denn 3 % p.a. sollten drin sein.

Ciao maxet.

Hallo,

mach doch einfach nur mal so zum Spass eine „fiktive“ Steuererklärung mit einem dieser wunderbaren Programme(WiSO beispielsweise)
In „Kapitalerträge“ schreibst du dann deine 2.500€ monatlich, und dann siehst du ganz genau, wieviel Steuern zu zahlen musst.
Wenn du dann einen bestimmten Geldbetrag an deinen Sohn monatlich zahlst, kann man das unter bestimmten Vorraussezungen als Sonderausgaben geltend machen, beispielsweise für den Fall, daß dein Sohn studiert. Da kannst du auf jeden Fall nach Belieben mal ausprobieren.

Viele Grüße und richtig viel Spass dabei.

Laber

Tja, jetzt wollte ich den artikel grade abschicken, da habe ich gemerkt, dass ich mich total verrechnet habe *heul*

So kommt das, wenn man in seinem Java-Prog die Jahreszinsen pro Monat dazu bucht. *schäm*

Naja, aus den 4165 oder so ist eine 161 zu machen.

*Peinlich*

Naja, damit dürfte das edgültig aus meinem Kopf verbannt sein.

Gute Nacht und danke für eure Hilfe

Johnny
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Hi!

Wie gesagt, ging um ein paar Gedanken, die mir die letzten Tage durch den Kopf gegangen sind und die ich da nicht rausbekommen habe.Jetzt habe ich es mal berechnet, um es aus dem Kopf zu bekommen und endlich für meine Klausuren lernen zu können.

Ausgangsdaten:
3% Zins p.A.
10 Jahre
monatliche Auszahlung auf das Konto (also Zinseszins monatlich)

  1. Einer legt 120 EUR an. Nach zehn Jahren bekommt er 4,165.318 EUR
    [Steuern mal ausser acht gelassen]
  2. 1 Million Personen zahlen jeden Monat einen Euro. Nach einem gewissen System gibt es nach 10 Jahren 127 Millionäre, der Rest geht leer aus bzw. hat -120 Euro gemacht. Ein Plus von 7.715.871 EUR (die 715.871 sind Aufwand für den Spielleiter :wink: )
    [Steuern 50%,jeder, der Millionär bekommt 400 Euro jeden Monat ausgezahlt, nach ablauf der insgesamt 10 jahre steht dann das geld frei zr verfügung]
  3. 1 Million Leute zahlen ihre 120 EUR direkt am Anfang und schreiben sie ab. Nach 10 Jahren bekommen 4.165 Personen den Bescheid, dass sie ab jetzt Millionär sind oder umgekehrt: Eine Million Personen bekommen 4.165 EUR (siehe 1). Der Rest geht wieder an den Spielleiter (318k)
    [okay, ist unfair, aber Steuern wieder weggelassen]

Ich wette, die meisten Leute (ich rede von Spielern) wären für das 2 System zu begeistern, obwohl es objektiv betrachtet Schwachsinn ist.

Ich hab ma gelesen, dass es bei Lotto 1:13983816 für 6 Richtige steht (stimmt das?). Hier wäre es 127:1000000. Also VIEL besser. Und der Spielleiter verdient nach den 10 jahren auch 318k.

Naja, ging mir die letzen Tage nur durch den Kopf.
Vielen Dank für eure Antworten, leider muss ich jetzt mehr für meine MatheKlausur lernen und kann deswegen nicht weiter darüber nachdenken.

Falls noch jmd. etwas dazu einfällt, dass wir in 10 Jahren aus 120 Mio 4165 Millionäre machen können, ich habe das Thema abboniert :wink:

(Grade ist mir eingefallen, dass man ja die 120 Euro nach den 10 Jahren den Leuten wieder zurückgeben könnte (also allen) und dann noch 4045 Millionäre ausstatten könnte. Das heißt, keiner verliert was (ausser, dass was er bekommen hätte, wenn er das Geld selbst angelegt hätte) und 4045 Personen haben die Chance darauf Millionär zu werden. In Prozent: 0,004045. Jetzt muss ich nur noch eine Million Leute finden, die 120 EUR zu viel haben und gerne spielen. Aber bei den Massen an Lottospielern…)

Gruß und danke für die Antworten

Johnny

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