In der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurden immer mehr
Elementarteilchen entdeckt. Ihre Zahl stieg in die Hunderte.
Erst die Quarkhypothese ermöglichte es, zumindest die
Hardaronen auf die bisher 6 bekannten Quarks zurückzuführen.
Diese Quarks jedes in 3 Farben und die 6 bisher bekannten
Leptonen werden in 3 Familien eingeordnet.
Die zur Erklärung der Elementarteilchen notwendigen Bausteine
stieg so auf 24 mit Ihren Antiteilchen auf 48.
Nichts deutet darauf hin, das nicht noch mehr Familien
existieren könnten.
Die Frage wieviel Familien es gibt und warum ist genau wie die
Frage warum wächst die Anzahl der Quarks/Leptonen bis jetzt
ungeklärt.
Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber dass es 3 Quark-Familien gibt, ist mit ziemlicher Sicherheit so. Schlüsse dazu kann man aus den Zerfallsreihen und Beschleuniger-Experimenten machen.
Ausserdem kommen in unserer Umwelt nur die Quarks der up/down-Familie vor, denn die anderen Quarkfamilien sind sehr instabil und haben v.a. viel mehr Masse. Eine weitere Quarkfamilie müsste demnach noch mehr Masse haben und dort fangen die Probleme an, weshalb es wahrscheinlich nur die 3 bekannten Quark-Familien gibt.
Die Frage ist eher: Wieso gibt es drei Familien und nicht nur eine?
Und wieso die Anzahl der Quarks gewachsen ist, ist jetzt nicht so eine schwierige Frage, schließlich wurden die Beschleuniger immer besser.
Allerdings sind die 3 Quarkfamilien schon vor den entsprechenden Beschleunigerexperimenten vorhergesagt worden, die Idee der 3 Quarkfamilien ist also schon älter und lediglich die „Entdeckung“ dauerte so lange, bis man die entsprechenden Beschleuniger entwickel hatte.
Die zweite Frage deutet darauf hin, das auch die
Quarks/Leptonen aus noch elementareren Teilchen aufgebaut
sind.
Auch das halte ich eher für unwahrscheinlich. Es ist eher so, dass die Quarks elemtare Teilchen sind. Kein Mensch weiss natürlich, wie ein Quark oder z.B. ein Elektron direkt aussieht, da noch nie jemand eins gesehen hat. Aber man kann die maximale Größe eines Quarks angeben, denn wenn es überhaupt eine räumliche Ausdehnung hat, dann ist es auf jeden Fall kleiner als 10^-18 cm. Es könnte also durchaus sein, dass es sich dabei um punktförmige Objekte handelt, die ohne jegliche räumliche Ausdehnung sind.
Man geht desweiteren davon aus, dass alle Teilchen verschiedene Manifestationen eines Urteilchens sind. Bei ganz hohen Energien müsste dieser Unterschied wegfallen und die Experimente deuten auch darauf hin. Genauer gesagt, geht man von einem oder zwei solchen Urteilchen aus. Aber das führt nicht dazu, dass Quarks aus noch kleineren Teilchen aufgebaut sind. Sie sind lediglich eine spezielle Form eines solchen Urteilchens.
Ich habe hierzu eine Hypothese entwickelt, welche ich in
diesen Brett zur Diskusion stellen will.
Dabei möchte ich, sagen wir Abschnittsweise, 1 bis 2 mal pro
Woche je nach Diskusionsumfang vorgehen.
Ziel dieses Artikels ist, festzustellen ob dei den hier
vorgefundenen diskusionsfreudigen Usern ein Interesse an
meinem Vorhaben besteht.
Äußert bitte Eure Meinung.
Soviel vorab, in meiner Hypothese bauen 2 Teilchen die
Quark/Leptonen Familien.
Nunja, es gibt ja bereits so eine Theorie 
Genauergesagt die sogenannte SU(5) Theorie, die 1974 von den Hardvard-Physikern Howard Georgi und Sheldon Glashow publiziert wurde. Glashow erhielt dafür 1979 den Nobelpreis.
In dieser Theorie bauen 2 verschiedene Urteilchen die Leptonen/Quarks auf. Daneben gibt es auch noch die SU(10) Theorie, die ebenfalls 1974 von Peter Minkowski und Harald Fritzsch - jedoch am CIT - aufgestellt wurde. Allerdings hält man heute die SU(5) Theorie für besser.
Das ganze wird sich aber nur indirekt bestätigen können, da die Unterschiede zwischen den Leptonen und Quarks erst bei einer Energie von 10^15 GeV dahin „schmelzen“. Nur solche Energiemengen liegen wohl - vielleicht für immer - ausserhalb unseren Bereichs. Nicht mal ein Beschleuniger, den man auf der gesamten Erdbahn um die Sonne errichten würde, könnte so eine hohe Energie einem Teilchen verleihen.
Aber ich bin trotzdem mal gespannt, was du zu erzählen hast.
mfg
deconstruct