Hallo ihr Lieben.
Ich wollte mal fragen, ob jemand von Euch schon Erfahrungen mit therapeutischem Reiten bei ADHS gemacht hat und wie sich das auf das Kind auswirkt?
Liebe Grüße
Larin
Hallo ihr Lieben.
Ich wollte mal fragen, ob jemand von Euch schon Erfahrungen mit therapeutischem Reiten bei ADHS gemacht hat und wie sich das auf das Kind auswirkt?
Liebe Grüße
Larin
Hallo,
kann das nur empfehlen. Haben Reittherapie bei einer ganz anderen Sache gemacht, und es hat gut geholfen (war eine motorische Störung). Die reittherapeutin ist eine gute Freundin von mir und hat mir einiges gezeigt und erklärt- sollte man auf jeden fall ausprobieren.
Die Kinder treten anders in Interaktion, und werden ruhiger / konzentrierter, das kann sofort passieren, aber auch dauern!!! Die Wahl des passenden Pferdes ist dabei allerdings wichtig.
lg
brenna
Hallo,
es muss sich nicht einmal unbdedingt um therapeutisches Reiten handeln um dabei Posivites mitzunehmen.
Die Kinder lernen den Umgang mit einem Lebewesen und erfahren ganz natürlich Grenzen.
Sie lernen sich selbst und andere (das Pferd) besser wahrzunehmen
Sie erfahren Bestätigung, weil sie es selbst sind, die etwas Gewünschtes in Gang setzen, etwas Gewünschtes bewirken können.
Sie lernen Rücksicht zu nehmen (was mag das Pferd, was darf man machen, was nicht).
Die Motorik und Koordinationsfähigkeit wird geschult.
Sie lernen am Ball zu bleiben, auch wenn etwas nicht auf Anhieb klappt und es sich lohnt, es nocheinmal zu probieren
Satteln und auch das Putzen gehört aber je nach Alter unbedingt dazu, denn es ist wichtig vor dem Reiten beim Pferd anzukommen und eine Verbindung aufzubauen.
Wenn das Kind allerdings gar nichts von Pferden hält und das Ganze zur Pflichtübung ausartet, wäre das nicht so prickelnd, denn das würde das Gefühl ein „Mangelwesen“ zu sein an dem gearbeitet werden muss nur bestärken.
Ein grundsätzlich vorhandenes Interesse sollte also schon eine Voraussetzung sein.
Wie intensiv das Kind dann betreut werden muss ist individuell unterschiedlich.
Gruß
M.
… nur ein * für dich.
Hast mir die Worte „aus dem Mund genommen“.
Liebe Grüße
Hi,
soweit ich gehört habe, ist jedweder Umgang mit Tieren gut.
Auch einem Bauern zur Hand gehen, also zum Beispiel Kühe, Schafe usw. füttern, beim Ausmisten helfen usw. kann positiven Einfluss haben.
Vielleicht gibt es da eine Möglichkeit?
Was ich für eine gute Angelegenheit für einen Zappelphilipp halte: Bogenschießen. Hier sieht man das Ergebnis von Nicht-/und Konzentration schwarz auf weiß und sofort und hat messbare Erfolgserlebnisse. (Diese Meinung von mir muss aber nicht richtig sein. Halte sie daher vorsichtshalber für fragwürdig und erkundige dich
)
Hallo auch von mir,
das Schöne an Pferden ist, dass sie eine feine Antenne für Menschen haben und in einem gewissen Maß den Reiter direkt widerspiegeln und ihm seinen „mentalen Zustand“ zeigen, weil sie entsprechend reagieren. Damit meine ich zB Ärger, Aufregung usw. Wenn ich einen richtig schlechten Tag habe und ungeduldig bin, sehe ich davon ab, mit meinem Pferd zu arbeiten, das bringt erfahrungsgemäß gar nichts. Andersherum ist es für mich die beste Art „den Kopf klar“ zu bekommen,
wenn ich dann einen schönen Ausritt mache. Ich komme dabei herrlich runter. Die körperliche Arbeit im Stall wirkt auch ausgleichend, auch weil man bei Wind und Wetter raus kommt.
Das Therapeutische Reiten kenne ich vor allem im Hinblick auf motorische Anreize, das Spüren der Bewegung des Pferdes und das sich-darauf-einlassen. Ob in Deinem Fall unbedingt „therapeutisches Reiten“ sinnvoll ist, weiß ich nicht, vielleicht - und wenn er überhaupt Lust dazu hat - ist das generell eine gute Sache, auch wenns vielleicht normaler Reitunterricht oder Umgang mit den Tieren ist.
viele Grüße
Jana
ps: Bogenschießen ist tatsächlich auch eine tolle Sache wie schon beschrieben und ist echt hilfreich für die Konzentration und das „Sammeln“. Berittenes Bogenschießen ist daher meine Lieblingskombination. :o)
Berittenes Bogenschießen ist daher meine
Lieblingskombination. :o)
Oh nee, das wär in dem Fall, an den ich denke, allenfalls einem weiteren Bevölkerungsschwund zuträglich. 3 Personen pro Meter. 
Ich weiß ja nicht, welchen Fall Du meinst ;o) aber es wäre schon ungesund, zwischen Ziel und Schützen zu kommen…
http://www.diesteppenreiter.de/sport.htm
viele Grüße
Glaub mir, da ist es während eines Spieles schon lebensgefährlich, dem Billardtisch näher als 3m zu kommen.
Hallo!
Ich wollte mal fragen, ob jemand von Euch schon Erfahrungen
mit therapeutischem Reiten bei ADHS gemacht hat und wie sich
das auf das Kind auswirkt?
Bei allen Kindern, die mit Pferden wirklich was anfangen können, wirkt sich regelmäßiges Reiten langfristig betrieben sicherlich gut aus.
Eine spezielle Notwendigkeit des therapeutischen Reitens für ADSH-Kinder sehe ich aber nicht (im Gegensatz zum Beispiel zu autistischen Kindern oder zu Körperbehinderten; ich will also gar nicht das therapeutischen Reiten als solches schlecht machen).
Wenn das Kind unbedingt reiten will, dann such dir doch eine passende Reitbeteiligung oder gleich ein eigenes Pony.
Ich würde daher, wenn es um mein Kind ginge, mit dem Geld sinnvolleres anfangen, zudem etwas, das dann auch von der Kasse bezahlt wird.
E.T.
Bogenschießen/Gitarre zur Verbesserung der Motorik
Hallo!
Die Idee mit dem Bogenschießen finde ich sehr interessant, insbesondere für erwachsene ADS-ler.
Meine Befürchtung wäre insbesondere bei Kindern aber, dass sehr häufig bei ADS-lern die Hand-Auge-Koordinatin gestört ist, und trotz Übens viel daneben geht.
(Erfahrung mit ADS-Kindern z.B. bei Federball/Tennis/Ballspielen)
Und dann käme die Frustrations-Abwärts-Spirale in Gang…einen oder zwei Versuche würde ich aber starten.
Mein Tipp zur Verbesserung der Motorik: Gitarrespielen lernen.
Klappt allerdings nur, wenn derjenige *wirklich* will.
Das hat bei unserem Sohn die Motorik so enorm verbessert, viel mehr, als Motopädie, Ergotherapie und Heilpädagogik zusammen.
Und man kann es in seinem eigenen Rhythmus lernen, während bei Ballspielen die Schnelligkeit nur wenig zu beeinflussen ist.
Angelika