Ein freundliches Hallo an alle!
Angenommen, ein Mann ist seit mehreren Jahren Schmerzmittelsüchtig und Alkoholkrank. Er wohnt noch bei seiner Familie. Er war bereits zweimal trocken, hat aber wieder zu trinken angefangen. Schmerzmittel-Missbrauch fand dauerhaft statt. Der Mann wehrt sich gegen eine Therapie, belastet mit seinem Verhalten aber die ganze Familie. Vor allem beging er Straftaten, um an die Schmerzmittel zu kommen. Der Arzt sieht von einer Anzeige ab, da er den Mann für krank hält. Er hat ihm eine Unterschrift abgerungen, dass er sich therapieren lässt. Therapieversuche hat der Mann jedoch abgebrochen.
Die Frage ist nun: wie kann der Familie geholfen werden? Der Mann wehrt sich gegen eine Therapie, belastet allerdings seine ganze Familie mit seiner Sucht. Rausschmiss aus der Wohnung würde zur Obdachlosigkeit führen. Den Führerschein hat er bereits verloren aufgrund von Trunkenheitsfahrt. Sein Job wurde ihm gekündigt.
Gibt es eine Möglichkeit, diesen Menschen zur Therapie zu zwingen? Gibt es vielleicht betreute Wohnmöglichkeiten für ihn, um seine Familie von der psychischen Dauerbelastung zu befreien? Wie kann hier überhaupt vorgegangen werden, um ein positives Ergebnis zu erreichen?
Ein Beratungsgespräch bei einer Drogenbertaung fand bereits statt. Die Aussage war: wenn er nicht will, kann man ihn zu nichts zwingen.
Mit freundlichen Grüßen
Janna
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