Therapie-Wüstendurchquerung auf Suche nach Wasser?

Hallo,

Ich wollt mal Fragen,wie ihr das seht,muss eine Therapie immer eine einzige Qual sein,die nur Masochisten anspricht?
Oder kann man nicht mal einen spielerischen Ansatz reinbringen?
Was ich mal hier in dieses Forum gern einbringen möchte,sind die Ansätze von Leuten wie Frank Farrelly,Paul Watzlawick oder Viktor E.Frankl und solche Sachen wie provokative Therapie,wo man eben sich mit seinem Schamgefühl und seinen ureigenen Peinlichkeiten auseinandersetzt und sie ins rechte Licht rückt.Das setzt Energie frei.
Ich dachte auch,vielleicht kennt jemand solch einen Ansatz.
Wär mal ganz schön auch mal einen ganz anderen Blickwinkel zu besetzen.Es wundert mich,das solch ein Ansatz so wenig verbreitet ist.
Den Humor schafft Abstand und Humor-Training würde uns allen gut tun.

Schönen Gruss
Matthias

Eine Frau gebiert mit Schmerzen, ein Mensch wächst auch mit Schmerzen.

Es ist in der Tat so, daß Überwindung, selten ohne diese geht. Der Mangel an Humor den Du beklagst, liegt im Menschlichen selbst, die oft zu tierisch ernst an eine Sache herangehen.

Wenn man Glaube in die eigenen inneren Kräfte hätte, nenn es Gott, lassen sich viel Schmerzen vermeiden, da man hier von einem Lächeln begleitet wird, das Heiterkeit gegenüber allen Schwierigkeiten verursacht.

Deshalb mein Rat:

"Wenn Du vor einem Berg stehst, - lächle :smile:

gruß
rolf

Hallo Matthew

Ich wollt mal Fragen,wie ihr das seht,muss eine Therapie immer
eine einzige Qual sein,die nur Masochisten anspricht?

Na, da scheinst Du ja bisher nur Pech gehabt zu aben in punkto Therapien, oder?

Oder kann man nicht mal einen spielerischen Ansatz
reinbringen?
Was ich mal hier in dieses Forum gern einbringen möchte,sind
die Ansätze von Leuten wie Frank Farrelly,Paul Watzlawick oder
Viktor E.Frankl und solche Sachen wie provokative Therapie,wo
man eben sich mit seinem Schamgefühl und seinen ureigenen
Peinlichkeiten auseinandersetzt und sie ins rechte Licht
rückt.Das setzt Energie frei.
Ich dachte auch,vielleicht kennt jemand solch einen Ansatz.

Kennt eigentlich so gut wie jeder Therapeut. Wird auch eingesetzt. Oftmals in Form von paradoxen Interventionen bzw. Intentionen.
Humor sollte sowieso vorhanden sein, bei beiden, Patient und Therapeut, das sehe ich ähnlich wie Du. Meine Lehranalytikerin meinte damals, ein Therapeut ohne Humor ist ne schlimme Sache.
Man darf bei der ganzen Geschichte nur nicht vergessen, dass wir -gerade heutzutage in der Spaßgesellschaft- sowieso schnell dabei sind, mit einem flotten Spruch oder Witz die Sache zu erledigen. Der wesentliche Anteil bei Therapien dürfte aber ein selbterkennender Versuch zur Ehrlichkeit sein, was oft auch heißt: zu Ernsthaftigkeit.
Gruß,
Branden

Ich glaube meinerseits das du dich noch nicht allzu sehr damit auseinandergesetzt hast,denn es ist durchaus ernsthaft.Oder willst du bestreiten,das ein Clown nicht ernsthaft ist,er nihmt eben seine eigenen Schwächen aufs Korn.Also es geht nicht um Rumalbern oder Schenkelgeklopfe.

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Ich glaube meinerseits das du dich noch nicht allzu sehr damit
auseinandergesetzt hast,denn es ist durchaus ernsthaft.Oder
willst du bestreiten,das ein Clown nicht ernsthaft ist,er
nihmt eben seine eigenen Schwächen aufs Korn.Also es geht
nicht um Rumalbern oder Schenkelgeklopfe.

Ich dachte, Dir sei aus meinem Txt klar geworden, dass ich mich mit der Materie auseinander gesetzt habe.
Leider kommen die genannten therapeutischen Methoden und Interventionen beim Laien-Publikum immer besser und schneller an als die tiefergehenden, mit denen man sich in Ruhe beschäftigen muss.

Ich will mich ja eben mehr damit auseinandersetzen und es wird in dem Buch von Michael Titze zum Beispiel von Therapiegruppen berichtet,die gemeinsam in die Stadt gehen.Und dort muss sich jeder einzeln seinen Peinlichkeiten stellen.Das erfordert genauso Mut und Überwindung,nur bin ich von sowas mehr überzeugt,also sich wirklich der Sache stellt und auch mal auf humoristische Weise die Sache überzieht,was wiederum Phantasie bedarf.Um diese Schwierigkeiten,Peinlichkeiten hervorzuholen,bedarf es auch wohl erstmal Aufdeckungsarbeit und einen Prozess bis Vertrauen gefasst werden kann.Ich allerdings bin über diesen Punkt hinaus und habe nach 8 Jahren Therapieerfahrung mich selbst auf den Weg gemacht und ich weiss das ich keinen Therapeuten mehr brauche,aber vielleicht doch manchmal noch etwas Unterstützung.
Schade so hab ich mir das nicht vorgestellt.

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Ich will mich ja eben mehr damit auseinandersetzen und es wird
in dem Buch von Michael Titze zum Beispiel von Therapiegruppen
berichtet,die gemeinsam in die Stadt gehen.Und dort muss sich
jeder einzeln seinen Peinlichkeiten stellen.

Diese „Feld-Techniken“ sind im weitesten Sinne im Rahmen der Verhaltenstherapie als Expositionsmethoden gang und gäbe.
Aber auch außerhalb der VT findest Du noch und noch Methoden, die eher im praktischen Bereich angesiedelt sind.
Mir scheint, dass Du insgesamt geshen nur ein kleines Spektrum der Therapei-Methoden kennst und/oder Dich noch nicht grundlegend mit Psychotherapie auseinander gesetzt hast.

Ja,aber diese Seite,die das ganze mit Humor würzt,fehlt hier schon.
Humor ist doch die beste Waffe,die wir haben gegen unsere „Schwächen“.
Es gibt keine bessere.

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