Suche für meinen fast 30jährigen Sohn der bisher nicht so richtig in Tritt gekommen ist, Alkohol, Haschisch gelegentlich sicher auch noch mal was anderes wie Speed oder Koks, ALG II Empfänger, gelegentlich mal ne Arbeitsmöglichkeit so als Küchenhilfe übers Amt, mit Schulabschluss und abgeschlossener Tischlerlehre, aber eben immer sehr labil - vermutlich auch von mir zu lange in falscher Weise unterstützt (immer wieder Schulden bezahlt usw.) ein Angebot möglichst in Kombination mit Beschäftigung (evtl. Auch Ausland) - da ich ihn nun endlich mal vor die Alternative stellen will, entweder jetzt aktiv zu werden und wenn nicht, ihm halt die Unterstützung zu verweigern, damit der Leidensdruck entsteht - aber da will ich ihm halt auch was anbieten - fällt so einem Mutterherz ja eh schwer…
Hallo Bettina,
Dein Ansinnen erinnert mich an „ein bischen schwanger sein“ . . . 
Wenn Du Deinen (inzwischen ja längst erwachsenen und nicht dummen) Sohn loslassen willst, teile ihm mit, ab wann Du definitiv und endgültig Deine Unterstützung einstellen wirst (ohne Wenn und Aber) und er sich selbst um sein Zukunft kümmern soll/muss.
Im Übrigen wäre Dein „Fall“ ggf. besser im Psycho-Brett angesiedelt?!
Grußlose Grüße,
dein Sohn braucht keine Therapie. Ggf. einen Entzug, aber das kann hier nicht entschieden werden. Was er defintiv braucht, ist ein Ziel im Leben. Ihr könntet versuchen euch mit oder ohne externer Hilfe an ein Jahr WWOOF (googeln) oder ähnliches ranzuwagen, wenn er erst mal Anzeichen von „weiß nicht“ zeigt. Der Vorteil eines WWOOF-Aufenthalts im Ausland wäre: Weg von Zuhause, weg vom Freundeskreis, neue Eindrücke, neue Tätigkeiten, Zeit sich über sein Leben klar zu werden… Natürlich gibt es viele andere Möglichkeiten. Viel mir nur selbst ein, weil es mir damals sehr viel gebracht hat.
Ufoo