nächste Woche habe ich die letzte Sitzung bei meiner Therapeutin. Ich war jetzt gut 3/4 Jahr regelmässig bei ihr und bin ganz gut mit ihr zurecht gekommen.
Meine Frage: Schenkt man dann etwas als ‚kleines Dankeschön‘ her? Falls ja, was wäre da angemessen? Bin da leider etwas ideenlos und ein einfaches ‚Dankeschön‘ find ich einfach irgendwie zu abgedrosschen.
Schenkt man dann etwas als ‚kleines Dankeschön‘
her?
Kann man machen. Nur orthodoxe Psychoanalytiker haben damit ein Problem.
Falls ja, was wäre da angemessen?
Vielleicht hast du im Behandlungszimmer deiner Therapeutin etwas gesehen, was ihren Stil wiederspiegelt oder vielleicht sammelt sie etwas.
Von Fachliteratur als Geschenk ist abzuraten, weil die meist schon alles kennen. Wirkt auch komisch.
Es sollte etwas Persönliches sein, was mit Dir oder ihr oder -noch besser- euch beiden zu tun hat. Vielleicht eine schöne Vase?
Es grüßt dich
BRanden
Genau das gleiche Problem habe cih im moment auch
Ein paar aus unserer Klasse wollen unserer Lehrerin was schenken, man hat ja auch viel Zeit mit ihr verbracht.
Ist aber blöd, wenn man was persönliches schenken will, aber nichts weiß. Wir haben uns jetzt für einen Geschenkkorb entschieden. Also falls dir ncihts persönliches einfällt, vielleicht so etwas.
Oder falls du kreativ bist, würde sie sich vielleicht auch über etwas selbst gebasteltes freuen? Ich weiß ja nicht, wie oft du jetzt da warst und wie gut sie dich kennt.
ich denke: man MUSS nichts schenken, sondern kann sich auch einfach mit ernsthaften, passenden Worten bedanken. Es ist der Beruf der Dame. Schon klar, dass in der Zeit ein besonderes Vertrauensverhältnis entsteht. Aber Ihr habt (vermutlich) mit Worten gearbeitet, da kann auch der Abschied und der Dank mit Worten geschehen.
Wenn Du gern etwas schenken möchtest, würde ich persönlich eine Kleinigkeit aussuchen und auch nicht unbedingt etwas, das ewig wo stehen soll. Stell Dir mal vor, alle ihre Klientinnen schenken ihr zum Abschied persönlich gestaltete Vasen.
Wo sollen die alle hin?
Also würde ich an ein paar Blumen oder eine Leckerei oder auch eine passende Karte denken. Ich finde nicht, dass Du unbedingt origineller sein musst. Es sei denn, es ergibt sich etwas aus dem Verlauf Deiner Therapie - aber wäre das so, hättest Du vermutlich hier nicht gefragt.
Meine Frage: Schenkt man dann etwas als ‚kleines Dankeschön‘
her? Falls ja, was wäre da angemessen?
Schreib ihr auf, mit was sie dir besonders geholfen oder gut gefallen hat:
> Ihre geduldige Art, zuzuhören…
> die guten Tipps bei Problem XY
> ihr feundlicher, ermutigendender Blick
> ihre Humor, der manche Situation entschärft hat…
um nur einige Beispiele zu nennen.
Schöne Karte, kleines Täfelchen Schokolade dazu,
falls sie mal wieder so viele Nerven braucht wie bei dir.
(SPÄSSCHEN!!)
LG!
Allu
(die sich über ermutigende Worte mehr freut als über die „immerundewige“ Mercischokolade)
hallo Karin,
ich glaube, dass schönste Geschenk für eine/n Therapeuten/in ist es seinen Patienten mit der Gewissheit ihn gesund „entlassen“ zu können! Solltest du aber doch nach einem Geschenk suchen, dann schenke ihr den Seelevogel von Michal Snunit / Naama Golomb aus dem Carlsen Verlag. Dieses Büchlein habe ich vor vielen Jahren meiner Therapeutin zum Abschied geschenkt. Das hat ihr gezeigt, dass ich verstanden habe was wir in der Therapie besprochen haben…
Liebe Grüße
Heike
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]