Therapieuneinsichtig

Hallo,

meine Frau (64) ist seit jeher ein ängstlicher Typ, vergesslich mit geringer Merkfähigkeit, geringem Selbstbewußtsein, geringen Alltagsfähigkeiten, Koordinationsdefizite usw. Dies alles verstärkt sich laufend und ist meiner Meinung nach für sie eigentlich nicht mehr erträglich. Ich spüre ständig die häufigen Angstsituationen. Auch Außenstende merken dies (wenn entsprechend sensibel). Neulich wurde ich - in Abwesenheit meiner Frau- gefragt, ob sie Angst hat. Auch bei einem Besuch beim Lungenarzt wurde sie gefragt, haben Sie Angst. Sie bekam dort ein Aerosol zur Entkrampfung der Bronchien wegen ihres unspezifischen Hustenreizes Ich könnte unzählige Beispiele/Anlässe auflisten. Nur soviel: vor paar Tagen unternahmen wir eine eintägige Autofahrt über die Autobahn. Vor der Abfahrt hat sie mir das Versprechen abverlangt, bei einem Toilettenbesuch, sie zu begleiten mit der Begründung: man liest so viel über Entführungen. Oder vorgestern: Sie machte sich zu einem Spaziergang in den nahen Wald bereit (macht sie alleine). Weil es nach Regen aussah, nahme sie den Taschenschirm mit der Anmerkung: damit hätte sie eine Schlagwaffe gegenüber einem Angreifer. Leider habe ich mich nach heutiger Erkenntnis in der Vergangenheit in solche Situationen falsch verhalten, nämlich mit Ungeduld, Verärgerung, Ausredenwollen in der Annahme, sie müsse doch endlich zu der Erkenntnis kommen, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Doch der Leidensdruck war dazu bis heute noch nicht stark genug. Sie ging zwar vor ca. 15 Jahren in ein Gruppenpsychodrama. Dies hat sie leider traumatisiert mit der Folge, dass sie heute eine eventuelle Psychotherapie pauschal ablehnt. Sie sieht für sich auch keinen Bedarf und sagt, dass, wenn sie in Ruhe gelassen wird, zu Hause sein kann und nicht mit anderen Menschen zusammentreffen muß, glücklich sei. Dazu: sämtliche Außenkontakte wie Einkaufen nehme ich wahr. Den Haushaltsbedarf habe ich seit ewigen Zeiten alleine eingekauft. Den Bekleidungskauf muß ich heute anstoßen und begleiten und auch die Auswahl steuern. Eigene persönliche soziale Kontakte hat hat sie ungefähr zwei mal im Jahr zu einer früheren Kollegin. Zu einem ihrer beiden Brüder mit Schwägerin und zu meiner Schwester auch kaum fünf im Jahr. Telefonisch ein paar mal mehr.

Nun kam es im vergangenem Sommer zu der bisher heftigsten, nicht ersten Panikattacke (meine laienhafte Diagnose). Wir haben nach drei Jahren Abstinenz wieder einen Wohnwagencampingurlaub in die Toskana gemacht- mit Zwischenetappen. Unsere Urlaubsform seit 30 Jahren. Schon der Teil der Vorbereitungsarbeiten, die meine Frau erledigte, verlief chaotisch (ich habe mich auch da leider falsch verhalten). Dann, bei der ersten Etappe angekommen, war meine Frau hilflos wie ein Kleinkind. Ich habe sie bis in die Duschkabine begleitet und das Wasser eingeschaltet. Auch auf dem nächsten Campingplatz war meine Frau nicht in der Lage, die in Sichtnähe befindlichen Waschräume zu finden. Sie irrte hilflos umher. Auch dazu könnte ich noch vieles erzählen. Die Hilflosigkeit flachte mit der Zeit etwas ab.
Meine Frau tut mir in all diesen Situationen unendlich leid. Bei Fremden ist es mir auch für sie peinlich. Ich kann es einfach nicht verantworten, diese Entwicklung tatenlos laufen zu lassen.
Nun gelang es mir nach vielen vergeblichen Ansätzen sie zu bewegen, den ersten Schritt zu einer Neurologin mit meiner Begleitung zu gehen. Dies aber nur, weil sie mal auf den Kopf gefallen ist und vermutet, da könnte etwas verletzt worden sein. Es wurde ein EEG und CT gemacht. Vom CT weiß ich, dass keine Geschwüre vorliegen. Der nächste Besuch bei der Neurologin ist bereits terminiert. Diese habe ich ausgesucht, weil sie auch die Fachgebietsbezeichnung Psychotherapie und Psychiatrie trägt. Ich bin mir unsicher, wie verhalte ich mich bei diesem zweiten Besuch. Nach dem ersten Besuch wurde mir im Nachhinein bewußt, dass auf einige Fragen ich antwortete, teilweise nach einem Zögern meiner Frau, teilweise auch weil ich meinte, die aufschlußreichere Antwort geben zu können. Auch habe ich vorschnell auf die Äußerung der Neurologin, ein Antidepressivum verabreichen zu wollen, die Aussage machte, meine Frau würde diesbezügliche Medikamente ablehnen (dahinter steckt die Angst, abhängig zu werden und körperliche Schäden zu erleiden). In der Folge haben wir die Praxis ohne Verschreibung verlassen. Einerseits würde ich gerne die (negativen) Einflüsse auf das Arzt-Patientengespräch durch meine Person ausschließen wollen. Andererseits hat meine Frau eine teilweise realitätsfremde Selbstwahrnehmung, hat Angst vor jeglicher Therapie oder ist nur uneinsichtig und kann sich Gesprächsinhalte zu Diagnosen und Folgehandlungen nur teilweise merken.
Was könnt ihr mir raten?

Gruß
Otto

hi

Koordinationsdefizite usw. Dies alles verstärkt sich laufend
und ist meiner Meinung nach für sie eigentlich nicht mehr
erträglich. Ich spüre ständig die häufigen Angstsituationen.

für sie aktuell schon noch und solange du ihr alles abnimmst wird für sie der Leidensdruck auch nicht groß genug werden um etwas dagegen zu unternehmen - was passiert mit ihr wenn DU mal ins Krankenhaus musst ? Oder zur Kur ? oder du stirbst ?

Sie sieht für sich auch keinen Bedarf und sagt, dass, wenn
sie in Ruhe gelassen wird, zu Hause sein kann und nicht mit
anderen Menschen zusammentreffen muß, glücklich sei.

dann liegt es mE. aktuell an DIR ihr zu helfen, indem du ihr konsequent nicht mehr hilfst

Außenkontakte wie Einkaufen nehme ich wahr. Den
Haushaltsbedarf habe ich seit ewigen Zeiten alleine
eingekauft. Den Bekleidungskauf muß ich heute anstoßen und
begleiten und auch die Auswahl steuern.

lass das besser alles bleiben, sonst wird ihr Leidensdruck nie groß genug um sich aus de Tief heraushelfen zu lassen :frowning:

Auch auf dem nächsten Campingplatz war meine Frau nicht in der Lage,
die in Sichtnähe befindlichen Waschräume zu finden. Sie irrte
hilflos umher.

Die Hilflosigkeit flachte mit der Zeit etwas ab.

eben …wenn sie MUSS (oder darf ?) gehts also doch irgendwie ?

Auch habe ich vorschnell auf die Äußerung der Neurologin, ein
Antidepressivum verabreichen zu wollen, die Aussage machte,
meine Frau würde diesbezügliche Medikamente ablehnen (dahinter
steckt die Angst, abhängig zu werden und körperliche Schäden
zu erleiden).

Einerseits würde ich gerne die
(negativen) Einflüsse auf das Arzt-Patientengespräch durch
meine Person ausschließen wollen

das wäre auch besser für deine Frau

Andererseits hat meine Frau
eine teilweise realitätsfremde Selbstwahrnehmung, hat Angst
vor jeglicher Therapie oder ist nur uneinsichtig und kann sich
Gesprächsinhalte zu Diagnosen und Folgehandlungen nur
teilweise merken.

es ist ndoch kein Problem vorher oder nachher mit derNeurologin über deine Bedenken zu sprechen - allerdings ist sie wohl profi genug um die probleme deiner Frau selber zu erkennen ;o) nur dass sie das aus einem, anderenblickwinkel sieht also du

vieles was DIR vielleicht „fürchterlich“ und „krankhaft“ vorkommt, muss garnicht so sein, oder wird von dir sogar provoziert (indem du ihr jedes selbstverantwortliche Tätigkeit aus den händen nimmst „kann sie nicht“ „mag sie nicht“ „will sie nicht“)

Die Ärztin wird auch sicher einen Weg finden deiner Frau notwendige Medikamente zu verargumentieren ;o)

Gruß H.

Gespräch mit der Ärztin
Hallo Otto!

Erstmal Respekt, dass du deine Frau so unterstützt! Ich hoffe, dass dir niemand Vorwürfe macht, auch du selbst nicht, dass du mal was falsch machst oder gemacht hast im Umgang mit deiner Frau!
Ich bin keine Psychologin, aber da wir in unserer Familie auch ein ähnliches Problem bei einer Frau in etwa dem gleichen Alter wie du bist haben, kann ich es gut nachvollziehen.

Ich an deiner Stelle würde mit der Neurologin einen Termin ausmachen und das, was du hier geschrieben hast, schildern. erklär ihr auch deine Sorgen, die du dir machst. Sag ihr, dass deine Frau psychologische Hilfe dem Grunde nach ablehnt. Sag bei der Terminvereinbarung, es sei DRINGEND, falls die Ärztin das Gespräch nicht so einfach führen will.

Es ist ein Denkansatz. Entscheiden musst es du! Aber das erste, was mir in den Sinn kam, waren auch Anti-Depressiva. Sie sind besser als ihr Ruf, denke ich. Ich habe mich damit etwas beschäftigt. Und die Person in unserer Familie kommt seit sie diese nimmt, besser mit ihrem Leben zurecht. Allerdings muss es zuvor natürlich eine ausführliche Anamnese und Diagnose geben.

Ich wünsche dir alles Gute!
Gruß, Iris

Verknotete Paarbeziehung
Hallo Otto

meine Frau (64) ist seit jeher ein ängstlicher Typ,
vergesslich mit geringer Merkfähigkeit, geringem
Selbstbewußtsein, geringen Alltagsfähigkeiten,
Koordinationsdefizite usw.

Das klingt eingangs schonmal, als sprächest Du über jemanden, den Du nicht sonderlich schätzt, geschweige denn liebst.

Dies alles verstärkt sich laufend
und ist meiner Meinung nach für sie eigentlich nicht mehr
erträglich.

Das wiederum klingt, als wenn es vor allem für DICH nicht mehr erträglich ist.
Was übrigens kein Vorwurf ist - ich würde das verstehen. Man sollte es sich halt nur auch klarmachen, das das möglich und menschlich und elaubt ist.

Ich spüre ständig die häufigen Angstsituationen.
Auch Außenstende merken dies (wenn entsprechend sensibel).
Neulich wurde ich - in Abwesenheit meiner Frau- gefragt, ob
sie Angst hat.

Und? War es Dir peinlich oder ein wenig unangenehm?

Auch bei einem Besuch beim Lungenarzt wurde sie
gefragt, haben Sie Angst.

Daran kann ich erst einmal nur ablesen, dass der Kollege Lungenfacharzt ein guter Arzt zu sein scheint, weil er auch psychische Faktoren berücksichtigt.

Vor der Abfahrt hat sie mir das
Versprechen abverlangt, bei einem Toilettenbesuch, sie zu
begleiten mit der Begründung: man liest so viel über
Entführungen.

Mit andedren Worten: Du spielst ihr Spiel mit. Du hast es Dir abverlangen lassen. Du wirst (bewusste oder unbewusste) gute Gründe dafür haben.

Oder vorgestern: Sie machte sich zu einem
Spaziergang in den nahen Wald bereit (macht sie alleine). Weil
es nach Regen aussah, nahme sie den Taschenschirm mit der
Anmerkung: damit hätte sie eine Schlagwaffe gegenüber einem
Angreifer.

Ist doch völlig in Ordnung und eine akzeptable Begründung.

Sie ging zwar vor
ca. 15 Jahren in ein Gruppenpsychodrama. Dies hat sie leider
traumatisiert mit der Folge, dass sie heute eine eventuelle
Psychotherapie pauschal ablehnt.

Das halze ich, gelinde gesagt, für Unfug. Eine Psychodrama-Behandlung hat wohl kaum Deine Frau tramatisiert. Mit dem Wort „Traumatisieren“ wird heutzutage ein Schildluder ohnegleichen betrieben.

Den Bekleidungskauf muß ich heute anstoßen und
begleiten und auch die Auswahl steuern.

Der nächste Besuch bei der
Neurologin ist bereits terminiert. Diese habe ich ausgesucht,
weil sie auch die Fachgebietsbezeichnung Psychotherapie und
Psychiatrie trägt.

Das ist schonmal nicht schlecht.

Ich bin mir unsicher, wie verhalte ich mich
bei diesem zweiten Besuch. Nach dem ersten Besuch wurde mir im
Nachhinein bewußt, dass auf einige Fragen ich antwortete,
teilweise nach einem Zögern meiner Frau, teilweise auch weil
ich meinte, die aufschlußreichere Antwort geben zu können.
Was könnt ihr mir raten?

Alles insgesamt betrachtet, kann ich Dir eigentlich nur zu einer Paartherapie raten. Alles andere ist nach meiner Erfahrung „suboptimal“.
Du solltest also mit Deiner Frau die Notwendigkeit einer Paartherapie ansprechen, denn das meiste scheint mir durch Euer Miteinander verursacht. Das ist einfach jetzt mal meine (über 20 Jahre Praxis)-Erfahrung.
Du kannst beim nächsten Termin die Psychiaterin nach einer solchen Theapie fragen, aber Du kannst auch ebenso gut gleich nach die3sbezüglichen Theapeuten suchen. Stichwort: Systemische Paar- und Familien-Therapie.
Gruß,
Branden

hi,

ich rate dir, deine sorgen gegenüber deiner frau offen anzusprechen. teile ihr mit, dass du siehst, dass sie krank ist und dass du nicht länger bereit bist, dies ohne behandlung mitzutragen. verlange von ihr, dass sie sich helfen lässt.

gegen angst und die damit verbundenen physiologischen begleiterscheinungen (aus dem stresssystem) gibt es sehr wirksame medikamente und der vorschlag der neurologin, eine nicht therapiemotivierte frau mit einem (nicht süchtig machenden und nicht schädigenden) anti-depressivum zu behandeln, war meines erachtens richtig und zielführend.

die wirksamkeit von psychotherapie in fortgeschrittenem alter ist sowieso eine andere als in jungen jahren, therapieeffekte lassen sich da durchaus besser durch psychopharmaka erreichen. ich selbst denke auch, „drüber reden“ ist fast immer besser als pharmakotherapie, aber es gibt erkrankungen und umstände, die machmal erst das eine und dann das andere erfordern.

letztlich ist branden´s tip der paartherapie ein sehr guter hinweis, der beinhaltet, dass man deine frau nicht als „alleine krank“ sehen sollte, sondern du in eurer ehe einen beitrag dazu und einen teil der probleme leistest, auch wenn das nicht bewusst und/oder böse gemeint ist. therapie, auch die pharmakotherapie, ist aber immer nur möglich, wenn der patient sie auch will. wenn dein sanfter, aber konkreter druck nichts bringt und sie sich gar nicht helfen lässt, kannst du dich irgendwann (wenn´s dir reicht) nur um dich selbst kümmern und entscheiden, ob du solch ein leben weiter mitmachen willst.

fordere offen von ihr ein, sich helfen zu lassen, und sage ihr, was du uns fragst!

Hallo Branden,

ich danke Dir und auch den anderen, die sich die Mühe gemacht haben, sich mit unserer Situation zu befassen.

meine Frau (64) ist seit jeher ein ängstlicher Typ,
vergesslich mit geringer Merkfähigkeit, geringem
Selbstbewußtsein, geringen Alltagsfähigkeiten,
Koordinationsdefizite usw.

Das klingt eingangs schonmal, als sprächest Du über jemanden,
den Du nicht sonderlich schätzt, geschweige denn liebst.

ich wollte mich hier einfach kurzfassen. Es gäbe unzählige Beispiele, um alles näher zu erleuchten. Ob ich die passendsten gerade geschildert hätte, muß ich bezweifeln (s. Beispiel unten mit dem Regenschirm)

Dies alles verstärkt sich laufend
und ist meiner Meinung nach für sie eigentlich nicht mehr
erträglich.

Das wiederum klingt, als wenn es vor allem für DICH nicht mehr
erträglich ist.

ist es AUCH. Es tut mir weh, wenn ich ihre hilflose Miene sehe.

Ich spüre ständig die häufigen Angstsituationen.
Auch Außenstende merken dies (wenn entsprechend sensibel).
Neulich wurde ich - in Abwesenheit meiner Frau- gefragt, ob
sie Angst hat.

Und? War es Dir peinlich oder ein wenig unangenehm?

Ist es auch. Aber ich sehe auch die betroffenen Mienen der Anderen.

Vor der Abfahrt hat sie mir das
Versprechen abverlangt, bei einem Toilettenbesuch, sie zu
begleiten mit der Begründung: man liest so viel über
Entführungen.

Mit andedren Worten: Du spielst ihr Spiel mit. Du hast es Dir
abverlangen lassen. Du wirst (bewusste oder unbewusste) gute
Gründe dafür haben.

Ja, ich möchte in solchen Situationen alles tun, ihre Angst zu mildern.

Sie ging zwar vor
ca. 15 Jahren in ein Gruppenpsychodrama. Dies hat sie leider
traumatisiert mit der Folge, dass sie heute eine eventuelle
Psychotherapie pauschal ablehnt.

Das halze ich, gelinde gesagt, für Unfug. Eine
Psychodrama-Behandlung hat wohl kaum Deine Frau tramatisiert.
Mit dem Wort „Traumatisieren“ wird heutzutage ein Schildluder
ohnegleichen betrieben.

o.k. ich bin kein Fachmann. Meine Frau hat dies eines Tages beendet. Viel später erzählte sie mir, dass sie in dem Moment Selbstmordgedanken hegte und nur mit Gedanken an unsere Kinder davon absah. Wenn ich heute nur das Wort Psychotherapie in den Mund nehme (zwischenzeitlich vermeide ich dies), spüre ich ihre massive Abwehrreaktion.

Alles insgesamt betrachtet, kann ich Dir eigentlich nur zu
einer Paartherapie raten. Alles andere ist nach meiner
Erfahrung „suboptimal“.

Dazu bin ich gerne bereit. Ich bin sehr experimentierfreudig und zu vielem offen. Nur, wie überzeuge ich meine Frau?

denn das meiste scheint mir durch
Euer Miteinander verursacht. Das ist einfach jetzt mal meine
(über 20 Jahre Praxis)-Erfahrung.

Das überrascht mich jetzt. Kann ich aber nachvollziehen. Meine Frau hat nach ihren, vor kurzem gemachten Aussagen, auch Angst vor mir. Sie hat aber auch Angst vor unserem älteren Sohn, vor vermeintlichen Autoritätspersonen, vor fremden Menschen, aber auch vor bekannten Menschen, die ihr gegenüber selbstsicher wirken.

Gruß
Otto