kann man sagen wie bei der derzeitigen „Gesundheitsreform-Lage“ die Aussichten bestehen auf eine Therapieverlängerung (von Verhaltenstherapie 25 STd. nun Verlängerung mit tiefenpsychologisch-fundierter Therapie nach psychiatrischer Vorgabe/Meinung)?
Oder gehen die Gutachter nun auch vermehrt weniger nach der Diagnose als nach dem „Geldbeutel“ der Kassen?
Wohingegen natürlich eine Bewilligung einer verlängerten Therapie bestimmt billiger ist als 3 Monate psychosomatische Klinik, die bei einem Bekannten von mir 50.000 Euro (!) gekostet hatte.
Der Psychiater sieht keinen Zweifel, weil meine Symptomatik wohl so krass wäre, aber ich hab so meine Zweifel - was kriegt man denn heutzutage schon noch genehmigt …
Therapieverlängerung (von Verhaltenstherapie 25 STd. nun
Verlängerung mit tiefenpsychologisch-fundierter Therapie nach
psychiatrischer Vorgabe/Meinung)?
Mir ist nicht bekannt, dass die teifenpsych. fund. Behandlung eine Verlängerung der Verhaltenstherapie darstellen könnte. Allenfalls eine Ergänzung. Die beiden Therapie-Richtungen sind schwer zu verbinden, weil die Therapeuten jeweils auch völlig verschiedenen Lagern kommen.
Wohingegen natürlich eine Bewilligung einer verlängerten
Therapie bestimmt billiger ist als 3 Monate psychosomatische
Klinik, die bei einem Bekannten von mir 50.000 Euro (!)
gekostet hatte.
Das ist fraglos richtig.
Der Psychiater sieht keinen Zweifel, weil meine Symptomatik
wohl so krass wäre, aber ich hab so meine Zweifel - was kriegt
man denn heutzutage schon noch genehmigt …
Normalerweise ist man nach Beendugung einer Therapie (egal, ob VT oder tief.ps.) für 2 Jahre gesperrt. Das ist schon seit Jahrzehnten so, hat also nix mit der neuen Gesundheitsreform zu tun. In manchen Fällen kann man aber früher eine ERGÄNZENDE Therapie bekommen. Der tiefenps. fund. arbeitende Therapeut soll einfach einen Antrag stellen, versuchen kann mans immer.
Gruß, Branden
Wohingegen natürlich eine Bewilligung einer verlängerten
Therapie bestimmt billiger ist als 3 Monate psychosomatische
Klinik, die bei einem Bekannten von mir 50.000 Euro (!)
gekostet hatte.
Logik war noch nie die Stärke von Institutionen wie Politik und Krankenkasse. Wenn sie heute €100.- sparen können weil sie DÜRFEN um stattdessen € 10000.- auszugeben die sie MÜSSEN nehmen sie freudig die 100.- .
Geh hin und mach den klar, dass du die 10000.- nimmst wenn sie nicht verlängern. Vielleicht hast du ja Glück.