Theresienstadt: Wer hat überlebt?

Hallo zusammen,

nun frage ich hier einmal nach, denn wenn ich nun selber anfange, auch noch über Theresienstadt zu recherchieren, dauert das Wochen, bis meine Frage zufriedenstellend beantwortet ist …

Also, es ist so. Ich habe mir vor ein paar Tagen den Propagandafilm „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ angesehen. Dieser wurde in Theresienstadt gedreht, wo es ja alles zu geben schien, was man sich nur wünschen konnte.

Zunächst die erste Frage: Wurde dieser Film wirklich erst 1944 gezeigt? Hat das denn zu dem Zeitpunkt noch jemand geglaubt? Ich meine … waren da die „besten Zeiten“ der Nazis nicht längst vorbei? Hat sich noch jemand für deren Propagande interessiert?

Und weswegen ich hier nun eigentlich frage: Mir gehen die Darsteller wider Willen nicht mehr aus dem Kopf. Und ich würde auch gerne ein Buch lesen, das einer dieser Gefangenen geschrieben hat, und in dem er auch über die Dreharbeiten berichtet. (Ich möchte nicht wissen, was mit irgendwelchen Menschen in Theresienstadt passiert ist - sondern mit denen aus dem Film.)

Und außerdem wüsste ich gerne, was mit den Gefangenen in Theresienstadt dann überhaupt passiert ist - gab es einen „Todesmarsch“ wie in anderen Lagern? Wie viele haben überlebt?

Andere Filmaufnahmen in einem KZ wurden ja in den meisten Fällen erst nach der Befreiung gemacht. Zumindest ist das bei den Aufnahmen, die ich bis jetzt gesehen habe so. Aber bei diesem Film ist es anders - vielleicht lassen mir deshalb diese Bilder keine Ruhe.

Schöne Grüße

Petra

Was mit den Darstellern passierte…

… kann ich dir sagen. Ich hab dazu vor zwei Jahren recheriert und schreib dir mal die wichtigsten Sachen aus meinen Docs raus…

Und weswegen ich hier nun eigentlich frage: Mir gehen die
Darsteller wider Willen nicht mehr aus dem Kopf. Und ich würde
auch gerne ein Buch lesen, das einer dieser Gefangenen
geschrieben hat, und in dem er auch über die Dreharbeiten
berichtet.

Und außerdem wüsste ich gerne, was mit den Gefangenen in
Theresienstadt dann überhaupt passiert ist - gab es einen
„Todesmarsch“ wie in anderen Lagern? Wie viele haben überlebt?

Fast alle Darsteller des von dir gesehenen Filmes wurden, sowie viele Führungspersönlichkeiten (inhaftiert) und fast alle Kinder der Stadt nach Ausschwitz deportiert.

Hallo zusammen,

Und außerdem wüsste ich gerne, was mit den Gefangenen in
Theresienstadt dann überhaupt passiert ist - gab es einen
„Todesmarsch“ wie in anderen Lagern? Wie viele haben überlebt?

Also in Theresienstadt selbst lebten neben Glaubensjuden und getauften Juden vor allem pol. Gefangene: Kommunisten, Zionisten, Anhänger der Habsburger und Hohenzollern sowie von Maaryk und Benes zusammen.

1942-45 kamen Transporte aus Böhmen, Deutschland, Wien, Holland, Dänemark und der Slowakei.

Von Januar 1942 bis Oktober 1944 gingen Transporte ab von denen man in der Stadt nicht wusste wohin, weshalb viele versuchten dort zu bleiben. Von dem Los der Transportieren (in Vernichtungslager) wusste man bis zum Ende eigentlich nichts (innerhalb der Theresienstadts).
Die Einrichtung des KZs in Theresienstadt begann im Juni 1940 erstmal als Gestapo-Gefängnis. Ab 1941 entstand in der Garnisonsstadt ein Ghetto für Juden.

88.000 wurden in andere Lager deportiert und getötet, nur 3.000 überlebten, großteils aus Ausschwitz. 3.941 starben in Theresienstadt an Folter, Krankheiten und aufgrund der Lebensbedingungen.
250 wurden offiziell in der Festung hingerichtet.
Unbekannt ist die Zahl der Getöteten in den Gaskammern Theresienstadts, da deren Existenz lange abgestritten wurde.

Man hat da also keine Daten zu.
Bekannteste Insassen waren Leo Baeck (Rabbiner), Heinrich Klang (Jurist), Alfred Missner (Minister von Prag), Leon Meyer (Franz. Minister)

Durchgehend lebten etwa 30.000 - 40.000 Juden (allein) in Theresienstadt. Zum Vergleich: Vorher lebten nur rund 7000 Einwohner dort.

Das Rote Kreuz besuchte Theresienstadt am 23. Juli 1944. In dem Zeitraum wurde auch der Film den du gesehen hast gedreht(! nicht erst gezeigt) also wirklich extrem spät.

Am 2. Oktober 1944 erreichte den Ghetto-Leiter Benjamin Murmelstein die Aufforderung eine Liste für die SS zu erstellen, welche die SS aber schließlich selbst zusammenstellte.
Innerhalb von vier Wochen mussten die Anghörigen der „zur Arbeit geschickten“ Personen Theresienstadt verlassen, alle anderen vor der SS erscheinen.
Murmelstein sorgte für die Streichung von 500 Personen von dieser Liste, ohne dass deren Stellen ersetzt wurden.
Danach folgte die Deportation der Darsteller deines Films und der Kinder…
Nach der Transportwelle blieben nur wenig Arbeitsfährige, dafür umso mehr Pflegebedürftige in der Stadt zurück.
Danach wurde Theresienstadt wieder „vorzeigbar“ gemacht.

Offiziell wurde der Erschießungsplatz und die Gaskammer erst 1945 befohlen. Was nicht wirklich sein kann, da darin eindeutig Menschen gestorben sind, oder es wurde noch lange in 1945 Menschen daran umgebracht. Fertig geworden ist sie jedenfalls entgegen mancher Quellen.
Ich war da.
Sie befindet sich im Flur des Befestigungswalles in der Nähe des ehemaligen Litomerice Tors.
Wie gesagt man ging lange daovn aus, dass sie nicht genutzt wurde, aber heute weiß man es, nur die Opferzahlen sind unklar.

Ich hatte darüber damals einen Streit mit meinem Geschichtslehrer, der es mir nicht glauben wollte. In den Gaskammern dort sind die Wände mit FURCHEN von den Händen verzweifelter Menschen bearbeitet… Ein grässlicher Anblick.
Fahr hin, und du bist überzeugt.

Die Brennanlage war weniger als 100 m entfernt, dort wurden die Leichen verbrannt. Grund für die Verbrennung war die Ankunft tausender Juden noch Anfang 1945 was zu Seuchen führte, schließlich wurden die Leute dort zusammengefercht wie sonst was.

Am 6. April 45 erreichte das Rote Kreuz die Stadt, erst am 5. Mai 1945 erhielt der letzte Kommandant Karl Rahm den Marschbefehl.

Die Rote Armee erreichte Theresienstadt erst am Abend des 7. Mai 1945, nicht wie behauptet am 3. Mai.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Theresienstadt ein Internierungslager für Deutsche, die aus der Tschecosklowakei vertrieben werden sollten.

Vor der kleinen Festung befindet sich heute der Nationalfritor mit den Überresten von ca. 10.000 Opfern.

lg
Kate

(Quellen waren ua.a. www.shoa.de und www.deathcamps.org/reinhard/terezin_de.html, ansonsten fehlt mir ein Quellenblatt…)

Hallo Kate,

wow, du kennst dich ja super aus. Da verschlägt es mir ja beinahe die Sprache. Ein paar Fragen hätte ich aber noch dazu.

Ach ja - was ist eigentlich aus deinen Recherchen geworden? Hast du ein Buch geschrieben, oder eine Diplomarbeit bzw. Doktorarbeit?

Fast alle Darsteller des von dir gesehenen Filmes wurden,
sowie viele Führungspersönlichkeiten (inhaftiert) und fast
alle Kinder der Stadt nach Ausschwitz deportiert.

Schon den ersten Satz verstehe ich nicht. Was meinst du mit „viele Führungspersönlichkeiten“? Und wie meinst du das, die Darsteller wurden inhaftiert? Theresienstadt war doch ein Ghetto bzw. ein KZ (was war es eigentlich genau?), d.h. die Bewohner waren längst nicht mehr frei.

Von Januar 1942 bis Oktober 1944 gingen Transporte ab von
denen man in der Stadt nicht wusste wohin, weshalb viele
versuchten dort zu bleiben.

Davon habe ich mal gelesen. Die Leute in meinem Buch kamen von Theresienstadt aus nach Auschwitz, haben aber überlebt. Die haben es allerdings so dargestellt, als wäre einem schon jederzeit klar gewesen, dass man nach Auschwitz kommen konnte. Habe ich es mir falsch gemerkt? Haben sie es falsch dargestellt? Wussen die beiden es, und die anderen nicht?

… nur 3.000 überlebten, großteils aus Ausschwitz.

Hat einer von denen vielleicht ein Buch geschrieben, in dem er auch von diesem Film erzählt?

Unbekannt ist die Zahl der Getöteten in den Gaskammern
Theresienstadts, da deren Existenz lange abgestritten wurde.

Das wusste ich bis jetzt auch noch nicht, dass es die gab.

Das Rote Kreuz besuchte Theresienstadt am 23. Juli 1944. In
dem Zeitraum wurde auch der Film den du gesehen hast gedreht(!
nicht erst gezeigt) also wirklich extrem spät.

Wann wurde der denn dann gezeigt, wenn sie den im Sommer erst gedreht haben? Das konnte doch zu dem Zeitpunkt niemand mehr glauben, oder doch? Na, wie war was noch, „groß müssen die Lügen sein …“

Es ist eine Sache, ob man von den Blumenbeeten, etc. in Theresienstadt liest - es ist eine andere Sache, beispielsweise so ein Schild zur Bibliothek in einem Film zu sehen, oder diesen sympathischen älteren Gelehrten, den die da hineingestellt haben.

Innerhalb von vier Wochen mussten die Anghörigen der „zur
Arbeit geschickten“ Personen Theresienstadt verlassen, alle
anderen vor der SS erscheinen.

Das verstehe ich jetzt auch nicht ganz. Wie „zur Arbeit geschickt“ - kamen die nach Auschwitz? Und die anderen mussten Theresienstadt verlassen, und dann folgte die Deportation? Entschuldigung, aber du hast mich ein bisschen verwirrt.

Danach folgte die Deportation der Darsteller deines Films und
der Kinder…

Und schon wieder einmal will ich die Vergangenheit verändern und kann es nicht.

Ich war da. …
Ich hatte darüber damals einen Streit mit meinem
Geschichtslehrer, der es mir nicht glauben wollte. In den
Gaskammern dort sind die Wände mit FURCHEN von den Händen
verzweifelter Menschen bearbeitet… Ein grässlicher Anblick.
Fahr hin, und du bist überzeugt.

Das glaube ich dir auch so.

Meine Güte. Ich wusste überhaupt nicht, was das für ein Film ist. Ich habe mir gedacht, naja, ein bisschen Propaganda, knapp 20 Minuten, schauen wir es halt einmal an. Aber diese Blicke werde ich nie vergessen. Die wussten genau, dass sie in der Falle saßen.

Schöne Grüße

Petra

Hallo Kate,

wow, du kennst dich ja super aus. Da verschlägt es mir ja
beinahe die Sprache. Ein paar Fragen hätte ich aber noch dazu.

Ach ja - was ist eigentlich aus deinen Recherchen geworden?
Hast du ein Buch geschrieben, oder eine Diplomarbeit bzw.
Doktorarbeit?

*lach* nein, ein 1+ Referat ist daraus geworden. Aber ich mache meine Sachen halt gerne gründlich. Aber vielleicht schreib ich irgendwann mal was drüber… werde aber dann vorher nochmal nach Tschechien reisen. Das Thema Theresienstadt hat mich jedenfalls schwer beeindruckt, Narben hinterlassen, und wird mich wohl auch nicht wieder loslassen, obwohl ich der 2. Weltkriegsgeschichte eigentlich nicht so zugetan bin (Bin eher der Antike Typ)).

Fast alle Darsteller des von dir gesehenen Filmes wurden,
sowie viele Führungspersönlichkeiten (inhaftiert) und fast
alle Kinder der Stadt nach Ausschwitz deportiert.

Schon den ersten Satz verstehe ich nicht. Was meinst du mit
„viele Führungspersönlichkeiten“? Und wie meinst du das, die
Darsteller wurden inhaftiert? Theresienstadt war doch ein
Ghetto bzw. ein KZ (was war es eigentlich genau?), d.h. die
Bewohner waren längst nicht mehr frei.

Führungspersönlichkeiten…halt pol. Oppositionelle, inhaftiert heißt, die waren schon in Theresienstadt inhaftiert, wollte nur klarstellen, dass es nicht die Führer von Theresienstadt waren. Die Juden hatten eine gewisse Selbstverwaltung, welche dreimal umbesetzt wurde. Aber diese waren damit nicht gemeint. Die Darsteller wurden genau wie der Rest nach Ausschwitz deportiert und sind dort zum Großteil umgekommen.

Von Januar 1942 bis Oktober 1944 gingen Transporte ab von
denen man in der Stadt nicht wusste wohin, weshalb viele
versuchten dort zu bleiben.

Davon habe ich mal gelesen. Die Leute in meinem Buch kamen von
Theresienstadt aus nach Auschwitz, haben aber überlebt. Die
haben es allerdings so dargestellt, als wäre einem schon
jederzeit klar gewesen, dass man nach Auschwitz kommen konnte.
Habe ich es mir falsch gemerkt? Haben sie es falsch
dargestellt? Wussen die beiden es, und die anderen nicht?

Ich denke es kommt auch darauf an wann sie nach Theresienstadt kamen… wenn sie später kamen wussten sie es eventuell schon, vielleicht haben sie es auch schon geahnt, oder jemanden darüber reden gehört. Es wurde nur nicht groß als Konzentration angegeben, wenn man solche Gelegenheiten oder Kontakte nicht hatte, wusste man wohl nicht wo es hinging.

… nur 3.000 überlebten, großteils aus Ausschwitz.

Hat einer von denen vielleicht ein Buch geschrieben, in dem er
auch von diesem Film erzählt?

Also zumindest nicht, dass ich wüsste. Aber ich habe in diese Richtung auch nicht recherchiert. Ich habe hauptsächlich mündliche Geschichten zu hören bekommen, mir war dann irgendwie nicht mehr danach, ein Buch darüber zu lesen… bin doch etwas zart besaitet.

Unbekannt ist die Zahl der Getöteten in den Gaskammern
Theresienstadts, da deren Existenz lange abgestritten wurde.

Das wusste ich bis jetzt auch noch nicht, dass es die gab.

Wenn du durch das Tor der kleinen Festung kommst bist du auf einem gelben Kasernenartigen Hof. Links Vorne sind erst stallartige Bauten und sogar eine Art Kneipe, dann kommen die Zellen und ein Querbau. Ich weiß nicht mehr genau wo es herging, aber durch die Zellbauten sind wir hinter diesen Querbau gekommen. Dort waren Gebäude mit dunklerem Holz, draußen Waschbecken, und dann eine Seitentür. Diese führte in die Gaskammer, die wirklich nach Dusche aussah. Sie war auch Türkis und die Wände wie erwähnt total eingefurcht.
Vom Querbau dann wieder muss man ca. 100m gehen und kommt zu einem kleinen Brückchen/`Übergang, hier an der Seite war ein Bau aus roten Steinen, das war das Krematorium.
Wenn du Theresienstadt in einer Gruppe besichtigst, wirst du da aber auch gut durchgeführt, und wenn ihr eine größere Gruppe seid ist das verdammt beklemmend wenn man mit 16 Leuten in einem Raum steht, keine Luft bekommt, und dann gesagt bekommt, dass dort bis zu 60 eingefercht wurden…

Das Rote Kreuz besuchte Theresienstadt am 23. Juli 1944. In
dem Zeitraum wurde auch der Film den du gesehen hast gedreht(!
nicht erst gezeigt) also wirklich extrem spät.

Wann wurde der denn dann gezeigt, wenn sie den im Sommer erst
gedreht haben? Das konnte doch zu dem Zeitpunkt niemand mehr
glauben, oder doch? Na, wie war was noch, „groß müssen die
Lügen sein …“

Allerdings, aber man hat ja auch ehr spät noch gesagt, die Anti-Propaganda Flyer der Alliierten nicht aufzusammeln… ich weiß nicht wann er gezeigt wurde.
Eventuell wurde er den Leuten auch erst IN Theresienstadt gezeigt, das ist gut möglich, denn wenn du vom Eingang der kleinen Festung aus nach rechts gehst kommst du zu einem kleinen Kino… ja du hast richtig gehört die hatten da ein Kino… Zumindest heute wird dieser Film da manchmal auch gezeigt, aber wir haben uns den damals nicht angesehen.

Es ist eine Sache, ob man von den Blumenbeeten, etc. in
Theresienstadt liest - es ist eine andere Sache,
beispielsweise so ein Schild zur Bibliothek in einem Film zu
sehen, oder diesen sympathischen älteren Gelehrten, den die da
hineingestellt haben.

Theresienstadt ist erstaunlich hübsch gewesen außerhalb des normalen Sichtbereiches… die Villa von dem Obermufti da war jedenfalls sehr schick, mit Garten und allem drum und dran… natürlich gut abgezäunt.
Die „sympathischen Gelehrten“ gab es wirklich. Die Juden haben das beste aus ihrer Gefangenschaft gemacht, sie haben ihre Kinder unterrichtet und Diskussionsabende (wenn auch immer heimlicher) veranstaltet, Bücher muss es wohl gegeben haben, denn ich weiß auch von Lesungen, aber nicht in welchem Umfang… das wurde später allerdings beschnitten.

Innerhalb von vier Wochen mussten die Anghörigen der „zur
Arbeit geschickten“ Personen Theresienstadt verlassen, alle
anderen vor der SS erscheinen.

Das verstehe ich jetzt auch nicht ganz. Wie „zur Arbeit
geschickt“ - kamen die nach Auschwitz? Und die anderen mussten
Theresienstadt verlassen, und dann folgte die Deportation?
Entschuldigung, aber du hast mich ein bisschen verwirrt.

Die Arbeitstüchtigen wurden in Arbeitslager geschickt, die Angehörigen in Vernichtungslager…

Danach folgte die Deportation der Darsteller deines Films und
der Kinder…

Und schon wieder einmal will ich die Vergangenheit verändern
und kann es nicht.

Das Gefühl kenn ich.

lg
Kate

2 „Gefällt mir“

Nachrichten aus Theresiestadt.

In Theresienstadt wird ein jüdisches Getto eingerichtet.
[Tageschronik: 24. November 1941. Das Dritte Reich, S. 5194
(vgl. DGK Bd. 2.2, S. 224) © Droste/Directmedia]

Beginn der Deportation deutscher Juden nach Theresienstadt.
[Tageschronik: 2. Juni 1942. Das Dritte Reich, S. 5496
(vgl. DGK Bd. 2.2, S. 268) © Droste/Directmedia]

Der Sozialdemokrat G. Hoch, der im Sommer 1942 in das KZ Theresienstadt verschleppt wurde, kommt dort zu Tode.
[Tageschronik: 4. Oktober 1942. Das Dritte Reich, S. 5694
(vgl. DGK Bd. 2.2, S. 298) © Droste/Directmedia]

Von 45.000 Juden aus Theresienstadt und Bialystok werden bei der Ankunft in Auschwitz nur rund ein Drittel als »arbeitsfähig« eingestuft.
[Tageschronik: 16. Dezember 1942. Das Dritte Reich, S. 5843
(vgl. DGK Bd. 2.2, S. 321) © Droste/Directmedia]

Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes übernehmen Theresienstadt.
[Tageschronik: 2. Mai 1945. Das Dritte Reich, S. 7568
(vgl. DGK Bd. 2.2, S. 612) © Droste/Directmedia]

mfgConrad