Hi Logan,
ich habe mal wieder eine alte Akte X-Folge gesehen, die mich
nun zu einigen Fragen animiert.
naja, man kann sich auch 'nen Knopf an die Backe nähen, ist ähnlich sinnvoll
Ein menschlicher Körper verbrennt mit Hlife von
sehr geschmackvoll
Raketentreibstoff als chemischem Beschleuniger.
Wurde angegeben welcher?
Dabei sollen
ohne Weiteres Temperaturen von 5000 Grad Celsius und mehr
entstehen können.
Das erscheint mir schon extrem hoch. Schau mal bei
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomspektroskopie#Atomi…
da wird 2800°C schon als hoch bezeichnet
Bei solchen Temperaturen sei Löschen mittels
Wasser nicht möglich, da das Wasser gespalten werde in Wasser-
und Sauerstoffatome.
Nun ja, das Löschen durch Wasser beruht ja darauf, dass die Verdunstungswärme des Wassers dem Brand Wärme entzieht, bis die Entzündungstemperatur unterschritten ist. Um in H und O gespalten zu werden, muss es vorher verdunstet sein.
Die Spaltung in H und O würde nur weitere Energie erfordern, also die Abkühlung verstärken.
Das einzige, was mir als Problem enfällt, ist der Herdplatteneffekt, der verhindert, dass das Wasser den Brand überhaupt berührt, aber der ist ja nicht erwähnt.
Sind die geschilderten Temperaturen für die genannte
Verbrennung realistisch?
Kaum, es gibt zwar Festkörperreaktionen, z.B.
http://de.wikipedia.org/wiki/Thermit
(2200°C), aber solange noch ein wasserhaltiger Körper im Spiel ist, durfte auch die großflächig nicht erreicht werden.
Kann bei diesen Temperaturen Wasser tatsächlich in seine Atome
gespalten werden?
Ja, bei diesen Temperaturen sind alle gängigen Stoffe zumindestens teileise gespalten.
Das begründet ja auch (u.A.)die Begrenzung der Reaktionstemperaturen: Das Endprodukt einer Reaktion muss ja auch entstehen können, also stabil sein.
Welche Komplikationen sind also in besagtem Fall beim
Löschversuch mit Wasser zu befürchten?
Welches Löschmittel kommt alternativ in Frage?
Da ich schon den Versuch nicht nachvollziehen kann, entfällt dieser Punkt.
Gruß, Zoelomat