bisher habe ich ein Ni/CrNi-Thermoelement mit einem einfachen Anzweigeinstrument benutzt und die Meßwerte aufgeschrieben. Nun muß ich schnelle Aufheizprozesse überwachen, so daß ich mit dem Mitschreiben nicht mehr mitkomme. Deshalb wollte ich die Signale in den Rechner einlesen. Gibt es spezielle I/O-Karten direkt für die Meßwerterfassung von Thermoelementen? Eventuell gleich mit der zweiten Meßstelle (Referenz)? Wie heißen die Dinger richtig (zwecks Internetsuche) und wo bekomme ich sie?
Alternativ möchte ich einen A/D-Wandler verwenden. Das Problem: Bei maximaler Temperatur (ca. 500°C) beträgt die Thermospannung von Ni/CrNi gegen 0°C ca. 21 mV und ich möchte die Temperatur auf ca. 2°C genau haben. Das heißt, daß ich etwa einen 14 bit-Wandler mit einem Eingang von 0 V bis 1 V brauche. Leider hat eine Internet-Suche (Metager) nur Müll geliefert. Daher meine Frage: Wo finde ich einen A/D-Wandler mit solchen Eigenschaften? Am liebsten gleich mit einer kleinen Software für Win 95 dazu, da es 10 Jahre her ist, daß ich zum letzten Mal einen A/D-Wandler programmiert habe und weder Zeit noch tools habe.
Hi Thomas!
Solche Meßwert-Erfassungskarten bekommst Du beispielsweise bei der Fa. Messcomp http://www.messcomp.de
Zur Visualisierung empfiehlt sich Labview (ist zwar relativ kompliziert, kann aber dafür alles).
Suchstichwort für´s Web wäre vielleicht „Datenlogger“, o.ä.
Viel Erfolg!
Weitere Suchbegriffe könnten sein: DAQ (Data AQuisition), Messwert-Erfassung.
LabVIEW ist gut, scheint mir aber füe die Anwendung überdimensioniert. Die meisten Hersteller liefern zu ihren Messkarten etc. eine kleine Software mit.
Dafür gibt es spezielle Single Board Computer, die recht preiswert angeboten werden. In welchem Preisrahmen soll es sich denn bewegen? Es gibt da auch unzählige IO-Karten für den PC.
LabVIEW ist sehr einfach zu bedienen, ist aber für dein Problem total überproportioniert. Ich glaube nicht, daß du für ein derat lächerliches Problem €2800 ausgeben willst, ganz zu schweigen von der Hardware mit €1400.
Alternativ möchte ich einen A/D-Wandler verwenden. Das
Problem: Bei maximaler Temperatur (ca. 500°C) beträgt die
Thermospannung von Ni/CrNi gegen 0°C ca. 21 mV und ich möchte
die Temperatur auf ca. 2°C genau haben. Das heißt, daß ich
etwa einen 14 bit-Wandler mit einem Eingang von 0 V bis 1 V
brauche. Leider hat eine Internet-Suche (Metager) nur Müll
geliefert. Daher meine Frage: Wo finde ich einen A/D-Wandler
mit solchen Eigenschaften?
Nein, das geht anders. Zumnächst brauchst Du für die
Thermoelemente Transmitter, die die winzige Spannung in
ein Normsignal umwandeln. z.B. 0-1V, 0-10V, 2/4-20mA.
Die gibs für verschiedene Bereiche und haben auch eine
Kaltstellenkompensation eingebaut.
Die Transmitter gib’s bei den Herstellern von Thermoelemten
(JUMO, Thermotec, H&B und viele mehr).
Zum Auswerten würde dann schon ein 8-Bit-AD-Wandler
reichen (255Digit x 2°C = 510°C). 10Bit wären natürlich
besser.
Da gibt’s z.B. einfache AD-Wandler für den Paralellport
(-> mal bei Conrad nachsehen).
Natürlich geht da auch jede PC-Einsteckkarte (Kosten
ab. ca. 400DM-600DM mit Treibersoftware für Windows).
Falls noch Probleme, schicke bischen Mehl
Gruß Uwi