Thermokomposter?

In unseren Reihenhausgärten sind nur Thermokomposter erlaubt, keine regulären Komposthaufen.
Würdet ihr mir raten, einen Thermokomposter aufzustellen? Und wenn ja, gibt es da Unterschiede in Qualität und Funktionalität? Aldi oder Marke?
Danke und Gruß
ulla

Servus,

die Reihenhaushausmeister haben panische Angst vor Ratten. Dass in Eurem Reihenhausbaugebiet sowieso haufenweise Ratten leben, haben weder die Hausmeister noch die Verwalter kapiert. Vielleicht sollten die Leute doch einmal nach 18:30 h ein wenig vor die Tür gehen?

„Thermokomposter“ sind kein Ersatz für einen richtige Kompostlege; das, was da rauskommt, kann man eigentlich bloß oberflächlich als eine Art Mulch nehmen - die Regenwürmer können das Material dann vor Ort verarbeiten, wie es sich gehört.

Wenn man so ein Plastiksilo in den Garten stellen will, ist es grad egal, was für ein Fabrikat man nimmt. Spröde werden sie alle ziemlich bald - daher sollte der billigste Bieter den Zuschlag kriegen.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hallo.
Deinen Gartenabfällen ist’s egal, in welchem Haufen sie verrotten. Ein natürlicher Haufen ist meiner Meinung nach immer noch der Beste.
Hier schlägt die Deutsche Bürokratie mit der Paragraphenkeule erbarmungslos zu. Es muss ja alles seine Ordnung haben!
Stell Dir einen handelsüblichen Komposter auf und Du hast Deine Ruhe, der ist immer noch besser als Keiner und Du sparst wegen der Selbstkompostierung Abfallgebühren. So war das jedenfalls vor 11 Jahren in Deutschland, vielleicht hat sich das inzwischen geändert ?
Gruss Peter

Servus,

Deinen Gartenabfällen ist’s egal, in welchem Haufen sie
verrotten.

den Abfällen ist es egal, aber dem Gärtner nicht. Mullhumus erreicht man nur, wenn das organische Material durch Regenwürmer gegangen ist, nicht durch Thermokompost.

Schnellkompost daher oberflächlich ausbringen, er wird dann vor Ort durch die Regenwürmer verarbeitet (und ist wegen dieser zweistufigen Kompostierung eigentlich ein Langsamkompost).

Ein natürlicher Haufen ist meiner Meinung nach
immer noch der Beste.

kommt daher, dass man damit Wurmkompost macht; selbstverständlich sind Asseln, Tausendfüßler und andere Kompostbewohner dabei auch gefragt, und sogar die grausigen spanischen Wegschnecken bekommen dort etwas Nützliches zu tun.

Der Unterschied zwischen Thermo- und Wurmkompost ist später im Gemüsebeet sichtbar.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Naja, aber es nützt ja nichts. Ich habe nicht die Wahl zwischen Wurm- und Thermokompost sondern zwischen Thermokompost und Grüner Tonne.

Und, das entnehme ich euren Beiträgen, ein Thermokompost ist besser als keiner.

Allerdings scheint es bei den Kompostbehältern selbst Unterschiede zu geben, wenn man den Testergebnissen Glauben schenken darf.

Grüße
Ulla