Hallo,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ich glaube nicht so recht daran,daß der neue Thermostat defekt
ist.
Die „Schlagprobe“,die ihn zum Schalten zwingt,ist m.E. kein
aussagekräftiger Beweis.
Würde mich eigentlich auch sehr wundern, da es schon ein sehr blöder Zufall wäre. Dass das Verhalten des Thermostates bei Schlag normal ist, war mir nicht bewusst. Naja, jetzt ist Ersatz geordert. Damit ließe ich sich das dann endgültig ausschließen. Die Hoffnung stirbt zu letzt.
Hast Du den Thermostat mit seinem langen Kapillarrohrfühler
auch richtig montiert?
Das Kipllarrohr ist nur ca. 50 cm lang und wird in eine Führung geschoben und dann der Thermostat an der Innenwand verschraubt.
Überschüssige Länge aufgewickelt und das Kontaktblech am
Verdampfer
richtig montiert,so daß guter Wärmekontakt gegeben ist ?
Nein. Ich habe lediglich das alter Thermostat abgeschraubt, das Kapillarrohr aus der Führung gezogen und in umgekehrter Reihenfolge das neue eingebaut. Das alte schien auch nirgends weiter befestigt zu sein, da es sich ganz einfach herausziehen ließ.
Habe ich hier tatsächlich etwas wichtiges vergessen, oder ist das abhängig von der Bauart, ob dieser Schritt erforderlich ist?
Gemessen wird ja im Kühlschrankteil,der TK-Teil hat keine
Regelung,die hängt von der Einstellung am Thermostat
ab(Anleitung beachten) und dem bauseitigen Kühlkreislauf zw.
KS und TK-Teil.
Laut Anleitung sollte der Thermostat in der Regel auf 2-3 stehen. Aber auch bei 5 tritt das Phänomen auf.
Es muß im TK-Teil viel kälter als -18°C werden,damit dort
diese Lagertemp. gehalten wird. Es wird üblicherweise bis ca.
-25°C herabgekühlt,damit man Zeit hat,bis erneutes Einschalten
erfolgen muß.
Das tut er auch kühlt bis ca. -24°C ab und steigt dann langsam an.
Je nach Isolierungsgüte des TK-Teils sollte das schon recht
lange so halten(bei reinen TK-Schränken od. -truhen gibt es
dazu die Angabe der Lagerzeit bei Stromausfall,wielange diese
-18°C gehalten werden können,das ist zum Teil mehr als 12
Stunden).
Aber ich würde mal so grob schätzen nach 30 Minuten sind die -18°C auch schon erreicht.
Die Gummidichtung sitz aber dicht. Der Kühlschrank ist ca. 7 Jahre alt. Ist das normal, weil die Technik vor 7 Jahren noch nicht so weit war? Die isolierung besteht halt nur aus einer ca. 1cm bereiten (hohlen?) Gummidichtung. Also 12 Stunden hat das Teil sicher nie geschafft.
Ich könnte mir eher einen Fehler in der Kälteanlage selbst
vorstellen,die wegen Alters des Gerätes nicht mehr einwandfrei
arbeitet,eine falsche Einstellung am Thermostat(andere Stufen
über mehrere Tage ausprobieren),wenn es am Aufstellort
dauerhaft kälter als +16°C ist (Klasse N),arbeitet es nicht
mehr zuverläßig,es schaltet dann zu wenig ein,also steigt die
Temp. an.
16°C+ ist gegeben. Wenn die Kälteanlage ein Problem hätte, würden doch die -24°C nicht erreicht werden, oder?
Besorge Dir mal ein mechanisches
Minimum-Maximum-Thermometer,das legst Du in den KS und
überwachst so die tiefste und höchste erreichte Temperatur,die
Werte bleiben stehen,bis sie gelöscht werden.
Habe ein Funkthermometer im Gefrierfach liegen. schwankt zw. ca. -24°C und -12°C wobei es nicht immer so warm wird…
Das könnte bei der Thermostateinstellung helfen,wenn nicht,
wie oben geschrieben,der Fehler im Kühlkreislauf liegt.
MfG
duck313