http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
was sagen christen, die sich im ev. auskennen, dazu?
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
was sagen christen, die sich im ev. auskennen, dazu?
Jetzt wundert mich nichts mehr… (owT.)
*grins*…darf ich mich da auch als Historkerin
und Theologin - ich bin nämlich beides!- zu Wort melden??
Hi Lehitraot,
also, das Buch scheint mir so mal beim kurzen Überfliegen der Webseite etwa auf dem wissenschaftlichen Niveau von „Das erfunden Mittelalter“ zu sein.
Und ich muss sagen, dass es mich als Historikerin wesentlich mehr ärgert als als Christin:smile:
Wenn man schon Parallelen ziehen will, sollte man eher Augustus mit Jesus vergleichen! Der war nämlich wirklich ein Religionsstifter, nicht Caesar.
Ich habe mir mal vor allem mal das Interview in der taz durchgelesen
http://www.carotta.de/subseite/echo/taz2.html
Nur einige Facts:
Die Leben neutestamentliche Leben Jesu Forschung bezieht sehr wohl alle historische Quellen der Zeit mit ein - so es welche gibt. (u.a. die historisch kritische Methode, ich verweise auf das aktuellste Buch von Anette Merz und Gerd Theißen (historisch-kritische Forschung) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/352552143X/o/q…
Einige Topoi wie „clementia“ hat man übrigends erstmal jedem nachgesagt, das gehörte zum guten Ton *fg*…ich habe eigentlich so ziemlich alle schriftlichen Quellen (Caesar, Cicero, Sallust etc.) mal lesen müssen und vieles darüber hinaus gelesen, weil ich die Römische Republik so spannend finde. Und habe zumindest für die augusteische Zeit auch ein bisschen Numismatik (Münzkunde) abgekriegt:wink:…
Dieser Carotta bewertet da m.E. nach eine Menge Dinge äußerst unwissenschaftlich, fabuliert und zieht äußerst fragwürdige Parallelen (gut, Caesar war in Gallien, und das klingt ähnlich wie Galiläa—aber Caesar hat noch ne Menge anderer Dinge gemacht, als seinen Feldzug gegen die Gallier und auch ne Menge anderer Dinge geschrieben als das Bellum Gallicum. Was ist denn das für ein wissenschaftliches Arbeiten?? Dann würde ich wirklich gerne wissen, wo Caesar gesagt hat, dass man seine Feinde lieben soll??? Es ist auf keinenfall seine Handlungsmaxime gewesen! So ein machtbewusster Mann - hochintelligent- neigte nicht zu Altruismus.
Dieser Carotta scheint ja schon fast - bei näherem Hinsehen- eher auf dem „Innenwelt-Niveau“ zu diskutieren…
Ich glaube nicht, dass er in der Alten Geschichte viele Forscher gibt, die ihn ernst nehmen.
Beste Grüße,
barbara
Du willst das wirklich diskutieren, leHitraot?
Der Autor kennt als erste Mensch das genaue Aussehen der Figur Jesus und ihr Gesicht, um eine Ähnlichkeit zu einer Statur des Julius Cäsar festzustellen - schon sehr erstaunlich und nur der Anfang dieses märchenumwobenen Buches… 
Außerdem spricht etwas dagegen, was einige Christen jetzt nicht gerne hören wollen: die authentische jüdische Biografie. Vieles in den Texte ist so jüdisch (die ganze Botschaft), dass man sich diese Zusammenhänge einfach nicht ausdenken kann und Kontake zu Juden der damaligen Zeit reichen hierzu sicherlich nicht aus.
Ich habe ja recht schnell mit dem Lesen aufgehört habe, würde mich nun doch die Motivation interessieren? Warum aus der Verehrung für Julius einen jüdischen Messias machen?
Schalom,
Eli
Du willst das wirklich diskutieren, leHitraot?
naa nicht wirklich… ich fand das ganze nur so abstrus und erheiternd, daß ich es hierreinpusten mußte. erinnert mich an die ufos in der bibel und so. eigentlich ist es für mich nicht sooooo brennend wichtig, wer jesus war und wer nicht, abgesehen von den historischen effekten dieses herren.
Netter Scherz…
… hergestellt mit den Verfahren des Schließens, mit denen man alles „beweisen“ kann… ganz ähnlich wie Däniken.
Hab jedenfalls lang nicht mehr so gelacht.
Gruß
Metapher
Näh, dat bin isch ja schon!
(soll Adenauer seinem Enkel erwidert haben, als der den Wunsch äußerte, Bundeskanzler zu werden.)