hallo leute, kann mir jemand folgende frage beantworten: was könnte mit folgender Stelle gemeint sein, die Tonio Kröger ausspricht:
„…daß gute Werke nur unter dem Druck eines schlimmen Lebens entstehen, daß, wer lebt, nicht arbeitet, und daß man gestorben sein muß, um ganz ein Schaffender zu sein.“
Insb. der letzte Teil des Satzes will sich mir nicht erschliessen.
Hat einer von euch vielleicht rein intuitiv eine assoziation dazu? Was ist hier mit „gestorben“ gemeint? Danke, K.
Vielleicht, dass man ein Kapitel seines Lebens beendet hat, und noch einmal ganz von vorne beginnt?
Oder dass man mit seinem Leben „abgeschlossen“ hat.
Ich denke es geht darum, dass einem komplett andere Sichtweisen eröffnet werden müssen, bevor man „ganz ein Schaffender“ sein kann.
Es kann hingegen auch sein, dass er sich auf die Reaktionen der Umwelt auf den schaffenden selbst bezieht, d.h. dass ein Werk erst nach dem Tod eines Künstlers wirlich berühmt / verstanden wird.
ich persönliche halte das für schön poetischen, schön kryptischen Schwachsinn.
aber gefällt mir, das zitat.
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