ThomasLloyd 'Global High Yield Funds' -> Rente

Liebe Fachleute,

von Anlageberatern wurden wir darauf hingewiesen, dass unsere bisherige Form der Altersvorsorge (Rentenversicherung) hohe Verluste beinhaltet und daher eine sehr ungünstige Variante der Rentenvorsorge darstellen würde. Es wurde uns vorgeschlagen, unsere Versicherungen aufzulösen (evtl. mit Hilfe eines Rechtsanwaltes mit geringen Verlusten) und das Geld dann anderweitig anzulegen.

Meine Frau und ich betonten, dass wir uns bei der Anlage für eine Altersvorsorge nicht auf riskante Varianten einlassen wollten. Die Berater schlugen uns nun den „Global High Yield Fund 450“ von ThomasLloyd vor (im Internet: http://www.thomas-lloyd.com/index.php?id=917&L=1&tx_… , Prospekt unter Reiter „Publikationen“). Dort könnten wir nach einer festen Anzahlung ratierlich weiter Geld anlegen und einen garantierten Zins von 8% erhalten. Nach meiner Anfrage, ob dieser Zins evtl. an Gewinne gebunden sei, wurde uns gesagt, dass der Zins auf jeden Fall garantiert sei. Zur Sicherheit gegenüber eines Totalverlustes wurde uns erklärt, dass das Geld sicherer angelegt sei als an einer Bank. Ein Verlust würde praktisch nur auftreten, „wenn die Welt zusammenbrechen würde“.

Nun lese ich aber in dem Prospekt im Internet eine lange Liste von Risiken. Insbesondere wird darauf hingewiesen (falls ich das richtig verstehe), dass die Dividende eben schon davon abhängt, ob genügend Geld gemacht wurde. Es wurde auch auf die Möglichkeit eines Totalverlustes hingewiesen. Der Rückzahlungspreis wurde ebenfalls „abzgl. etwaigem Verlustanteil“ benannt.

Es wird sicherlich selbst bei Banken und Versicherungen die Möglichkeit eines Totalverlustes geben. Da wir alles andere als Experten sind, können wir nicht einschätzen, ob die Risiken höher sind als bei einer Bank oder Versicherung. Daher wäre es interessant, Ihre Einschätzung zu hören.

Da das Ganze bald über die Bühne gehen soll (Abgeltungssteuer …) würden wir uns über eine baldige Antwort sehr freuen.

Vielen Dank für Ihre Zeit.

… der Link zu dem uns angebotenen Produkt ist: http://www.thomas-lloyd.com/index.php?id=920&L=1

Den Prospekt findet man aber unter dem zuerst angegebenen Link.

Danke.

Hallo Arnulf,

  1. Du bekommst aktuell für Bundeswertpapiere so maximal 4%. Für einjähriges Festgeld maximal 5,4%. Für langlaufende sichere Anlagen vielleicht 5%. Eine „sichere“ Rendite von 8% und dazu noch garantiert ohne Risiko ist so gut wie unmöglich. Ich brauche mir den Prospekt gar nicht anschauen, weil mir das mein gesunder Menschenverstand sagt. Jedes „Mehr“ an Rendite heisst grundsätzlich auch ein „Mehr“ an Risiko.

Geht mit diesem Angebot zur Verbaucherzentrale und die werden Euch sicherlich nichts anderes erzählen.

Wer ist denn Euer Berater? Angestellter einer Bank? Freier Anlageberater oder Makler? er bekommt Provisionen und das bei dieser Anlageform sicherlich nicht wenig. Auch wenn er für die Beratung haften sollte, nützt Euch das wenig, wenn er in ein paar Jahren nicht mehr „greifbar“ ist.

Was mich auch wundert? Ihr habt eine Rentenversicherung als Altersvorsorge. Was ist das für eine Rentenversicherung? Eine klassische oder eine fondsgebundene?

Bei einer fondsgebundenen könnt ihr schon Verlust schreiben, bei einer klasssichen ist das eher unwahrscheinlich, da ihr da einen Garantiezins von aktuell 2,25% habt. Wenn Euere Rentenversicherung schon länger besteht, dann kann der Garantiezins noch weitaus höher sein.

Ich kann Euch nur raten: Lasst die Finger davon!

Gruß

Willi

Liebe Fachleute,

Hallo,

von Anlageberatern wurden wir darauf hingewiesen, dass unsere
bisherige Form der Altersvorsorge (Rentenversicherung) hohe
Verluste beinhaltet und daher eine sehr ungünstige Variante
der Rentenvorsorge darstellen würde. Es wurde uns
vorgeschlagen, unsere Versicherungen aufzulösen (evtl. mit
Hilfe eines Rechtsanwaltes mit geringen Verlusten) und das
Geld dann anderweitig anzulegen.

wie heißt es so schön? Jeden Morgen steht ein Dummer auf…
Indem du hier nachfragst, weiß ich, dass du nicht dazu gehörst!

Meine Frau und ich betonten, dass wir uns bei der Anlage für
eine Altersvorsorge nicht auf riskante Varianten einlassen
wollten.

Genau das würdest du tun, um im Gegenzug eine der sichersten Alterversorgungsprodukte zu verlassen!

Die Berater schlugen uns nun den "Global High Yield

Fund 450" von ThomasLloyd vor (im Internet:
http://www.thomas-lloyd.com/index.php?id=917&L=1&tx_…
, Prospekt unter Reiter „Publikationen“). Dort könnten wir
nach einer festen Anzahlung ratierlich weiter Geld anlegen und
einen garantierten Zins von 8% erhalten. Nach meiner Anfrage,
ob dieser Zins evtl. an Gewinne gebunden sei, wurde uns
gesagt, dass der Zins auf jeden Fall garantiert sei.

Klar, wenn du denen auf einen Schlag deine Kohle gibst und sie 7% Agio verlangen, können sie dir befristet (ein paar Monate) 8% darstellen! Tipp: Schau dir den Emissionsprospekt mal genau an und achte auf die Formulierungen!

Zur

Sicherheit gegenüber eines Totalverlustes wurde uns erklärt,
dass das Geld sicherer angelegt sei als an einer Bank. Ein
Verlust würde praktisch nur auftreten, „wenn die Welt
zusammenbrechen würde“.

Totalverlust selbstverständlich möglich! Die Welt wird so schnell nicht zusammenbrechen, aber wie steht es mit Thomas Lloyd, vormals DKM, vormals…?

Nun lese ich aber in dem Prospekt im Internet eine lange Liste
von Risiken. Insbesondere wird darauf hingewiesen (falls ich
das richtig verstehe), dass die Dividende eben schon davon
abhängt, ob genügend Geld gemacht wurde. Es wurde auch auf die
Möglichkeit eines Totalverlustes hingewiesen. Der
Rückzahlungspreis wurde ebenfalls „abzgl. etwaigem
Verlustanteil“ benannt.

Es wird sicherlich selbst bei Banken und Versicherungen die
Möglichkeit eines Totalverlustes geben. Da wir alles andere
als Experten sind, können wir nicht einschätzen, ob die
Risiken höher sind als bei einer Bank oder Versicherung. Daher
wäre es interessant, Ihre Einschätzung zu hören.

Die Risiken sind imho in etwa so: (10 höchste Sicherheitsstufe, 1 niedrigste) Der Fund 450 = 1-2, konventionelle Rentenvers.= 9-10.

Da das Ganze bald über die Bühne gehen soll (Abgeltungssteuer
…) würden wir uns über eine baldige Antwort sehr freuen.

In diesem Zusammenhang von Abgeltungssteuer zu sprechen, erscheint mir außerordentlich gewagt! Hier geht´s um das evtle. Ruinieren deiner mühsam aufgebauten Altersversorgung!

Vielen Dank für Ihre Zeit.

Bitte!

Gruß cooler

P.S. Was sind denn das für Anlageberater (Titel)? Wo kommen die her?

Hallo Arnulf,

ich nochmals.

Da Du das Internet nutzt, um Informationen zu dem gewünschten Anlageprodukt abzurufen, hätte ein kurzes Googlen folgendes hervorgezaubert:
http://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=1…

Diese Beiträge kurz zusammengefasst:

LASS DIE FINGER DAVON !!!

Und such Dir einen anderen Berater oder gehe zur Verbraucherzentrale.

Gruß

Willi

Hallo Willi,

danke für die Stellungnahme. Den genannten Link hatte ich bereits gefunden gehabt. Dort werden aber durchaus unterschiedliche Meinungen vertreten. Auch die Berater (privat) hatte ich auf kritische Berichte hingewiesen, die allerdings mit - in dem Augenblick - vernünftig klingenden Argumenten ausgehebelt wurden. Mich beunruhigen die klaren Widersprüche zwischen Prospekt-Angaben und der Beratung. Mehrfach kam ich auf die Sicherheit zu sprechen. Hier wurde immer wieder betont, dass es sich bei dem Angebot um eine absolut sichere Sache handeln würde, deren Risiko nicht höher sei als das einer Anlage bei der Bank.

Die Rentenversicherungen sind nicht Fonds gebunden. Es wurde uns aber vorgerechnet, dass ein derart erheblicher Anteil an Verwaltungskosten anfallen würde, dass die mageren Zinsen und die in Zukunft sehr zweifelhaften Überschussbeteiligungen dies nicht ausgleichen würden. Ein möglicher Gewinn würde demnach erst zu einem Zeitpunkt auftreten, der deutlich nach meinem Rentenantritt liegen würde. Dieser Punkt der Beratung erschien sehr plausibel und nachvollziehbar.

Probleme habe ich aber mit der ThomasLloyd-Geschichte, wobei ThomasLloyd (auch im Internet zu finden) sehr gut getestet wurde.

Gruß,

Arnulf

Hallo cooler,

vielen Dank für die Antwort. Ich würde ja gerne an die profitablere Alternative glauben, die die Berater vorgeschlagen haben, Ich muss aber sagen, dass Deine Anmerkungen durchaus meinem bisherigen Gefühl entsprechen. Der Begriff, „Sichere Anlage“, wurde in dem Gespräch aber sooft wiederholt, es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man für die Altersvorsorge nur sichere Anlagen wählen sollte, was eben bei der genannten Form der Fall sei, dass wir am Schluss schon zu kippen anfingen. Diese positive Gefühl wurde aber ziemlich schnell nach Lesen des Prospektes wieder beseitigt.

Wenn nun auch in diesem Forum (in dem ich selber als Experte, allerdings für ein ganz anderes Gebiet auftrete) keine Befürworter der Beratervariante gefunden werden kann, so werde ich wohl auf jeden Fall die Finger davon lassen.

Gruß,

Arnulf

Hallo Arnulf,

was meinst Du, warum so viele Leute auf diese undurchsichtigen Anlageformen hereinfallen? Weil die Berater, die diese verkaufen, unbedarften Anlegern das Blaue vom Himmel erzählen. Sie sind auf jedes Deiner Einwände vorbereitet und wissen jedes zu entkräften.

Eine Frage an Dich: Verstehst Du dieses Anlagekonzept 100%ig?

Ich nehme Deine Antwort vorweg: Nein.

Wenn Du etwas nicht verstehst, lass die Finger davon, besonders, wenn Du eine sichere Geldanlage für Deine Altersvorsorge suchst.

Ich vertraue KEINEM Berater bevor ich mich nicht slebst schlau gemacht habe und zu dem selben Ergebnis komme. Es geht um mein Geld und der Berater will etwas davon haben, nämlich eine Provision.

Ich nehme an, dass der Großteil der Berater seriös sind, da es inzwischen ja auch die Beraterhaftung gibt. Dein Berater ist definitiv unseriös, weil er Dir ein Produkt empfiehlt, das auch einen Totalverlust nach sich ziehen kann. Das ist KEINE sichere Geldanlage und schon GAR NICHT für die Altersvorsorge geeignet.

Wenn Du 20.000 Euro anlegst, zahlst Du schon einmal 1400 Euro Absclussgebühr. Das heisst, die angeblich garantierte Rendite von 8% für das erste Jahr wäre futsch. Nach dem ersten Jahr sind die 8% auch nicht mehr garantiert.

Im Prospekt selbst steht auch nichts über die Kosten des Fonds. Verwaltungskosten, Transaktionskosten, Depotkosten oder was auch immer. Ich nehme einfach mal an, dass sich diese im zweistelligen Prozentbereich bewegen. Das ist typisch für solche Konstruktionen. Wer dabei eine garantierte Rendite erziehlt, muß ich nicht erwähnen.

Wann hast Du Deine Rentenversicherung abgeschlossen? Ja, eine klassische Rentenversicherung kostet Geld. Diese Kosten werden in der Regel in den ersten Jahren abgezogen, sodaß die Versicherung erst einmal im Minus ist. Das heisst, die Summe am Ende des Jahres ist niedriger als Deine eingezahlten Beiträge. Das ändert sich dann aber, wenn die Kosten alle abgezogen sind. Dann steigt die Beitragssumme kontinuierlich an und der Zinseszinseffekt setzt ein. Je länger die Laufzeit umso weniger wirken sich die Kosten auf die Rendite aus.

Natürlich kannst Du an einen Versicherer mit hohen Kosten geraten sein, aber Du hast immerhin eine Garantieverzinsung und läufst nicht Gefahr, Dein eingesetztes Kapital zu verlieren.

Und bedenke eins: Wenn Du jetzt aus Deiner Rentenversicherung aussteigst, dann hast Du die bisher angefallenen Kosten getragen. Das ist dann Dein Verlust.

Wenn Du kurz vor der Rente stehst und Du ein relativ hohes Einkommen hast, dann wäre vielleicht eine Rürup-Rente für Dich interessant. Das sollte dann ein seriöser Berater für Dich ausrechnen. Am Besten ein Honorarberater, denn der erhält Geld von Dir für eine unabhängige Beratung und nicht von irgendeiner Firma für irgendwelche vermittelte Produkte.

Alternativ sei nochmals die Möglichkeit genannt, sich bei der Verbraucherzentrale kostengünstig beraten zu lassen.

Gruß

Willi

Finger weg und Hinweis zur Abgeltungssteuer
Hallo

bei lesen deines Artikels kann einem schon die Wut packen auf solche „Berater“ die nun versuchen die aktuelle Situation gandenlos auszubnutzen.
Deshalb mal ganz offen ein paar Worte dazu:

bisherige Form der Altersvorsorge (Rentenversicherung) hohe
Verluste beinhaltet und daher eine sehr ungünstige Variante
der Rentenvorsorge darstellen würde. Es wurde uns
vorgeschlagen, unsere Versicherungen aufzulösen (evtl. mit
Hilfe eines Rechtsanwaltes mit geringen Verlusten) und das

mag zwar besseres geben als die Renteversicherugn , aber sein Vorschlag/Rat sind völliger Blödsinn.

wollten. Die Berater schlugen uns nun den „Global High Yield
Fund 450“ von ThomasLloyd vor (im Internet:
http://www.thomas-lloyd.com/index.php?id=917&L=1&tx_…
, Prospekt unter Reiter „Publikationen“). Dort könnten wir
nach einer festen Anzahlung ratierlich weiter Geld anlegen und
einen garantierten Zins von 8% erhalten. Nach meiner Anfrage,

oha, solch einen Unsinn hab ich lage nicht mehr gelesen.
Frag mal diesen Berater, ob er dir das schriftlich bestätigt.

Für sloch einen Unsinn gibt es „keine vernünftig klingenden Argumente“.
Der „sichere Zinssatz“ liegt je nach Laufzeit so um die 4%.

ob dieser Zins evtl. an Gewinne gebunden sei, wurde uns
gesagt, dass der Zins auf jeden Fall garantiert sei. Zur

Oha, der wusste nicht was er sagt, oder hat euch bewusst falsch informiert.

Dies ist ein Fonds mit Genussrechten, nix für Leute die Sicherheit suchen.
http://www.thomas-lloyd.com/index.php?id=920&L=1
Sicher ist bei dem Produkt rein garnix.

Sicherheit gegenüber eines Totalverlustes wurde uns erklärt,
dass das Geld sicherer angelegt sei als an einer Bank. Ein

Wenn er meinte sicherer als bei Tagesgeld oder einem Sparbrief, dann war das ne glatte Lüge.

Verlust würde praktisch nur auftreten, „wenn die Welt
zusammenbrechen würde“.

Wieder ne falsche Information (ich vermeide das Wort Lüge hier mal).

Da das Ganze bald über die Bühne gehen soll (Abgeltungssteuer
…) würden wir uns über eine baldige Antwort sehr freuen.

Vergess das Produkt und den Berater,

aber

eine Frage zum Schluss

wieso eilt dies mit dem Hinweiss auf „die Abgeltungsteuer“ ??

Da haben die Banken echt „ganze Arbeit geleistet“

Du bezahlst heute schon Steuern auf Kapitalerträge (ist dir doch klar oder ?),
die Abgeltungsgsteuer ist sozusagen keine neue Steuer sondern regelt nur die Besteuerung neu.
Dies führt in der Regel zu eine Bessserstellung gerade von „Risikoscheuen Anlegern“.

Gruss
Börsenfan1968

„den diese Pankimache um die Abgeltungssteuer nervt“

Hallo Willi,

danke für die Stellungnahme. Den genannten Link hatte ich
bereits gefunden gehabt. Dort werden aber durchaus
unterschiedliche Meinungen vertreten. Auch die Berater
(privat) hatte ich auf kritische Berichte hingewiesen, die
allerdings mit - in dem Augenblick - vernünftig klingenden
Argumenten ausgehebelt wurden. Mich beunruhigen die klaren
Widersprüche zwischen Prospekt-Angaben und der Beratung.
Mehrfach kam ich auf die Sicherheit zu sprechen. Hier wurde
immer wieder betont, dass es sich bei dem Angebot um eine
absolut sichere Sache handeln würde, deren Risiko nicht höher
sei als das einer Anlage bei der Bank.

Hier verweise ich auf Willi! Allerdings eines noch: Den „Berater“ hätte ich rausgeschmissen - hier überhaupt ansatzweise von Sicherheit zu reden!

Die Rentenversicherungen sind nicht Fonds gebunden.

Mit das sicherste Produkt, welches in Deutschland möglich ist. Der Aktienanteil der Versicherer liegt derzeit bei 10% und darf 30% nicht überschreiten!!

Es wurde

uns aber vorgerechnet, dass ein derart erheblicher Anteil an
Verwaltungskosten anfallen würde, dass die mageren Zinsen und

Ein Schmarrn ohnegleichen! Die Hauptkosten hast du schon lange bezahlt!

die in Zukunft sehr zweifelhaften Überschussbeteiligungen dies
nicht ausgleichen würden.

Der Hammer! Was ist eigentlich der Unterschied zwischen GARANTIEverzinsung und seiner mit unglaublich hohen Kosten belastete Höchstrisiko-Variante? Der Berater dreht den Spieß völlig um!

Ein möglicher Gewinn würde demnach

erst zu einem Zeitpunkt auftreten, der deutlich nach meinem
Rentenantritt liegen würde. Dieser Punkt der Beratung erschien
sehr plausibel und nachvollziehbar.

Na klar, wenn du nach 2 Jahren dieser Welt ade sagst und keine entsprechende Garantiezeit für deine Hinterbliebene vereinbart hast, hast du auf Sand gebaut!(Es bleibt übrigens auch die steurfreie Einmalauszahlung)
Nur, ob du bei diesem Fund jemals Gewinn erleben wirst, möchte ich
einfach mal in den Raum stellen!

Probleme habe ich aber mit der ThomasLloyd-Geschichte, wobei
ThomasLloyd (auch im Internet zu finden) sehr gut getestet
wurde.

Von wem wurde das gut getestet? Von einem Pusher?
Entscheidend ist die Beschreibung im Prospekt und die ist, was Sicherheit anbelangt, katastrophal!

Gruß,

Arnulf

Gruß cooler

P.S. Ich vermute mal, dass der Berater den Garantiezins der Rentenversicherung mit den 8% Zinsen (hochgerechnet) verglichen hat!
Die festgesetzte Verzinsung der Versicherer ist wesentlich höher!

Und…ein neuer riesiger Kostenberg würde für dich entstehen, mit der Möglichkeit des Totalverlustes - eine tolle Perspektive!

Und… wenn du die RV per Rente bekommst, hast du kaum eine Versteuerung (Ertragsanteil)- bei Einmalauszahlung völlig steuerfrei, dagegen wäre der Fund zu versteuern, falls da was dabei rauskommt!

Hallo Willi2,

das mit dem Verstehen ist so eine Sache. Ich denke, ich habe auch nicht alle Punkte verstanden, als ich die Rentenversicherung abgeschlossen habe. Die enorm hohen Verwaltungskosten kannte ich z. B. nicht. Des Weiteren habe ich mich auf eine dynamische Beitragsanpassung eingelassen, die mir von der Versicherung empfohlen wurde, und die ich, da ich einem renommierten Versicherungsunternehmen blind vertraute, auch angenommen habe. Hätte ich damals gerechnet, so hätte ich bemerkt, dass ich am Ende mit Beiträgen von über 1000 Euro rechnen muss, was ich mir kaum leisten kann. Ich glaube, dass die Rentenversicherung bestenfalls sicher, aber keinesfalls rentabel ist.

Nun habe ich all meine Bedenken in einem Fax zusammengefasst und insbesondere Berateraussagen Prospektinhalten gegenübergestellt. In einem kurzen Telefonat wurde mir nochmals versichert, dass die Anlage definitiv sicher sei und das mir das belegt werden sollte. Ich bat darum, die entsprechenden Stellungnahmen schriftlich zu verfassen. Jetzt bin ich gespannt auf die Antwort.

Wie ich bereits geschrieben hatte, bin ich äußerst skeptisch und es müsste sich schon herausstellen, dass ich den falschen Prospekt gelesen habe oder dass in Wirklichkeit ein völlig anderes Produkt gemeint war, damit ich noch überzeugt werden kann. Ich werde weiterhin gerne Ratschläge in diesem Forum sammeln und umgekehrt auch meine Erfahrungen kundtun. Ich will aber vermeiden, Vermittlernamen zu nennen.

Gruß,

Arnulf

Hallo Arnulf,

dynamische Beitragsanpassungen werden gerne bei Rentenversicherungen verkauft. Und das aus einem Grund: Jede Beitragssteigerung wirkt wie ein neuer Vertragsabschluß, deswegen werden auch immer neue Abschlußkosten fällig.

Mein Rat: Dynamisierung sofort stoppen. Das sollte gehen.
Zweiter Rat: Falls Du die Beiträge monatlich zahlst, umstellen auf Jahresbeitrag, falls das finanziell möglich ist. Das bringt Rendite, da Monatsbeiträge immer zusätzliche Gebühren kosten.

Eine Rentenversicherung ist durchaus rentabel. Es kommt aber auf die Versicherung, deren Anlageerfolg und die Kosten an.

Eine Rentenversicherung würde ich langfristig mit 4-5% Rendite ansetzen, eine Anlage in festverzinslichen Wertpaieren (Fonds) bei etwa 5-6% und eine Anlage in Aktienfonds etwa 7-8%.

Es kommt eben auf das Sicherheitsdenken an. Eine klassiche Rentenversicherung ist zwar nicht der Renditebringer, aber sie ist sicher. Es gibt eine niedrige Garantieverzinsung, die durch Überschüsse aufgepolstert wird.

Aber sie ist sicher und genau darauf liegt Dein Hauptaugenmerk.

Es ist heute UNMÖGLICH 8% Rendite ohne Risiko zu erhalten.

Du wirst ein Fax bekommen, das Dich vielleicht sogar beruhigt, weil der Berater Dir irgendwo weiterhin das blaue vom Himmel verspricht. Das ändert nichts daran, dass die Anlage für Dich nicht geeignet ist.

Wenn Du 200.000 Euro anlegen wolltest, dann könntest Du auch locker mal 10.000 Euro in so eine Anlage investieren, dann muss Dir aber klar sein, dass es auch ein Totalverlust werden kann.

Wenn Du aber eine sichere Anlage für die Altersvorsorge suchst und Du sonst keine finanziellen Polster hast, dann kann ich mich mal wieder wiederholen:

Lass die Finger davon.

Ich persönlich bin mit einer Realrendite (Rendite minus Inflationsrate) von 1,5 - 2 % voll zufrieden. Da können die anderen mit 10, 20 oder 30% werben, soviel sie wollen.

Gruß

Willi

Noch eins:

Folgende Situationen:

  1. Inflationsrate 6%
    sichere Anlage 7%

  2. Inflationsrate 2%
    sichere Anlage 4%

Was glaubst Du, wieviele Leute auf 1) zugreifen würden? So, wie Du vermutlich auch.

Ich würde ohne zu zögern 2) wählen. :wink:

Hallo,

Hallo Willi2,

das mit dem Verstehen ist so eine Sache. Ich denke, ich habe
auch nicht alle Punkte verstanden, als ich die
Rentenversicherung abgeschlossen habe.

Ich glaube ein einfacheres und langweiligeres Produkt(im positiven Sinne) gibt es nicht! (der Berater versucht zu komplizieren oder falsch zu interpretieren)

Die enorm hohen

Verwaltungskosten kannte ich z. B. nicht.

Verzeihung, von welchen enormen (LOL) Kosten redest du eigentlich (nenn mal Prozente oder Zahlen)? Was hat dir dieser Berater nur eingeredet? Nicht mal ansatzweise vergleichbar mit seinem Produkt!

Des Weiteren habe

ich mich auf eine dynamische Beitragsanpassung eingelassen,
die mir von der Versicherung empfohlen wurde, und die ich, da
ich einem renommierten Versicherungsunternehmen blind
vertraute, auch angenommen habe.

Mit Verlaub, da hast du aber eine „dramatische“ Option abgeschlossen! Es bleibt doch völlig dir überlassen, ob du die annimmst! Du hast i.d.R. immer 3 Monate Widerufsfrist, so dass du nach eigenem Gutdünken
,etwa entsprechend der Inflationsrate, gestalten kannst! Kündigen oder 2X widerrufen und schon ist diese anfänglich durchaus sinnvolle Option draussen! Steht überdeutlich in jeden Bedingungen!

Ich

glaube, dass die Rentenversicherung bestenfalls sicher, aber
keinesfalls rentabel ist.

Kommt darauf an, bei welcher Gesellschaft - da gibt es gewaltige Unterschiede! Was ohne Tricksen, wetten und spielen in Wirklichkeit rentabel ist, siehst du doch bei der jetzigen Bankenkrise.
Deshalb mein Tipp: „Renditetechnisch“ gedanklich bitte gewaltig zurückfahren!

Nun habe ich all meine Bedenken in einem Fax zusammengefasst
und insbesondere Berateraussagen Prospektinhalten
gegenübergestellt. In einem kurzen Telefonat wurde mir
nochmals versichert, dass die Anlage definitiv sicher sei und
das mir das belegt werden sollte. Ich bat darum, die
entsprechenden Stellungnahmen schriftlich zu verfassen. Jetzt
bin ich gespannt auf die Antwort.

Was erwartest du hier eigentlich für Antworten? Der Mensch kämpft um evtl. Riesenkohle (aus deiner vernichteten Altersversorgung), die er evtl. schon für Weihnachten eingeplant hat!

Wie ich bereits geschrieben hatte, bin ich äußerst skeptisch
und es müsste sich schon herausstellen, dass ich den falschen
Prospekt gelesen habe oder dass in Wirklichkeit ein völlig
anderes Produkt gemeint war, damit ich noch überzeugt werden
kann. Ich werde weiterhin gerne Ratschläge in diesem Forum
sammeln und umgekehrt auch meine Erfahrungen kundtun. Ich will
aber vermeiden, Vermittlernamen zu nennen.

Vermittlernamen brauchst du nicht nennen, aber die Gesellschaft der RV und endlich mal die Zahlen der ENORMEN!!?? Verwaltungskosten der Rentenversicherung! (oder hast du das der Aussage des Beraters entnommen?)

Gruß,

Arnulf

Gruß cooler

P.S. Wenn ich an den neuen und auch sofortigen Kostenberg dieses Funds denke, wird mir schwindelig (unter dem Eindruck der Verwaltungskosten für die RV) und wenn ich in diesem Zusammenhang noch die Argumentation „Abgeltungssteuer“ höre, wird mir vollends übel! (Das war nicht gegen dich gerichtet!)