Hallo Frank,
Dank zig Tausender Spams pro Woche sehe ich mich gezwungen,
systematisch meine Emailadressen zu ändern.
Würde TB überhaupt hunderte von Kontos verkraften?
Ich habe keine obere Grenze für die Kontenanzahl gefunden.
Aber es ist natürlich klar, daß die Abfrage von hunderten von
Konten mindestens ihre Zeit braucht.
Allerdings frage ich mich (und das soltest Du dich auch
fragen), wieso Du zig-Tausende Spams pro Woche bekommst.
Erstens hat Thunderbird einen ganz guten Spamfilter, der nach
kurzer Anlernzeit schon mindestens 90% Spam in den Papierkorb
befördert
Das klappt vorzüglich und zu 99,99%. Aber gerade die 0,001% (oder sogar viel wenige - alle paar Wochen muss man 1 (eine) wichtige Mail aus den 10000 Spams herausfischen, bevor man den Spam Folder Inhalt löscht. [Wieviele wichtige emails ich dabei übersehe ist mir unbekannt.]
und zweitens ist es natürlich nicht so gut, überall
deine Mail-Adresse zu hinterlassen. Oder warum erhälst Du so
überdurchschnittlich viel Spam?
Ich habe in der Vergangenheit überall meine eine Lieblingsmailadresse hinterlassen.
Aber andersrum gefragt, glaubst Du, es wäre die Lösung,
hunderte von Mail-Adressen anzulegen? Brauchst Du soviel?
Ja. Ziel ist wenn ich mich als X im Forum Y anmelde, X.Y@ zu verwenden
Wahrscheinlich bekommst Du anschliessend pro Konto tausende
von Spam-Mails 
Ich würde gerne herausfinden, welcher ‚Y‘ dafür verantwortlich ist.
Die Verwendung von Wegwerf-Adressen wäre ja auch eine ganz
gute Lösung.
Ich finde es nicht höflich, sich nicht richtig vorzustellen. Scheinbar zwingt uns E-Mail, mit einer 2-Mill.-Jahre-Tradition zu brechen.
Ich persönlich hätte kein Problem, Maßnahmen gegen Spam zu unterstützen:
(1) Mails kann man nur über Portale versenden und routen, die die Authentizität des Versenders gewährleisten.
(2) Man empfängt einfach nur Mails von solchen Portalen
(3) Der ursprüngliche Mailheader beim Versenden ist verschlüsselt Bestandteil des Mail-Bodies. Die Informationen kann man über einen Public Key des Mailsenders, der bei diesem Portal abgelegt ist, entschlüsseln.
Die Spammer können sich dann in Zukunft selbst bedienen.
Warum tun sich die IT Experten so schwer, so etwas oder ähnliches auf die Beine zu stellen?
Viele Grüße
Marvin