Ob diese Nuss jemand knacken kann? Ich bin sehr gespannt:
Gesucht wird ein ziemlich abgefahrenes Stück und ein Interpret aus den frühen 80er Jahren (vermutlich 83/84).
Der Musiker hat im Stile von vocal percussion verbal Schlaginstrumente imitiert („Textauszüge“ z.B. sowas wie: radapzadap basch basch basch bambambam usw.). Echten, also sinnvollen Text gab es sonst nicht. Zum Schluss des Stücks kamen dann noch im Hintergrund mehrere Frauenstimmen dazu, während er weiter lautmalerisch rumhämmerte. Deren Text ungefähr: Dididip dididip dididip dididip didip (Jetzt aber nicht verwechseln mit „Mannamanna“!).
Wenn ich mich recht erinnere, war der Interpret Deutscher, hatte lockige Haare und war von Haus aus eigentlich selbst Schlagzeuger. Bei einem Fernsehauftritt (Formel 1?) hat er z.B. beim Vortrag auch Schlagzeugsticks in der Hand gehabt und beim „Singen“ noch zusätzlich auf allerlei rumgehauen.
Also: Bei wem macht’s klick? Wer kennt den Mann, wer kennt das Stück?
Ich bin für jeden Tipp, auch jede Mutmaßung dankbar!
Du bist ein Held! Klasse, ja genau, das war es! Als ich den Namen las, kam’s gleich wieder zurück. Super, jetzt kann ich nachts auch wieder ruhig schlafen…
Tausend Dank und Dir alles Gute!!
Eckbert
P.S.: Ganz nebenbei: Eine ziemlich geile Mugge, oder?!
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Das war’s: George Kranz - Trommeltanz (owT)
Jaja, die Betreffzeilenpolizei… aber bei gleich zwei verschlafenen Einträgen konnte ich einfach nicht anders :o)
endlich jemand der " mugge " schreibt ( so wie es sich gehört ) und nicht " mucke " . dieser begriff ist wohl das einzige neben dem ampelmänchen der aus der ddr übernommen wurde und dann auch noch falsch. freu mich jedenfalls!
zugegeben, das gibt 'nen ziemlichen Diskurs, aber es juckt mich doch in den Fingern:
Auch ich gehörte zu denen, die früher überzeugte „Mucken“-Vertreter waren. Bis mir eines Tages jemand die Info steckte, der Hintergrund dieses „Kunst“(?)-Wortes sei der, dass es sich um eine Kurzform von
„Musik gegen Geld“
handelt, was die Schreibweise mit den "G"s dann doch ziemlich zwingend macht.
Geläufig ist mir der Begriff nämlich vor allem aus Musikerkreisen (klassisch und popular), die ihn für einen Auftritt (gerne aushilfsweise) benutzen, der mit entsprechender Dotierung versehen ist.
Meine Infos sind übrigens schon mehr als 15 Jahre alt und stammen aus dem Westen, so dass ich Dir leider ein wenig den Glauben rauben muss, es handele sich um eine DDR-Schöpfung - nicht traurig sein…