Kann mir jemand sagen, welche Frequenzen (in welcher Stärke) „spielend leicht“ z.B. 100m „normales Erdreich“ durchdringen, so das sich dann etwa aus der Tiefe kommend noch ein Signal (analod od. digital) an der Erdoberfläche messen und auswerten lässt).
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Kann mir jemand sagen, welche Frequenzen (in welcher Stärke)
„spielend leicht“ z.B. 100m „normales Erdreich“ durchdringen,
so das sich dann etwa aus der Tiefe kommend noch ein Signal
(analod od. digital) an der Erdoberfläche messen und auswerten
lässt).
Bei den in Frage kommenden Frequenzen ist die Wellenlänge wesentlich größer als die Reichweite im Erdreich. Es werden deshalb keine Wellen sondern nur Felder übertragen. Da elektrische Felder praktisch nicht ins Erdreich eindringen können, läuft das auf eine magnetische Übertragung hinaus. Magnetische Felder bis 10 kHz können Erde und Gestein relativ problemlos durchdringen. Als Antennen dienen dann große Spulen bzw. Drahtschleifen. Die Frequenz sollte so niedrig wie möglich sein, aber so hoch, dass das Signal in „zivilisierten“ Gegenden nicht im allgemeinen Störpegel des Stromnetzes untergeht.
Die Bandbreite des Nutzsignales sollte auf wenige Hz begrenzt werden, um die Reichweite maximal auszunutzen. Man kann dann zwar die Datenbits nur im Sekundentakt übertragen, aber das dürfte in den meisten Fällen ausreichen.
Reichweiten bis 100m sollten mit handlichen Antennenspulen kein Problem darstellen. Darf die Antenne über Tage etwas größer ausfallen, müßten auch Reichweiten im km-Bereich möglich sein.
Hallo
Jörg und Reinhard haben beide Recht. Insofern hier nur noch eine Ergänzung. Wesentlich für die Ausbreitung bzw. Dämpfung ist natürlich, wie naß der Boden/das Erdreich ist.
Durch gewachsenes Gestein geht das sogar vergleichswesie gut (bei den Mondlandungen seinerzeit hat man erhebliche Strecken durch den Mondboden per Funk überbrücken können (klar, der ist trocken) und daraus über die Zusammensetzung der „Monderde“ geschlossen.
Für den Fall, daß halbwegs „Ausbreitungsbedingungen“ gegeben sind, also nicht grad vom U-Boot und im Atlantik, nasser gehts ja nicht, sonder im gewachsenen Gestein, sind sogar recht große Entfernungen überbrückbar (kilometerweit).
Ich erinnere mich an einen Artikel/Veröffentlichung über die sogenannte „Funkmutung“ (wenn ich das recht im Kopf habe von einem Prof. Fritzsche), bei der Lagerstättenerkundung gemacht wurde unter Benutzung der ohnehin vorhandenen Rundfunk-Langwellensender.
Für mehr müßte ich tieeeef nachgraben )))
Antal
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Kann mir jemand sagen, welche Frequenzen (in welcher Stärke)
„spielend leicht“ z.B. 100m „normales Erdreich“ durchdringen,
so das sich dann etwa aus der Tiefe kommend noch ein Signal
(analod od. digital) an der Erdoberfläche messen und auswerten
lässt).