Hallo,
kann mir jemand mal bitte erklären, wie eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie abläuft?
Angeblich soll es da ja nicht primär um die AUFDECKUNG der Kindheit gehen, sondern um das WIEDERERLEBEN von Gefühlen aus der Kindheit.
Wie aber soll das bitte gehen?
Wie macht das der Therapeut?
Was muss der Patient machen?
Ist das irgendwie „bedenklich“?
Was bringt das „Wiedererleben“?
Danke. Annika.
Hallo Annika
kann mir jemand mal bitte erklären, wie eine
tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie abläuft?
Sie ist in Ursprung, Idee und Methode ähnlich der psychoanalytischen Behandlung, läuft nur dialogischer ab. Der Therapeut wartet nicht so viele Stunden (weil auch nicht so viele zur Verfügung stehen), sondern ist von Andfang an relativ aktiv, eben dialogisch.
Ich hab in meiner website unter „Tiefenpsychologie“ da etwas mehr geschrieben, einfach mal anklicken:
www.schmidt-branden.de
dann meine psycho-seite anklicken, dann rechts auf „Tiefenpsychologie“ gehen, anklicken.
da ja nicht primär um die AUFDECKUNG der
Kindheit gehen, sondern um das WIEDERERLEBEN von Gefühlen aus
der Kindheit.
Im Prinzip schon richtig; beides läßt sch ja vereinen, also grundsätzlich kein Widerspruch. Wenn mir bestimmte Kindheits-Erinnerungen einfallen, dann doch auch meist ein Gefühl dazu, wenn ich es nicht gerade abgespalten habe.
Ist das irgendwie „bedenklich“?
Aus meiner Sicht nicht oder selten. Die „Indikation tiefenpsych. Behandlung“ stellt sich allerdings in meinen Augen nicht immer. Einige Patienten sind besser mit Verhaltenstherapie bedient.
Gruss, Branden