Hi!
Hatte heute eine Vorlesung über Tiefenpsychologie, wo die Frau Prof. über Triebe gesprochen hat. U.A. erklärte sie, dass ein Großteil der Treibe unbewusst bleiben, weil man sie im Bewusstsein gar nicht ertragen könnte (zB weil sie gg. die eigenen Wertvorstellungen widersprechen, weil man Sanktionen befürchten müsste, …). Diese unbewusste psychische Unterdrückungsarbeit kostet das Gehirn viel Energie, wodurch man dann stark belastet ist und weniger Energie für den Alltag zur Verfügung hat.
Um diesen Energieverbrauch zu verringern, meinte die Prof., dass man viele „verpöhnte“ Triebe sozusagen gesellschaftlich akzeptieren sollte. Also zB Kindern/Jugendlichen nicht vorschreiben/verbieten sollte, wie sie ihre Haare färben, …
Das ist die eine Richtung. Man könnte aber auch einige Triebe „auflösen“. Dann gibt es sie nicht mehr, wodurch auch keine Unterdrückungsarbeit notwendig ist. Nach dieser Variante habe ich die Frau Prof. gefragt, wo sie aber irgendwie ausgewichen ist und nachdem ich nachgehakt hatte mich mit einer kleinen aber unschönen rhetorischen Finte „ruhiggestellt“ hat.
Jetzt meine Frage: Ist es überhaupt möglich, solche (kleinen, relativ harmlosen aber trotzdem vorhanden) Triebe „in Luft aufzulösen“, statt sie „ausleben zu lassen“? Habt ihr Beispiele, bei denen es möglich/sinnvoll ist? Ich glaube dass das auch eine Frage der Werthaltung ist, also ob man eher dafür eintritt, die gesellschaftlichen Normen einfach umzukrempeln, oder einen Menschen (von innen heraus) an die gesellschaftlichen Normen anzupassen, oder?
Und: Wieso könnte die Prof. da so giftig gekränkt gewesen sein?
Danke
Hansi
Hi!
Hatte heute eine Vorlesung über Tiefenpsychologie, wo die Frau
Prof. über Triebe gesprochen hat. U.A. erklärte sie, dass ein
Großteil der Treibe unbewusst bleiben, weil man sie im
Bewusstsein gar nicht ertragen könnte (zB weil sie gg. die
eigenen Wertvorstellungen widersprechen, weil man Sanktionen
befürchten müsste, …). Diese unbewusste psychische
Unterdrückungsarbeit kostet das Gehirn viel Energie, wodurch
man dann stark belastet ist und weniger Energie für den Alltag
zur Verfügung hat.
Das kann man bestätigen. Es erfordert eine dauernde Kontrolle, diese hochkommenden Kräfte in Schach zu halten und es bleibt einem nichts anders übrig. Denn wenn man sie ausleben wollte oder akzeptieren würde, so käme das einer völligen moralischen Verwahrlosung gleich, die man niemandem wünschen kann.
Um diesen Energieverbrauch zu verringern, meinte die Prof.,
dass man viele „verpöhnte“ Triebe sozusagen gesellschaftlich
akzeptieren sollte. Also zB Kindern/Jugendlichen nicht
vorschreiben/verbieten sollte, wie sie ihre Haare färben, …
Das sind nun wirklich keine Triebe, sondern nur Modegags. Triebe sind wirklich ernstzunehmende Einflüsse (oft unmoralischer Art) aus dem Unterbewußten.
Jetzt meine Frage: Ist es überhaupt möglich, solche (kleinen,
relativ harmlosen aber trotzdem vorhanden) Triebe „in Luft
aufzulösen“, statt sie „ausleben zu lassen“? Habt ihr
Beispiele, bei denen es möglich/sinnvoll ist? Ich glaube dass
das auch eine Frage der Werthaltung ist, also ob man eher
dafür eintritt, die gesellschaftlichen Normen einfach
umzukrempeln, oder einen Menschen (von innen heraus) an die
gesellschaftlichen Normen anzupassen, oder?
Natürlich darf man die gesellschaftlichen Normen nicht verletzen. Du hast da eine etwas undeutliche Vorstellung von dem was man als Triebe bezeichnen könnte.
Und: Wieso könnte die Prof. da so giftig gekränkt gewesen
sein?
Auflösen? Unterdrücken? Das ist das Erste das man versucht. Mit welchem Erfolg? Siehe die Schlagzeilen der Tageszeitungen über Triebtäter u.ä.
Ich glaube nur der psychische Einfluss im Menschen hat die Kraft, hier wirklich zur Meisterung zu führen. Die seelischen Kräfte sind immer siegreich, über die chaotischen Triebkräfte. Sie sind von alchimistischen Charakter.
gruß
rolf
Hallo Hansi,
alchimistisch :
sal über mercurius in sulphur !!
In der Sprache der Psychologie :
Triebe mit der höheren Form der Kompensation ( Sublimierung )
umwandeln.
Alltagssprache :
Untugend in Tugend verwandeln.
Gruß
Merkur
Hallo Hansi
Verzeih mir bitte, aber ich habe mich königlich amüsiert ber Deinen Bericht und die rau Professor. Ich finde, Du selber solltest da Vorlseungen halten. Das kommt viel besser. Karl Valentin hätte es nicht besser machen können. Das mit dem „Triebe auflösen“ kommt irre gut! Ich muss mir dazu noch den richtigen Dialekt überlegen, entweder sowas wie Rühmann in der „Feuerzangen-Bowle“ spricht, wenn er den Lehrer nachmacht oder eben so Bayerisch wie Polt oder Valentin, das käme auch sehr gut rüber. Deinen Text selber sollte man unverändert so stehen lassen.
Man könnte aber auch einige Triebe
„auflösen“. Dann gibt es sie nicht mehr, wodurch auch keine
Unterdrückungsarbeit notwendig ist. Nach dieser Variante habe
ich die Frau Prof. gefragt, wo sie aber irgendwie ausgewichen
ist und nachdem ich nachgehakt hatte mich mit einer kleinen
aber unschönen rhetorischen Finte „ruhiggestellt“ hat.
Das ist grandios! Dieses „Ruhigstellen“ der Hansi-Wiss-Triebe durch die Frau Professor (fürher hätte die von Lotte Lenja gespielt werden müssen,aber die ist leider schon verblichen…)
Jetzt meine Frage: Ist es überhaupt möglich, solche (kleinen,
relativ harmlosen aber trotzdem vorhanden) Triebe „in Luft
aufzulösen“, statt sie „ausleben zu lassen“?
Eigentlich kann ich da nicht wirklich ernsthaft drauf antworten, lieber Hansi, aber nur soviel:
Nein, man kann sie nicht in Luft auflösen…nichtmal in heiße Luft
(GRÖHHHHL)
Tränenreichen Gruß von
Branden
Hallo Branden!
Irgendwie werde ich aus deinem Posting nicht schlau. Was meinst du damit? Wie soll ich es auffassen? Ist das jetz mehr ein lustiges Lachen oder eher eine Verarschung eines Psychologie-Studenten? Ich tu mir ein bisschen schwer, deine Antwort einzuordnen.
Bye
Hansi
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Hallo Rolf!
Danke für deine Antwort!
Um diesen Energieverbrauch zu verringern, meinte die Prof.,
dass man viele „verpöhnte“ Triebe sozusagen gesellschaftlich
akzeptieren sollte. Also zB Kindern/Jugendlichen nicht
vorschreiben/verbieten sollte, wie sie ihre Haare färben, …
Das sind nun wirklich keine Triebe, sondern nur Modegags.
Triebe sind wirklich ernstzunehmende Einflüsse (oft
unmoralischer Art) aus dem Unterbewußten.
Okok, ich halte mich jetzt mit Beispielen zurück. Erstens weil ich sowieso keine passenden finde, und zweitens weil die Versuchung der/des Antwortenden dann zu groß ist, nur auf diese Spezialfälle einzugehen. 
Jetzt meine Frage: Ist es überhaupt möglich, solche (kleinen,
relativ harmlosen aber trotzdem vorhanden) Triebe „in Luft
aufzulösen“, statt sie „ausleben zu lassen“? Habt ihr
Beispiele, bei denen es möglich/sinnvoll ist? Ich glaube dass
das auch eine Frage der Werthaltung ist, also ob man eher
dafür eintritt, die gesellschaftlichen Normen einfach
umzukrempeln, oder einen Menschen (von innen heraus) an die
gesellschaftlichen Normen anzupassen, oder?
Natürlich darf man die gesellschaftlichen Normen nicht
verletzen. Du hast da eine etwas undeutliche Vorstellung von
dem was man als Triebe bezeichnen könnte.
Und: Wieso könnte die Prof. da so giftig gekränkt gewesen
sein?
Auflösen? Unterdrücken? Das ist das Erste das man versucht.
Mit welchem Erfolg? Siehe die Schlagzeilen der Tageszeitungen
über Triebtäter u.ä.
Die Frau Prof. hat da wirklich von so eher harmlosen Trieben gesprochen. Sonst hätte sie ja auch nicht die Möglichkeit der Veränderung der Gesellschaft vorgeschlagen. Gesellschaftlich „erlauben“, dass erwachsene Menschen mit jungen Kindern Sex machen/erzwingen (zB Kindderp*rn*) (was ich für einen absolut nicht mehr harmlosen Trieb halte) wird ja niemand für gut halten. Daher die Beschränkung auf harmlose Triebe.
Außerdem hab ich mich undeutlich ausgedrückt. Nochmal ganz exakt: Ein (bestimmter) Trieb in Person A wird unterdrückt, verbraucht daher viel Energie. Um die verschwendete Energie doch nutzen zu können gibts (rein aus der Logik heraus) zwei Möglichkeiten
- Psychotherapeut/… entfernt den Trieb
- Umwelt entfernt den Grund für die Unterdrückung des Triebs durch A, die dann den Trieb ausleben kann
Beide Varianten führen dazu, dass der Trieb nicht mehr unterdrückt werden muss und dadurch auch keine Energie mehr kostet.
Die Frau Prof. hat ausschließlich von Variante 2 gesprochen. Mich interessiert jetzt wegen der Vollständigkeit noch Variante 1.
Die Frage ist ziemlich Laienhaft (von einem Techniker, der jetzt aus Interesse Psychologie anfgefangen hat). Vielleicht lässt sie sich nicht ohne genaueres Eingehen darauf, _wie_ und _welche_ Triebe man auflöst/auflösen kann. Trotzdem würde ich dich bitten, die grundsätzlichen Möglichkeiten, die Sinnhaftigkeit, Kosten/Nutzen-Abwägung, … für Variante 1 zu sagen. Wann, bei welchen Trieben, ist Variante 2 günstiger?
Bye
Hansi
Außerdem hab ich mich undeutlich ausgedrückt. Nochmal ganz
exakt: Ein (bestimmter) Trieb in Person A wird unterdrückt,
verbraucht daher viel Energie. Um die verschwendete Energie
doch nutzen zu können gibts (rein aus der Logik heraus) zwei
Möglichkeiten
- Psychotherapeut/… entfernt den Trieb
- Umwelt entfernt den Grund für die Unterdrückung des Triebs
durch A, die dann den Trieb ausleben kann
Beide Varianten führen dazu, dass der Trieb nicht mehr
unterdrückt werden muss und dadurch auch keine Energie mehr
kostet.
Die Frau Prof. hat ausschließlich von Variante 2 gesprochen.
Mich interessiert jetzt wegen der Vollständigkeit noch
Variante 1.
Die Frage ist ziemlich Laienhaft (von einem Techniker, der
jetzt aus Interesse Psychologie anfgefangen hat). Vielleicht
lässt sie sich nicht ohne genaueres Eingehen darauf, _wie_ und
_welche_ Triebe man auflöst/auflösen kann. Trotzdem würde ich
dich bitten, die grundsätzlichen Möglichkeiten, die
Sinnhaftigkeit, Kosten/Nutzen-Abwägung, … für Variante 1 zu
sagen. Wann, bei welchen Trieben, ist Variante 2 günstiger?
Hi Hansi
Ich weiß nicht ob man da so pauschal eine Antwort finden kann. Grundsätzlich ist es so, daß das Individuum in seiner Entwicklung der der Masse vorauseilt und viel freizügiger in seinen Ansichten ist. Solange ein ‚Trieb‘ (ich weiß immer noch nicht so ganz was du damit meinst) sich nicht gegen die persönliche, sowie auch die allgemeine moralische Auffassung richtet, ist er nicht als negativ zu betrachten. Auch wenn er nur erstmal in der Person besteht und die Gesellschaft ihn (noch) verpönen würde. In dem Fall käme die Variante 2 in Frage.
Andersrum die erste Variante. Also wenn sich dieser ‚Trieb‘ als negativ erweisen würde.
Nimm mal als Beispiel den ‚Trieb‘ des Diebstahls. Auch wenn man persönlich davon überzeugt ist richtig zu handeln, im Fall von Armut oder Geldsorgen für die Familie oder Hunger, ist es gesellschaftlich ein strafbares Vergehen. Du siehst hier die ganze Problematik zwischen individueller Entwicklung und allgemeiner.
rolf
Ist das jetz mehr
ein lustiges Lachen oder eher eine Verarschung eines
Psychologie-Studenten?
Jetzt aber mal im Ernst, Hansi: Studierst Du wirklich an einer deutschen Universität Psychologie? Was Du von der Frau Professor geschrieben hast, klang eher nach einer Professorin an einer Pädagogischen konfessionellen Fachhochschule oder sowas. Das war ein dermaßen un-akademisches Gelaber, dass ich das nicht ernst nehmen konnte.
Gruß, Branden
Verzeih mir bitte, aber ich habe mich königlich amüsiert
Hallo, Branden,
nun bin ich an der Reihe um Verzeihung bitten zu müssen.
Ich sehe mich außerstande, Deine Antwort an H.G. mit Deiner Profession in Einklang zu bringen. Sich über eine Fragestellung, sei sie auch laienhaft gefaßt hier lustig zu machen halte ich gelinde gesagt für eine Unverschämtheit.
Ich versuchs mal (psychologischer Laie, der ich bin) so:
Die Stichworte Suppression und Sublimation können nützlich sein, wenn man Literatur oder andere Infornmationen zu diesem Thema sucht.
Suppression
Natürlich hat jeder Mensch (wie jedes Lebewesen) Triebe, die unser Handeln unterschiedlich stark beeinfluzssen. Durch unseren Verstand und unsere Sozialisation können wir aber verhindern, dass wir diesen Trieben unmittelbar nachgeben. Also z.B. nicht auf der Stelle jemandem, der uns krumm kommt, unmittelbar eine in die Fresse zu hauen, wenn wir uns auch dazu „getrieben“ fühlen. Unsere Sozialisation (gute Erziehung, Höflichkeit, Umgangsformen) läßt das nicht zu. Wir unterdrücken also diesen triebhaften Impuls.
Sublimation
Eine andere Möglichkeit mit solchen Trieben umzugehen, ist ihre Umwandlung in „gesellschaftlich erwünschtes Verhalten“. So sind sicher nicht wenige Kunstwerke durch „Umwandlung“ des Sexualtriebes entstanden. Und sicher leben z.B. viele kinderlose Pädagogen/innen ihren Brutpflegetrieb in ihrem Beruf aus.
Grüße
Eckard
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Verzeih mir bitte, aber ich habe mich königlich amüsiert
Hallo, Branden,
nun bin ich an der Reihe um Verzeihung bitten zu müssen.
Ich sehe mich außerstande, Deine Antwort an H.G. mit Deiner
Profession in Einklang zu bringen. Sich über eine
Fragestellung, sei sie auch laienhaft gefaßt hier lustig zu
machen halte ich gelinde gesagt für eine Unverschämtheit.
Hallo Eckard
Fängt gut an und endet weniger gut, mit Verlaub, Dein Posting, meine ich.
Wie ich weiter unten schon zu verstehen gab, kommt mir die zitierte Frau Professor etwas … freundlich ausgedrüclkt: merkwürdig vor…Nun kann ich natürlich nicht wissen, ob Hansi die Frau Professor so naiv wiedergibt oder ob die Dame tatsächlich ihre Professur nur im Sinne der „Lehrerin“ ausübt, wie das ja in anderen Ländern so bezeichnet wird… Das Ganze hat mich aber derartig erheitert, dass ich mich auch - um Dein WEort zu wiederholen - außerstande sah, so ganz 1 zu 1 drauf einzugehen.
Wo ist Dein Humor geblieben, Meister Eckard?
fragt Branden erstaunt
Hallo Branden!
Fängt gut an und endet weniger gut, mit Verlaub, Dein Posting,
meine ich.
Wie ich weiter unten schon zu verstehen gab, kommt mir die
zitierte Frau Professor etwas … freundlich ausgedrüclkt:
merkwürdig vor…Nun kann ich natürlich nicht wissen, ob Hansi
die Frau Professor so naiv wiedergibt oder ob die Dame
tatsächlich ihre Professur nur im Sinne der „Lehrerin“ ausübt,
wie das ja in anderen Ländern so bezeichnet wird… Das Ganze
hat mich aber derartig erheitert, dass ich mich auch - um Dein
WEort zu wiederholen - außerstande sah, so ganz 1 zu 1 drauf
einzugehen.
Die Frau Prof. ist Vorstand der Universitätsklinik für Tiefenpsychologie und Psyochotherapie in Wien (http://www.akh-wien.ac.at/psychotherapie/lehre/ma/sp…, aber eigentlich wollte ich die Personalien der Dame hier heraushalten) und hat sich in der Vorlesung bestimmt wesentlich „akademischer“ als ich in meinem Posting ausgedrückt. Aber würde ich eine solche Frage stellen, wenn ich bereits den riesigen Überblick und die jahrelange Erfahrung in Psychologie hätte, um mich für dich akademisch genug auszudrücken?
Bye
Hansi
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Aber würde ich eine solche Frage stellen, wenn
ich bereits den riesigen Überblick und die jahrelange
Erfahrung in Psychologie hätte, um mich für dich akademisch
genug auszudrücken?
Okay, Hansi, es liegt mir fern, Dich hier einfach hochzunehmen, das ist nicht der Sinn der Sache; und Du hast natürlich insofern Recht, als Du als Erstsemester nicht den Überblick oder auch Tiefblick über/in das Gebiet haben kannst.
Ich hab trotzdem meine leisen inneren Zweifel, ob das Fach das richtige für Dich ist, weil Du dermaßen weit entfernt von der psychologischen „Denke“ zu sein scheinst. Versteh mich richtig: Das ist kein Manko, es gibt ja hundert verschiedene Interessen und Talente, aber - ähm - was hat Dich bewogen, Psychologie zu studieren ?
fragt Branden ganz ernsthaft
Abseits der Tiefenpsychologie: Trieb-Unterdrückung
Hallo, Hansi,
ich möchte zu dem gestern Geschriebenen noch eine kleine Wendung hinzufügen, wenn ich mich damit auch als Laie auf sehr unsicheres Terrain vorwage:
Triebunterdrückung beobachtet man auch im Tierreich. z.B. wird (bei Hundeartigen) durch die sog. „Demutshaltung“ (Darbietung der Kehle bzw. anderer verletzlicher Körperstellen) beim Aggressor eine Beißhemmung ausgelöst.
Insofern glaube ich, dass diese Frage an die Tiefenpsychologen falsch adressiert ist und Du Antworten eher aus der Verhaltensforschung erhalten wirst.
Grüße
Eckard
Hallo Branden,
ich schätze normalerweise Deine Antworten sehr, aber hier hast Du Dich IMHO daneben benommen.
Wieviel „psychische Denke“ braucht man Deiner Meinung nach um Psychologie im ersten Semester in Angriff nehmen zu dürfen?
Ich, Techniker, will das nämlich ab nächstem Jahr auch versuchen, und da brauche ich schon die Vorab Beurteilung eines Profis …
Gruß
Morrighan
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
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Wieviel „psychische Denke“ braucht man Deiner Meinung nach um
Psychologie im ersten Semester in Angriff nehmen zu dürfen?
Du wirst vielleicht lachen, Morrighan, aber ich…
Ich, Techniker, will das nämlich ab nächstem Jahr auch
versuchen, und da brauche ich schon die Vorab Beurteilung
eines Profis …
…habe auch schon daran gedacht, ob es an der technisch-mechanistischen Denkweise liegt, die der psychodynamischen doch recht entfernt ist. Wie ich nun in der Vika von Hansi las, ist er ja wohl auch in erster Linie Techniker oder Elektroniker oder so etwas. Du kannst also (halbironischer Modus) davon ausgehen, dass Du auch in Schwierigkeiten kömmst
.
Ich kenne einige Techniker zund Computer-Fuzzis, die es auch mit der Psychologie versucht haben. Die meisten haben es irgendwann wieder gelassen, weil sie wohl spürten, dass es ihnen nicht liegt.
Gruß, Branden
Hi Branden,
cool (oder auch nicht). Deine Ansichten meine ich.
Ich werde mich im nächsten Jahr selbst davon überzeugen. Wenn wir dann beide noch in w-w-w aktiv sind, lasse ich Dich wissen, ob Dein Urteil auf mich zutrifft.
Ich kann mich noch gut an meine ersten Erfahrungen im Informatik-Studium erinnern. Ein Professer fragte in der Vorlesung wer von den Studenten keine Programmiererfahrung hätte. Als daraufhin ca. 1/3 der Hörerschaft aufzeigte, meinte er sie sollten sich überlegen etwas anderes zu studieren (vielleicht Psychologie, keine Ahnung er hat sich nicht festgelegt).
Ich glaube einfach dass Dein Urteil zu pauschaliert ist. Und ich will auch nicht, dass wir beide jetzt (in der dritten Person) über den Urheber dieses Threads (Hans) urteilen.
Allerdings: Würdest Du mir bessere Chancen geben, wenn ich in meinem technischen Beruf eine Niete wäre?
Gruß
M.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Morrighan
Wenn
wir dann beide noch in w-w-w aktiv sind, lasse ich Dich
wissen, ob Dein Urteil auf mich zutrifft.
Das würde mich tatsächlich interessieren.
Ich glaube einfach dass Dein Urteil zu pauschaliert ist.
Ich habe mich ganz spontan und ganz explizit auf das Posting von Hansi bezogen.
Und
ich will auch nicht, dass wir beide jetzt (in der dritten
Person) über den Urheber dieses Threads (Hans) urteilen.
Schade eigentlich 
Allerdings: Würdest Du mir bessere Chancen geben, wenn ich in
meinem technischen Beruf eine Niete wäre?
Nein. Wenn man in einem Bereich kein Talent hat, heißt das ja noch nicht, dass man es in dem anderen (womöge „entgegengesetzten“) hat.
Damit wir uns richtig verstehen, Morrighan: Ich poste hier nicht aus künstlich erhöhter Position oder irgendeiner anderen, die ich nicht halten kann. Ich „sehe“ einfach etwas.
Es grüßt Dich
Branden
Hallo Branden,
Hi Morrighan
Damit wir uns richtig verstehen, Morrighan: Ich poste hier
nicht aus künstlich erhöhter Position oder irgendeiner
anderen, die ich nicht halten kann.
Das weiß ich doch. Aber in diesem Thread hatte ich den Eindruck dass Dir genau DAS passiert ist.
Ich „sehe“ einfach etwas.
Ja, aber das war kein ausreichender Grund dafür, in „Gelächter“ auszubrechen. So sehe ich das. Das wars auch schon.
Es grüßt Dich
Branden
Gruß M.
Das weiß ich doch. Aber in diesem Thread hatte ich den
Eindruck dass Dir genau DAS passiert ist.
Ich „sehe“ einfach etwas.
Ja, aber das war kein ausreichender Grund dafür, in
„Gelächter“ auszubrechen. So sehe ich das.
Da magst Du Recht haben, Morrighan. Es war eine Mikro-Entscheidung zwischen Emotion rauslassen oder Emotion kontrollieren.
Im Zweifelsfalle lasse ich die Emotion oft raus, das unterscheidet mich übrigens von den meisten Kollegen (Analytikern).
Es grüßt Dich
Branden