Ich habe ein Sigma-Objektiv, 28-80mm, das an einer Minolta7000AF sitzt. Im Gegensatz zu meinen früheren, zugegebenermaßen relativ schlechten, Sucherkameras, erscheint mir die Tiefenschärfe nicht sonderlich berauschend. Früher stellte ich, abhängig von der Blende und Belichtungszeit, einen ungefähren Meterwert ein und hatte es dann in einem weiten Bereich „scharf“. Heute ist dieser Bereich so sehr geschrumpft, dass ich kaum noch von Tiefenschärfe zu reden vermag. Liegt das nun daran, dass die heutigen Objektive so viel besser und dadurch empfindlicher geworden sind???
Hi!
Die Tiefenschärfe hängt neben er Blende (große Blende - kleine Tiefenschärfe und umgekehrt) auch maßgeblich von der Brennweite ab. D.h. bei 80mm hast du eine große Tiefenschärfe, bei 200mm aber nicht mehr. Dieser Effekt wird gerne für Portrait-fotos genutzt und läßt sich praktisch nicht umgehen - auch eine kleine Blende bringt da nicht viel.
Ich schätze, deine bisherigen Sucherkameras hatten keine 200mm Brennweite, oder?!
Übrigens hängt die Tiefenschärfe auch noch von der bildaufnehmenden Fläche ab, Digitalkameras mit kleineren CCD-Chips haben daher bei gleicher Brennweite/Blende eine deutlich größere Tiefenschärfe als 24x36mm-Filme.
cu Jörg
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Ich habe ein Sigma-Objektiv, 28-80mm, das an einer
Minolta7000AF sitzt. Im Gegensatz zu meinen früheren,
zugegebenermaßen relativ schlechten, Sucherkameras, erscheint
mir die Tiefenschärfe nicht sonderlich berauschend.
Hi Manfred,
ich kenne die 7000AF zwar nicht, aber bei meinen Minolta-Kameras besteht die Belichtungsautomatik fast immer auf kurzen Belichtungazeiten. Die sind verbunden mit einer weit offenen Blende, und damit einer geringen Tiefenschärfe. Versuch doch mal die Automatik zu „überreden“ die Blende etwas kleiner (d.h. Blendenzahl größer) zu wählen. Aber wie es speziell bei der 7000 funktioniert, weiß ich nicht. (Vielleicht kannst du auch die Blende vorwählen, und die Belichtungszeit dazu bestimmen lassen?)
Grüße HylTox