Tier = Verantwortung!

Hallo Ihr Alle!

Nein, ich habe kein Problem, das heißt: keines mit den lieben „Viecherln“!
Aber ich möchte hier an dieser Stelle etwas „los werden“!

Manches Mal habe ich den Eindruck, dass der eine oder andere „Mensch“ glaubt, die Tiere hätten zu ertragen, was der Mensch glaubt „Ihm“ zumuten zu können.
Wenn ein Tier - ganz egal welcher Gattung es angehört - Schmerzen hat, sich verletzt hat oder ein unbekanntes Verhalten zeigt, dann gehört es IMMER zum Tierarzt und das ohne „wenn und aber“!
Ich finde es erschreckend, wie manch ein Tierbesitzer mit dem Leben seines Schützlings umgeht! Und es ist beschämend, wenn ich mir vorstelle, dass man ein Tier lieber leiden lässt, nur um sich vielleicht die Tierarzkosten zu ersparen!
Ganz am Rande noch ein kleiner Hinweiß: Es gibt Tiere, die trotz schwerer Verletzungen (sichtbar oder nicht) keinerlei Schmerzverhalten zeigen. Trotzdem leiden diese Tiere!
Deshalb meine Bitte: erst überlegen, ob man auch wirklich all die Jahre, die ein Tierleben dauert, gewillt ist, Kosten und Verpflichtungen zu tragen. Wer hierzu nicht 100%-tig ja sagen kann, der sollte es besser lassen.

Liebe Grüße

Userine

P.S. Diese Posting zielt auf niemanden speziell. Aber nachdem ich mir mal die Mühe gemacht habe und auch etwas im Archiv geblättert habe, da mußte das hier nun einfach raus.
Also nichts für ungut!

Huhu, Userine!

Dein Osting entspricht zu 100% meinen Gedanken.

Mußte ich nur mal loswerden :smile:

Greetz…

Der Dicke MD.

Hallo Userine,
dem kann ich nur uneingeschraenkt zustimmen.
Herzl.Gruesse
Inge

Hallo Userin,

ich habe festgestellt, dass viele Menschen, sogenannte Tierhalter ihres Tieres überdrüssig werden, wenn das Tier ein gewisses Alter erreicht hat. Viele lassen dann nach in der Fürsorge, wenn einen das Tier am meisten braucht, dann nämlich, wenn es alt oder krank wird und sich die Tierarztkosten häufen.
Sowie Andere sich scheuen, mit dem Tier, wenn es nicht anders geht, den letzten Gang gemeinsam zu gehen. Es ist schwer, den jahrenlangen Begleiter glücklicher Zeiten einschlafen zu lassen, aber sind wir Ihm das nicht schuldig, für das was es uns uneingeschränkt gegeben hat ? Ich meine ja und keiner sollte sich davor drücken und sagen, ich kann das nicht. Das Tier hat nie gefragt, sondern war immer da.

Mit nachdenklichen Grüssen

BelRia

Nein, ich habe kein Problem, das heißt: keines mit den lieben
„Viecherln“!
Aber ich möchte hier an dieser Stelle etwas „los werden“!

Manches Mal habe ich den Eindruck, dass der eine oder andere
„Mensch“ glaubt, die Tiere hätten zu ertragen, was der Mensch
glaubt „Ihm“ zumuten zu können.
Wenn ein Tier - ganz egal welcher Gattung es angehört -
Schmerzen hat, sich verletzt hat oder ein unbekanntes
Verhalten zeigt, dann gehört es IMMER zum Tierarzt und das
ohne „wenn und aber“!
Ich finde es erschreckend, wie manch ein Tierbesitzer mit dem
Leben seines Schützlings umgeht! Und es ist beschämend, wenn
ich mir vorstelle, dass man ein Tier lieber leiden lässt, nur
um sich vielleicht die Tierarzkosten zu ersparen!
Ganz am Rande noch ein kleiner Hinweiß: Es gibt Tiere, die
trotz schwerer Verletzungen (sichtbar oder nicht) keinerlei
Schmerzverhalten zeigen. Trotzdem leiden diese Tiere!
Deshalb meine Bitte: erst überlegen, ob man auch wirklich all
die Jahre, die ein Tierleben dauert, gewillt ist, Kosten und
Verpflichtungen zu tragen. Wer hierzu nicht 100%-tig ja sagen
kann, der sollte es besser lassen.

Liebe Grüße

Userine

P.S. Diese Posting zielt auf niemanden speziell. Aber nachdem
ich mir mal die Mühe gemacht habe und auch etwas im Archiv
geblättert habe, da mußte das hier nun einfach raus.
Also nichts für ungut!

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Mußte ich auch mal loswerden!
Liebe Tierfreunde,
jetzt muß ich aber auch mal was dazu schreiben. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie Leute auch nur annähernd hier posten können, wenn sie das Gefühl haben, mit ihrem Tier stimmt etwas nicht. Allgemeine Fragen finde ich ja gut, aber Gesundheitsfragen? Ich habe jetzt mein zweites Haustier, das erste war ein Hund, den ich im Alter von 6 Jahren aus dem Tierheim holte. Zu dieser Zeit hatte ich nicht viel Geld, mein Hund hatte viele kleine und große Wehwechen, aber ich habe ihn immer sofort zum Tierarzt gebracht, einfach weil ich merkte, daß etwas nicht stimmt. Wer mit seinem Tier intensiv lebt, der merkt einfach ob einem Tier etwas fehlt. Natürlich hat mir das Geld oft wehgetan, aber das wußte ich VOR der Tieranschaffung. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, Geld bei meinem Tier zu sparen, da verzichte ich lieber auf ein Bierchen oder eine Tafel Schokolade!!!
Jetzt habe ich seit 11 Jahren eine Katze, die habe ich im Alter von 3 Monaten von einer Katzenhilfe geholt. Als sie kastriert (Total-OP) wurde und ich sie nach der OP abholte, merkte ich nach kurzer Zeit, daß die Katze die OP nicht gut vertragen hat, alle Hinweise des Tierarztes, sie fühlt sich nach … Std. wieder fit, etc. stimmten nicht, also ab mit ihr zum Tierarzt. Das Ende vom Lied, die Katze hatte eine Allergie durch die eiweißhaltigen Fäden und wäre gestorben wenn wir nicht sofort zum Tierarzt gefahren wären. Dort war sie dann 4 Tage stationär aufgenommen (hing am Tropf), wir haben zu Hause gelitten und zweimal täglich telefonisch nachgefragt wie es ihr geht (Besuche hat der Tierarzt aus psychologischen Gründen für das Tier nicht empfohlen) und wir waren froh, als wir danach eine putzmuntere und fröhliche Katze mit nach Hause nehmen konnten.
Selbst mit den Wellensittichen und Kanarienvögeln unserer Eltern gehen wir zum Arzt, wenn wir merken, daß mit den Tierchen etwas anders ist als sonst.
Eins möchte ich hier nochmal ganz deutlich sagen, ES SIND LEBEWESEN, die fühlen, leiden, sich freuen oder trauern wie wir!!!
Also liebe Leute, überlegt Euch wirklich VOR der Anschaffung, was da auf Euch zukommt, incl. der finanziellen Geschichte und wenn ihr wirklich bereit seit MIT eurem Tier zu leben (mit allen Konsequenzen), dann schafft Euch eins an. Ansonsten, laßt die Finger davon und kauft euch ein Stofftier.
Sorry, ist etwas lang geworden, aber mußte ich loswerden, in der Hoffnung, daß hier irgendwann nicht mehr steht:
„mein Hund atmet nicht mehr, meint ihr ich soll zum Tierarzt?“ (entschuldigung, konnte ich mir nicht verkneifen)

-Hasenschnitte-

hallo userine,
natürlich hast du recht, das steht ausser frage!!!
nur… es KLAPPT leider nicht, wie viele der postings hier und tierheime voller hergegebener tiere deutlich zeigen. immerhin fragen hier die leute und kriegen meistens schnell den hinweis: geh zum tierarzt! wie viele gar nicht fragen und ihre tiere leiden lassen, das können wir nur ahnen.

dennoch: natürlich auch meine vollste zustimmung!!!

grüsse, muschel

Lanze brechen
muß ich jetzt mal.

Ich stimme Euch zu, daß man sich gefälligst vorher überlegen soll, ob man sich denn auch die Tierarztkosten leisten kann und den Streß auf sich nehmen will, wenn man sich denn dann ein Tier anschafft.
Dennoch: ich hatte mal ein Katerchen, für das die Bezeichnung paranoid eine freundliche Untertreibung war - den zwecks Tierarztbesuch in die Kiste zu stopfen, ist regelmäßig zu wilden Jagden, gewaltsamen Einfangen und ‚nem heftigen Nervenzusammenbruch Katerchen-seits ausgeartet. Bei dem hab ich mir angewöhnt gehabt, zunächst den Tierarzt anzurufen und soviel wie möglich telefonisch zu erledeigen (Tierarzt mit Hausbesuchen kenn‘ ich keinen und w-w-w kannte ich auch noch nicht), zumal der TA oft auch keine Chance hatte, irgendeine aussagekräftige Untersuchung vorzunehmen, dank völliger Panik und überhöhter Kampfbereitschaft des Pelztieres, als wenn das nicht ausreicht hatte der auch noch 'ne Überempfindlichkeit gegen Beruhigungsmittel… und dann sagte der TA: „Da müssen Sie sich keine Sorgen machen - das ist völlig normal in seinem Alter“
Ich will damit nur sagen, nicht jedem, der hier erstmal fragt, sein Haustier egal ist.
freundliche Grüße
Sibylle

Hallo Userine und Ihr anderen,
ich hab mir gerade alles hier durchgelesen und stimme Euch im Großen und ganzen zu. Ich hatte selber zwei Hunde und mußte den letzten vor einiger Zeit im hohen Alter von 17 Jahren einschläfern lassen. Mein Tierarzt war bereit, dafür einen Hausbesuch zumachen, was allen Beteiligten das ganze doch etwas erleichtert hat.
Allerdings habe ich mit diesem sehr alten Hund in den letzten Jahren viele tierärztliche Erfahrungen machen können - zeitweise war ich mehrmals die Woche da. Und jeder Tierarztbesuch ist eine große Belastung für ein Tier, von daher hab ich bei einigen Befindlichkeitsstörungen vorsichtshalber vorher angerufen, um die Notwendigkeit abzuklären (z. B. normale Altererscheinungen). Ein Austausch wie hier hätte mir da sehr geholfen.
Außerdem fängt das ganze ab einem gewissen Punkt an, auch eine finanzielle Frage zu werden. Natürlich darf das Tier nicht leiden. Aber wenn ich eine 14 Jahre alte Hündin noch kastrieren lasse, geht das, mit anschließender Nachsorge und allem Drum und Dran (zum Schluß wöchentliche Doopingspritzen) ganz schön ins Geld.
Ich habe diese Ausgaben nie bereut und würde immer wieder genauso handeln. Aber ich kann durchaus verstehen, daß andere Tierhalter nicht in der finanziellen Lage sind, mehrere Tausender pro Jahr zum Tierarzt zu bringen.
Wohlgemerkt, das Tier darf nicht leiden.
In diesem Sinne
leicht traurige Grüße
Gordie

Hallo Gordie,

… ob ich mich mit meinem Tierarzt, der mein Tier kennt, telefonisch in Verbindung setze oder ob ich erst einmal hier poste und das Tier vielleicht unnötig lange leiden muß, ehe ich dann einen Tierarzt aufsuche.
Hier kann und wird keiner eine Ferndiagnose stellen, das kann schwer ins Auge gehen und u.U. einem Tier das Leben kosten.
Wie gesagt, es ist etwas anderes, wenn ich mich bereits mit einem Tierarzt in Verbindung gesetzt oder diesen aufgesucht habe und mir hier im Brett dann zusätzlichen Rat einholen möchte.

Zum Schluß noch ein Lob an Dich! Wären alle Tierhalter so verantwortungsbewußt, könnte „Haustier sein“ überall schön sein.

Liebe Grüße

Userine