Tiere

Tiertransporte und Tierhaltung
Wie gehen wir mit Leben um, sind wir Menschen wirklich solche Barbaren. Wenn ich mir die Bilder ansehe wie die Tiere gequält werden frage ich mich wer gibt den Menschen das Recht sich so zu verhalten. Es gibt dafür kein Pardon.
Es ist mir egal ob es da um Geld geht oder nicht wir haben die Pflicht uns um die Tiere zu kümmern.
Man braucht einen Tiergerechte Haltung. Und wenn dann das Fleisch teurer wird steht hier nicht zur Debatte. Weil wenn ich auf die Waage lege Leben oder Geld ist für mich das Leben das wichtige.
Es bringt da nicht wenn man sagt ich bin dagegen, aber im Supermarkt nicht drauf achtet ob es aus Tiergerechter Haltung kommt oder nicht.
Wo liegt da das Problem, den so lange die Menschen nicht drauf achten wir die Tierindustrie sich nicht drauf einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

P.S Schaut euch mal die Bilder an
Auf der Animals` Angels Webseite an

… weshalb man sein Fleisch auch nicht im Supermarkt, sondern beim Metzger kauft…

Hallo,
ich seh das auch so und versuche mein Fleisch, Eier, Gemüse und Milch beim Bauern zuholen, der seine Tiere tiergerecht hält.
Aber als Alleinerziehende klappt es finanziell nicht immer, also ab in den Supermarkt oder es gibt halt mal ein paar Tage kein Fleisch.
Schlimm ist eigentlich an der Sache, das alle sich aufregen:
die armen Tierchen!!! Wir kaufen nichts mehr im Supermarkt. Keine Eier mehr, ausser die sind vom Bauern nebenan, also Freiläufer!!!

HAHAHA…wie lange halten die das aus? 1 Woche? 1Monat? Vielleicht auch ein Jahr und dann gehts wieder schnell in den Supermarkt, weil es einfach bequemer ist, weil es günstiger ist, weil es ALLE machen, weil wir ja nicht sehen, wie die Tiere sich in zu kleinen Käfigen quälen!!!
Vielleicht sollten Schulen ihre Tagesausflüge in Mastanlagen verbringen, damit wir von kleinauf lernen, das Tiere so nicht gehalten werde dürfen, das Tiere leiden können, auch wenn wir es nicht sehen.

Manu

Hallo,

Hicham, das hier ist nicht der Speakers-Corner! Stelle eine Frage oder bitte um die Hilfe bei der Weiterentwicklung deiner Weltanschauung (bzw. Teilen davon).

Hier bläßt Du einfach eine eigene Meinung raus, fast missionarisch. Ich finde, Du solltest dieses Forum nicht mit solchen Ergüssen zuschütten.

Nicht falsch verstehen, ich freue mich über Anregungen und helfe gerne bei Fragen und Schwierigkeiten - aber dieses Posting von dir ist eines in einer Serie von Postings, die in ihrer Entwicklung immer „missionarischer“ werden und eben die o.g. Aspekte vermissen lassen.

Wie gehen wir mit Leben um, sind wir Menschen wirklich solche
Barbaren.

Schau bitte mal nach, was es heißt, ein Mensch zu sein! Menschen sind Raubtiere und (als Gruppe) haben IMMER schon nach maximalem Profit/Befriedigung/usw. gestrebt. Handlungen wurden IMMER nur aufgrund äußerer Zwänge geändert, nie aufgrund von Einsicht oder weitsichtiger Planung. Klar gibt es Individuen, die durchaus anders agieren, die können sich aber naturgemäß gegen die „Gruppeneffekte“ nicht durchsetzen.

Diese Lebensweise ist nichtmal „typisch“ menschlich. Jede Art verhält sich nach ihren Möglichkeiten genauso. Glaub nicht, das andere Primaten eine „bessere“ Einstellung zum Natur- und Tierschutz oder Resourcenschonung haben. Sie _können_ nur dumemrweise ihre Umwelt nicht so gut ausbeuten wie wir.

Wenn ich mir die Bilder ansehe wie die Tiere gequält
werden frage ich mich wer gibt den Menschen das Recht sich so
zu verhalten.

Recht ist keine Größe, die vom Himmel fällt. Es gibt kein „Recht-an-sich“. Unsere Rechtsvorstellung ist gesellschaftlich / kulturell entstanden, bedingt und begründet. Recht _hat_ man im Prinzip nicht, sondern es wird _gegeben_.

Es ist mir egal ob es da um Geld geht oder nicht wir haben die
Pflicht uns um die Tiere zu kümmern.

Warum denn? Woher nimmst du diese Ansicht? Gibt es dafür eine so grundlegende und allgemeine Begründung?

Solche Plattitüden finde ich grausam, weil sie jeden Zusammenhang sprecgnen, in dem die Probleme unserer Zeit gesehen werden müssen. Natürlich gibt es gute Gründe für eine „bessere“ Behandlung unserer gesamten Umwelt, diese Gründe fallen aber nicht vom Himmel, sondern WIR definieren sie durch UNSERE Wünsche. Eine Formulierung in der Form:

Wenn wie dies und das erreichen wollen, dann müssen wir uns (nach bestem Wissen) so und so verhalten.

Das WENN ist ein ganz wichtiges Wort. Niemand und Nichts schreibt uns nämlich vor, welche Ziele wir dort einzusetzen haben. Wir kommen nicht umhin, diese Ziele in einem gesellschaftlichen Kontext festzulegen. Dazu gehört eine faire Wertung und Wichtung ganz unterschiedlicher Interessen. Genau das ist aber überhaupt nur möglich, wenn es im Hinblick auf Zielvorstellungen diskutiert wird. Unbegründete Behauptungen wie „Das darf man doch nicht“ blockieren diesen schon extrem schwierigen Prozeß!

Und wenn dann das
Fleisch teurer wird steht hier nicht zur Debatte. Weil wenn
ich auf die Waage lege Leben oder Geld ist für mich das Leben
das wichtige.

Auf der anderen Seite: „Geiz ist geil!“…

Es bringt da nicht wenn man sagt ich bin dagegen, aber im
Supermarkt nicht drauf achtet ob es aus Tiergerechter Haltung
kommt oder nicht.

Genau das tuts du aber selbst: Du sagst, du bist dagegen! Schön, das hilft nicht. Es wäre wirklich besser, du würdest sagen, WOFÜR du bist. Aus diesen Zielen mag sich die Motivation einer veränderten Tierhaltung ergeben. Wichtiger aber ist, daß man dann auch erkennen wird, daß man an vielen Fäden ziehen muß, um die Form des Netzes zu ändern. Auch an Fäden und in Richtungen, die man zunächst nicht beachtet hat. Anders können wir - das ist meine Meinung - die zukünftigen Probleme und Aufgaben nicht wirklich gut bewältigen.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen

keine haltung ist tiergerecht

!!!
viel spass und erfolg beim kampf für eine tiergerechte haltung