Tiere lebendig enthäutet

Hallo Luisa

Was denkst du dann über den Mann, der die Zustände in Covance
gefilmt hat?

Das konnte man meinem Posting doch entnehmen - oder nicht?

Dieser Mensch ist für mich kein Tierschützer, er steht für
mich auf der gleichen Stufe wie die Abschlächter, wenn nicht
sogar schlimmer. Anstatt dem Leiden der enthäuteten Tiere ein
Ende zu bereiten, hält er mit der Kamera feste drauf.

Weißt du, dass man manchmal nicht die Möglichkeit hat, direkt etwas zu ändern? Wenn der Mann in Covance das versucht hätte, wäre er doch bestimmt sofort entlassen worden, er war ja in der Probezeit. Und was hätte das genutzt?

Und ein Tourist oder Journalist auf einer chinesichen Pelztierfarm, der vielleicht sogar kein oder nur wenig Chinesisch kann; soll er sich vielleicht mit den Pelztierfarmern prügeln? Was soll der denn machen? Entweder er guckt zu, oder er geht schnell weg, weil er das nicht sehen will, oder er filmt es eben, damit er zu Hause beweisen kann, was da vor sich geht. Ode was schlägst du vor?

Nur weil es so nah aussieht, heißt das doch noch lange nicht, dass der Filmer direkt daneben gestanden hat. Man kann heutzutage Sachen ziemlich gut heranzoomen, wenn man eine gute Kamera hat. Und ansonsten, was hätte er denn machen sollen? Glaubst du, er hätte eine Betäubungsspritze dabei gehabt?

Menschen, die eine unerfreuliche Wahrheit ans Licht bringen, werden oft angegriffen und für eben diese Wahrheit verantwortlich gemacht. Denn für viele Leute bedeutet das Wissen um diese Wahrheit, dass sie sich danach entweder bewusst an unrechten Taten beteiligen, oder dass sie Mut zeigen, Nachteile in Kauf nehmen oder wenigstens Initiative ergreifen müssen um zu versuchen, etwas zu ändern.

Viele Grüße
Thea

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Hallo

Guten Morgen Thea,

Gibt es aber bestimmt, allerdings reicht es wohl, einmal so
einen Film gesehen zu haben. Ich finde schon, dass es so
wirkt, dass man das Bewusstsein kriegt, dass man irgend etwas
tun muss.

Natürlich muss man was tun, überhaupt keine Frage! Es ist nur dei Frage, wie ich mit dem Thema umgehe und was ich mache.
Ich persönlich habe einmal in meinem Leben einen solchen Film gesehen, fand das schrecklich und war traumatisiert, was zu diesem Thema bis heute anhält. Ich halte diese Filme nicht für positiv und sie sollten auf jeden Fall nicht einfach so zugängig sein.

Also, jetzt habe ich es kapiert, es sind wohl die
Spendengelder, um die es hier thematisch geht. Das hat bei mir
so lange gedauert, weil ich eigentlich sehr selten spende;
wenn, dann mache ich lieber irgendwas.

Ja, ich befürchte schon!
Nach meinen nicht sehr positiven Erfahrungen und Recherchen habe ich Abstand genommen, irgendwelche Gelder zu spenden. Wenn ich von einer Aktion höre, die hier im Umkreis stattfindet, oder Hilfe direkt zugute kommt (z.Bsp. Borneo Orang Utan Auffangstation; Tierheim neue Käfige o.ä. oder Zuchtstationen zur Zucht und Auswilderung bedrohter Tierarten) gebe ich etwas, aber an bestimmte Aktionen gebunden und idR nicht von großen Organisationen unterstützt. Meist sind das kleine Vereine oder einzelne Personen, die hart an ihren Projekten arbeiten aber keinerlei Zuschüsse erhalten. Manchmal werden sie von großen Zoos unterstützt. Dort kann man übrigens oft seriöse Adressen bekommen von diesen kleinen Hilfsstationen. Viele Zoos unterstützen inzwischen Auswilderungsprojekte und aktiven Tierschutz vor Ort.

Mir kommt das ganze teilweise unprofessionell vor, ist es wohl
auch, aber nicht so, als wären die nur auf Spendengelder aus.

Ich habe nicht behauptet, dass alle so sind. Natürlich und Gott sei Dank gibt es auch hier rühmliche Ausnahmen!

Liebe Grüße
Sabine

Hallo Elke,

das war kein Aufschrei von mir, das war lediglich meine Meinung.
Mehr als sinnlose Diskussionen (so wie diese hier) und Futter für ein paar Sadisten kommt mit solchen Filmchen nicht heraus.

Diese Aufnahmen sind zu perfekt, als dass sie heimlich gemacht wurden, was für mich eine noch größere Abartigkeit darstellt.

Aber man kann ja eine Menge unter dem Mantel des „Tierschutzes“ tun. Hauptsachen es „verkauft“ sich gut - nicht wahr?
Nun stell dir mal vor, dass diese Tiere eben wegen dieser Aufnahmen so verrecken mussten - richtig gelesen, auch solche Perversionen kommen vor - was ist dann mit dem Mantel des Tierschutzes?
Kein schöner Gedanke - oder? Vielleicht aber gar nicht so abwägig!

Herzliche Grüße

Luisa

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Hallo Carina,

…ich habe schon gedacht, ich denke falsch.
Wie kann man nur Anhand des Leides und der Qualen dieser Tiere
sich über das Management, das Darstellen und die Statuten
einer Institution streiten.

Ich bin nicht ganz deiner Meinung!
Wenn meine kleine Tochter solche Bilder zu sehen bekäme, hätte sie einen Schock für ihr Leben und den kann ich ihr ersparen! Sie wird täglich mit genug Mist konfrontiert, so dass ich sie nicht auch noch moralisch kaputt machen muss.
Ich habe es unten mit Thea kurz disskutiert, auch Menschen haben ein Recht auf Schutz, Menschen, die nicht unendlich belastbar sind, Kinder, die sich dem nicht erwehren könne, haben das Recht geschützt zu werden und die Macher solcher Filme die Pflicht, dafür zu sorgen, dass diese Filme nicht einfach so unters Volk gestreut werden!

Meine Tochter weiß auch ohne solche Filme, dass Tiere zu quälen (und darum geht es doch oder?) nicht nur falsch ist, sondern dass man Tiere schützen muss, auch wenn das unangenehm ist.
(Sie verteidigte entrüstet das Leben einer verletzten Möwe, die sie fand. Ein Stadtmitarbeiter meinte lapidar, sie solle sie liegenlassen, morgen würde sie eingesammelt. Dem hielt sie erstmal einen Vortrag darüber, dass ein Tier das Recht hat Hilfe zu bekommen und wir die Pflicht haben, dem zu helfen und wenn es (man höre und staune!) das Recht sei, schmerzfrei zu sterben.)

Das Kind hat bis heute keinen solchen Film gesehen (und wird es die nächsten 100 Jahre nicht, wenn ich es verhindern kann), aber sie bekommt aktiven Tierschutz und eine (meine ich) gesunde und liebevolle Umgangsart mit Tieren vorgelebt. Das betrachte ich als wertvoller und auch effektiver als das Erleben von Horrorfilmen und dem Grauen, wozu vereinzelte Menschen fähig sind. Und das ich richtig liege, beweist sie mir mit solchen Aktionen wie der oben!

Diese Tiere leiden und ich bin der

Meinung, dass was getan werden sollte.

Ich stimme dir zu, aber nicht auf Kosten von Menschen, die sich dagegen nicht wehren können, dem Horror und Grauen ausgeliefert sind und nichts mehr gegen die Bilder in ihrem Kopf tun können! Denn nicht alle Menschen sind schlecht und nur um einige wenige zum Umdenken zu bewegen, ist nicht zu rechtfertigen, dass andere - unschuldige (!!!)- darunter zu leiden haben!

Diese Bilder sind furchtbar. Das erste Mal habe ich sie abends
gegen 23 Uhr bei Vox in einem Bericht gesehen - wars
HundKatzeMaus oder SpiegelTV. Ich weiß es nicht mehr.
Jedenfalls stand ich drei Tage unter Schlafmittel weil der
eine DSH so aussah wie mein Mädchen. Sorry - ich kann da nicht
mehr sachlich bleiben - der Hund weinte. PETA hin oder her -
ich kann mich auch nicht eindeutig mit denen identifizieren -
aber es muß was getan werden.

Du konntest 3 Tage nur mit Schlafmitteln ins Bett, was machen Kinder oder Depressionskranke?

Warum siehst du dir solche Filme überhaupt an? Ich käme nicht im Traum auf die Idee, mir das anzutun! Verwunderlich auch, dass du schreibst „das erste Mal…“. Ich gehe davon aus, dass du dir solche Filme öfters ansiehst? Das könnte man in deine Aussage hinein interpretieren.
*lautdenkan* Hat was von Voyeurismus *lautdenkaus*

(Provokation! Nicht böse sein, nur mal so in den Raum geworfen zum Nachdenken")
Und hat es dich „nur“ so geschockt, weil ein Hund aussah wie deiner? Sorry, aber da hört es für mich auf!
Diese Filme und Bilder sind so grausam, da ist es völlig egal, ob ein Tier aussieht wie mein eigenes, es ist das schlimmste, was Mann oder Frau Lebewesen antun kann, unabhängig vom Aussehen!

…um ganz vorsichtig auf den Holocaust-Vergleich was zu
sagen: Vielleicht ist es nicht aus der Sicht des Leidenden
gesehen sondern aus der Sicht der Umwelt - wie viele haben da
auch weggesehen.

Egal in welcher Weise, Menschen und Tiere sind bei aller Liebe nicht zu vergleichen!

Wir sind nunmal visuell gesteuerte Lebenwesen. Wenn ich das
jemand erzähle bleibt das nicht lange hängen. Vielleicht
entschuldigt das die Aufnahmen.

Nein, bei mir nicht, es ist grausam und furchtbar und durch nichts zu endschuldigen! Denn Unschuldige kommen zu Schaden und wenn nur ein Unschuldiger sich z. Bsp. aufgrund dieser Horrorfilme das Leben nimmt oder tiefen Schaden erleidet, ist das eine Straftat und kein Stück besser als das, was dort angeprangert wird!

Das eine oder andere ist nicht persönlich oder böse gemeint, ich möchte einfach dazu anregen, die Sache aus anderen Sichten zu betrachten, also sei nicht böse auf mich und fühle dich nicht angegriffen.

Liebe, nachdenkliche Grüße zurück!
Sabine

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Hallo Thea

Nur weil es so nah aussieht, heißt das doch noch lange nicht,
dass der Filmer direkt daneben gestanden hat. Man kann
heutzutage Sachen ziemlich gut heranzoomen, wenn man eine gute
Kamera hat.

Nur weil es so aussieht, muss es sich dabei nicht unbedingt um einen Tierschützer handeln, der dieses makabere Filmchen (siehe meine Antwort an Elke) gedreht hat.

Herzliche Grüße

Luisa

Hallo Luisa,

das war kein Aufschrei von mir, das war lediglich meine
Meinung.

Aber keine sehr überzeugende.

Mehr als sinnlose Diskussionen (so wie diese hier) und Futter
für ein paar Sadisten kommt mit solchen Filmchen nicht heraus.

Würdest du Nicht-Information vorziehen?

Diese Aufnahmen sind zu perfekt, als dass sie heimlich gemacht
wurden, was für mich eine noch größere Abartigkeit darstellt.

Ich habe mir die Filme nicht angesehen. Aber wenn du
dich mal in die Situation des Kameramannes versetzt:
wie hätte er das bitteschön machen sollen?

Aber man kann ja eine Menge unter dem Mantel des
„Tierschutzes“ tun. Hauptsachen es „verkauft“ sich gut - nicht
wahr?

Das ist ein anderes Thema.

Nun stell dir mal vor, dass diese Tiere eben wegen
dieser Aufnahmen so verrecken mussten - richtig gelesen, auch
solche Perversionen kommen vor - was ist dann mit dem Mantel
des Tierschutzes?
Kein schöner Gedanke - oder? Vielleicht aber gar nicht so
abwägig!

Aber auch nicht das Thema.
Das Thema, das du in deinem ersten Posting artikulier hast,
war, dass du den Kameramann auf die gleiche Stufe wie
die Täter gestellt hast.
Du hast keine weiteren Argumente gebracht, die diese
Behauptung unterstützen.

Grüße
Elke

Hallo Elke,

meine Meinung muss dich nicht überzeugen. Und über PETA kann man geteilter Meinung sein.

Herzliche Grüße

Luisa

Hallo Luisa,

meine Meinung muss dich nicht überzeugen. Und über PETA
kann man geteilter Meinung sein.

Es geht nicht darum, ob ich deine Meinung teile oder
nicht. Es geht nicht mal um PETA (du kennst meine Meinung
dazu gar nicht).
Es geht darum, dass du ethische Fragen aufgeworfen hast,
was das Dokumentieren von Zuständen betrifft.
Man kann nicht solche Behauptungen wie deine ("der Kamera-
mann ist genauso moralisch zu verdammen wie der Täter
selbst) aufstellen und sich nicht für die Konsequenzen
interessieren.
Eine weitere Diskussion erübrigt sich, weil du nicht
verstehen willst, was du mit deiner Aussage eigentlich
behauptet hast, und weil es wohl eher in ein Brett weiter
oben (ich denke an Religion und Ethik) passt.
Grüße
Elke

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Hi Antares,

ich kann mich dunkel an Günther Peter erinnern (Schildkröten),
er hat auch nur durch unermüdliches Wachrütteln und
grauenhafte Bilder dazu beigetragen, daß bei uns das Elend der
Schildkröten in´s Bewußtsein gelangt ist bzw. das Verzehren
dieser armen Viecher verfemt und verboten ist.

Nicht ganz.
Griechische Landschildkröten wurden fast gänzlich ausgerottet, weil sie als 5Mark-Artikel überall in Europa (und ganz viel in Deutschland!) auf Märkten verkauft wurden als Kinderspielzeug oder originelles Haustier. Die Leute hatten aber keine Ahnung von der Haltung und Pflege der Tiere und da Schildkröten zäh sind, haben sie diese Haltung teilweise ein paar Jahre „überlebt“. Starben die Tiere, wurden neue nachgekauft, weil billig.
Schildkröten waren in ihrem Ursprungsland aber schon immer ein „arme-Leute-Essen“, welches aber nicht zur Ausrottung geführt hat. Die begann damit, dass Menschen die Tiere als Haustiere und als Delikatesse entdeckten.

Der Schutz der europäischen Landschildkröten setzte erst ein, nachdem es fast keine Tiere mehr in Wildbeständen gab.
Und das es heute wieder eine relativ gesunde Population gibt, ist nur verantwortungsbewußten Züchtern zu verdanken (übrigens viele deutsche Züchter!), die ganze Gelege zur Verfügung gestellt haben zur Wiederauswilderung in den beheimateten Gebieten.
Der Mensch hat fast die komplette Ausrottung hingekriegt, aber auch Menschen haben dafür gesorgt, dass es wieder diese Tiere in gesunder Menge gibt.

Natürlich ist das keine Maßnahme, erst rotte ich fast aus und dann bevölkere ich wieder.
Ich möchte damit nur sagen, dass man nicht alle über einen Kamm scheren darf.
Aus meiner Erfahrung vor allem im Bereich des Schutzes und der Hilfe von Reptilien kann ich sagen, dass Menschen nicht grundsätzlich gedankenlos oder uninformiert sind. Leider sind manche einfach falsch informiert und handeln danach auch falsch.

Strafanzeigen find ich trotzdem nicht so schlecht, ich mag
mich täuschen, aber das Tragen von z.B. von Hunde- und
Katzenleichenteilen ist bei uns nicht unbedingt so angesehen
(neulich hatte ich eine Liste mit falschen bzw. täuschenden
Deklarations-Namen gesehen).

Nicht angesehen, aber auch nicht verboten. Verboten ist Tierquälerei.
Was ist mit „Leicheteilen“ auf unseren Tellern?
Ich bin Tierfreund, aber ich esse durchaus Fleisch und habe auch nicht vor, darauf zu verzichten.
Was ist mit Schlachtviehhaltung, was mit industrieller Fischerei? Was ist mit Leder, produziert, um uns warmes gutes Schuhwerk zu sichern?
Was mit Federn für unsere Betten?

Ich verurteile nicht, wenn Menschen aus anderen Kulturkreisen Tiere essen, die wir hier, aufgrund ihrer Exotik, ihres „Niedlich seins“ oder was auch immer als Haustiere halten.
Das, was bei uns mit Rindern passiert, ist in Indien Frevel und völlig unverständlich.
Das, was wir mit Schweinen machen, stößt bei Naturvölkern auf absolutes Unverständnis, so könnte ich meine Liste lange fortsetzen.

Wenn Naturvölker Leguane essen, dann tun sie das schon immer, haben damit aber den Bestand nie gefährdet. Wenn ein Deutschländer Würstchen aber in den Regenwald reist, um (!) endlich aml einen Leguan zu essen, ist das gelinde gesagt Sch…!

Sicher ist, dass Lebewesen mit Respekt zu behandeln sind, auch wenn es Schlachttiere oder andere Nutztiere sind. Und es spielt keine Rolle, ob das bei uns, in China oder Amerika ist. Sicher ist auch, dass wir einem verantwortungsbewußten Handeln Vorschub leisten und fördern müssen.
Und das fängt bei uns an, und solange wir hier nicht vor unserer Tür kehren, welches Recht haben wir, dass, was dort passiert, zu verurteilen? Hier ist es oft auch nicht besser!

Das bedeutet nicht, dass man nichts gegen diese Tierquälerei unternehmen soll, es bedeutet aber, dass wir unser Handeln generell ändern müssen, nicht nur in China sondern auch bei uns!

Und bevor jetzt jemand auch mich losgeht, nein, ich bin kein
Rassist, nur Hundis und Katzis müssen geschützt werden, aber
es wäre ein Anfang.

Und „Schweinis“ und „Pferdis“ und „Kühis“ und „Hühnis“ und „Wellis“ und „Ninis“ und „Meeris“ …??? Müssen die nicht geschützt werden?
Die haben oft bei UNS ein total beschissenes Dasein! Und das, was die Tiere oft erleben müssen ist kein Deut anders als das was in China passiert!
Nur wird darüber nicht so gesprochen, weil es nicht an die große Glocke gehängt wird!
(Ich kann Verniedlichungen ausser bei Babies nicht leiden :o))

Ich möchte mit meinem Statement nicht die Grausamkeit der Sache runterspielen, ich möchte nur erreichen, dass auch über den Tellerrand der Entrüstung geschaut wird, bitte nicht falsch verstehen!

Liebe Grüße
Sabine

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Hallo Elke,

Es geht nicht darum, ob ich deine Meinung teile oder
nicht. Es geht nicht mal um PETA (du kennst meine Meinung
dazu gar nicht).

Doch, genau darum geht es und um nichts anderes! Und deine Meinung ist bzgl. PeTA für mich nicht von Bedeutung oder Interesse.

Es geht darum, dass du ethische Fragen aufgeworfen hast,
was das Dokumentieren von Zuständen betrifft.

Ethisch (sittlich, moralisch) im wörtlichen Sinne der eigentlichen Bedeutung oder in dem Sinne, was du unter ethisch glaubst zu verstehen?

Man kann nicht solche Behauptungen wie deine ("der Kamera-
mann ist genauso moralisch zu verdammen wie der Täter
selbst) aufstellen und sich nicht für die Konsequenzen
interessieren.

Ehe du dich weiter mokierst, informiere dich mal über den Unterschied zwischen einer Meinung und einer Behauptung! Ah ja, nenne mir bitte die von dir gedachten Konsequenzen, die interessieren mich nun tatsächlich.

Eine weitere Diskussion erübrigt sich, weil du nicht
verstehen willst, was du mit deiner Aussage eigentlich
behauptet hast, und weil es wohl eher in ein Brett weiter
oben (ich denke an Religion und Ethik) passt.

Nun ja, wenn du nicht begriffen hast, was geschrieben stand, sondern nur das, was du darunter verstehen wolltest, ist das für dich auch besser so. Damit erübrigt sich für dich auch, die von dir gedachten Konsequenzen näher zu erläutern. Was für ein Abgang *lächel*.

Herzlichst

Luisa

Eine weitere Diskussion erübrigt sich, weil du nicht
verstehen willst, was du mit deiner Aussage eigentlich
behauptet hast, und weil es wohl eher in ein Brett weiter
oben (ich denke an Religion und Ethik) passt.

Nun ja, wenn du nicht begriffen hast, was geschrieben stand,
sondern nur das, was du darunter verstehen wolltest, ist das
für dich auch besser so.

Du bist nicht einmal auf irgendeine Aussage meinerseits
wirklich eingegangen, sondern schreibst immer wieder das
Gleiche ohne die Diskussion zu vertiefen.

Damit erübrigt sich für dich auch,
die von dir gedachten Konsequenzen näher zu erläutern.

Das habe ich. Du bist nicht darauf eingegangen.

Was für
ein Abgang *lächel*.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Ich hoffe, dort eine fruchtbarere Diskussion führen zu können.

Elke

Du i

Herzlichst

Luisa

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Das ist traurig.

???
Vergleich mal bitte deine und meine Postings.

Hi,

Das ist traurig.

weil sie auf ein sinnvolleres Brett verweist, in dem das Thema gebührend seiner Ernsthaftigkeit diskutiert werden kann? Komische Einstellung … Möglich, dass dir einfach die Argumente fehlen?

Gruß
Cess

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Hi,

Nur weil es so aussieht, muss es sich dabei nicht unbedingt um
einen Tierschützer handeln, der dieses makabere Filmchen
(siehe meine Antwort an Elke) gedreht hat.

nur weil es so aussieht, muss es sich aber auch nicht nicht um einen Tierschützer handeln, oder?

Du warst anscheinend noch nie in einer Situation, in der man gerne helfen würde, es aber definitiv nicht kann (zum Beispiel, weil man sich sonst selbst in Gefahr begibt und damit niemandem geholfen wäre etc.).

Erst denken, dann reden.

Gruß
Cess

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Mit der Argumentation, einen kleinen Misstand zu akzeptieren,
um ein großen Misstand zu beseitigen, werden Kriege geführt,
sogenannte Befreiungskriege geführt, Diktaturen gerechtfertigt…

Fällt dir dabei nichts auf? Wirklich nicht? Du beantwortest dir deine eigene Frage und begreifst es nicht.

Du bist diejene, die den kleinen Misstand (das Filmen) akzeptiert, um einen großen Misstand zu beseitigen!

Da wundert mich nun nichts mehr.

Hi Cess,

nur weil es so aussieht, muss es sich aber auch nicht
nicht um einen Tierschützer handeln, oder?

Richtig, nur für mich ist er eben in seiner Rolle des Filmers kein Tierschützer mehr.

Du warst anscheinend noch nie in einer Situation, in der man
gerne helfen würde, es aber definitiv nicht kann (zum
Beispiel, weil man sich sonst selbst in Gefahr begibt und
damit niemandem geholfen wäre etc.).

Hilfe kann man immer leisten, egal ob man persönlich eingreift, sich um Hilfe kümmert, die Polizei ruft etc.

Was würde es nützen, wenn ich erzählen würde, wie viele „was auch immer“ ich im Laufe meines Lebens eingesteckt habe? Nicht, also lasse ich deinen Satz unkommentiert stehen.

Herzlichst

Luisa

Hi,

Hilfe kann man immer leisten, egal ob man persönlich
eingreift, sich um Hilfe kümmert, die Polizei ruft etc.

das glaube ich nicht, wenn ich mich mal auf den Beruf Fotoreporter beziehe und mir versuche vorzustellen, wie es in Krisengebieten zugeht.

Was würde es nützen, wenn ich erzählen würde, wie viele „was
auch immer“ ich im Laufe meines Lebens eingesteckt habe?
Nicht, also lasse ich deinen Satz unkommentiert stehen.

Schon klar …

Ich diskutiere das hier aber nicht weiter, es gibt dazu einen schönen Beitrag im Relibrett, komm doch einfach mit.

Gruß
Cess

MOD: Artikelbaum abgeschlossen
Bitte persönliche Angriffe im Forum unterlassen. Die Diskussion um den ethischen Aspekt sollte wie von eklastic korrekt vorgeschlagen im dafür passenden Brett weitergeführt werden.

Gruß,

Myriam, MOD

Hallo

Hilfe kann man immer leisten, egal ob man persönlich
eingreift, sich um Hilfe kümmert, die Polizei ruft etc.

Sag mal, diese Pelztierfarm, die da gefilmt wurde, befindet sich in China. Ich gehe davon aus, dass es dort legal ist, mit den Tieren so umzugehen. Deshalb ist es wohl kein Problem, das offen zu filmen, und ein Polizist, den man deswegen rufen würde, wüsste wohl nicht, weswegen man ihn gerufen hätte.

Hast du noch nie in den Nachrichten oder irgendwo einen Film z. B. von einem chinesischen Markt gesehen? Die kaufen da ein Huhn, klemmen es unter den Fahrrad-Gepäckträger und fahren nach Hause. Das ist da so, wahrscheinlich sehen sie Tiere eher als Gegenstände an. Dort - oder jedenfalls in der Nähe - gibt es doch auch diese Mondbären. Ist doch alles ganz legal da. Aber mit Menschen gehen die ja auch nicht immer sehr nett um.

Und hier bei uns bei Covance in Münster geht es ja offensichtlich auch einfach so weiter, obwohl es der Staatsanwalt und die Polizei und jeder weiß.

Viele Grüße
Thea

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