Tiere schiessen

Hallo!

Hat es dies jemals gegeben, das Menschen absichtlichtlich auf Tiere schießen konnten?

Völlig genervt,
Andreas

Hi
Nimm erst mal einen Beruhigungstee…

ja natürlich…
das Berufsbild nennt sich JÄGER…

ich versteh ganz ehrlich deine Frage nicht…

Gruss
Mike

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Hehe…jap! Jäger nennt man das! Förster müssen dies aber auch ab und zu mal machen…und Polizisten die wilde Kampfhunde abwehren müssen!

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Hallo,
was hat das mit Militärhistorie zu tun?
Habe zu der Schiesserei auch gleich noch eine Frage: Darf ich mit einer automatischen Waffe Tiere schiessen? Wenn nein, warum darf ich dann damit als Soldat auf Menschen schiessen?
Gruss
Rainer

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Das praktizert der Mensch seit Jahrtausenden und es nennt sich JAGD.
Was meinst du wie man vor tausend Jahren sein Fleisch auf den Teller bekommen hat? Aus Stallungen mit „gerechten Tötungsgeräten“?

Warum nicht? Im Kampf gegen Kavallerie empfiehlt es sich sogar, die erste Reihe Pferde zu treffen, deren Kadaver einen Wall gegen den zweiten Ansturm bilden können.

Ich bin froh, dass ich anscheinend nicht der einzige bin, der Probleme mit dem Sinn und Zweck dieser Frage hat *lach
Bei der Übershrift dachte ich noch, dass es um schiessende Tiere ging :smile:))

Wieder was gelernt!

Danke,
Andreas

Und was Ernstes
DIn den Kreuzzügen schossen die Mamelucken absichtlich auf die Pferde. Macht ja auch Sinn, die Ritter konnten alleine nicht mehr aufstehen…

Unfug!
Warum sollten Ritter nicht alleine aufstehen können?
Blödes Vorurteil durch Halbwissen!
Vor allem in den Kreuzzügen war nur Kettenpanzerung üblich!
Richtig gefährlich waren Ritter (und jede andere Kavallerie) aber erst auf dem Pferd. Deshalb mußte man sie auf den Boden bringen, zumal man ja noch die Chance hatte, daß der Reiter sich beim Sturz verletzte oder vom Pferd erschlagen wurde.
Truppen zu Fußwaren übrigens logischerweise nie so beweglich wie zu Pferd! Also: Pferde weg! Leicht zu treffen, gehen nicht in Deckung, sind selten im Bunker…
Pferde wurden übrigens auch trainiert, liegenzubleiben und dem abgesessenen Kavalleristen als Deckung zu dienen.

Grüße,

Marcus

DIn den Kreuzzügen schossen die Mamelucken absichtlich auf die
Pferde. Macht ja auch Sinn, die Ritter konnten alleine nicht
mehr aufstehen…

Auch hallo!

Wenn Du als Soldat im Kriegsfall Dein MG zur Fleischbeschaffung mittels Wildschwein o.Ä. verwendest, wird Dir niemand einen Vorwurf machen.
Wenn Du in Friedenszeiten selbiges MG auf Menschen feuerst, wirst Du wegen Mord oder Totschlag verurteilt.
Es ist Privat- oder Zivilpersonen in Deutschland generell nicht erlaubt, automatische Waffen zu besitzen, somit kann man damit auch nicht jagen.
Halbautomaten sind jagdlich erlaubt.

Marcus

Hallo,
was hat das mit Militärhistorie zu tun?
Habe zu der Schiesserei auch gleich noch eine Frage: Darf ich
mit einer automatischen Waffe Tiere schiessen? Wenn nein,
warum darf ich dann damit als Soldat auf Menschen schiessen?
Gruss
Rainer

Moment
Die schweren Reiter mit Brustpanzer konnten nach einem Pferdestrurz (Verletzungen) wirklich oft nicht mehr aufstehen!
Die normal gepanzerten Reiter konnten zwar noch zu Fuß weiterkämpfen(Danke für die Richtigstellung), die wirklich schweren Ritter waren aber auf alle Fälle kampfunfähig.

Stimmt leider nicht!

Ich reite mit gotischer Plattenrüstung, samt Brustpanzer, Arm+Beinzeug, Helm etc. Das Ganze wiegt 29 kilo, und die Bewegung ist nur im Kopfbereich leicht durch den Vorsteckbart eingeschränkt.
Ich kann damit ohne Steigbügel auch wieder aufsitzen, oder eben nach Sturz aufstehen.
Du verwechselst das Ganze mit den Sportharnischen und Rennzeugen, die für die Ritterturniere des 15.+16. Jahrhunderts benutzt wurden.
Der Unterschied zum Kriegspanzer ist absolut.
Sorry, aber ein Ritter kann definitiv aufstehen!

Marcus

Die schweren Reiter mit Brustpanzer konnten nach einem
Pferdestrurz (Verletzungen) wirklich oft nicht mehr aufstehen!
Die normal gepanzerten Reiter konnten zwar noch zu Fuß
weiterkämpfen(Danke für die Richtigstellung), die wirklich
schweren Ritter waren aber auf alle Fälle kampfunfähig.

Da sieht man mal wieder…
…was man im Geschichtsunterricht alles für einen Krampf lernt!
Uns wurde beigebracht, dass die Kreuzzugritter nicht alleine Aufsteigen konnten…

Meine Kollegin wurde von ihrem Pferd absichtlich getreten.

Sie konnte zwar noch alleine aufstehen, aber sie wollte trotzdem zwei Wochen lang nicht mehr arbeiten.

Kann man das Pferd verklagen?

Neugierig,
Andreas

DIn den Kreuzzügen schossen die Mamelucken absichtlich auf die
Pferde. Macht ja auch Sinn, die Ritter konnten alleine nicht
mehr aufstehen…

hi Andreas… gehört zwar besser ins Recht - Brett…
Aber ich würde sagen, NEIN

  1. dürfte der Absichtsnachweis ziemlich schwierig werden.
  2. ist das „getretenwerden“ eine natürliche Folge der Beschäftigung mit Pferden.

Du kannst gerne Klage gegen das Pferd einreichen, Ich glaube, die werden sich im Landgericht kaputtlachen…

schmunzelnde
Grüsse
Mike

Macht nix…
Man kann das Pferd ohne Begründung zum Schlachter schicken. Ist damit der Strafe Genüge getan?

die blutige Wirklichkeit der Historie aber das andere. Bestimmt ist es möglich, in einer Kampfrüstung allein aufs Pferd zu klettern. Ist man jedoch der Kampfphase vom Pferd gestürzt, hält erstens das Pferd nicht sofort still, damit der Herr Ritter oder Kürassier wieder aufzustehen vermag, und zweitens ist die Chance, sich beim Sturz in Rüstung zu verletzen und so am Weiterkämpfen gehindert zu werden, etwas größer. Nicht umsonst war gerade die typische Verletzung für Kürassiere im 19. Jh. eine durch den Sturz am Kürass abgetrennte Extremität…

Die einzige Klage wäre ja auf Schadensersatz. Der Schadensverursacher war ja das Hufeisen des Pferdes, also verklage das Hufeisen.

Als Beweis müßte natürlich der „blaue Fleck“ des Hufeisens vor Gericht gezeigt werden. Wollen wir also Hoffen, daß es nicht auf dem Allerwertesten war…

P.S.: Das ganze ich natürlich nur ein Scherz…

P.S.2: Und hat auch recht wenig mit Militärhistorie zu tun.

…was man im Geschichtsunterricht alles für einen Krampf
lernt!

Ich habe im Verwandtenkreis von meinen Hobbies und Interesssen um das 18. Jhdt. erzählt. Die dabei aufkommenden Fragen konnte ich zwar beantworten. Allerdings hat es mich gewundert, daß ich das erst durch Hobby-Literatur erfuhr. Denn ich konnte mich nicht erinnern, es jemals in der Schule gewußt zu haben. Okay, so fleißig war ich damals nicht…

Dann schaute ich die die Geschichts-Schulbücher und fand:

  • 1/3 Seite zum Siebenjährigen Krieg (Kleingedruckt)
  • 1 Seite zu den Napoleonischen Kriegen und zu Napoleon selbst

Ich finde, die Würdigung von 50 Jahren wichtiger europäischer Geschichte auf (wenn wir die Bilder mit einrechnen) zwei Seiten ist Ausdruck der Verteilung des Geschichtsunterrichts deutlich genug.

Dafür weiß ich noch heute: (etwas übertrieben):
a) wieviele arme Jungs in England in der Industrie arbeiteten
b) wieviele Weber durch einen mechanischen Webstuhl ersetzt wurden
c) welchen gesellschaftlichen Hintergrund der Käsecracker in den USA im Mai 1823 hatte

Kurz: Endlich kann ich meine Gedanken über den Inhalt der Geschichts-Lehrpläne Luft machen. Auch in der Gewißheit, daß es doch nichts bringe…