Tieroperation Finanzierung

Muss ein TSV einem Tier mit Besitzer helfen?

Was ist das denn für eine Logik, dann haben sie im Tierheim
einen herrenlosen Hund mehr, der durchgefüttert werden muss?!
Bzw. was ist das für ein Tierschutzverein, der einen vor die
Wahl stellt Hund leiden zu lassen oder ins Tierheim
verfrachten??

Ich verstehe ja Euer Unverständnis, aber das hat alles schon so seinen Sinn. Man kann nicht jedem Tier helfen, und da wird eben eine Grenze gezogen: ein Tierschutzverein hilft den Tieren, die herrenlos sind. Für die Tiere, welche ein Zuhause haben, ist der Besitzer verantwortlich. Und wenn jemand sich ein Tier nicht leisten kann, dann sollte er ehrlicherweise auch keins haben. Natürlich gibt es Härtefälle, wenn man z.B. gerade erst ein Tier aufgenommen hat und schon große TA-Kosten anfallen. Hat man das Tier aber schon länger, wird erwartet, dass der verantwortungsvolle Tierhalter sich ein kleines Polster für diesen Zweck angespart hat. Es kann nicht sein, dass man nur die Vorteile des Tieres mitnimmt, aber die Nachteile und Anforderungen auch finanzieller Art nicht tragen kann.

Selbstverständlich helfen viele Tierschutzvereine auch Privatpersonen, indem sie Spendenaufrufe weiterleiten usw. Aber Kohle gibt es nicht, bzw. nur dann, wenn es was zu verschenken gibt - und das ist auch gut so. Ein TSV hat keine rechtliche Handhabe um zu überprüfen, was die Person da so angibt. Natürlich sind die meisten Leute ehrlich, und wirklich in einer schlimmen Situation. Aber man kann sich kaum vorstellen, mit welchen abstrusen Geschichten die Menschen ihre Tiere beim Tierschutz abgeben und wie da gelogen und betrogen wird - viele Tierschützer sind da schon sehr negativ eingestellt.

Gruß,

Myriam

Huhu Myriam!

Hat man das Tier aber schon länger, wird erwartet,
dass der verantwortungsvolle Tierhalter sich ein kleines
Polster für diesen Zweck angespart hat.

Dazu mal eine Frage…wenn man Hartz4 bekommt, hat man doch gar keine Möglichkeit, so ein Polster zu halten, oder? Also, man muss ja erstmal seine Ersparnisse aufbrauchen, bevor man Geld bekommt?

Ist nur so ne generelle Frage, weil es immer so schön heisst, wer ein Tier haben will, muss auch das Geld dafür haben. Der Meinung bin ich grundsätzlich auch, aber ob das in der Tat so machbar ist, wie man sich das vorstellt?

Noch dazu, wie gross muss so ein Polster sein…eine aufwändige OP kann ja schnell mal über 1000 Euro kosten.

Sind nur so Gedanken, die mir beim Lesen der ganzen Postings eingefallen sind. Rat weiss ich leider auch keinen, wäre ich in so einer Lage, würde ich auch alle Tierschutzvereine, die ich erreichen kann, anrufen bzw. anschreiben. Evt. noch bei der Zeitung nachfragen wegen einem Spendenaufruf. Aushänge in Tierläden und Supermärkten. Aber mehr fällt mir auch nicht ein. Ein Darlehen wäre vermutlich auch keine Lösung, wenn die Raten zur Rückzahlung nicht eine gewissen Höhe erreichen.

Liebe Grüsse
Bine *die schon seit ner Weile über ne OP-Versicherung nachdenkt*