Tierschutz betreiben

Hallo,

eine vielleicht etwas doofe Frage, ich stell sie trotzdem, weil ich grad nicht so recht allein weiterkomme:
ich habe den Wunsch, mich im Tierschutz zu engagieren, am liebsten irgendwas mit Haustieren, am allerliebsten mit Hunden. Gibt’s da wohl außer Spenden, Mitarbeit im Tierheim und Aufnahme von Urlaubs- und Pflegehunden noch Möglichkeiten, was zu tun - vielleicht auch für Organisationen zu arbeiten, die Tiere aus dem Ausland vermitteln oder sowas? Komme aus NRW, Kreis Gütersloh. Bin für jeden Tipp dankbar!

Viele Grüße,
Nina

Hallo, die Hunde in den Tierheimen freuen sich immer und bestimmt überall, wenn regelmäßig jemand vorbei kommt, um mit ihnen Gassi zugehen. Auch freuen sich die Tierheime, wenn jemand sich Pflegetiere mit nach hause nimmt, um sie aufzupäppeln, etc. denke aber daran, das der kleine süße auch wieder wegmuss, das kann schon traurig sein.
Frag doch einfach mal in einem Tierheim nach!
manu

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Hallo,

ich habe den Wunsch, mich im Tierschutz zu engagieren, am
liebsten irgendwas mit Haustieren, am allerliebsten mit
Hunden. Gibt’s da wohl außer Spenden, Mitarbeit im Tierheim
und Aufnahme von Urlaubs- und Pflegehunden

machst du das denn schon…

noch Möglichkeiten,
was zu tun - vielleicht auch für Organisationen zu arbeiten,
die Tiere aus dem Ausland vermitteln oder sowas? Komme aus
NRW, Kreis Gütersloh.

…oder muss es etwas besonderes sein, das dich vom „einfachen“ Tierschützer abhebt? Im zweiten Fall würde ich dir raten, es doch erst mal mit dem Tierheim zu versuchen. Ansonsten kannst du dich natürlich bei Organisationen wie Anima Madeira etc schlau machen. Bei Urlaubsreisen in südliche Länder kannst du dich zB als Flugpatin zur Verfügung stellen. Oder du machst mal freiwillig 3 Wochen Urlaub in einem der südlichen Tierasyle.

Gruss, Niels

Hallo,

das Vermitteln von Hunden in ein neues Zuhause erfordert eine gewisse Erfahrung im Bereich des Tierschutzes. Daher wäre es sinnvoll, zuerst einmal als Pflegestelle für einen örtlichen Tierschutz-Verein anzufangen.

Das Vermitteln ist mit viel Zeitaufwand und Verantwortung verbunden. Du wirst dauernd von Interessenten angerufen, musst Auskunft geben. Dann machst Du Vorkontrollen (oft in weiterer Entfernung, also ist ein Auto unerlässlich), schließt Pflegeverträge ab. Wenn dann ein Hund endlich ein Zuhause gefunden hat, werden die neuen Besitzer Dich noch zigmal anrufen, weil sie Fragen haben oder Hilfe brauchen. Wenn Du das neue Zuhause nicht gut ausgesucht hast, oder den Hund falsch eingeschätzt, musst Du oft innerhalb weniger Tage ein neues Zuhause oder eine Pflegestelle finden.

Aus diesen Gründen sind bei den Tierschutz-Organisationen nur die erfahreneren Mitarbeiter mit der eigentlichen Vermittlung betraut.

Am besten suchst Du Dir eine Tierschutzorganisation oder einen Verein in Deiner Gegend und fragst dort an, welche Hilfe benötigt wird.

http://www.tierschutzvereine24.de

Gruß,

Myriam

Hey,

Komme aus
NRW, Kreis Gütersloh. Bin für jeden Tipp dankbar!

vielleicht wäre da ehrenamtliche Hilfe für Tierheime was für dich? Das hieße nicht nur, Hunde Gassi zu führen, sondern auch Kontrolle neuer Tierhalter, oder Überführung neuer Tierheimhunde etc. Ich habe kurz auf Teneriffa im Tierheim Arche Noah gearbeitet, die haben ihren Hauptsitz bei Frankfurt a. M. und fliegen regelmäßig Tiere von Teneriffa in Tierheime in NRW aus. Diese Tiere müssen z.B. am Flughafen abgeholt und zu den Tierheimen gebracht und teilweise betreut werden.

Ich würde an Deiner Stelle mal bei einem ansässigen Tierheim nachfragen, oder schau mal für weitere Infos unter www.archenoah.de nach. Es gibt sicher noch mehr solche Organisationen, aber ich kenne eben gerade diese (nur bissel Vorsicht, die Chefin ist etwas schwierig *g*).

LG,
Cess

noch was …
Hallo nochmal,

ich sehe gerade, dass Du Lehrerin bist. Vielleicht wäre folgendes eine Idee: starte mit einem örtlichen Tierheim eine Aktion „Hund in der Schule“. Ich sehe immer wieder dass viele Eltern ihren Kindern eine völlig überzogene Angst vor Hunden vermitteln und ganz falsch reagieren.

http://www.tierheim-guetersloh.de/frame.htm

Gruß,

Myriam

Hallo,

ja, ich habe ich verschiedenen Tierheimen meine Hilfe (ehrenamtliche Tätigkeiten aller Art, Pflegehund aufnehmen) angeboten und mir geht es überhaupt nicht darum, mich von anderen Tierschützern abzuheben (schade, dass das so ankam!), sondern um die Frage, welche Möglichkeiten der Hilfe es noch gibt.

Vielen Dank für deinen Tipp, vielleicht komm ich da weiter!?

Gruß,
Nina

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Apropos …

ich sehe gerade, dass Du Lehrerin bist. Vielleicht wäre
folgendes eine Idee: starte mit einem örtlichen Tierheim eine
Aktion „Hund in der Schule“. Ich sehe immer wieder dass viele
Eltern ihren Kindern eine völlig überzogene Angst vor Hunden
vermitteln und ganz falsch reagieren.

In der Hunderevue 10/04 gibt es einen Artikel dazu, und zwar über die AG „Kunterbuntes Hundeleben“ an der Hardter Gesamtschule in Mönchengladbach: „Lehrer auf vier Pfoten. Die Welt der Hunde als Unterrichtsstoff“.
Durchgeführt wird die AG von der Hundeschule Dogwatchers: http://www.dogwatchers.de/Hundeschule/Projekt_Schule…

Gruß,
Christiane

Dogwatchers …
… kann ich sehr empfehlen, dort gehe ich mit meiner Zicke selbst hin.

Gruß,

Myriam

Liebe Nina!

Ich denke nicht, dass das so ankam. mach Dir da mal keine Sorgen. Ich finde es toll, dass Du Dich engagieren willst und auch schon tust und es ist traurig, dass man mit solch guten Absichten Rechenschaft über seine Intentionen oder das bereits Getane ablegen soll …

Mach weiter so! Coco