Was immer war, ist immer gut? Der Mensch hat schon ganz andere
Sachen traktiert, die er heute als nicht mehr „gut“ ansieht -
zum Glück.
ja, aber wir können nicht Gott spielen und unseren eigenen Verdauungstrakt ändern. Einstellungen ändern kann ja was Feines sein, aber unsere Biologie?
Davon abgesehen werde ich mich aber nicht auf eine Diskussion einlassen, ob man Tiere töten darf oder nicht. Ich gestehe jedem Menschen zu, zu leben, wie er möchte, meinetwegen vegan oder sonstwie. Es ist aber einfach nicht in Ordnung, Tieren sowas aufzuzwängen, Katzen und Hunde sind Fleischfresser, das ist eine Tatsache, was fragst Du mich da nach Beweisen? Auf jeder Bioseite kannst Du über Fleischfresser etc. nachlesen. Hätte ich meinen Vampirfledermäusen in Unizeiten aus moralischen Gründen das Blut vorenthalten und sie mit was-weiß-ich gefüttert, wären 2 Tage später alle Tiere tot gewesen. Warum muss man denn in den natürlichen Lauf eingreifen und kann Tiere nicht Tiere sein lassen - und zwar Beutetiere und Raubtiere. Woher nimmt der Mensch die Arroganz, das Leben anderer nach seinen Moralvorstellungen ändern zu wollen?
Allerdings bin ich es auch leid, mich als Nicht-Veganer als Tiermörder oder Tierquäler darstellen zu lassen, vor dem Tiere von sogenannten Tierschützern gerettet werden müssen. Ich betone immer wieder: egal wie, ich bin dafür, dass Tiere nicht gequält und falsch gehalten werden sollen, ich bin auch definitiv gegen Tierversuche für Kosmetik etc., auch wenn das dazu führt, dass einige Produkte eben seltener oder teurer zu erhalten sind.
So, und bevor wir uns hier im Kreis drehen: ja, ich habe mitbekommen, dass Du das anders siehst!
Jein. Andere Tiere müssen töten um zu überleben, sie wahren
damit auch ein Gleichgewicht in der Natur, doch der Mensch hat
im Laufe der Evolution ein Verständnis von Ethik entwickelt,
zudem ist er nicht mehr darauf angewiesen, tierliche Produkte
zu sich zu nehmen um zu überleben.
Hochleistungssportler (ueber deren Dasein man sicher streiten kann) und auch Menschen, die echte koerperlich sehr schwere Arbeit leisten muessen, werden um tierisches Eiweiss nur sehr schwer herumkommen, wenn sie weiterhin die Leistung bringen wollen. Versuch mal einen echten Muskelaufbau ohne tierische Eiweisse.
genauso auf zB Hunde und Katzen, die eben nicht vegetarisch
ernährt werden dürfen.
Hunde halten das sicher laenger aus als Katzen, da sie Kohlenhydrate in groesseren Anteilen brauchen als Katzen. Vor allem groessere Hunde brauchen einen groesseren Kohlenhydratanteil als Proteinanteil.
Katzen brauchen so gut wie nur Proteine, und ob sie pflanzliche voll verwerten koennen, bezweifle ich.
Wird wohl synthetisch hergestellt. Der Hersteller einer veganen Nahrungsergänzung für Katzen gibt an, daß es ohne die Hilfe tierl. Stoffe gewonnen wird. Habe mich bisher noch nicht so genau damit beschäftigt, drum habe ich auf die Schnelle auch keinen link parat.
Fall es das auch in synthetischer Form gibt: Stehen
synthetische Vitamine nicht auch unter dem Verdacht, nicht
ganz gesund zu sein?
Keine Ahnung. Diese synthetischen Vitamine sind ja aber überall drin, man denke z.B. nur mal an Vitamin D (meist D3), was sich in Margarine und oft auch Hunde- und Katzennahrung befindet. Das wird aus Wollwachs/toten Fischen (D3) oder Pilzen/Hefen (D2) synthetisiert.
Hochleistungssportler (ueber deren Dasein man sicher streiten
kann) und auch Menschen, die echte koerperlich sehr schwere
Arbeit leisten muessen, werden um tierisches Eiweiss nur sehr
schwer herumkommen, wenn sie weiterhin die Leistung bringen
wollen. Versuch mal einen echten Muskelaufbau ohne tierische
Eiweisse.
Hm, ich kannte nur mal einen veganen Halbmarathonläufer und dann gibt’s noch den hier: http://www.kennethwilliams.org .
Mit mehr kann ich da nicht aufwarten da ich nicht so Hochleistungsport interessiert bin und so eine zweifelhafte Beschäftigung (sorry an alle Hochleistungspsortler, die hier vielleicht mitlesen ) sowieso niemals über das Leben anderer stellen würde.
Hunde halten das sicher laenger aus als Katzen, da sie
Kohlenhydrate in groesseren Anteilen brauchen als Katzen. Vor
allem groessere Hunde brauchen einen groesseren
Kohlenhydratanteil als Proteinanteil.
Katzen brauchen so gut wie nur Proteine, und ob sie
pflanzliche voll verwerten koennen, bezweifle ich.
Hunde halten das sicher laenger aus als Katzen, da sie
Kohlenhydrate in groesseren Anteilen brauchen als Katzen. Vor
allem groessere Hunde brauchen einen groesseren
Kohlenhydratanteil als Proteinanteil.
Katzen brauchen so gut wie nur Proteine, und ob sie
pflanzliche voll verwerten koennen, bezweifle ich.
Hallo,
ich hab ne Katze, die ich gar nciht vegetarisch ernähren könnte, weil sie kein pfl. Eiweiss verträgt, sie würde davon schwer erkranken. Ist ja auch nicht Sinn der Sache, also bekommt sie ihr normales, fleischhaltiges Futter. Tierschutz heisst auch, die Tiere, für die man die Verantwortung hat, möglichst artgerecht zu halten, zu pflegen und zu ernähren. Ich kenne auch ncoh andere Katzen mit diesem Ernährungsproblem. Bei Hunden soll es aber mit vegi-Futter ganz gut klappen, wie man so hört.