Hallo Cess,
Schutz bedeutet für mich, sie vor unnötigen Qualen zu
schützen. Der Mensch war immer ein Allesfresser, also steht
schon immer auch Fleisch auf der Speisekarte. Ohne Fleisch
Was immer war, ist immer gut? Der Mensch hat schon ganz andere Sachen traktiert, die er heute als nicht mehr „gut“ ansieht - zum Glück.
bzw. tierische Produkte gesund zu leben, ist sehr aufwändig
Wo hast Du das her?
Ich betreibe keinerlei Aufwand für meine Ernährung sondern koche und esse. (Rezepte z.B. im http://tierrechtskochbuch.de , ist zwar hier etwas OT, aber dann kannst Du Dir ja mal ein Bild davon machen, wie furchtbar aufwendig sowas ist
)
Die Ethik hat ihm aber kein anderes Verdauungssystems, z.B.
das eines Pflanzenfressers beschert.
Wir können Pflanzen verdauen, wir können mit veganer Ernährung alles bekommen, was wir brauchen - was willst Du mehr?
zudem ist er nicht mehr darauf angewiesen, tierliche Produkte
zu sich zu nehmen um zu überleben.
Doch, der Mensch muss tierische Produkte zu sich nehmen, um
gesund und ohne Mangelerscheinungen leben zu können.
Ich weiß nicht, wo Du das her hast. Ich lebe vegan, bin gesund (mit 1 a Blutwerten
) und nehme auch keinerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mit. Und nun? 
Wenn Hühner in für sie zu großen Gruppen gehalten werden, ist
es wieder keine artgerechte Haltung und dementsprechend nicht
das, wovon ich gesprochen habe.
„Zu groß“ ist alles über 30. Wenn man bedenkt, daß für jeden Bundesbürger irgendwo eine „Legehenne“ sitzt, frage ich mich, wo all die „Legehennen“ denn dann Deiner Meinung nach hin sollen um allein Deutschland mit Eier zu versorgen?
(und selbst wenn das möglich wäre, würde es nicht entschuldigen, daß diese Hühner qualgezüchtet werden um viel mehr Eier zu legen als sie zur Fortpflanzung benötigen würden und daß männliche Küken nach dem Schlüpfen vergast oder vermust werden).
Wo, denkst Du, kommen denn all die Eier her, die man bereits verarbeitet in Produkten wie Kuchen, Nudeln etc. findet?
Sie haben den Verdauungstrakt von Carnivoren, dagegen kann
keiner was sagen, und auf Dauer führt eine vegetarische
Ernährung notgedrungen zu Mangelerscheinungen. Wie schon
Du stellst das in den Raum ohne auch nur einen einzigen Beleg anzubringen. Herkömmlicher Hunde- und Katzennahrung werden Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt (z.B. Taurin, Vitamin D uvm.) - und veganer Hunde- und Katzennahrung genauso. Wende Dich einfach an den Hersteller Deines Vertrauens, der wird Dir das bestätigen. 
(Auch wenn Du vielleicht meinst „es kann nicht sein, was nicht sein darf“.
)
jemand anderes hier sagte: Wer nicht willens ist, seine Tiere
artgerecht (also CARNIVOR in dem Fall) zu ernähren, nur weil
er selber Vegetarier ist, sollte sich diese Tiere nicht
halten. DAS ist nämlich definitiv Tierquälerei, entschuldige.
Darum habe ich ja auch weiter oben erklärt, daß ich keine Tiere „halte“. Tierquälerei ist es übrigens, Tiere einzusperren, zu mästen und ihnen irgendwann ein Messer in die Kehle zu rammen. Sicher ist die vegane Ernärhung von Carnivoren nicht optimal, aber zum einen ist es die Ernährung mit in Dosen oder kroketten gepreßten „Abfällen“ auch nicht (was in solchen Diskussionen nur allzugern außer acht gelassen wird) und zum anderen ist sie immer noch das kleinere Übel gegenüber der Ermordung anderer Tiere. Hunde (und viele Katzen) können vegan leben - ein Rind an den Hinterbeinen aufgehängt mit einem langem Schnitt in der Kehle lebt bald nicht mehr.
Ich glaube nicht, dass sie Dich drum gebeten haben, so ernährt
zu werden. Aber richtig ist es nicht. Zufütterung von Gemüse
etc. ist ja völlig in Ordnung, aber rein vegetarisch - ich
halte das für absolut anmaßend vom Menschen, für andere
Lebensformen bestimmen zu wollen, was sie zu essen haben, ohne
Rücksicht auf ihre Veranlagung und Bedürfnisse.
Ich glaube, da kommen wir zu keiner Einigung. Ich halte es für anmaßend, sich überhaupt „Haustiere“ zu halten, von sogenannten „Nutztieren“ ganz zu schweigen. Ich halte es für anmaßend, Gewalt gegenüber anderen Tieren auszuüben nur weil Menschen gerade mal Lust auf ein „Schnitzel“ etc. haben.
Aber diese Ethik-Diskussion sollten wir wohl im Ethik-Brett fortführen.
Daß man Hunde und Katzen vegan ernähren kann, sollte ja bereits durch meine Ausführungen bzw. die links in meinem ersten Beitrag oben klar geworden sein.
Viele Grüße,
Tanja