Tierschutz vs. Tierfutter

Scheinbar ist die vegetarische Ernährung bei Hunden problematisch und bei Katzen unmöglich.
Stimmt das? Wenn nicht, gibt es Leute die das tun?

RADIKALE Tierschützer sind offenbar sehr oft Halter von Hunden und Katzen.
Wie rechtfertigen sie das, bzw. ist ihnen dieser Widerspruch überhaupt bewußt? Wenn ja, gibt es Publikationen darüber?


Auf zwei denkbare Argumente möchte ich gleich vorweg eingehen:

  1. Argument: „Katzen und Hunde müssen Fleisch essen, Menschen nicht.“
    Gegenargument: Menschen könnten aber, bis auf wenige Ausnahmen, auf die Haltung von Katzen und Hunde verzichten. Mittels Sterilisation könnte diese ganze Tradition beendet werden.
  2. Argument: „In Tierfutter gelangen ja nur Abfälle“
    Gegenargument: Die Abfälle müssen ja auch irgendwo herkommen. Außerdem soll diese Behauptung unrichtig sein, auch Filetfleisch wird zu Haustierfutter verarbeitet.

Schöne Grüße, Eckhard

am schärfsten fand ich ja auf einer seite von vegcat oder so die begründung: es ist schon schlimm genug, daß der mensch die katze domestiziert hat, dann soll er gefälligst die katze nicht noch andere tiere fressen lassen respektive tiere für die katze schlachten lassen.

das entzieht sich mir jeglicher logik. nur weil katzen beim menschen leben, sollen sie auf ihre (mehr oder weniger) natürliche nahrung (sprich: fleisch) verzichten?

finde das sehr bedenklich und bedauere die katzen, die von ihren besitzern kulinarisch vergewaltigt werden und nur vegetarisches futter bekommen.

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Scheinbar ist die vegetarische Ernährung bei Hunden
problematisch und bei Katzen unmöglich.
Stimmt das? Wenn nicht, gibt es Leute die das tun?

ja das stimmt! hunde können, wie auch in der freien natur, einige monate ohne fleisch auskommen ( z.b im winter )müßen dann aber unbedingt wieder tierische protein zu sich nehmen. bei katzen die keine tierischen proteine bekommen, sie brauchen sowieso mehr als hunde, kommt es in kürzester zeit zu leber und nierenschäden.
leider gibt es immer wieder tierbesitzer die ihre hunde vegetarisch ernähren, mit der begründung das wir menschen das ja auch nicht brauchen! auch diese tiere sind nach einiger zeit massiv krank, leider sind die besitzer erst dann bereit einzulenken wenn es zu spät ist. diese tiere müßen ihr lebenlang medikamente bekommen.

RADIKALE Tierschützer sind offenbar sehr oft Halter von Hunden
und Katzen.
Wie rechtfertigen sie das, bzw. ist ihnen dieser Widerspruch
überhaupt bewußt? Wenn ja, gibt es Publikationen darüber?

es gibt einige doktorarbeiten über dieses thema, kann man teilweise auch über das internet einsehen, ansonsten kann man die in den universititäten einsehen.

gruß

dirk

Hallo brwster,

am schärfsten fand ich ja auf einer seite von vegcat oder so
die begründung: es ist schon schlimm genug, daß der mensch die
katze domestiziert hat, dann soll er gefälligst die katze
nicht noch andere tiere fressen lassen respektive tiere für
die katze schlachten lassen.

Hersteller von Katzenfutter bestehen darauf, dass kein Tier extra für die Herstellung des Futters getötet wird. Deswegen gibt es auch kein katzenfutter mit Mäusegeschmack.

das entzieht sich mir jeglicher logik. nur weil katzen beim
menschen leben, sollen sie auf ihre (mehr oder weniger)
natürliche nahrung (sprich: fleisch) verzichten?

was heißt denn mehr oder weniger? Katzen (wie auch Menschen) sind von Natur aus Fleischfresser.

Biologie, 5. Klasse: Alles, was die Augen an der Seite hat (Pferd, Hase, Maus etc.) ist Pfanzenfresser, alles was die Augen vorn hat (Hund, Katze) ist Fleischfresser.

Erklärung dazu war wenn ich mich recht erinnere: Planzenfresser können so besser überblicken, ob ein Feind kommt, Fleischfresser können so besser jagen.

Und jetzt möchte ich gern einen Menschen sehen, der seine Augen seitlich am Kopf hat… und wenn wir gerade dabei sind: Ne Katze in der Ausführung hätte ich auch gern gesehen.

Liebe Grüße
Timi

Hallo,

dann würde ich den Menschen eher als „Allesfresser“ einordnen. Schon vom Gebiss her. Ohne pflanzliche Nahrung kann kein Mensch leben. Fleisch ist eher ein willkommener Zusatz. Ganz ohne Fleisch geht auf Dauer nicht gut (Proteinmangel), Ersatzstoffe müssen eingenommen werden. Eine Katze vegetarisch zu füttern grenzt an Tierquälerei, den die Katze ist nun mal reiner Fleischfresser. Pflanzen sind nur Ergänzung und förderlich der Verdauung (Gras fressen). Und so manch ein Pflanzenfresser verschmäht auch die kleinen Tierchen an den Pflanzen nicht :wink:

Gruß
André

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Hallo,

mein Hund bekommt zwei Mal täglich Futter, eine Mahlzeit davon ist vegetarisches Fertigfutter. Mein Hund erfreut sich allerbester Gesundheit!

Gruß,
Nina

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RADIKALE Tierschützer sind offenbar sehr oft Halter von Hunden
und Katzen.
Wie rechtfertigen sie das, bzw. ist ihnen dieser Widerspruch
überhaupt bewußt?

mir erscheint es in der tat als widerspruch, meinen katzen fleisch zu geben und gleichzeitig fleisch für meine eigene ernährung aus tierschutzgründen abzulehnen.

erfahrungsgemäß kann man aber nichts tun, das nicht gegen einen verwendet wird: meine katzen habe ich länger als ich mich vegetarisch ernähre + ich habe sie nicht gekauft oder angeschafft, sie sind zugelaufen (und ich werde mir in zukunft auch weder katze oder noch hund anschaffen) - ich kann die katzen nun a) behalten und folglich weiterfüttern oder b) weggeben. gebe ich die katzen weg, verschiebe ich das problem, weil die katzen dann eben von jemand anderem gefüttert werden. behalte ich die katzen, bin ich inkonsequent und „kein richtiger vegetarier“. suche ich aber nach einem ausweg und versuche, die katze vegetarisch zu ernähren (bitte keine protestschreie: ich tue das nicht, weil es zumindest in deutschland kein vegetarisches katzenfutter gibt), bin ich ein tierquäler, der sein tier nicht artgerecht ernährt.

dieses dilemma habe ich für mich so gelöst, daß ich nicht mehr versuche, vor irgendjemandem die scheinbaren widersprüche in meinem leben zu erklären und zu rechtfertigen; ich versuche stattdessen, diesem jemanden zu verklickern, daß argumente für verschiedene personen verschieden stichhaltig und relevant sind. jeder trifft seine eigene wahl und dabei geht es nicht nach dem prinzip „wer A sagt, muß auch B sagen“ zu: genauso wie ein fleischesser seine präferenzen und abneigungen in bezug auf fleischsorte hat, gibt es auch bei der fleischlosen ernährung verschiedene möglichkeiten.

in diesem zusammenhang interessiert es mich, ob du, eckhard, fleisch ißt oder nicht. meiner erfahrung zufolge werden argumente wie deine von fleischessern gegen vegetarieren vorgebracht, um denen mal zu zeigen, wie inkonsequent/ heuchlerisch sie sind - das merkwürdige dabei ist, daß dabei etwas als argument vorgebracht wird, das man selbst nicht für überzeugend hält, sonst wäre man ja vegetarier.

was heißt denn mehr oder weniger? Katzen (wie auch Menschen)
sind von Natur aus Fleischfresser.

sorry, das stimmt nicht so ganz. Katzen sind Carnivoren (also Fleischfresser), Menschen sind keine Fleischfresser sondern Allesfresser. Wie Schweine.

Biologie, 5. Klasse: Alles, was die Augen an der Seite hat
(Pferd, Hase, Maus etc.) ist Pfanzenfresser, alles was die
Augen vorn hat (Hund, Katze) ist Fleischfresser.

das halte ich fuer Bloedsinn. Erklaer mir das mal bei Krokodilen, Federvieh und Gorillas.

dein Biolehrer ist nicht ganz kompetent scheint mir…

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Biologie, 5. Klasse: Alles, was die Augen an der Seite hat
(Pferd, Hase, Maus etc.) ist Pfanzenfresser, alles was die
Augen vorn hat (Hund, Katze) ist Fleischfresser.

das halte ich fuer Bloedsinn. Erklaer mir das mal bei
Krokodilen, Federvieh und Gorillas.

ich glaub das bezieht sich auf säugetiere!?aber bei gorillas, gleich primat, gleich mensch,…
ich glaub er meinte das das mit der jagttechnik zu tun hat, augen vorn gleich besser jagt, augen an der seite gleich besseren rundumblick zum schneller weglaufen. also so verkehrt ist diese aussage nicht, man kann daraus aber auch eine wissenschaft machen :wink:)

dein Biolehrer ist nicht ganz kompetent scheint mir…

was heißt denn mehr oder weniger? Katzen (wie auch Menschen)
sind von Natur aus Fleischfresser.

sorry, das stimmt nicht so ganz. Katzen sind Carnivoren (also
Fleischfresser), Menschen sind keine Fleischfresser sondern
Allesfresser. Wie Schweine.

*grunz*

Biologie, 5. Klasse: Alles, was die Augen an der Seite hat
(Pferd, Hase, Maus etc.) ist Pfanzenfresser, alles was die
Augen vorn hat (Hund, Katze) ist Fleischfresser.

das halte ich fuer Bloedsinn. Erklaer mir das mal bei
Krokodilen, Federvieh und Gorillas.

Naja, ich denke auch, es bezog sich hauptsächlich auf die Säugetiere (5. Klasse ist schon so ewig her und ich habe den Unterricht nicht mitgeschnitten). Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was Gorillas alles fressen, ich habe die so selten zu Gast…

Nehmen wir es doch einfach als Richtwert, ok? Alles, was Fluchttier ist ist meist Pfanzenfresser, wenn ich das richtig sehe. Und die Jäger haben die Augen vorn. Man muss ja nicht alles auf die Goldwaage legen, oder?

dein Biolehrer ist nicht ganz kompetent scheint mir…

Ähm… er war nicht nur mein Biolehrer sondern auch mein Relilehrer (und zusätzlich Tutor)… ich glaube, es sagt schon alles, wenn jemand in der einen Stunde erzählt den Mensch stammt vom Affen ab und in der nächsten Stunde besteht er darauf, dass wir alle von Adam und Eva kommen… aber das ist ja hier nicht Thema.

Und so verkehrt finde ich die Augen - Aussage eigentlich gar nicht, wie gesagt kann man auch alles auf die Goldwaage legen…

Liebe Grüße
Timi

das halte ich fuer Bloedsinn. Erklaer mir das mal bei
Krokodilen, Federvieh und Gorillas.

… oder Pandabären (Großer Panda) - ernährt sich nur von Bambus. Vom Körperbau her aber einem Braunbären sehr ähnlich.

Viele Grüße,
Nina

Ich freue mich über die starke Resonanz und über die ausschließlich sachlichen Beiträge, besonders von Schokolinda, Dirk und brewster - und ich möchte die Diskussion hiermit keinesfalls abschießen!


Zuerst zum sich hier unbeabsichtlich entwickelten Nebenthema der Augenstellung bei Tieren: Der Mensch stammt von baumbewohnenden Affen ab und deswegen liegen seine Augen vorne. Dieses ermöglicht räumliches Sehen und damit das Abschätzen von Entfernungen, welches für das Herumspringen in der Vegetation unverzichtbar ist. Mit der Ernährung hat das nichts zu tun. Zum Beispiel Krallenäffchen ernähren sich überwiegend von Kleintieren; Kapuzineraffen, Makaken, Paviane und Schimpansen sind Allesfresser; Gorillas, Stummelaffen und Brüllaffen sind reine Vegetarier. Der Gorilla ist interessant, weil er - wie wir - ebenfalls nicht mehr „herumspringt“.


Zurück zum Thema:
Die Behauptung der besagten Firma, dass keine Tiere für ihr Futter extra getötet wurden, ist doch Blödsinn. Da kann ich genauso gut behaupten, dass für MEINE Wurst auch kein Schwein EXTRA getötet wurde. Das Wort EXTRA ist hier nur ein Werbetrick.
Vernünftig wäre die Argumentation, wenn die Futtertiere eines natürlichen Todes gestorben wären. Allerdings wäre ein solches Futter extrem teuer, da Rinder und Schweine 15 bis 30 Jahre alt werden können.


An Schokolinda: Ich bin kein Vegetarier (und habe übrigens auch keine Haustiere), habe aber nichts dagegen. Gerade vor deiner wohl besonders konsequenten Haltung habe ich Respekt. Auch meine Schwester und einige meiner Bekannten essen schon lange kein Fleisch mehr. Niemals käme ich darauf da irgendwie zu missionieren oder zu polemisieren. Der entscheidende Punkt ist, dass sie es ja auch nie versuchten.

Wenn ich schreibe…

Menschen könnten aber, bis auf wenige
Ausnahmen, auf die Haltung von Katzen und Hunde verzichten.
Mittels Sterilisation könnte diese ganze Tradition beendet
werden.

… ist das sehr wohl eine polemische Überspitzung - die aber inhaltlich richtig, weil bis jetzt auch nicht widerlegt ist. Diese Polemik richtet sich aber weder gegen Vegetarier noch Tierhalter. Sie richtet sich, hier im Forum bis jetzt nur potentiell, gegen einige Kreise und Institutionen, die mit zunehmendem und erschreckendem Erfolg mit Phrasen und „Halbwahrheiten“ arbeiten.

Schöne Grüße, Eckhard

hallo eckhard,

Die Behauptung der besagten Firma, dass keine Tiere für ihr
Futter extra getötet wurden, ist doch Blödsinn. Da kann ich
genauso gut behaupten, dass für MEINE Wurst auch kein Schwein
EXTRA getötet wurde. Das Wort EXTRA ist hier nur ein
Werbetrick.

ich sehe die verwendung von tierfutter unter dem aspekt der resteverwertung: ins tierfutter kommen dinge, die der mensch nicht essen möchte. diese reste fallen sowieso an, solange es nachfrage nach fleisch gibt. ich finde es respektlos, wenn ein tier geschlachtet wird, dies nicht umfassend zu nutzen, sondern sich nur das beste rauszupicken. unter diesem gesichtspunkt nutzen manche vegetarier leder oder seife.

es wird oft behauptet, in tierfutter käme auch fleisch von sehr guter qualität: ich denke, es ist rentabler, hochwertiges fleisch als nahrungsmittel zu verkaufen. im zooversand habe ich preise für katzenfutter bis zu 13,60 € / kilo für fleisch und 9,30 € / kilo für thunfisch gefunden.

Vernünftig wäre die Argumentation, wenn die Futtertiere eines
natürlichen Todes gestorben wären. Allerdings wäre ein solches
Futter extrem teuer, da Rinder und Schweine 15 bis 30 Jahre
alt werden können.

tiere, die einen natürlichen tod gestorben sind, landen in der tierkörperbeseitigungsanlage.

Auch meine Schwester und einige meiner Bekannten essen schon
lange kein Fleisch mehr.

vielleicht rührt daher dein interesse an diesem thema - ich habe das deutliche vorurteil, daß die meisten nicht aus interesse am thema fragen, sondern weil sie sich von jemandem, der etwas anders macht als sie selbst, nicht abgrenzen können. sorry, aber wenn man freunde und bekannte erlebt hat, die sich aufführen, als würden sie einen nicht schon seit jahren kennen, dann kommt man zu vorurteilen.

Wenn ich schreibe…

Menschen könnten aber, bis auf wenige
Ausnahmen, auf die Haltung von Katzen und Hunde verzichten.
Mittels Sterilisation könnte diese ganze Tradition beendet
werden.

… ist das sehr wohl eine polemische Überspitzung - die aber
inhaltlich richtig, weil bis jetzt auch nicht widerlegt ist.

die tradition gibt es aber nicht, weil man aus der verantwortung nicht herauskommt, sich um die nachkommen der haustiere seiner vorfahren kümmern zu müssen. viele menschen wollen tiere halten. deswegen würde zwangskastration auch nicht zu einem breiten verzicht auf tierhaltung führen.

Hi,

ich glaube, das Missverständnis hier ist, dass Tierschutz gleichgesetzt wird mit „keine Tiere töten“.
Es gibt nunmal Tiere, die andere Tiere fressen - radikaler „Tierschutz“ hieße ja dann, das irgendwie zu unterbinden, und das ist doch Quatsch.
Menschen sind von der Anlage her erstmal Allesfresser wie zB Bären, wir können im Zweifelsfall auf Fleisch verzichten, müssen aber nicht. Katzen und Hunde sind Fleischfresser und dürfen einfach über längere Zeit nicht vegetarisch ernährt werden.

Tierschutz heißt für mich allerdings was anderes, nämlich die Tiere, die nunmal zum Essen getötet werden müssen , artgerecht zu halten - sprich, keine Legebatterien, sondern Freilandhaltung und natürliches Füttern. Letzteres bezieht sich sowohl auf zB Schlachttiere, die nicht mit Fischmehl etc. gefüttert werden dürfen oder mit Antibiotika vollgepumpt, aber genauso auf zB Hunde und Katzen, die eben nicht vegetarisch ernährt werden dürfen.

LG,
Cess

Naja, ich denke auch, es bezog sich hauptsächlich auf die
Säugetiere (5. Klasse ist schon so ewig her und ich habe den
Unterricht nicht mitgeschnitten).

hm, jo, ein Gorilla ist ja ein Saeugetier und ein Panda, Koala (ok, Sondergruppe Beuteltier) usw ja auch. Und die leben rein vegetarisch. Also kann man das allein an der Stellung der Augen nicht bestimmen wer was frisst. Mag sein, dass die seitliche Augenstellung fuer Fluchttiere guenstig ist, aber auch fuer einige Jaeger (Krokodil, Schlange…).

Nehmen wir es doch einfach als Richtwert, ok?

das kann man ja eben nicht weil es zu viele Ausnahmen gibt als dass es die Regel sein kann.

Alles, was
Fluchttier ist ist meist Pfanzenfresser, wenn ich das richtig
sehe. Und die Jäger haben die Augen vorn.

eben nicht alle.

Man muss ja nicht
alles auf die Goldwaage legen, oder?

naja, ich finde schon, dass man etwas richtig stellen oder korrigieren darf wenn es nicht den Tatsachen entspricht. Das hat nichts mit der Goldwaage zu tun :smile:

dein Biolehrer ist nicht ganz kompetent scheint mir…

Ähm… er war nicht nur mein Biolehrer sondern auch mein
Relilehrer (und zusätzlich Tutor)… ich glaube, es sagt schon
alles, wenn jemand in der einen Stunde erzählt den Mensch
stammt vom Affen ab und in der nächsten Stunde besteht er
darauf, dass wir alle von Adam und Eva kommen… aber das ist
ja hier nicht Thema.

ok…so viel zum Thema Kompetenz. Das scheint mir eine ungesunde Mischung. Bibel und Bio - wie passt das zusammen?

dir auch liebe Gruesse

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Hallo,

Dieses ermöglicht räumliches Sehen und damit das
Abschätzen von Entfernungen, welches für das Herumspringen in
der Vegetation unverzichtbar ist.

und das erzählst du jetzt am besten noch dem nächsten Eichhörnchen…

Gruss, Niels

link und Infos einer ‚Betroffenen‘ :wink:
Hallo Eckhard,

Scheinbar ist die vegetarische Ernährung bei Hunden
problematisch und bei Katzen unmöglich.

Falsch. Man kann Hunde problemlos vegetarisch bzw. vegan ernähren; es gibt auch bereits einige vegane Nahrungssorten für Katzen aber da diese sehr wählerisch sind, ist das oft nicht ganz so einfach.
Bei mir leben zwei vegan ernährte Hunde, die auch nach einigen Jahren veganen Lebensm immer noch absolut gesund sind (entgegend er hier vertretenen Absicht, ein Hund brauche „tierische Proteine“ - was immer magisches in diesen enthalten sein solle :wink:); es gibt sogar vegane Hundenahrung bei Freßnapf und Zooplus.
Um eine mögliche Diskussion etwas abzukürzen, hier ein link zu einer seite, wo so ziemlich alle Fragen beantwortet werden sollten: http://die-tierfreunde.de/inhalte/info/veget/vege_pe… (da sind auch Erfahrungsberichte etc. zu finden).
Ein Erfahrungsbericht zu veganer Katzenernährung findet sich unter http://antispe.de/txt/veganekatze.html .

RADIKALE Tierschützer sind offenbar sehr oft Halter von Hunden
und Katzen.
Wie rechtfertigen sie das, bzw. ist ihnen dieser Widerspruch
überhaupt bewußt? Wenn ja, gibt es Publikationen darüber?

Nein, das ist kein Widerspruch, denn ich z.B. käme niemals auf die Idee, mir ein Tier zu „kaufen“ um dann „damit Spaß zu haben“. Ich „halte“ keine „Haustiere“ zu meinem eigenen Vergnügen sondern nehme nur Tiere auf, die sich in einer Notsituation befinden/befanden. So sollte einer meiner Hunde im Tierheim getötet werden, da er als „unvermittelbar“ galt. Sollte es solche Tiere irgendwann nicht mehr geben (was wohl eine reine Utopie ist), würde ich ohne sie leben.

Soviel erst mal dazu, hoffe, ich konnte weiterhelfen. :wink:

Tanja

Hallo Cess,

ich glaube, das Missverständnis hier ist, dass Tierschutz
gleichgesetzt wird mit „keine Tiere töten“.

Das würde ich auf alle Fälle gleichsetzen. Denn was bedeutet denn Schutz, wenn man die, die man vorgibt zu schützen, umbringen läßt?

Es gibt nunmal Tiere, die andere Tiere fressen - radikaler
„Tierschutz“ hieße ja dann, das irgendwie zu unterbinden, und
das ist doch Quatsch.

Jein. Andere Tiere müssen töten um zu überleben, sie wahren damit auch ein Gleichgewicht in der Natur, doch der Mensch hat im Laufe der Evolution ein Verständnis von Ethik entwickelt, zudem ist er nicht mehr darauf angewiesen, tierliche Produkte zu sich zu nehmen um zu überleben.

Tierschutz heißt für mich allerdings was anderes, nämlich die
Tiere, die nunmal zum Essen getötet werden müssen ,

Da haben wir unterschiedliche Vorstellungen. Für mich „muß“ z.B niemand getötet werden, worüber ich sehr froh bin.

artgerecht zu halten - sprich, keine Legebatterien, sondern
Freilandhaltung und natürliches Füttern. Letzteres bezieht

Interessantes Statement. :wink: Doch ist es in der Realität so, daß die Sterberate in „alternativen halutngsformen“ wie Freilandhaltung und Bodenhaltung um einiges höher ist als in Legebatterien; es gibt oft sogar vermehrt Verhaltensstörungen wie Kannibalismus weil Hühner in Freiheit niemals in so große Gruppen zusmamenleben würden was zu enormen Streß führt. Hier mal eine Pressemitteilung zu einer Hühner-Befreiungsaktion vom letzten Wochenende: http://maqi.de/presse/befreiung04.html .
Und hier eine Zusammenfassung, warum auch „Freilandhaltung“ absolut nichts mit Tierschutz zu tun haben kann: http://maqi.veganismus.ch/maqi.de/txt/freilandmythos…
Fotos aus den div. Haltungsformen gibt es unter http://maqi.de/bildarchiv.html . „Artgerechte Haltung“ ist leider nicht möglich.

genauso auf zB Hunde und Katzen, die eben nicht vegetarisch
ernährt werden dürfen.

Warum sie nicht dürfen, verstehe ich nicht, und die zwei Hunde, die bei mir leben, sicher auch nicht. :wink:
Ich hoffe, die links funktionieren, hier mal zwei Fotos von Hunden, die nicht existeren „dürften“ :wink:: http://www.arcor.de/palb/alben/55/29655/400_65363063…
http://www.arcor.de/palb/alben/55/29655/400_30353866…

Viele Grüße,
Tanja

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Hi,

ich glaube, das Missverständnis hier ist, dass Tierschutz
gleichgesetzt wird mit „keine Tiere töten“.

Das würde ich auf alle Fälle gleichsetzen. Denn was bedeutet
denn Schutz, wenn man die, die man vorgibt zu schützen,
umbringen läßt?

Schutz bedeutet für mich, sie vor unnötigen Qualen zu schützen. Der Mensch war immer ein Allesfresser, also steht schon immer auch Fleisch auf der Speisekarte. Ohne Fleisch bzw. tierische Produkte gesund zu leben, ist sehr aufwändig und imho absolut unnötig - wir waren früher Jäger und Sammler, warum sollten wir das heute nicht mehr sein? Aber wie gesagt, das heißt für mich nicht, dass Tiere z.B. in Massentierhaltung unnötig leiden müssen.

Es gibt nunmal Tiere, die andere Tiere fressen - radikaler
„Tierschutz“ hieße ja dann, das irgendwie zu unterbinden, und
das ist doch Quatsch.

Jein. Andere Tiere müssen töten um zu überleben, sie wahren
damit auch ein Gleichgewicht in der Natur, doch der Mensch hat
im Laufe der Evolution ein Verständnis von Ethik entwickelt,

Die Ethik hat ihm aber kein anderes Verdauungssystems, z.B. das eines Pflanzenfressers beschert.

zudem ist er nicht mehr darauf angewiesen, tierliche Produkte
zu sich zu nehmen um zu überleben.

Doch, der Mensch muss tierische Produkte zu sich nehmen, um gesund und ohne Mangelerscheinungen leben zu können.

Interessantes Statement. :wink: Doch ist es in der Realität so,
daß die Sterberate in „alternativen halutngsformen“ wie
Freilandhaltung und Bodenhaltung um einiges höher ist als in
Legebatterien; es gibt oft sogar vermehrt Verhaltensstörungen
wie Kannibalismus weil Hühner in Freiheit niemals in so große
Gruppen zusmamenleben würden was zu enormen Streß führt.

Wenn Hühner in für sie zu großen Gruppen gehalten werden, ist es wieder keine artgerechte Haltung und dementsprechend nicht das, wovon ich gesprochen habe.

„Artgerechte Haltung“ ist
leider nicht möglich.

Natürlich ist sie das, das würde allerdings dazu führen, dass weniger Hühner auf mehr Platz gehalten werden, demenstprechend weniger Fleisch zur Verfügung steht und die Preise steigen. Für mich alles hinnehmbar.

genauso auf zB Hunde und Katzen, die eben nicht vegetarisch
ernährt werden dürfen.

Warum sie nicht dürfen, verstehe ich nicht,

Sie haben den Verdauungstrakt von Carnivoren, dagegen kann keiner was sagen, und auf Dauer führt eine vegetarische Ernährung notgedrungen zu Mangelerscheinungen. Wie schon jemand anderes hier sagte: Wer nicht willens ist, seine Tiere artgerecht (also CARNIVOR in dem Fall) zu ernähren, nur weil er selber Vegetarier ist, sollte sich diese Tiere nicht halten. DAS ist nämlich definitiv Tierquälerei, entschuldige.

und die zwei
Hunde, die bei mir leben, sicher auch nicht. :wink:

Ich glaube nicht, dass sie Dich drum gebeten haben, so ernährt zu werden. Aber richtig ist es nicht. Zufütterung von Gemüse etc. ist ja völlig in Ordnung, aber rein vegetarisch - ich halte das für absolut anmaßend vom Menschen, für andere Lebensformen bestimmen zu wollen, was sie zu essen haben, ohne Rücksicht auf ihre Veranlagung und Bedürfnisse.

Ich hoffe, die links funktionieren, hier mal zwei Fotos von
Hunden, die nicht existeren „dürften“ :wink::

Ich habe nicht gesagt, dass ein Tier gleich stirbt oder vernachlässigt aussieht, sobald es falsch behandelt wird. Aber selbst Seehunde und Delphine im Zoo wirken „glücklich“, wenn sie in einer Vorstellung vorgeführt werden und können in Gefangenschaft sehr alt werden, aber glaubst Du wirklich, das ist besser für sie als das, was sie wirklich brauchen?

LG,
Cess

Hallo Cess,

Schutz bedeutet für mich, sie vor unnötigen Qualen zu
schützen. Der Mensch war immer ein Allesfresser, also steht
schon immer auch Fleisch auf der Speisekarte. Ohne Fleisch

Was immer war, ist immer gut? Der Mensch hat schon ganz andere Sachen traktiert, die er heute als nicht mehr „gut“ ansieht - zum Glück.

bzw. tierische Produkte gesund zu leben, ist sehr aufwändig

Wo hast Du das her? :wink: Ich betreibe keinerlei Aufwand für meine Ernährung sondern koche und esse. (Rezepte z.B. im http://tierrechtskochbuch.de , ist zwar hier etwas OT, aber dann kannst Du Dir ja mal ein Bild davon machen, wie furchtbar aufwendig sowas ist :wink:)

Die Ethik hat ihm aber kein anderes Verdauungssystems, z.B.
das eines Pflanzenfressers beschert.

Wir können Pflanzen verdauen, wir können mit veganer Ernährung alles bekommen, was wir brauchen - was willst Du mehr?

zudem ist er nicht mehr darauf angewiesen, tierliche Produkte
zu sich zu nehmen um zu überleben.

Doch, der Mensch muss tierische Produkte zu sich nehmen, um
gesund und ohne Mangelerscheinungen leben zu können.

Ich weiß nicht, wo Du das her hast. Ich lebe vegan, bin gesund (mit 1 a Blutwerten :wink:) und nehme auch keinerlei Nahrungsergänzungsmittel zu mit. Und nun? :wink:

Wenn Hühner in für sie zu großen Gruppen gehalten werden, ist
es wieder keine artgerechte Haltung und dementsprechend nicht
das, wovon ich gesprochen habe.

„Zu groß“ ist alles über 30. Wenn man bedenkt, daß für jeden Bundesbürger irgendwo eine „Legehenne“ sitzt, frage ich mich, wo all die „Legehennen“ denn dann Deiner Meinung nach hin sollen um allein Deutschland mit Eier zu versorgen?
(und selbst wenn das möglich wäre, würde es nicht entschuldigen, daß diese Hühner qualgezüchtet werden um viel mehr Eier zu legen als sie zur Fortpflanzung benötigen würden und daß männliche Küken nach dem Schlüpfen vergast oder vermust werden).
Wo, denkst Du, kommen denn all die Eier her, die man bereits verarbeitet in Produkten wie Kuchen, Nudeln etc. findet?

Sie haben den Verdauungstrakt von Carnivoren, dagegen kann
keiner was sagen, und auf Dauer führt eine vegetarische
Ernährung notgedrungen zu Mangelerscheinungen. Wie schon

Du stellst das in den Raum ohne auch nur einen einzigen Beleg anzubringen. Herkömmlicher Hunde- und Katzennahrung werden Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt (z.B. Taurin, Vitamin D uvm.) - und veganer Hunde- und Katzennahrung genauso. Wende Dich einfach an den Hersteller Deines Vertrauens, der wird Dir das bestätigen. :wink:
(Auch wenn Du vielleicht meinst „es kann nicht sein, was nicht sein darf“. :wink:)

jemand anderes hier sagte: Wer nicht willens ist, seine Tiere
artgerecht (also CARNIVOR in dem Fall) zu ernähren, nur weil
er selber Vegetarier ist, sollte sich diese Tiere nicht
halten. DAS ist nämlich definitiv Tierquälerei, entschuldige.

Darum habe ich ja auch weiter oben erklärt, daß ich keine Tiere „halte“. Tierquälerei ist es übrigens, Tiere einzusperren, zu mästen und ihnen irgendwann ein Messer in die Kehle zu rammen. Sicher ist die vegane Ernärhung von Carnivoren nicht optimal, aber zum einen ist es die Ernährung mit in Dosen oder kroketten gepreßten „Abfällen“ auch nicht (was in solchen Diskussionen nur allzugern außer acht gelassen wird) und zum anderen ist sie immer noch das kleinere Übel gegenüber der Ermordung anderer Tiere. Hunde (und viele Katzen) können vegan leben - ein Rind an den Hinterbeinen aufgehängt mit einem langem Schnitt in der Kehle lebt bald nicht mehr.

Ich glaube nicht, dass sie Dich drum gebeten haben, so ernährt
zu werden. Aber richtig ist es nicht. Zufütterung von Gemüse
etc. ist ja völlig in Ordnung, aber rein vegetarisch - ich
halte das für absolut anmaßend vom Menschen, für andere
Lebensformen bestimmen zu wollen, was sie zu essen haben, ohne
Rücksicht auf ihre Veranlagung und Bedürfnisse.

Ich glaube, da kommen wir zu keiner Einigung. Ich halte es für anmaßend, sich überhaupt „Haustiere“ zu halten, von sogenannten „Nutztieren“ ganz zu schweigen. Ich halte es für anmaßend, Gewalt gegenüber anderen Tieren auszuüben nur weil Menschen gerade mal Lust auf ein „Schnitzel“ etc. haben.

Aber diese Ethik-Diskussion sollten wir wohl im Ethik-Brett fortführen. :wink: Daß man Hunde und Katzen vegan ernähren kann, sollte ja bereits durch meine Ausführungen bzw. die links in meinem ersten Beitrag oben klar geworden sein.

Viele Grüße,
Tanja

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