Tinnitus lindern -- heilen

Ein Familienangehöriger - Mitte Siebzig - leidet seit etwa zwei Jahren an Tinnitus. Ständige Ohrgeräusche und eine Art Taubheit über dem linken Ohr im Kopfbereich sind die Wirkungen. Die Ärzte meinen, dagegen ist nichts zumachen. Wer kann hier Hilfestellungen bzgl. einer Linderung der Beschwerden oder sogar „Heilung“ geben.

Hallo,

hier gibts z. B. Hilfe:
http://www.tinnituszentrum-regensburg.de/htmls/behan…

Grüße
miamei

Hallo,

den habe ich seit 22 Jahren auch.

Man kann leider nichts dagegen machen.

Allerdings kann man das „Ignorieren“ der Geräusche soweit üben, dass
es nicht mehr stört.

Wenn zwei Menschen in der Nähe eines Baches wohnen, hört der eine den Bach und fühlt sich gestört und der andere eben nicht.

Drücke die Daumen.

Grüße
Ayse

hi Grün,
ganz schwierig: es gibt vom HNO-Arzt einen sog. „Noiser“, einen künstlichen „Lärmer“ zum Übertönen des Tinnitus. Aber man muss wohl damit leben,
leloup

Wie bei allen anderen Beschwerden auch, muss man nach der ursache suchen; ansonsten ist keine spezifische behandlung möglich.

Wenn die Schulmedizin versagt, kann man mit alternativen Methoden versuchen, die Ursache zu finden.

Ursachen sind oft Durchblutungstörungen oder Entzündungen an den Zähnen;
insbesondere Weisheitszähne.

alternativen

Wenn die Schulmedizin versagt, kann man mit alternativen
Methoden versuchen, die Ursache zu finden.

wahrscheinlich elektrosmog.
aber da hat die tcm doch bestimmt jahrtausendealte heilmittel, oder?

wäre „alternativ“ irgendwie relevant, wäre es ein ernstzunehmender bestandteil der immer wieder abfällig benannten „schulmedizin“.

zum thema gibt es durchaus neue ergebnisse der schnöden forschung.

e.c.

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Vielen Dank für den Hinweis und die rege Anteilnahme am Schicksal der kranken Menschen in diesem Lande.

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Guten Tag Grünfink,

zu diesem komplexen Thema und dem Wunsch auf Heilung möchte ich folgendes beitragen:

Ich leide seit Anfang der achtziger Jahre auf beiden Ohren unter Tinnitus. Der leitende Arzt in der örtlichen HNO-Klinik sagte mir damals, es gebe NICHTS dagegen, er leide selbst darunter.
In der Zeit von 2005 bis 2008 erhielt ich bei meinem Hausarzt mehrfach Behandlungen mit Ozon/Eigenblut, Infusionen und gleichzeitig Akupunktur. Das war teuer und hat kaum geholfen, eine geringfügige Besserung hielt jeweils nur ca. zwei Wochen.

Dann fand ich im Mai 2008 den Hinweis im Internet auf Baldriparan, das ich noch am selben Tag einnahm. Bereits nach etwa 5 Stunden spürte ich eine beachtliche Erleichterung.

Die Wirkung bei ständiger Einnahme hielt dann etwa 3 Monate an, die Geräusche auf beiden Ohren gingen sehr deutlich zurück.
Danach nahm ich auf entsprechende Info aus dem Internet Gingium von Hexal 40 mg. Dieselbe Erfahrung: sofort deutliche Verbesserung, die nach einigen Monaten aufhörte.

Und nach diesem Schema ging es weiter: danach Tebonin 120 mg, dann wieder Baldriparan, dann Gingium 80mg.
Diese Präparate wirken bei mir immer einige Monate: zuerst eine deutliche Verbesserung, dann flaut die Wirkung ab.
Seit einigen Wochen nehme ich Gingko 100 mg (plus „Vitamin B-Komplex“) von Doppelherz aus dem Drogeriemarkt.

Aber die Geräusche im Ohr gehen nie ganz weg, sie sind immer nur mehr oder weniger gedämpft.

Nach meiner langjährigen Erfahrung, nach Lesen sehr vieler Kommentare im Internet und vieler Versuche muss ich feststellen: offensichtlich gibt es nach wie vor NICHTS, was wirklich gegen Tinnitus hilft.

Die Ursachen des Tinnitus scheinen immer noch nicht genügend erforscht zu sein, um wirklich nachhaltige Abhilfe zu schaffen.

Gruß Walter VB

gesülz

Vielen Dank für den Hinweis

aber gern, nutzt nur nix.

und die rege Anteilnahme am
Schicksal der kranken Menschen in diesem Lande.

mein tinnitus ist nicht alternativ genug, schon klar.
und all die armen negerkinder?

e.c.

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Hallo,
Tinnitus ist leider nicht einfach zu behandeln besonders wenn er schon seit so langer Zeit besteht. Wenn man nach kurzer Zeit also ein paar Wochen zum Arzt geht dann helfen oft durchblutungsfördernde Infusionen oder Tabletten, wenn man es ehr natürlich mag gibts auch die Möglichkeit mit Gingko zu arbeiten. Allerdings nach einer Zeit von 2 Jahren ist es leider nur noch sehr schlecht möglich mit Medikamenten etwas zu machen. Mein Tipp auch wenn es sich komisch anhört: Nicht ständig hinhören ob der Tinnitus noch da ist, zum Schlafen ganz leise Musik oder entspannende Geräusche wie Meeresrausche etc. anhören und ablenken. Ich selbst bin 26 Jahre alt und musste mich leider auch an meinen Tinnitus gewöhnen und inzwischen sind wir beide nichte mehr auf Kriegsfuß sonder leben zusammen :smile:
Lg ELA