seit einiger Zeit gibt es ein kleines elektronisches Gerät daß Magnetwellen erzeugt und per geschlossenen Kopfhörer ins Ohr
schickt. Sie regen durch ihre Energie die Durchblutung in den Hörzellen an und machen sie so wieder funktionstüchtig.
Da ich seit ca. 20 Jahren an Tinnitus leide (Rauschen oder
Pfeifen in beiden Ohren das niemals aufhört) möchte ich mir
so ein Gerät selber bauen. Es kostet ca. 700 DM. Da ich zur
Zeit leider arbeitslos bin kann ich es mir nicht leisten.
Ich nehme an es erzeugt niederfrequente Schwingungen, unter
20 Hertz im milliwatt-Bereich. Leider reichen meine elektronischen Kenntnisse nicht aus eine entsprechende Schaltung zu entwickeln.
Jetzt meine Frage: Hat jemand einen passenden Schaltplan oder kann mir sonst irgendwie helfen die Schaltung zu bauen!?
ich verstehe Dein Problem. Hatte selber vor kurzem
ein Pfeifen im Ohr und bin zum HNO-Doc. Der hat aber auch
nur gesagt, daß dieses Problem wenig erforscht ist und die
Ursachen nocht weitestgehend unbekannt sind.
Ich empfehle Dir vorsichtig zu sein.
Also kein Geld für etwas ausgeben, das sehr zweifelhaft
zu sein scheint. Es gibt leider viele Fa. die mit irgend
einem Schnickschnack versuchen Geld zu machen und dabei die
Not von Menschen schamlos ausnutzen.
Ich will nicht grundsätzlich behaupten, daß diese Geräte
vollig nutzlos sind, würde aber kein Wunder erwarten.
Mit ein paar Milliwatt kann man so ohne weiteres keinen klinisch meßbaren Effekt verursachen (vor allem nicht niederfrequent). Allenfalls geht es darum die Durchblutung im Innenohr zu verbessern (Dazu werden heute Medikamente benutzt).
Mit elektromagnetischen Feldern kann man bei ausreichender Leistung eine Erwärmung erreichen. Ob das was bringt, weis ich nicht. Von Bestrahlung für’s Innenohr habe ich noch nichts gehört.
Also erst genau recherchieren (z.B. Ärzte befragen)und dann
kaufen.
Mit selber bauen ist es wahrscheinlich auch nicht einfach getan,
den wenn es für jeden Basteler so einfach wäre, gebe es dieses
Gerät oder den Bausatz für ein paar Mark bei Conrad zu kaufen.
Gruß Uwi
danke für den Hinweis.
Aber ich habe mich bereits sehr gründlich informiert unter
anderem mit einem Artikel von WWW.sat1nachrichten.de
und www.ti-ex.com (falls sich jemand dafür interessiert)
Also weiß ich worauf ich mich einlasse denn es wurde in den
letzten 5 Jahren viele Kenntnisse über Tinnitus gefunden.
Das Gerät ist sehr klein, ca 5x10 cm, und wird über Batterien betrieben, also kann die Leisung sich nur im Milliwattbereich befinden.
Gruß
Gerhard
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Ich würde Dir von dem Bau eines solchen Gerätes aus mehreren Gründen abraten.
1.) Die Eindringtiefe von elektromagn. Wellen bei dieser Frequenz ist minimal ( sehr niedriger Energiegehalt )
2. Ich vermute, dass die Erzeugung von elektromagnetischer Abstrahlung im Bereich um 20 Hz technisch sehr schwierig sein wird, da das Austreten von elektromagnetischen Feldern aus elektrischen Leitern stark von der Frequenz des Singales abhängt.
3.) Hast Du vermutlich keine Messgeräte, um die Feldstärke exakt zu kalibrieren, und ein Gerät von 5x10 cm kann durchaus mehrere Watt an Abstrahlleistung erzeugen ( siehe Handy : GSM-Norm sind 2 Watt - also 2000 Milliwatt !! - und die könnten VIEL mehr Leistung erbringen, wenn man das wollte ! )
Wenn das Ding, was Du da bauen willst, falsch kalibriert ist, kannst Du Dir das Hirn braten, wenn Du es Dir ins Ohr steckst. Nicht umsonst wird bei medizinischen Geräten der Sicherheitsstandard sehr hoch angesiedelt.
Du steckst ja auch nicht den Kopf in die Mikrowelle, oder ?#
Also sei lieber vorsichtig, und lass das sein.
Gruss,
Jürgen
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auf der Seite http://www.ti-ex.com finden sich nur Gemeinplätze und Werbegewäsch in pseudowissenschaftlicher Verpackung. Eine klare Aussage zum Thema ist eigentlich überhaupt nicht zu finden, mal abgesehen vom nebulös-unsinnigen Satz, daß „die Eigenfrequenzen der Häärchen synchronisiert werden“. Die sat1-Nachrichten habe ich nach dem Stichwort Tinitus nicht durchsucht, aber ganz allgemein entsprechen deren Artikel ungefähr dem Bildzeitungsniveau.
Es gehört regelmäßig zur Methode der Anbieter fragwürdiger oder nutzloser Produkte, daß sie ohne Aussage und Angriffspunkte viel aalglattes Zeug schreiben. Beliebt ist auch, nicht nachprüfbare Referenzen anzugeben oder die Aussage, dieses und jenes Institut hätte sich damit beschäftigt, ohne freilich das Ergebnis zu publizieren. In diese Kategorie gehören auch amtlich aussehende Prüfzeichen, wie hier z.B. das CE-Zeichen. Dieses Zeichen sagt aber nichts über die Wirksamkeit und erteilt sich ansonsten der Hersteller selbst.
Dies vorausgeschickt prognostitiere ich, daß jede Mark für dieses Produkt verlorenes Geld ist.
leider gibt es immerwieder leute die wunderdinge fuer viel geld versprechen…
und deine idee das ding nachzubauen find ich auch sehr bedenklich da hierfuer mehr alls „ottonormal“ verbraucher kenntnisse und vor allem geräte nötig sind…
am besten du wendest dich mal an die „deutsche tinnitus-liga e.v.“ http://www.tinnitus-liga.de/ die dir eigentlich als lanjähriger betroffener etwas sagen muesste…???..dort kannst du infos zu therapien und die können dir sichelich auch etwas zu dem ti-ex hörer sagen…
gruss
andre
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