Hallo,
ein Freund von mir hat seit etwa vier Wochen eine hohes Pfeifen im linken Ohr. Der HNO Arzt hat die Hörtests durchgeführt und nichts weiter unternommen oder empfohlen, sondern nur gesagt versuchen Stress abzubauen und dann muss man mal sehen, ob es wieder weggeht. Der Hausarzt hat ihm zu einer Sauerstofftherapie geraten, und ihn zu einem Orthopäden und Zahnarzt geschickt. Der Orthopäde versucht es mit zwei Hämäopathischen mitteln und Akkupunktur zweimal in der Woche. Außerdem wurde Tebonin verschrieben. Es ist bis jetzt nicht wesentlich besser geworden.
Von anderen habe ich gehört, dass Infusionen gegeben werden sollten, oder das man sich in die Klinik einweisen lassen soll, da dort Professoren einen richtig durchchecken.
Auch diese Sauerstofftherapie wird von der privaten Krankenkasse nur evtl. bezahlt.
Wer kann hier Informationen geben?
Vielen Dank!!!
Hans
Hallo,
hatte selbst vor fünf Jahren mal einen Tinitus.
Bin sofort zum HNO gerannt.
Der hat mir Ruhe und blutdrucksenkende Mittel verordnet.
Und ruckzuck war der Tinitus weg.
Wobei ich da wohl auch einfach nur Glück hatte… meine Oma hat ihren Tinitus schon seit Jahrzehnten und bisher hat nichts dagegen geholfen.
Was natürlich nicht heißt, dass es bei deinem Freund auch so sein muss.
Gruß,
Schröti
Danke Schröti!
Darf ich fragen wie deine ‚Ruhe‘ aussah?
Ich meine, was hast du in der Zeit der Ruhe getan und was nicht?
Viele Grüße
Hans
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hallo hans,
hier wäre sicher eine überweisung zum spezialisten sinnvoll.
problem: sowohl sauerstoff, infusionen und erst recht homöpathie sind als methode bislang erfolglos.
warum bittesehr soll eine krankenkasse das dann bezahlen?
das waren die informationen meiner hno-ärztin bei beinem vorletzten tinitus.
sie ist selbst akupunkteuse.
es gibt allerdings wohl noch für hartnäckige fälle andere therapien mit erheblichem aufwand.
strubbel
@
)
danke strubbel!
sag mir bitte, was du unter einem spezialisten verstehst?
Grüße
hans
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
na, da immer noch nach wirksamen therapien gesucht wird, denke ich mal, daß es da kompetenzzentren geben könnte. hat die uni marburg ein uniklinikum?
strubbel
%
)
Hallo!
na, da immer noch nach wirksamen therapien gesucht wird, denke
ich mal, daß es da kompetenzzentren geben könnte. hat die uni
marburg ein uniklinikum?
Die Uni Regensburg sucht (schon lang) nicht mehr sondern hat gefunden.

Tschüss
Matthias
Danke Schröti!
Darf ich fragen wie deine ‚Ruhe‘ aussah?
Dafür gabs ne Woche Krankenschein.
Ich hab einfach mal nichts getan, Beine hoch und mal ein gutes Buch gelesen.
Ich meine, was hast du in der Zeit der Ruhe getan und was
nicht?
Es ging vorallem darum, dass ich zu der Zeit auf der Arbeit hohem Stress und auch lauten Geräuschen ausgesetzt war, die die Genesung sonst gefährdet hätten.
Keine laute Musik und alles andere laute vermieden.
Übrigens ging nach dem Bluthochdruckmittelchen auch alles viel besser…
Gruß,
Schröti
Hallo Hans!
Standard sind eigentlich umgehend Infusionen zur Durchblutungsförderung und weitere Abklärung z.B. durch Hausarzt und Neurologen.
Ruhe ist sicher gut, sofern man die mit einem hohen Pfeifen im Ohr finden kann. Ohne Dich jetzt schockieren zu wollen, aber es ist eher selten, dass sich ein Tinnitus nach 4 Wochen noch zurückbildet.
Ob Akupunktur im China-Medizin-Zentrum und beim HNO, Gingko-Präparaten, hochdosiertem Magnesium, Druckkammer, Homöopathie und Psychotherapie gibt es keine sicher nachweisbare Behandlung.
Einige Kliniken haben sich auf die Behandlung von Tinnitus spezialisiert, doch eines haben alle gemeinsam.
Nämlich die Aussage, dass der Patient lernen müsse, sich auf Dauer an das Ohrgeräusch zu gewöhnen.
Alles Gute!
Angelika
http://www.landesverband-lippe.de/index.php?id=67
http://www.hilfe-bei-tinnitus.com/Home/index.html
Da gibt es nur eins… kauf deinem Freund das Buch: Terror Tinitus! Ich hab es gelesen und war danach bald erst Kompensiert/Beschwerdefrei! Tinnitus, ist immer so schlimm wie man ihn macht! Und gleichzeitig, ist es auch noch ein gutes Geschäft für Ärzte und die Pharmaindustrie… also vorischt… eigentlich kann man nix dagen tun, ausser die Krankheit mental zu besiegen… hat man das geschafft, geht sie meist irrgendwann von alleine Weg! Ich kann nur von dem Besuch von Selbshilfeforen abraten! Dort geben sich die Betroffenen gegenseitig den Rest!