Guten Abend,
Ein paar Fragen zu Tinnitus:
- Wann sollte man mit Tinnitus zum Arzt?
- Zu welchem Arzt gehen?
- Was kann dieser tun?
Sollte man dies überhaupt tun, wenn man die
Methoden des Maskings kennt und auch
Entspannungsübungen?
Nur weil es halt mal mehr nervt als sonst (auch
das Masking kann schließlich nerven)?
Wer Erfahrungen damit?
Hallo Factor,
ich weiss nicht, was Masking ist (noch nie gehört oder gelesen bis eben), aber ich weiß aus meiner Praxis-Erfahrung, dass je länger ein Tinnitus aurium besteht, die Prognose schlechter wird.
Also solltest Du nicht mehr allzu lange wartem, sondern Dich z.B. in die Hände eines Facharztes begeben.
Meiner Erfahrung nach haben die Kollegen von der Hals-Nasen-Ohren-Fraktion leider sehr wenig Erfolg mit ihren durchblutungsfördernden Infusionen usw - höchtsnes bei sehr alten Menschen würede ich den Tinnitus auf Durchblutungsstörungen zurückführen.
Ich persönlich habe als Facharzt für Psychosomatische Medizin mehr mit jüngeren Patienten mit Tinnitus aurium zu tun. Diese habe ich in analytisch fundierter Behandlung. Meistens handelt es sich ja nicht um ein singuläres Symptom, sondern, wenn man sich mit der ganzen Persönlichkeit näher beschäftigt, um einiges, was „im Argen liegt“. Statt einer Neurose hat dieser Mensch eben unbewusst eine Psychosomatose gewählt. Das ist oft etwas langwieriger in der Behandlung, weil weniger bewusstseinsnah - die Neurotiker spüren halt ihr Problem direkter durch die psychische Symptomatik als die psychosomatisch erkrankten Menschen.
Gruß,
Branden
Hi
sofort
Infusionen um - sofern etwas auf einen Gefässverschluss als Ursache hinweist - noch eine Pfropf lösen zu können. wenn’s wochen her ist, kannst du’s vermutlich vergessen.
HH
Hallo,
sehr ausführliche Infos zum Tinnitus stellt Dr. Mayer, Neurologe, Psychiater und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, hier zusammen:
http://www.neuro24.de/tinnitus.htm
Dabei geht er auch auf das ein, was er die Mythen der Tinnitus-Behandlung (z.B. „sofort zum Arzt“, Sauerstoffbehandlung) nennt, und berichtet von Erkenntnissen zur Wirksamkeit von Therapien gegen Tinnitus.
Grüße,
Oliver Walter
Guten Abend,
Ein paar Fragen zu Tinnitus:
- Wann sollte man mit Tinnitus zum Arzt?
Hallo
Überhaupt nicht!
Es gibt kein Mittel dagegen. Es gibt keinerlei Erkenntnisse.
Die meisten Menschen leiden darunter, ohne das Geräusch wahrzunehmen.
Ich habe das Piepsen seit Jahrzehnten. Mal mehr, mal weniger, mal gar nicht. Höre ich es, lenke ich mich ab und es ist weg.
mfgConrad
Hallo!
Überhaupt nicht!
Es gibt kein Mittel dagegen. Es gibt keinerlei Erkenntnisse.
Das stimmt schon lange nicht mehr. Leider werden die Behandlungen die
es bereits gibt (und die auch erfolgreich sind) immer noch beharrlich
ignoriert.
Als Einstieg: http://www.hubmed.org/search.cgi?q=flor+tinnitus
Tschüss
Matthias
Es gibt kein Mittel dagegen. Es gibt keinerlei Erkenntnisse.
Die meisten Menschen leiden darunter, ohne das Geräusch
wahrzunehmen.
Moin, Conrad,
klar, altes Maschinisten-Leiden 
Ich habe das Piepsen seit Jahrzehnten. Mal mehr, mal weniger,
mal gar nicht. Höre ich es, lenke ich mich ab und es ist weg.
Geht mir genau so (altes Funker-Leiden)
Olivers Link hat mir auch jegliche etwaige Sehnsucht nach dem Arzt ausgetrieben. Zitat: „Bisher steht der Wirksamkeitsnachweis für alle medizinischen Behandlungen aus“.
Wenn also der Arzt nichts dran tun kann, wozu soll ich ihn reich machen?
Es ist tatsächlich so, in manchen Situationen bemerke ich es (z.B. jetzt, während ich darüber schreibe), aber meist geht das Pfeifen weg, wenn ich an etwas anderes denke.
Gruß
Eckard
Hallo, Eckard,
Olivers Link hat mir auch jegliche etwaige Sehnsucht nach dem
Arzt ausgetrieben. Zitat: „Bisher steht der
Wirksamkeitsnachweis für alle medizinischen Behandlungen aus“.
ja, „medizinische“ steht dort, aber dennoch gibt es andere - psychologische - wirksame Behandlungsmethoden:
" Retraining-Therapie", ist eine Form der akustischen Ablenkungs-Behandlung. Dies ist bisher die einzige wissenschaftlich fundierte Therapiemethode mit wissenschaftlichem Nachweis eines bis zu 80 % Effektes
Auch allgemein entspannende Verfahren können das Leiden lindern.
Es ist tatsächlich so, in manchen Situationen bemerke ich es
(z.B. jetzt, während ich darüber schreibe), aber meist geht
das Pfeifen weg, wenn ich an etwas anderes denke.
Siehst Du, Ablenkung hilft. Manche Leute können sich nicht allein ablenken und entspannen, und in diesen Fällen können oben genannte Verfahren helfen.
Grüße,
Oliver
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Hallo!
Verstehe jetzt nicht was du meinst.
Die Ursache des Tinnitus ist geklärt - Verschiebung und Veränderung
der kortikalen Felder im auditorischen Cortex - und daraus ergibt
sich auch die Behandlung: die normalen Verhältnisse wiederherstellen.
Das Gehirn „umtrainieren“.
Billiger, einfacher und schneller geht`s nicht.
Tschüss
Matthias
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Wir leben nun mal in einer Zeit, in der viele Krankheiten erfunden werden. Zum Wohle der Ärzte, zum Wohle der Pharmaindustrie.
Tinnitus gibt es sicher schon, so lange der Mensch Ohren hat und jeder Betroffene hilft sich durch die gleiche Methode. Und wenn er nicht durch periodische Medienveröffentlichungen immer wieder verrückt gemacht werden würde, wäre das Thema wohl längst eingeschlafen.
mfgConrad
Hallo!
Ich verstehe immer noch nicht genau worum es dir geht.
„Medienveröffentlichungen“ kannst du zu 99% sofort in die Mülltonne
werfen da sie kein ausgewogenes und v.a. echtes Bild der Sachlage
vermitteln (können).
Für viele Menschen stellt Tinnitus eben eine Beeinträchtigung der
Lebensqualität dar; wer eine Möglichkeit gefunden hat damit zu leben:
auch OK.
Ich weise ja nur darauf hin dass deine ursprüngliche Aussage „keine
Ursache und keine Behandlung“ eben nicht richtig ist.
Liest man Veröffentlichungen die u.a. mit unseren Steuern finanziert
wurden zeigt sich eben ein ganz anderes Bild.
Dass diese Dinge nicht in die Praxis umgesetzt werden steht auf einem
ganz anderen Blatt.
Tschüss
Matthias
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Man sollte bei Anzeichen von Tinituts möglichst sofort zum Arzt gehen und auf gar keinen Fall zu viel Zeit verstreichen lassen, da dann die Chance geringer wird und bis gen 0 geht etwas dagegen machen zu können.
Mir hat es damals geholfen, dass ich innerhalb von 3 Tagen - nach Auftreten der Symptome - zum Arzt gegangen bin. Dort habe ich eine Woche lange jeden Tag Infusionen bekommen. Nach dieser Behandlungswoche war der Tinitus auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Vorher wäre ich beinahe wahnsinnig geworden, so schlimm waren die Ohrgeräusche.
Warte also nicht zu lange!
Gruß
Phoebe
Hi,
- Wann sollte man mit Tinnitus zum Arzt?
sofort
- Zu welchem Arzt gehen?
HNO
- Was kann dieser tun?
Klassisch wird bei einem frischen(!) Tinnitus eine Infusionbehandlung ud ev. eine Sauerstofftherapie eingeleitet.
Sollte man dies überhaupt tun, wenn man die
Methoden des Maskings
Die hilft nur bedingt. In einigen Fällen (so wie bei mir) verschlimmertr sich der Tinnitus.
Entspannungsübungen?
Können natürlich helfen.
Nur weil es halt mal mehr nervt als sonst (auch
das Masking kann schließlich nerven)?
Tinnitus ist eine Sache, die bei mir eindeutig von meiner körperlichen und geistigen Verfgassung abhängt.
Bin ich Fit und ausgeschlafen, bemerke ich ihn kaum, bin ich KO und fertig, ist es übel damit.
Trotz run einem Dutzend Therapieen hab ich ihn immer noch und werd ihcn wohl für den Rest meines Lebens behalten.
Wer Erfahrungen damit?
Ich.
Bei Interesse mehr.
Gandalf