Werden graue Farben je nach Helligkeit aus mehr oder weniger „Schwarz“-Farbe gedruckt, oder werden sie gar - wie ich zuletzt gehört habe - aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb zusammengemischt.
Letzteres würde mich schockieren, weil ich bislang aus Farb-Spar-Gründen meist mit der Option „Graustufen“ drucke. Es würde aber erklären, warum dennoch relativ oft die Farbpatronen CYM leer sind.
Habe im WWW unterschiedliche Aussagen gegoogelt und will nun mal einen Experten-Rat.
Meine Drucker (falls es was zur Sache tut):
Canon Pixma IP 4850
Brother MFC 5460 CN
Hallo,
ein zusammenmischen aus den drei Farben ergibt eigentlich kein echtes grau oder schwarz, sondern eher einen bräunlichen Farbton. Das könnte man bei einer größeren gleichmäßig gefärbten Fläche erkennen.
Die Funktion Graudruck ist ja dazu da, Farbtinte zu sparen.
Eine andere Möglichkeit für den hohen Farbverbrauch könnte sein, dass das Gerät beim Ausschalten komplett vom Strom getrennt wird (Schaltersteckdose o.ä.) und nicht nur am Geräteschalter ausgeschaltet wird. Das wurde hier schon mehrfach beschrieben, weil es immer wieder für Verwunderung sorgte.
Gruß
Bernd
Hallo,
in der Tat wird auch Bunttinte bei manchen Druckertypen zur Erzeugung von Grautönen verwendet. Hier spielt insbesondere die Farbe „gelb“ eine wesentliche Rolle, entsprechend müsste hier der Verbrauch bei Graudruck am größten sein. Die ist natürlich nachteilig bei Kombi-Farbpatronen. Ist eine Farbe leer, muss hier der Rest entsorgt werden.
Für getrennte Farbpatronen gilt: Da bunte Tinte in der Regel nicht teurer als Schwarztinte ist, führt eine Mischung nicht zu höheren Druckkosten, da dadurch die Tintenmenge nicht zwangsläufig erhöht wird.
Drucker, die keine Farbe für Grautöne verwenden, können in der Regel auch bei leeren Farbpatronen in Grau weiterdrucken. Benötigen sie aber Farbe, wird das Druckwerk von der Logik deaktiviert, da sonst die entsprechenden Druckerdüsen wegen mangelnder Kühlung durch die Tinte überhitzt werden.