falls Ihr Blütenpflanzen sucht und in einer noch frostigen Gegend wohnt, schaut euch mal bei den Super- oder Baumarktketten um, oder lest die Werbung.
In der vergangenen Woche hat Lidl oder Aldi hier in Wilhelmshaven Frühlingsblüher verschenkt. Ja, Ihr lest richtig - wirklich verschenkt, und nicht etwa für ein paar symbolische Cents weit unter Preis verkauft.
Meine Vermutung: die Lager bei den Ketten dürften voll davon sein, der Absatz stockt wegen des Wetters, und für die Unternehmen ist es wohl billiger, die Pflanzen zu verschenken als Personal für die Pflege zu bezahlen.
Das ist ja alles gut und recht, für den Verbraucher. Aber für die, die in der Produktion sind, damit meine ich die Gärtnereien, für die ist es ein Rückschlag, denn wer kauft schon Primel wenn man sie geschenkt bekommt? Die Supermärkte und Baumäkte unterbieten immer wieder die Preise, Primeln für 29Cent und so weiter, die Verbraucher sehen dann nur den Preis, und greifen zu, Qualität kommt an zweiter stelle, oder erst gar nicht. Bei 29Cent ist ja auch egal wenns kaputt geht…
Also ich geh lieber direkt in die Gärtnerei, da hab ich gute Qualität, zu auch noch günstigen Preisen und vor allem hab ich eine gute Beratung, so dass man auch lange was von seinen Pflanzen hat, auch wenns frostig wird.
es ist richtig, dass man die echten Gärtnereien unterstützen soll und Pflanzen aus Bau- und Supermärkten besser meidet. Wenn ich ein paar Pflanzen brauche, kaufe ich sie auch in einer Gärtnerei, weil die Qualität dort einfach besser ist.
Aber eine Bekannte (von ihr habe ich von dieser Aktion erfahren) will sich eine neue Blumenecke im Garten anlegen. Sie hat dann natürlich zugeschlagen und 70 Pflanzen abgestaubt - da hat sie schon einiges Geld gespart.
Ich „rette“ ja auch hin und wieder die abgeblühten Pflanzen aus den Baumärkten. So würde ich auch geschenkten Pflänzchen bei mir ein Zuhause anbieten.
Aber erwarten sollte an da lieber nicht so viel. An Qualität, meine ich.
Ich kauf meine Pflanzen lieber in der Staudengärtnerei oder beim Gärtner, der die Dinger möglichst vor Ort selber zieht. Da weiß ich, was ich an Qualität bekomme und ans hiesige Klima angepasst sind die Pflanzen auch.
So erlebt man weniger Enttäuschungen, unterstützt regionalen Handel und erspart der Umwelt einiges an Transporten etc.