Tipp zur Benutzung des eigenen Verstandes [OT]?

Hallo Leute

Ich möchte aus gegebenen Anlass mit euch über ein spezifisches Windowsproblem diskutieren, denn für andere Betriebssysteme existiert es in diesem Umfang nicht. Ich lasse mich mit vernünftigen Argumenten auch sehr gern von euch überzeugen. Ausschließliche Benutzer von Linux, OS X etc. möchten bitte nur sachliche Beiträge liefern.

Es kommt hin und wieder vor, das unerfahrene Anwender nach dem besseren Scanner fragen. Dies ist nichts Ungewöhnliches, denn in der bunten Presse und auf verschiedenen Pagen wird ihm suggeriert, das er ohne nicht auskommt. Jeder Hersteller dieser naturgemäß mit Fehlern behafteten Software behauptet das ausgerechnet die Seine unfehlbar ist. Das diese Aussage falsch und absurd ist, können wir täglich in diesem und im Forum für „Viren, Spam und Dealer“ lesen. Bestes Beispiel war vor einigen Tagen Avira. Um aktuell zu bleiben, in der letzten PC-Magazin 05.07 prangt dick und fett auf der Titelseite „Lebenslanger Virenschutz GRATIS“ … Schon der Titel ist ist mehr als fraglich.

Seltsamerweise haben einige erfahrene Anwender (und dazu zähle ich mich auch) kein Problem mit Malware irgend einer Art. Sie können zwar auch nicht mit ihr leben, aber immerhin mit Schadsoftware umgehen und richtig einordnen. Sie sind nicht von der Zwangsvorstellung besessen, ohne eine solche Software nicht mehr auszukommen und ihr System unbedingt wie für den Dschungelkrieg auszurüsten. Was bei solcher Ausrüstung rauskommt, kann auf den Brettern für Windows weiter unten nachgelesen werden. Zu allem Überdruss werden neue Systeme vom Händler auch gleich so ausgeliefert, obwohl man diesen Leuts unterstellen dürfte, ein wenig mehr Sachverstand als der ONU zu besitzen.

AFAIK gibt es die Diskussion um den BESTEN SCANNER schon seit dem Zeitpunkt, an welchem zumindest zwei auf dem Markt waren und das ist schon viele, viele Jahre her. Einen effektiven Nutzen hat die Diskussion bisher für den Anwender noch nicht erbracht, denn sonst würden wir uns nach 15-20 Jahren nicht mehr darüber heiß reden. Die Diskussion nutzte im jeweiligen Thread nur dem Hersteller, welcher letzten Endes empfohlen wurde. An der Situation hat sich nur dahingehend etwas geändert, das die Schadsoftware raffinierter und gefährlicher geworden ist.

Da nun eine Minderzahl agierender Usern nicht von Malware betroffen ist (oder zumindest so tut :smile: und sich auch ohne Dschungelkriegsausrüstung der Malware erwehren kann, ist ihr Geschreibsel entweder nur sinnlose Trollerei und Schwachsinn oder sie besitzen ein Geheimnis, welches sie nicht verraten wollen - Hähhh? Ich predige seit Jahren in diesem Forum, das die Anwender ihr Hirn einschalten sollen und schreibe bis zum Erbrechen, das sie sich ein Konzept inklusive Szenario zurechtlegen möchten, welches ihnen letztlich erlaubt, bei Feststellung eines Fehlers im System unmittelbar zu reagieren. Dabei muss weder die Fehlerursache noch die Fehlerquelle bekannt sein, sondern nur der Verdacht seiner Existenz.

Einen weiteren Aspekt möchte ich nennen. Wir Regulars besitzen kein monetäres Interesse. Wir vermitteln hier unser Wissen und unsere Erfahrung. Das alles tun wir selbstlos in unserer Freizeit. Mit anderen Worten: Wir verkaufen keine Software. Der PC und das Internet ist unser Hobby und wir möchten alle Besucher dieses Forums daran teilhaben lassen. Nun soll aber ein Hobby auch Spass machen und wir wollen zumindest auch einmal schmunzeln dürfen. Eines dieser Schmunzelobjekte ist seit Bestehen des Intenet Brain.exe. Obwohl der Inhalt von http://brain.yubb.de/ offensichtlich ist und zur kompromisslosen Benutzung des eigenen Verstandes auffordert, glauben nicht wenige Erstbesucher dieser Page an eine Verarsche oder gar an eine Beleidigung, weil der Link zum Download nicht das gewünschte Ergebnis besitzt.

Ist es denn wirklich schon beleidigend, wenn der Anwender statt zur Installation einer Software zur Benutzung seines Verstandes aufgefordert und dabei etwas auf die Schippe genommen wird? Sind wir schon derart humorlos?

In anderen bekannten Foren geht man einen neuen Weg und den möchte ich vordergründig zur Diskussion stellen. Die Fragen nach den Eigenschaften dieser sehr zweifelhaften Software haben mit IT-Sicherheit oder Virenerkennung nur entfernt etwas zu tun und wurden in der Vergangenheit sehr geduldig beantwortet. Fragen nach der Qualität einer Sicherheitssoftware werden auf einen unverschiebbaren, unendlichen Thread, einem sogenannten Sticky verwiesen. Dort wird dann darüber ausgiebig diskutiert und jeder Fragestelle kann sich über die schon gegebenen Antworten informieren. Ist er mit dem Ausgang der Diskussion nicht einverstanden oder will er nicht lesen, darf er die Diskussion neu aufgreifen. Werden Threads in anderen Foren eröffnet, werden sie mit dem Hinweis auf den Sticky geschlossen.

Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das eine Empfehlung für diese oder jene Software ein schwerer Fehler ist. Folgt der Frager nämlich dieser Empfehlung und 24 Stunden später muß er Format C: machen, ist nicht die eigene Person oder der Autor der Malware, sondern derjenige User der krumme Hund, dessen Empfehlung er gefolgt ist.

Solche Stickys werden akzeptiert und angenommen. Bei WinFuture ist der Sticky für PFW+InternetSecurity mehr als 1000 Beiträge lang. Für Scanner wird vermutlich derzeit ein weiterer vorbereitet. Bei freenet ist der Sticky zu den PFWs momentan 134 Beiträge lang, hatte mehr als 8000 Besucher und es gibt eine gültige, unmittelbar zugängliche FAQ über Malware, auf welche bei Bedarf in den Antworten durch Regulars und Mod verwiesen wird.

Auch sind mir Foren bekannt, wo solche Fragen überhaupt nicht mehr beantwortet werden. Dies ist meiner Ansicht nach völlig falsch, weil dann die User in Foren gehen, deren Betreiber (salopp gesagt) im Hauptgeschäft Inhaber von Onlineshops sind. Dort wird dem Geschädigten nicht geholfen, sondern nur etwas gegen viel Kohle angedreht. Und zwar das, was gerade sehr günstig im Großhandel erhältlich ist und dem armen ONU natürlich verborgen bleibt. Einem Zeitungsdrücker habe ich letztens… aber die Geschichte kennt ihr ja bereits :smile:)))

Was haltet ihr also von einem solchen Sticky über Beste PFW und Besten Scanner?

der hinterwäldler

Quoting aus gegebenem Anlass umsortiert:

[snip] erfahrene Anwender (und dazu zähle ich mich auch) [snip]
[snip] Wir Regulars [snip]

Ich find’s ja toll, wenn Leute sich selbst ganz unauffaellig ueber den gruenen Klee loben.

Zu allem Überdruss werden neue Systeme vom Händler auch gleich
so ausgeliefert, obwohl man diesen Leuts unterstellen dürfte,
ein wenig mehr Sachverstand als der ONU zu besitzen.

Bitte? Der Tante, die gerade eben „Miss Mediamarkt“ geworden ist, unterstellst Du Sachverstand in irgendwas? Die meisten Verkaeufer werden nicht eingestellt, weil sie Ahnung haben, sondern weil sie verkaufen koennen (oder dicke Titten haben).

Die Diskussion nutzte im jeweiligen Thread nur dem Hersteller,
welcher letzten Endes empfohlen wurde.

Also ist es immer ein Werbethread. In einem Wissensforum. Soso.

Ich predige seit Jahren in diesem Forum,

Oh Gott, sind das wirklich schon mehrere Jahre? Und dabei kann ich mich doch noch so gut an die Zeit vor Dir erinnern.

Feststellung eines Fehlers im System

Definiere bitte diesen Begriff.

Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das eine Empfehlung für
diese oder jene Software ein schwerer Fehler ist.

== These 1

Einem Zeitungsdrücker habe ich
letztens… aber die Geschichte kennt ihr ja bereits :smile:)))

Nein, bitte erzaehl.

Was haltet ihr also von einem solchen Sticky über Beste
PFW und Besten Scanner
?

Ich versteh nicht ganz, was da drin stehen soll. Zusammen mit (Deiner) These 1 muesste man das doch runterkondensieren auf einen Beitrag mit dem Inhalt „Alle Personal Firewalls und Virenscanner sind Schrott.“, oder? Wozu das? In der FAQ steht sowas aehnliches (zugegebenermassen etwas weniger polarisiert: dort geht es mit „, weil…“ weiter). Warum verweisen „Regulars und erfahrene Anwender wie Du“ nicht einfach auf diesen FAQ-Beitrag?

Gruss vom Frank.

Was mich nervt ist:

  • Wenn jemand konkrete Probleme hat und konkrete Fragen stellt und man dann mit plakativen Müll daherkommt, wie: „Und hier ein Link von den Leuten, vor denen eine PFW ursprünglich schützen hätte sollen…“
  • Wenn der Fragende blöd angemacht wird mit Fragen wie: „Wer hat dir denn überhaupt empfohlen XY zu verwenden?“
  • Wenn über inhaltslose Themen Seiten gefüllt werden. Wenn das Problem im FAQ behandlet wird, dann reicht doch ein „Siehe FAQ:xxx“ und kein Aufsatz.
  • Wenn Leute in einem Forum anfangen zu predigen und das mit einer Flut von zusammenhangslosen Links.
  • Wenn unterschwellige Ausdrücke wie „Dschungelkriegs…“ oder „naturgemäß mit Fehlern behaftet“ verwendet werden. Analog: „Benutzung des eigenen Verstandes“. - Wieso glaubst du, über den Verstand anderer urteilen zu können?
  • Wenn selbstgefällig dahergeredet wird: „Dann spielt man ein Backup zurück – hast du wohl nicht gemacht hm?“. Wenn jemand hier ein Problem schildert und als Antwort bekommt, wie gut es doch gewesen wäre er hätte ein Backup gemacht, hilft es niemanden. Bist du im Ernst der Meinung, dass jeder PC-Benutzer regelmäßig Backups vom System machen soll? Wenn doch ein beträchtlicher Teil damit auskommen will, dass er auf Word und Internet Explorer doppelt klickt? Glaubst du die Tante von nebenan interessiert es, dass sie ständig bereit ist die nächste Stunde ein Backup zurückzuspielen? Warum nicht gleich versuchen die Leute über stack frames und return adresses aufklären. Wenn du der Meinung bist, dass das ein Windows-Problem sei – warum machst du dann die Leute für deren Computer-Problem (indirekt) verantwortlich? Klar wäre es besser gewesen, er/sie hätte…

Genug Verbesserungsvorschläge?

Hallo Hinterwäldler,

Es kommt hin und wieder vor, das unerfahrene Anwender nach dem
besseren Scanner fragen.

Was ist denn für Dich ein Scanner? Meinst Du jetzt so ein Ding, mit dem man Bilder, Texte oder Zeichnungen digitalisieren kann? Meinst Du ein Stück Software, mit dem man ein Netzwerk nach bestimmten Kriterien durchsucht (scannt), z.B. nmap? Oder eine Software, mit der man Rechner auf Sicherheitslücken überprüft z.B. Nessus? Oder oder oder.

Für alle diese Dinge gibt es sicher gleich mehrere Möglichkeiten, sie in einer Bewertungsskala in „besser“ oder „schlechter“ einzuordnen, die Frage ist mithin sehr berechtigt.

Jeder Hersteller
dieser naturgemäß mit Fehlern behafteten Software behauptet
das ausgerechnet die Seine unfehlbar ist.

Es wäre vollkommen unsinnig, als Hersteller als erstes auf die Schwächen eines Produktes hinzuweisen. So behaupten die Programmierer des häufig propagierten Firefox Browsers z.B. auch, „Firefox keeps you safe from spyware, hackers, scammers and spammers“. Hmm, ja. Klar.

MFSA 2007-09 Privilege escalation by setting img.src to javascript: URI
MFSA 2007-08 onUnload + document.write() memory corruption
MFSA 2007-07 Embedded nulls in location.hostname confuse same-domain checks
MFSA 2007-06 Mozilla Network Security Services (NSS) SSLv2 buffer overflow
MFSA 2007-05 XSS and local file access by opening blocked popups
MFSA 2007-04 Spoofing using custom cursor and CSS3 hotspot
MFSA 2007-03 Information disclosure through cache collisions
MFSA 2007-02 Improvements to help protect against Cross-Site Scripting attacks
MFSA 2007-01 Crashes with evidence of memory corruption (rv:1.8.0.10/1.8.1.2)
Fixed in Firefox 2.0.0.1
MFSA 2006-76 XSS using outer window's Function object
MFSA 2006-75 RSS Feed-preview referrer leak
MFSA 2006-73 Mozilla SVG Processing Remote Code Execution
MFSA 2006-72 XSS by setting img.src to javascript: URI
MFSA 2006-71 LiveConnect crash finalizing JS objects
MFSA 2006-70 Privilege escalation using watch point
MFSA 2006-69 CSS cursor image buffer overflow (Windows only)
MFSA 2006-68 Crashes with evidence of memory corruption (rv:1.8.0.9/1.8.1.1)

Um mal nur die neueren Lücken und Scheunentore zu erwähnen.

Man möge mich nicht falsch verstehen, auch ich bevorzuge den Firefox vor anderen Browsern. Aber ich sehe auch mit Sorge, dass der ursprüngliche Gedanke, einen möglichst schlanken, reinen Browser, ohne Schnickschnack anzubieten, seit 2.0 immer mehr aufgeweicht wird. Die Rechtschreibkorrektur oder sog. „Phishingschutz“ in den Browser zu integrieren hat ihn sicher nicht schlanker gemacht. Wozu gibt es Extensions? Und je aufgeblähter eine Software, desto eher schleichen sich Lücken ein.

Aber weiter zum Thema …

„Lebenslanger Virenschutz GRATIS“ … Schon der Titel ist ist
mehr als fraglich.

Ich würde da eher auf http://www.clamav.net/ bzw. http://www.clamwin.com/ verweisen. GPL Code macht die Aussage doch gleich sehr viel glaubwürdiger :smile:

Seltsamerweise haben einige erfahrene Anwender (und dazu zähle
ich mich auch) kein Problem mit Malware irgend einer Art. […]
Sie sind nicht von der Zwangsvorstellung besessen, ohne eine
solche Software nicht mehr auszukommen

Also, ich weiss ja nicht, in welche Kategorie Du mich hier einordnest (vielleicht sollten wir da gleich einen dritten Sticky draus machen … Hinterwäldler’s Userbewertung?), aber ich bin durchaus der Meinung, sehr gut ohne Malware auszukommen. Ich würde sogar so weit gehen, dass die meisten erfahrenen Anweder ebenso denken.

An der Situation hat sich nur dahingehend etwas
geändert, das die Schadsoftware raffinierter und gefährlicher
geworden ist.

Umso wichtiger ist es, ihr mit den richtigen Werkzeugen zuleibe zu rücken.

Da nun eine Minderzahl agierender Usern nicht von Malware
betroffen ist

oder es einfach nicht weiß …

Ich predige seit Jahren in diesem Forum, das
die Anwender ihr Hirn einschalten sollen und schreibe bis zum
Erbrechen, das sie sich ein Konzept inklusive Szenario
zurechtlegen möchten, welches ihnen letztlich erlaubt, bei
Feststellung eines Fehlers im System unmittelbar zu
reagieren.

Zu einem solchen Konzept gehört aber nach Meinung etlicher Experten auch, dass man die Suche nach „Fehlern im System“ automatisiert und regelmäßig durchführt. Gerade *weil* die Schadsoftware immer rafinierter wird, sollte man sich Werkzeugen bedienen, um sie aufzuspüren.

Der PC und das Internet ist unser Hobby und wir möchten alle
Besucher dieses Forums daran teilhaben lassen.

Nett von euch Hobbyisten. Es gibt aber auch den einen oder anderen, der hat nicht „den PC zum Hobby“ sondern „IT Sicherheit zum Beruf“. Und nicht alle von diesen Menschen arbeiten für Hersteller von „Placebosoftware“.

Obwohl der Inhalt von http://brain.yubb.de/ offensichtlich ist

Ja. Offensichtlich eine Satire, wolltest Du das sagen?

Die dort verbreitete Weisheit, mit Hilfe des eigenen Hirns könne man sofort z.B. Spam von Ham unterscheiden, ist sicherlich zutreffend. Daraus zu schließen, dass man fürderhin den Spamfilter abschaltet, um sich anschließend per „Brain“ durch die tägliche Flut von Spammails zu schaufeln, ist geradezu absurd!

Ist es denn wirklich schon beleidigend, wenn der Anwender
statt zur Installation einer Software zur Benutzung seines
Verstandes aufgefordert und dabei etwas auf die Schippe
genommen wird?

Da liegt der generelle Fehler, den Du immer wieder machst. Es geht gerade nicht um Software oder Brain, sondern um Software und Brain!

Kein Mensch geht hier davon aus, dass ihn eine Software rundum sorglos macht. Darum kommen doch die Fragen „Obwohl ich tool XY einsetze habe ich das Gefühl, etwas stimmt nicht. Was kann ich tun?“

Der Hinweis auf andere Tools oder die korrekte Verwendung von XY ist legitim. Der Pauschale Hinweis auf die Unzulänglichkeiten von XY ohne weitere Hinweise ist es in meinen Augen nicht.

Auch herablassende Gegenfragen, die den Fragesteller offensichtlich überfordern, sollten vermieden werden (auch wenn es nicht immer leicht fällt, ich kenne das).

Zu guter Letzt:

Was haltet ihr also von einem solchen Sticky über Beste
PFW und Besten Scanner
?

Nichts. Es ist hier in diesem Forum schlicht technisch nicht machbar, da ein Sticky mit 1000 Beiträgen einfach den Rahmen sprengen würde.

Gruß

Fritze

Obwohl der Inhalt von http://brain.yubb.de/ offensichtlich ist

Ist er das? Ich zitiere mal kurz: Die Konfiguration ist dabei
denkbar einfach: Brain.exe überprüft, welche Programme auf der
Festplatte vorhanden sind und analysiert mit Hilfe einer globalen
Datenbank, welche Programme Internetzugriff erhalten dürfen bzw.
welche Programme von extern auf den eigenen PC zugreifen dürfen.

Die Anzahl der Programme auf einem normalen Windows-Rechner und das
was sie tun oder tun sollen führt bei brain.exe zu einem Buffer-
Overflow.

Brain.exe allein ist nicht sonderlich hilfreich, es sei denn, damit
wurde jahrelang trainiert. Mein Schädel jedenfalls ist nicht dazu in
der Lage - was weiß ich, was zum System gehrt und was nicht?

und zur
kompromisslosen Benutzung des eigenen Verstandes auffordert,
glauben nicht wenige Erstbesucher dieser Page an eine
Verarsche oder gar an eine Beleidigung, weil der Link zum
Download nicht das gewünschte Ergebnis besitzt.

Gottchen, Leute, die Hilfe suchen, lesen den ganzen Sermon, verstehen
ihn nicht und fühlen sich verarscht - ist doch kein Wunder. Und so
sonderlich witzig ist er ja auch nicht.

Ist es denn wirklich schon beleidigend, wenn der Anwender
statt zur Installation einer Software zur Benutzung seines
Verstandes aufgefordert und dabei etwas auf die Schippe
genommen wird? Sind wir schon derart humorlos?

Wer ist wir? Diejenigen, die jahrelang brain.exe trainiert haben oder
Leute wie meine Freundin, die ihren Rechner zweimal die Woche
einschaltet? Ob die das lustig findet, wenn sie ein Problem mit dem
Rechner hat und ich nehm sie dann erstmal auf die Schippe?

Was haltet ihr also von einem solchen Sticky über Beste
PFW und Besten Scanner
?

Wer soll und will denn 1000 Beiträge lesen und verstehen, wenn ihm/
ihr nicht einmal das Grundsätzlichste seines eigenen Rechner bekannt
ist?

Ich denke, dass Anwendern am besten geholfen ist, wenn man ihnen
klare Vorgaben gibt. Genaue Schritt-für-Schrittanleitungen. Mit
Sätzen wie „mach den Rechner platt“ oder „formatiere die Festplatte“
würdest du bei meiner Freundin zu verständnislosen Blicken ernten
(nein, die ist ganz und gar nicht doof, aber sie hat so etwas noch
nie gemacht).

(Hast du schon mal die Festplatte eines Mac formatiert? Könntest du
es aus dem Stehgreif?)

Und bei klaren Anweisungen wie „mache ein Backup“ oder „installiere
einen Virenscanner“ muss dann auch die Empfehlung einer Software
kommen - alles andere ist kontraproduktiv.

Ich weiß selbst, dass Softwareempfehlungen problematisch sein können,
aber keine Empfehlung mit genauer Anleitung lässt eine Menge Leute
noch ratloser zurück.

IMHO heißt das: die FAQ muss ausgebaut werden. Ich bin selbst bereit,
zu Mac-spezifischen Themen zu schreiben. Ein Sticky würde aus meiner
Sicht noch mehr Verwirrung stiften als http://brain.yubb.de/.

Gruß,
Stefan

Full ack! Du sprichst mir aus der Seele.

Hallo Fritze

Die Stimmung anzuheizen finde ich dumm und verkneife mir ein paar Passagen. Ich hoffe auf dein Einverständnis persönliche Angriffe zu ignorieren.

MFSA 2007-09 Privilege escalation by setting img.src to
javascript: URI
[…]
MFSA 2006-68 Crashes with evidence of memory corruption
(rv:1.8.0.9/1.8.1.1)

Um mal nur die neueren Lücken und Scheunentore zu erwähnen.

Ich bin zwar nicht der Erfinder von Moz&Co aber überzeugt, das den Leuten das Problem nicht unbekannt ist und sie an deren Beseitigung arbeiten und nehme mal ganz simpel an, das dieses Zitat ein Auszug aus der Datenbank von Bugzilla ist… Ich kann mich aber auch nicht erinnern, das die Macher von Moz&Co den Anspruch einer fehlerlosen Software erheben.

„Lebenslanger Virenschutz GRATIS“ … Schon der Titel ist ist
mehr als fraglich.

Ich würde da eher auf http://www.clamav.net/ bzw.
http://www.clamwin.com/ verweisen. GPL Code macht die Aussage
doch gleich sehr viel glaubwürdiger :smile:

Ich habe nur eine Zeitschrift zitiert und fand, das eine solche Aussage realitätsfremder Schwachsinn ist

Seltsamerweise haben einige erfahrene Anwender (und dazu zähle
ich mich auch) kein Problem mit Malware irgend einer Art.
[…]
Sie sind nicht von der Zwangsvorstellung besessen, ohne eine
solche Software nicht mehr auszukommen

Also, ich weiss ja nicht, in welche Kategorie Du mich hier
einordnest (vielleicht sollten wir da gleich einen dritten
Sticky draus machen … Hinterwäldler’s Userbewertung?), aber
ich bin durchaus der Meinung, sehr gut ohne Malware
auszukommen. Ich würde sogar so weit gehen, dass die meisten
erfahrenen Anweder ebenso denken.

Es geht hier wohl kaum um eine Bewertung der Anwender, sondern viel mehr um die Tricks, mit welchen die Hersteller von Software ihre Produkte an den Mann bringen wollen und darum, das es nicht wenige Anwender gibt, die deren Argumente glaubwürdig finden.

An der Situation hat sich nur dahingehend etwas
geändert, das die Schadsoftware raffinierter und gefährlicher
geworden ist.

Umso wichtiger ist es, ihr mit den richtigen Werkzeugen
zuleibe zu rücken.

Richtig, es gibt Indikatoren dafür ob ein System kompromittiert oder die Malware nur anwesend ist. Eine anwesende Malware kann bedenkenlos gelöscht werden. Dabei ist es wurscht, ob dies von eine Software oder mit dem rechten Zeigefinger auf der Maus getan wird. Eine installierte Malware ist immer eine Gefahr über deren Grad sich weder der ONU noch der Fachmann kaum ein reales Bild machen kann. Was sind nun deiner Meinung nach die richtigen Werkzeuge?

Da nun eine Minderzahl agierender Usern nicht von Malware
betroffen ist

oder es einfach nicht weiß …

Also wenn du das meinst: In meinem System gibt es keine versteckten Dateien im Dateisystem NTFS. In meiner Registry gibt es keine Verweise auf nicht mehr vorhandene unnekannte DLLs oder unbekannte Server im Internet und es gibt keine ausführbare Dateien, welche eigene Prozesse starten und von mir nicht installiert wurden usw.

Zu einem solchen Konzept gehört aber nach Meinung etlicher
Experten auch, dass man die Suche nach „Fehlern im System“
automatisiert und regelmäßig durchführt. Gerade *weil* die
Schadsoftware immer rafinierter wird, sollte man sich
Werkzeugen bedienen, um sie aufzuspüren.

Das ist natürlich richtig. In 99% der Fälle wird aber zuerst Brain auf einen Fehler durch seltsames Verhalten des Systems aufmerksam und dann erst werden die Werkzeuge zum Einsatz gebracht. Hinweise wie dies richtig zu geschehen hat, gibt es von mir in fast jedem Thread.

anderen, der hat nicht „den PC zum Hobby“ sondern „IT
Sicherheit zum Beruf“. Und nicht alle von diesen Menschen
arbeiten für Hersteller von „Placebosoftware“.

Womit wir jeder mit unterschiedlichen Worten gleiche sagt, aber offensichtlich etwas anderes meint. Zumindest habe ich es so verstanden.

Die dort verbreitete Weisheit, mit Hilfe des eigenen Hirns
könne man sofort z.B. Spam von Ham unterscheiden, ist
sicherlich zutreffend. Daraus zu schließen, dass man fürderhin
den Spamfilter abschaltet, um sich anschließend per „Brain“
durch die tägliche Flut von Spammails zu schaufeln, ist
geradezu absurd!

Um so erstaunlicher ist es, das es viele „Profis“ gibt, die über Spam klagen. Ich aber fast nichts von dieser für die GIs im Irak und Guantanamo bestimmte und zu uns fehlgeleitete Werbung verspüre. Entweder mache ich etwas falsch oder oder habe nicht die Softwarerüstung der beklagenswerten Leuts.

Ist es denn wirklich schon beleidigend, wenn der Anwender
statt zur Installation einer Software zur Benutzung seines
Verstandes aufgefordert und dabei etwas auf die Schippe
genommen wird?

Da liegt der generelle Fehler, den Du immer wieder machst. Es
geht gerade nicht um Software oder Brain, sondern um
Software und Brain!

Ich bestätige dir, das es ohne Software in einem Computer nicht geht. Aber ganz auf Brain zu verzichten geht auch nicht. Eine Software die Brain ersetzt und mich gar bevormundet, hat aber keinen Platz in meinem System. Ich lasse mir nicht von einem Hersteller vorschreiben, was ich bsw. sehen darf und was nicht. Dazu habe ich ein Hirn. Ist das ein von mir ständig wiederholter Fehler?

Auch herablassende Gegenfragen, die den Fragesteller
offensichtlich überfordern, sollten vermieden werden (auch
wenn es nicht immer leicht fällt, ich kenne das).

Um eine Gefahr richtig zu bewerten, muß dem User geholfen werden, sie zu lokalisieren und einzuordnen. Seine bisherigen Versäumnisse zu nennen dürfte legitim sein. Dazu muß man auch unbequeme Gegenfragen stellen oder kennst du eine schnellere, sicherere, effektivere und zugleich preiswertere Methode als das Restore eines Partitionsbackups nach einem Verdacht der Kompromittierung? Ich putze inzwischen schon meine Brille.

Was haltet ihr also von einem solchen Sticky über Beste
PFW und Besten Scanner
?

Nichts. Es ist hier in diesem Forum schlicht technisch nicht
machbar, da ein Sticky mit 1000 Beiträgen einfach den Rahmen
sprengen würde.

Weist du es oder ist das nur eine Vermutung?

der hinterwäldler

Hallo Korn

Was mich nervt ist:

  • Wenn jemand konkrete Probleme hat und konkrete Fragen
    […]
    deren Computer-Problem (indirekt) verantwortlich? Klar wäre es
    besser gewesen, er/sie hätte…

Ich habe deinen Beitrag gelesen und blättere weiter.

der hinterwäldler

Hallo Frank

Zu allem Überdruss werden neue Systeme vom Händler auch gleich
so ausgeliefert, obwohl man diesen Leuts unterstellen dürfte,
ein wenig mehr Sachverstand als der ONU zu besitzen.

Bitte? Der Tante, die gerade eben „Miss Mediamarkt“ geworden
ist, unterstellst Du Sachverstand in irgendwas? Die meisten
Verkaeufer werden nicht eingestellt, weil sie Ahnung haben,
sondern weil sie verkaufen koennen

Richtig. Darin kann ich dir voll zustimmen. Aber davon war kaum die Rede. Redakteure und Autoren von Fachzeitschriften sollten aber wissen, was sie den Lesern zumuten.

Meist weiß der Kunde sehr genau, was er kaufen möchte und wenn er doch unsicher fragt, hat er oft was ganz anderes als das was er ursprunglich habe wollte.

Anderseits habe ich mir im vergangenen Jahr eine neues Bord im Laden um die Ecke gekauft. Was glaubst du, was alles auf der InstallCD auser dem Setup drauf war? Der Verkäufer war daran unschuldig, er hat den Karton so vom Großhändler bekommen. Wenn ich das Zeugs alles installiert hätte, dürfte ich mich selbst als DAU bezeichnen.

Die Diskussion nutzte im jeweiligen Thread nur dem Hersteller,
welcher letzten Endes empfohlen wurde.

Also ist es immer ein Werbethread. In einem Wissensforum.
Soso.

Wie sonst könnte in den Threads anderer Foren in erster Linie geantwortet werden, welche Software sie von welchem Hersteller kaufen und verwenden müssen. Zeige mir einen einzigen Thread, in welchem von mir der Kauf eines Scanners, einer PFW, einer InternetSecurity oder eines Tweakers empfohlen wird. Ich kann dir im Gegensatz jede Menge Foren nennen, in welchen das unablässig gemacht wird. Willst du eine Linkliste haben?

Oh Gott, sind das wirklich schon mehrere Jahre? Und dabei
kann ich mich doch noch so gut an die Zeit vor Dir erinnern.

Ja.

Definiere bitte diesen Begriff.

Welchen?

Einem Zeitungsdrücker habe ich
letztens… aber die Geschichte kennt ihr ja bereits :smile:)))

Nein, bitte erzaehl.

Musst im Archiv mal gugge.

der hinterwäldler

Hallo,

Was mich nervt ist:

  • Wenn jemand konkrete Probleme hat und konkrete Fragen
    […]
    deren Computer-Problem (indirekt) verantwortlich? Klar wäre es
    besser gewesen, er/sie hätte…

Ich habe deinen Beitrag gelesen und blättere weiter.

ich hoffe, Du blätterst nicht nur genervt weiter.

Eine gewisse Selbstkritik und vor allem Einsicht wäre nützlich.
Die Meinung, daß alle User sich in ähnlich intensiver Form mit
dem PC auseinandersetzen wie Du ist einfach extrem weltfremd.
Das sehe ich täglich an der Unbedarftheit vieler Bekannter,
Kollegen oder auch der eigenen Frau (da bleibt trotz vieler
Schulung einfach nicht so viel hängen :frowning:

Ein Menge Menschen nutzen den PC seit Jahren den täglich viele
Stunden, wissen aber immer noch nicht mal, wozu ein Dateimanager
gut ist.
In der Fa. ist es inzwischen eh normal, daß die meisten normalen
Nutzer gar nix mehr dürfen und mit Sicherheit oder Backup nie
was zu tun haben. Das dort gelernte verhalten wirkt sich wohl
auch privat aus.

Aus eigener Erfahrung muß ich zugeben, daß man als normaler Nutzer
trotz viel Interesse und ständiger Beschäftigung mit der Materie
einfach ohnmächtig vor den gewaltigen Datenmengen und Funktionen
steht. Kein Mensch kann das noch überschauen.

Ständiges Aufklären uber einige grundlegende Verhaltensweisen,
auch in gebetsmühlenartiger Form ist sicher notwendig.
Nur muß das zwingend mit stoischer Geduld gepaart sein (ich weiß,
das ist schwer). Sonst kommt es nur noch Oberlehrerhaft rüber
und das nervt den ONU und ruft bloß Trotzreaktinen oder auch
Resignation hervor.

Gruß Uwi

2 „Gefällt mir“

Hi Leute,
finde ich einen „schönen“ Beitrag.
Allgemein gesprochen soll also nicht mehr über Virenscanner gesprochen werden.

Ohne solche Scanner geht es aber nicht.
Wer kann schon ohne Hlfsmittel kontrollieren, was da bei einem Klick alles auf den Rechner wandert… und vor allem wie will er es denn VOR Erreichen des Rechners kontrollieren und abblocken, wenn es sich um Malware handelt ?
Wahrscheinlich durch das Anschlussschema
Net -> Brain -> Rechner (Die Borg sind da)

Zum „lebenslanger Virenschutz garantiert“
Schon beim Lesen einer solchen Aussage, sollte man doch anfangen zu fragen:
Steht da was davon , dass ein Schutz gegen ALLE Viren besteht ? Nööö
davon steht nichts. Im Grundsatz ist diese Ausage also NICHT FALSCH.

Es gibt nicht den optimalen Virenscanner.
Selbst die besten Scanner blockieren nur die am häufigsten vorkommenen Viren mit 100% . Sobald es aber um seltenere geht , fällt diese Rate auf bis zu 74,24% ab.
Ich habe diese Werte aus einem Test mit insgesamt 1.125.000 Schädlingen aller Art entnommen, der in der CB nachzulesen ist.
Nochmal zur Kontrolle ohne Scannerhilfe: Wer kann das bitte schön per Hand blocken oder beseitigen ?

Zur FAQ und anderen „Sammlungen“:
Ob Viren oder AV-Scanner. Sie entwickeln sich immer weiter.
Eine solche Sammlung wäre also schon vom Anfang an dazu verurteilt, nur ein „Geschichtsbuch der Viren und deren Abwehr“ zu werden.

In einer FAQ sollten für diesen Bereich nur grundsätzliche Hinweise stehen:
„Was mache ich am besten regelmäßig…“ (Backup mit grundsätzlicher Erklärung + Ratschlag zur regelmäßigen Aktualisierung der eingesetzten AV-Scanner)
In dieser Hinsicht ist Hinterwäldler ja die „mobile FAQ“ :wink:

„Was kann ich machen, wenn mein System seltsam reagiert…“ (Vielleicht Hinweis auf bekannte Onlinescanner)

„Was kann ich machen, wenn nichts mehr hilft…“ (Hinweis auf schon angelegte Backups bzw. wie man grundsätzlich das Sytem neu aufspielt ohne Backup)

Und diese wenigen FAQ-Fragen sollten dann in der Einleitung zum Board stehen, so dass man sie nicht suchen muss, sondern schon vor der Fragestellung mit der Nase darauf gestoßen wird und anklickt.

Damit würde ein „gemeinsames Grundwissen“ geschaffen werden für Fragesteller und Antwortgeber.
Bei Antworten könnte man also von diesem Grundwissen ausgehen.
Es tauchen also nur spezielle Fragen auf, die nicht allgemein abgehandelt werden können…

Und Sprüche wie „Das bete ich schon seit Jahren herunter. Aber auf mich hört ja nie einer…“ (oder ähnliche) könnten entfallen. (Was dem Schreiber etwas Zeit spart *g*)

Zu den Antworten:
Auch Hinweise auf FAQ dürfen ruhig höflich und neutral erfolgen. Da hätte garantiert keiner was dagegen.

Gruß
BJ

Hi Uwi,
* für dich, weil es ziemlich neutral das Wesentliche ausdrückt.

Wer nicht mehr täglich mit Problemen in Berührung kommt (weil andere es für ihn machen oder er es einfach nicht lösen darf), verliert die Übung.

Wenn ich täglich einmal mit Viren zu tun habe, bleibe ich aufmerksam und „abwehrbereit“.
Passiert das längere Zeit nicht, werde ich von „Angriffen“ überrascht und habe evtl. viele Sicherheitsautomatismen nicht mehr beachtet… weil sie ja nie nötig waren…
Und dann stehe ich eben vor dem „Scherbenhaufen“ und versuche verzweifelt wieder Ordnung hinein zu bekommen und zu retten, was noch zu retten ist.
Gruß
BJ

Hallo zusammen,
es ist doch wirklich erstaunlich, wie viele „Fachleute - Profis - Experten - …“ es für Computer gibt. ???

Die wenigsten „Kfz-Normaluser“ kommen auf die Idee, an ihrem Auto die Bremsanlage oder die Lenkung auszutauschen - das lassen sie, aus gutem Grund, von einem Fachmann erledigen.

Murks an diesen Teilen ist lebensgefährlich! - Zumindest kostet ein Auto, ein Arm, ein Leben, viel Geld.

Wie ist das mit meinen Bank-Daten – mit meinem Kontostand? Darf jeder von meinem Konto abheben, was er so braucht? Darf jeder auf meinem Rechner die Daten meiner Kontoführung auslesen?

Wenn ich nicht bereit bin in „Wissen“ zu investieren und meinen Meister zu machen, um an meinem Rechner die „Bremsanlage“ warten zu können, dann darf ich mich doch nicht wundern, wenn ich die „Kiste“ gegen die Wand fahre.

Es gibt (doch wirklich, die gibt es) „käufliche“ Fachleute für den Computer. Die geben sogar Garantien ab! Das Problem ist nur – die wollen doch tatsächlich Geld dafür haben, wenn sie arbeiten – unverschämt.

Gerd

PS: Was kostet eigentlich eine Stunde in der Kfz-Werkstatt? So € 150,- / € 180,- ?

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Hallo Hinterwäldler,

Die Stimmung anzuheizen finde ich dumm und verkneife mir ein
paar Passagen. Ich hoffe auf dein Einverständnis persönliche
Angriffe zu ignorieren.

Welche persönlichen Angriffe? Keine Ahnung, wovon Du sprichst.

Ich bin zwar nicht der Erfinder von Moz&Co aber überzeugt, das
den Leuten das Problem nicht unbekannt ist und sie an deren
Beseitigung arbeiten und nehme mal ganz simpel an, das dieses
Zitat ein Auszug aus der Datenbank von Bugzilla ist…

Die Zitate sind aus der offiziellen „Mozilla Foundation Security Advisory“ (MFSA).

Ich kann mich aber auch nicht erinnern, das die Macher von Moz&Co
den Anspruch einer fehlerlosen Software erheben.

Sie erwecken in ihrem Werbespruch nicht nur den Anschein, sie hätten eine fehlerlose Software, sie sagen unter http://www.mozilla.com/en-US/firefox/features.html#s…

„Firefox keeps you safe from spyware, hackers, scammers and spammers, using the power of a vigilant and passionate community to protect you 24/7.“

Laut dieser Werbeaussage ist der FF nicht nur selbst fehlerfrei, er ist sogar Firewall, Spywarescanner, Adwarescanner, Spamfilter und IPS in einem.

Vermutlich wird FF 3.0 sogar Tsunamis verhindern und den Weltfrieden herstellen.

Es geht hier wohl kaum um eine Bewertung der Anwender, sondern
viel mehr um die Tricks, mit welchen die Hersteller von
Software ihre Produkte an den Mann bringen wollen und darum,
das es nicht wenige Anwender gibt, die deren Argumente
glaubwürdig finden.

Ich glaube, Du unterschätzt die Anwender. Zumindest diejenigen, die hier im Forum posten.

Umso wichtiger ist es, ihr mit den richtigen Werkzeugen
zuleibe zu rücken.

Richtig, es gibt Indikatoren dafür ob ein System
kompromittiert oder die Malware nur anwesend ist.

Ein sehr deutliches Kriterium ist z.B. die Meldung einer Antivirensoftware. Weniger deutlich sind Symptome wie „mein Internet wird langsam“ oder „die Festplatte braucht länger für den Zugriff“.

Eine anwesende Malware kann bedenkenlos gelöscht werden.

Ist nur mitunter gar nicht so einfach.

Was sind nun deiner Meinung nach die richtigen Werkzeuge?

Ein aktueller Virenscanner ist ein Teil aus der „Werkzeugkiste“. Dazu kommen dann noch diverse weitere. Nicht alle davon sind tauglich für Laien.

Also wenn du das meinst: In meinem System gibt es keine
versteckten Dateien im Dateisystem NTFS. In meiner Registry
gibt es keine Verweise auf nicht mehr vorhandene unnekannte
DLLs oder unbekannte Server im Internet und es gibt keine
ausführbare Dateien, welche eigene Prozesse starten und von
mir nicht installiert wurden usw.

Du willst mir ernsthaft erzählen, dass das manuelle durchforsten der Registry und des gesamten Dateisystems eine bessere Alternative zu einem automatisierten Scannprozess sei? Sorry, aber das ist nicht ernst zu nehmen.

Das ist natürlich richtig. In 99% der Fälle wird aber zuerst
Brain auf einen Fehler durch seltsames Verhalten des Systems
aufmerksam und dann erst werden die Werkzeuge zum Einsatz
gebracht.

Nein. Eher umgekehrt. In den meisten Fällen weisen einen Werzeuge auf ein mögliches Problem hin. Daraufhin wird Brain angeworfen um sich die Sache genauer anzugucken.

anderen, der hat nicht „den PC zum Hobby“ sondern „IT
Sicherheit zum Beruf“. Und nicht alle von diesen Menschen
arbeiten für Hersteller von „Placebosoftware“.

Womit wir jeder mit unterschiedlichen Worten gleiche sagt,
aber offensichtlich etwas anderes meint.

Nein. Ich sage etwas anderes und meine auch etwas anderes.

Um so erstaunlicher ist es, das es viele „Profis“ gibt, die
über Spam klagen.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Profis nicht einfach den Hobby-PC eines einzelnen Rentners hinterm Wald betreuen, sondern größere Systeme mit einer Userzahl, die nicht selten deutlich über die 1000 hinausgeht.

Ich aber fast nichts von dieser für die GIs
im Irak und Guantanamo bestimmte und zu uns fehlgeleitete
Werbung verspüre. Entweder mache ich etwas falsch oder oder
habe nicht die Softwarerüstung der beklagenswerten Leuts.

Oder aber Du hast einfach Glück gehabt. Das gibt es auch bei größeren Firmen immer wieder. Trotz identischer Softwareausstattung bekommt der eine Kollege mehrere 100 Spammails am Tag, der andere gar keine.

Die Klagen der Internet-Service-Provider (ISP), dass weltweit ca. 80% des Mailaufkommens auf Spam zurückzuführen seien, darfst Du ernst nehmen.

http://www.bitkom.org/41798_41794.aspx

Ich bestätige dir, das es ohne Software in einem Computer
nicht geht. Aber ganz auf Brain zu verzichten geht auch nicht.
Eine Software die Brain ersetzt und mich gar bevormundet, hat
aber keinen Platz in meinem System. Ich lasse mir nicht von
einem Hersteller vorschreiben, was ich bsw. sehen darf und was
nicht. Dazu habe ich ein Hirn. Ist das ein von mir ständig
wiederholter Fehler?

Nein. Dein ständig wiederholter Fehler ist es, dass Du generell Werkzeugen zur Unterstützung von Brain mistraust bzw. ihnen gar die Existenzberechtigung absprichst. Du sonderst immer wieder die gleichen öden Sprüche ab und gehst damit häufig meilenweit an der eigentlichen Frage vorbei.

Dazu muß man auch
unbequeme Gegenfragen stellen oder kennst du eine schnellere,
sicherere, effektivere und zugleich preiswertere Methode als
das Restore eines Partitionsbackups nach einem Verdacht der
Kompromittierung?

Da Du ja keinerlei Viren- und sonstige Malwarescanner einsetzt, wie stellst Du eigentlich sicher, welches von Deinen Backups das letzte war, dass komplett unkompromittiert war? Oder meinst Du mit „Partitionsbackup“ den Rohzustand direkt nach der frischen Installation? Was sollte ein Anweder mit letzterem anfangen, wenn alle seine wichtigen Daten dann ohnehin verschwunden sind? Nicht jeder nutzt den PC nur als Hobby.

Es kommt mal wieder – wie so häufig – auf den Einzelfall an, ob ein Backup-Restore die sicherste, effektivste und preiswerteste Methode ist.

Nichts. Es ist hier in diesem Forum schlicht technisch nicht
machbar, da ein Sticky mit 1000 Beiträgen einfach den Rahmen
sprengen würde.

Weist du es oder ist das nur eine Vermutung?

Das weiß ich. Schau doch mal in den Foren vorbei, wieviele Threads mit wievielen Beiträgen da so offen sind.

Gruß

Fritze

Hallo,

Es gibt (doch wirklich, die gibt es) „käufliche“ Fachleute für
den Computer. Die geben sogar Garantien ab!

Das finde ich spannend. Welcher IT-Profi gibt denn eine Garantie darüber, dass ich mir nach seinen Bemühungen keinerlei Gedanken mehr über Viren, Trojaner, Spam und anderes Gelumpe machen muss? Man bekommt ja in der Regel nichtmal eine Garantie darüber, dass die versprochenen Funktionen auch wirklich vorhanden sind und das tun, was sie sollen.

Über Produkthaftung im Softwarebereich wird gerade heftig debattiert.

http://www.heise.de/security/artikel/42198

Gruß

Fritze

Hi Gerd,
liegt vielleicht daran, dass es zwar Experten gibt aber keinen Ausbildungsberuf.
Rechner zusammenschrauben darf jeder. Selbst die Werke beschäftigen keine Fachleute, sondern angelernte. Gibt ja auch nichts mehr zu wissen als wie man die Bauteile reinstopft und verkabelt. Affenjob.

Dann die Software. CD rein… klick-klick… der Rest geht automatisch oder man hat ein Problem.
Die Software wird auch von Experten entwickelt… aber oft auch mit „heißer Nadel“ gestrickt.
Wir haben bisher also immer noch keinen Computerexperten gehabt, der den Namen verdient hätte.

Jede Softwareschmiede spezialisiert und bildet für die eigene Software aus. Das gleiche passiert bei den Computerherstellern.
Experten sind es alle. Und das zu Recht… aber eben nur jeder auf seinem eigenen Bereich.

Nun mal zu deinem Veergleich Auto:
Stell dir mal vor: Es gibt Experten für Bremsen, Zündung, Elektronik, Mechanik usw… Jeder wäre ein Experte… aber keiner für das Auto als Gesamtes.
In dieser Branche soll das übrigens durch den Mechatroniker verbessert werden. (Schlosser gibbets demnächst nicht mehr *g*)

Ein Experte kennt also seinen Bereich perfekt. Ein Profi hat mit allen Komponenten zu tun und versucht, ein übwergreifendes Wissen anzuwenden oder bereit zu stellen.

Im Computerbereich kann durch immer weiteres Lernen aus einem Laien über User, Profi-User, Profi irgendwann ein Experte werden.
Das schöne Ami-Märchen vom Tellerwäscher ist also heute noch möglich.
Naja… solange bis der Beruf offiziell gelehrt wird.
Dann sind die heutigen Experten und Profis plötzlich nichts mehr Wert, weil sie keinen Wisch dafür haben.

Übrigens Wisch: Habe fast 10 Jahre Verantsaltungskaufmann gemacht. Den Beruf gibts aber offiziell erst seit 2003. Ich darf, trotz ich den Beruf gemacht habe, die Bezeichnung nicht verwenden… weil ich kein Papier dafür habe.
So wird es den Computerexperten und Profis auch irgendwann mal gehen.
„Prüfung abgelegt als Computerexperte am xxxxx“ ohne das, darfst du den Begriff nicht mehr benutzen.

Warte nur. Dann hast du in einigen wenigen Jahren eine genaue Definition was ein Experte und was ein Profi ist.
Und alle, die es evtl. besser können, dürfen den Mund nicht mehr aufmachen.
Du darfst dann nur noch in den Handwerksbereich reinsehen und ich nur noch im kaufmännischen. Von IT-Sicherheit bekommen wir dann überhaupt nichts mehr mit *g*

Zu deiner Frage: Kfz-Werkstattkosten zwischen 60 und 90 €/Std. + USt. im westlichen NRW.

Gruß
BJ

Hallo,

es ist doch wirklich erstaunlich, wie viele „Fachleute -
Profis - Experten - …“ es für Computer gibt. ???

soviele sind es IMHO gar nicht, angesichts von zig. Mio PC,
die da in Benutzung sind.

Die wenigsten „Kfz-Normaluser“ kommen auf die Idee, an ihrem
Auto die Bremsanlage oder die Lenkung auszutauschen - das
lassen sie, aus gutem Grund, von einem Fachmann erledigen.

Ja, aber der PC ist kein Auto.
Und solche Rep. sind nicht jede Woche nötig.

In der Wirtschaft ist es allerdings längst so, daß man die
Administration und IT-Sicherheit richtigen Fachleuten übertragt.
Noch vor wenigen Jahren war es durchaus üblich und normal,
daß sich ein Nutzer beliebige Programme auf seinen PC
installieren konnte. Heute inzwischen undenkbar.
Nur zu Hause am privaten PC kannst Du machen was Du willst.
Natürlich ist das auch ein gewisses Problem, aber nicht wirklich
gefährlich, wie kaputte Bremsen oder defekte Lenkung.

Murks an diesen Teilen ist lebensgefährlich! - Zumindest
kostet ein Auto, ein Arm, ein Leben, viel Geld.

Eben. Ein Glühbirne austauschen ist auch lebensgefährlich,
trotzdem darf das jeder selber machen.
Wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen.

Wie ist das mit meinen Bank-Daten – mit meinem Kontostand?
Darf jeder von meinem Konto abheben, was er so braucht? Darf
jeder auf meinem Rechner die Daten meiner Kontoführung
auslesen?

Es ist in erster Linie die Aufgabe der Dienste-Anbieter,
den Nutzer die Möglichkeit zu geben, etwas mit gewisser
Sicherheit nutzen zu können. In Praxis geht’s doch auch :smile:
Was Du mit Deinen Daten zu hause machst, ist deine private Sache.

Es gibt (doch wirklich, die gibt es) „käufliche“ Fachleute für
den Computer.

Ein gutes Modell, um Arbeitslosigkeit zu reduzieren:smile:
Wir brauchen für private PC mind. 2,5 Mio. PC-Spezialisten.

Die geben sogar Garantien ab!

Nö, das kann niemand. Höchstens Haftung kann man übernehmen.

Das Problem ist nur – die wollen doch tatsächlich Geld dafür
haben, wenn sie arbeiten – unverschämt.

Ja und? Wozu brauche ich einen Fachmann, um auf meinen PC schöne
Spiele zu spielen oder das Ding sonst wie in der Freizeit und
Hobby zu benutzen? Zumal ich womöglich selber mehr weis als so
ein IT-Facharbeiter? Gibt es da einen wirklichen Grund?

PS: Was kostet eigentlich eine Stunde in der Kfz-Werkstatt? So
€ 150,- / € 180,- ?

Ist eher deutlich zu viel. Aber nimm das mal 2 bis 3 und dann
hast Du die Stundensätze für wirklichen IT-Spezialisten.
Da werden Dir wohl wohl schnell die Augen tränen :wink:
Gruß Uwi

Hallo,

es ist doch wirklich erstaunlich, wie viele „Fachleute -
Profis - Experten - …“ es für Computer gibt. ???

soviele sind es IMHO gar nicht, angesichts von zig. Mio PC,
die da in Benutzung sind.

Die Frage ist, welche Qualifikation die jeweiligen „Experten“ mitbringen. Man kann sich durchaus ohne nennenswerten Erkenntnisgewinn über 10 Jahre mit einem Thema befassen.

In der Wirtschaft ist es allerdings längst so, daß man die
Administration und IT-Sicherheit richtigen Fachleuten
übertragt.

Ja, und jetzt will uns der Hinterwäldler erzählen, dass die alle nur brav auf die vielen Rechner gucken und per Bauchgefühl entscheiden, wann einer virenverseucht ist und daher mal eben neu aufgesetzt wird. Und Firewalls sind nur was für Weicheier. Und da IDS nicht 100% alles erkennen, ist deren Einsatz auch Quark. Wozu haben die Experten denn ein Brain?

Nur zu Hause am privaten PC kannst Du machen was Du willst.
Natürlich ist das auch ein gewisses Problem, aber nicht
wirklich gefährlich, wie kaputte Bremsen oder defekte Lenkung.

Es ist schon beängstigend, wenn man liest, dass inzwischen vermutlich 20% der privaten PCs Teil eines Botnet sind, ohne sich im geringsten darüber im Klaren zu sein.

PS: Was kostet eigentlich eine Stunde in der Kfz-Werkstatt? So
€ 150,- / € 180,- ?

Ist eher deutlich zu viel. Aber nimm das mal 2 bis 3 und dann
hast Du die Stundensätze für wirklichen IT-Spezialisten.

Wo wir gerade von Kirche im Dorf lassen und so reden … Tagessätze deutlich über den genannten 1400,- EUR sind für IT Spezialisten kaum vermittelbar. Die von Dir genannten >4000,- EUR findest Du dann allenfalls auf der Top-Managementebene von Konzernen wie Siemens. Das ist dann aber keine IT- sondern Managementberatung. Zur Not also auch ohne Gegenleistung :smile:

Für privat ist das aber so oder so unbezahlbar. Aber für eine Neuinstallation von Windows inklusive Patches und einer sicheren Konfiguration braucht man auch kaum auf besonders hochkarätige Experten zurückzugreifen. Solche Leute gibt es deutlich billiger. Da sollte man mit 100,- EUR für eine solide Neuinstallation auskommen, wenn man den PC selbst zum Service bringt.

Gruß

Fritze

Hallo Hinterwäldler,

es tut mir leid, aber Du führst Dich hier auf, wie die Axt im (Hinter?)Wald. Sei doch mal nett :smile:
Ich habe selbst etliche Zeit im 1st / 2nd Level Helpdesk verbracht und kann mit Windows ziemlich gut, aber Deine Antworten entbehren jeglicher Höflichkeit. Ich erinnere mich da an ein Zitat von Dir in den letzten Tagen, daß sinngemäß so lautete: „Hast an den Knöpfen gespielt? Und jetzt bekommst Du’s nicht mehr hin. Also gut… usw“

Ich weiß, daß es frustrierend sein kann, auf welche unglaubliche Art und Weise viele Banutzer an die Thematik „PC / Windows / etc.“ herangehen und wie unglaublich solche Leute dann Ihre Systeme abfucken können. Aber ist es das wert, daß Du Dich und andere mit Deinen Antworten aufregst? Du wirst keinen missionieren; sie werden alle immer ihre Security-Suite von den leuten in den gelben Anzügen kaufen und sich wundern, was in ein paar Monaten nicht mehr geht. Sie werden alle kein Backup anlegen, egal, wie sehr Du danach schreist. Und du kannst noch so oft „selbst schuld“ rufen.

Vergleiche es einmal damit: Wenn einer glaubt, er ist der Oberheimwerker und kauft sich aus Unkenntnis die billigste Nagelpistole, schießt sich damit ein Loch ins Knie und jammert und blutet jetzt. Ist es ernsthaft gutzuheißen, Ihm zu sagen, er hätte sich besser mal vorher eine Knieprothese gekauft, brain.pistol verwendet und Ihm warme Ratschläge für die Zukunft zu geben?

Just my 2 cents!

Gruß,
Ecki

Redakteure und Autoren von Fachzeitschriften
sollten aber wissen, was sie den Lesern zumuten.

Je nachdem, was Du unter „Fachzeitschrift“ verstehst, halte ich auch das fuer eine ziemlich kuehne Behauptung; von einer Verallgemeinerung wuerde ich sehr weit Abstand nehmen.

Was glaubst du, was alles auf der InstallCD auser dem Setup
drauf war?

Ich weiss nicht. Ich habe lange keine eigenen Boards mehr gekauft. Die, die mir beruflich so begegnet sind, hatten immer eine Diskette bei, wo irgendwas fuer’s Windows drauf war. Wir haben die in Kisten gesammelt und fuer Bootdisketten missbraucht. Ich schweife ab.

Wenn ich das Zeugs alles installiert hätte, dürfte ich mich
selbst als DAU bezeichnen.

Dann installier’s halt nicht.

Willst du eine Linkliste haben?

Eigentlich finde ich Deine wiederholten Linklisten immer ziemlich langweilig. Hey, BTW, danke, dass Du Dir das mit den tinyurls wieder abgewoehnt hast.

Definiere bitte diesen Begriff.

Welchen?

Den, den Du geneigt warst, aus dem Zitat zu entfernen: Feststellung eines Fehlers im System. Wie stellst Du einen Fehlerverhalten im System fest? Insbesondere bei Windowssystemen wuerde mich das brennend interessieren. Wie untersuchst Du ueberhaupt ein System auf Fehlverhalten? (Ich glaube, da koennte/sollte man glatt einen eigenen Thread aufmachen.)

Einem Zeitungsdrücker habe ich
letztens… aber die Geschichte kennt ihr ja bereits :smile:)))

Nein, bitte erzaehl.

Musst im Archiv mal gugge.

Ich hab jetzt im Archiv mit „Zeitung“, „Hinterwälter“ und „Geschichte“ gesucht, aber leider nichts gefunden. Naja, muss ich halt dumm sterben.

Gruss vom Frank.