Tipps bei der dämung innen wärmebrücke

ich hoffe ihr könnt mir ein paar tipps geben.
folgendes problem. kann sicherlich momentan nicht alle aussagen machen da meinem freund das haus gehört.
wurde 1985 gebaut. in unserem bad hatten wir vorletztes jahr schwarzschimmel in der ecke. den ahben wir beseitigt neu tapeziert dieses jahr vor kurzem. hyaben hygrometer mit anzeige luftfeuchte und taupunkt im bad. nun durch den kalten winter setzt sich leider das wasser wieder an der decke oben in der ecke ab.

nun meine frage wir haben in unserem schlafzimmer die kalten außenwände mit dämmtapete isoliert. schimmel sehen wir nicht und die wände sind auch wesentlich wärmer als vorher.

können wir das im bad auch machen, da ich gelesen habe dass innendämmung manchmal nicht den erfolg bringt und es trotzdem zur schimmelbildung kommen kann.

das wasser setzt sich nun in der decken ecke ab und ich habe so nach dem lüften um die 45% nachts max 57% luftfeuchte in dem bad. der taupunkt beträgt um die 8 grad, die stellen wo sich das wasser absetzt haben 6 grad. also eindeutig eine wärmebrücke.

auch eine frage wenn ich die 65 % luftfeuchte im winter nicht habe in diesem raum und sich das wasser trotzdem dort absetzt bildet sich dann trotzdem schimmel? obwohl er um die 65 % bis 70 % benötigt?

die ecke um die es sich handelt ist eine außenwand und oben ein stück der decke ist der balkon aus dem obergeschoss.

was sollte ich dämmen oder isolieren?
und ist es sinnvoll mit der dämmtapete wie im schlafzimmer die wände innen zu dämmen?
theoretisch sind doch die wände zumindest innen denke ich dann wärmer und das wasser wird sich dort nicht mehr absetzen da die wandtemp. höher ist als der taupunkt.

so ich hoffe ich habe es halbewegs verständlich ausdrückt

falls ihr noch infos braucht versuche ich es heraus zu finden da das haus von den eltern gebaut wurde und es nur geerbt wurde zwecks stein beton etc.

Hallo Anja,

ideal - wenn auch nicht immer praktikabel - wäre es, die Verankerung der Balkonplatte zu isolieren.

Bei der Variante der Innendämmung musst du penibel darauf achten, dass keine feuchtwarme Luft UNTER die Dämmung gelangen kann. Sonst würde die feuchtwarme Luft dort wieder abkühlen, die Feuchte kondensieren und das Problem wäre immer noch da.
Außerdem sollte die Dämmung über den kritischen Bereich, also die Verankerung der Balkonplatte, hinaus in den „warmen“ Deckenbereich gehen.

LG

Barbara