ich werde ab dem 01.10. dieses Jahres anfangen zu studieren.Ich werde dann von nun an Hoschulluft einatmen und mich in den Studentenalltag gewöhnen müssen.
Da ich noch nie zuvor studiert habe und keine Erfahrungen habe bräuchte ich (und vielleicht viele andere hier im Forum) Tipps, um nicht im Studium über das unerwartete geschockt zu werden.Und vielleicht kann der eine oder der andere über seine eigene Anfgangsphase berichten, sodass ich mir ein Bild machen kann…und mich dementsprechen vorbereiten kann…
Hallo Kaldera,
willkommen im Club!
Wie Gandalf schon erwähnt hat, wär es wirklich sehr sinnvoll, ein Tutorium zu besuchen (das ganz bestimmt angeboten wird). 1. kriegst du da einfach die wichtigsten Infos aus 1. Hand und 2. (und der vieeeel wichtigere Punkt): du lernst schon mal einige Mit-Studenten kennen. Kontakte zu haben erleichtert einem die Sache schon ganz schön.
Zum anderen: lass dich nicht einschüchtern. Grad am Anfang klingt alles ziemlich kompliziert, oft sitzt man in den Vorlesungen und denkt sich: Verdammt, von was redet dieser Mensch da vorn. Ich versteh kein Wort… Das Gute dran ist: so geht’s allen. Und: es bessert sich von Vorlesung zu Vorlesung!! Ganz bestimmt!!
Ich wünsch dir ganz viel Spaß beim studieren, genieße diese Zeit.
Gruß
Nicole
Ist eine Seite über die ich schon einige Kontakte geknüpft habe (sie lahmt ab und an, einfach reload drücken) dort kannst du dich eintragen mit deiner Uni und nach anderen Leuten suchen die auf deine Uni gehen um z.B. Fragen zu stellen oder die auch in deinem Studiengang sind um schonmal Informationen auszutauschen oder einen Lernzirkel zu gründen
Aus eigener Erfahrung kann ich dir folgendes raten:
Schau ob es an der Universität Vorkurse gibt, die für deinen Studiengang wichtig sein könnte. (Beispielsweise für Informatiker: Mathe, Physik; bei Biologen: Bio, Chemie; etc.)
Besorge dir ein Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis und schau dir die angebotenen Vorlesungen, Seminare und Tutorien (= Übungen) an. Alternativ gibt es bei manchen Universitäten auch eine Online-Version auf der Uni-Homepage.
Achte hier besonders auf die Anforderungen (werden andere Vorlesungen als Grundwissen vorausgesetzt?).
Streich einfach alles an was Interessant aussieht und schreibs dir in einen ersten provisorischen Stundenplan.
Geh zu den Einführungsveranstaltungen für Erstsemester. Dort erklärt man dir, was du alles für dein Grundstudium belegen mußt, wie du dich in der Uni am besten orientierst, wo die wichtigsten Sekretariate und Fachschaften sind, wie man sich in der Bibliothek zurechtfindet, usw.
In den ersten 1-2 Wochen der Vorlesungszeit finden zumeist keine Tutorien statt, denn es müssen schließlich erst einmal ein paar Grundlagen erarbeitet werden.
Nutze die Zeit um alle Vorlesungen auf deinem Plan einmal zu besuchen. Bei den Einführungsterminen sagt einem der Dozent zumeist auch, was für Anforderungen an die Zuhörerschaft gestellt werden und was er vor hat an Stoff durchzunehmen.
Nachdem du dir einen Überblick über die Vorlesungen geschaffen hast, solltest du deinen Stundenplan zusammenstreichen.
Zunächst läßt du die Vorlesungen drin, die du eh besuchen mußt. Und beim Rest gehst du nach Wunsch und Interesse.
Ein guter Richtwert liegt bei einem Gesammtpensum von 20-24 SWS (Semester-Wochenstunden). Mit Nacharbeitungszeit der Vorlesungen und Bearbeitung der Übungsaufgaben hast du erstmal genug zu tun.
Ganz wichtig im Studium ist: Machs Maul auf wenn du etwas partout nicht verstehst.
Du bist nicht der einzige der (v.a. am Anfang) kaum etwas versteht. Und die Dozenten sind schließlich dazu da, euch den Stoff beizubringen. Oft helfen ihm auch die Rückfragen zu erkennen, wo er seine Vorlesung etwas ausführlicher oder gar umgestalten muß.
Keine Angst vor neuen Leuten. Wenn dir wer nett erscheint, sag einfach mal hallo und unterhalte dich mit dem. Nicht jeder kommt aus der jeweiligen Unistadt und hat einen ganzen Sack von Bekannten mit dabei. Viele sind auch neu und befinden sich ohne Bekannte und Freunde in einer neuen Stadt und fangen ebenso an wie du.
Was mach ich wenn der eine Sprachkurs sich mit den :Übungen des
anderen Faches überschneidet?
Sich jemand suchen, der dasselbe Problem hat und mit dieser/-en Person(en) abwechselnd die Veranstaltungen absolvieren. Dann tauscht man die Unterlagen untereinander aus.
Aber die genannten Tips taugen natürlich nichts, wenn der Lehrstoff an sich schon ‚Käse‘ ist.
nicht zu viel jobben. Lieber das Studium gut durchziehen.
Die Übungen alle und gründlich machen.
Was mach ich wenn der eine Sprachkurs sich mit den Übungen des
anderen Faches überschneidet?
Bei uns waren die Übungsterime im Vorlesungsverzeichnis meist nur grobe Empfehlungen (2 standen drinnen 6-8 wurden angeboten) Für die Übungen mussten wir uns dann in der Vorlesung eintragen, und wenn ein Termin nicht passt wird eben ein anderer genommen. In den ersten Wochen gibt es darum auch noch keine Übungen.
(Die Professoren an meiner Uni sind tollerweise nicht zu
erreichen. Seit zwei Wochen nicht.)
Was mach ich wenn der eine Sprachkurs sich mit den Übungen des
anderen Faches überschneidet?
(Die Professoren an meiner Uni sind tollerweise nicht zu
erreichen. Seit zwei Wochen nicht.)
Und daran anschließend der ultimative Tipp überhaupt: Chaoskompetenz entwickeln.
Prinzipiell überschneidet sich immer irgendwas; in den ersten zwei Semesterwochen verschiebt sich noch so viel, dass der ganze schön im Voraus gebastelte Stundenplan im Eimer ist (trotzdem sollte man im Voraus einen haben), manches ist einfach schon voll bevor man mitbekommen hat, dass man sich schon anmelden konnte…und höchstwahrscheinlich bekommt man im Tutorium erzählt, man muss das und das machen, und die Tante von der Studienberatung erzählt, man muss viel mehr dieses und jenes belegen (vertrau dem Tutorium).
Dagegen kann man nix machen, lächeln und sich von der Illusion verabschieden, alles klappt so, wie man sich das vorgestellt hat.
Irgendwie funktionierts dann meistens doch, zumindest zum größten Teil.
Und wegen Überschneidungen: Ich konnte im ersten Semester auch so eine Einführungsvorlesung nicht belegen, aber den Abschlusstest trotzdem mitschreiben, so dass ich die auch nicht in irgendeinem anderen Semester nachholen muss.
Gerade Veranstaltungen mit dem Titel „Einführung“ lassen sich durchaus auch erfolgreich abschließen, ohne anwesend gewesen zu sein und erst recht, ohne die dazugehörige Übung besucht zu haben.
Kommt aber, wie überhaupt alles, drauf an.
Was mach ich wenn der eine Sprachkurs sich mit den Übungen des
anderen Faches überschneidet?
Keine Panik, wie bereits gesagt Übungen werden oftmals zu mehrere Terminen angeoten. Ansonsten einfach die Aufgaben zu Hause machen und falls Fragen auftreten einen Termin mit einem Assistenten ausmachen und klären. Oftmals bieten die Institute auch wöchentlich eine Fragestunde an (Falls nicht einfach mal vorschlagen). Ansonsten kann ich Dir nur empfehlen eine Lerngruppe ins Leben zu rufen. Das hat zum Einen den Vorteil, dass man einen festen Termin hat zu dem was gearbeitet wird und weiterhin, dass man sich gegenseitig in den Arsch tritt. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit der Arbeit sonst nicht vorankommt. An der Uni kontrolliert nun mal keiner ob Du Deine Hausaufgaben gemacht hast. Falls nicht kommt das böse Erwachen bei den ersten Klausuren. In der Schule konnte man sich da meistens dann noch irgendwie durchwurschteln aber an der Uni läuft das meistens nicht so. Leider Gottes bist du an der Uni für die Profs halt doch nur eine Nummer. Ob du die Prüfung bei Ihm bestehst oder nicht ist ihm in der Regel relativ egal. Aber jetzt mal genug der Panikmache. Geniess dein Studium, es ist ne super Zeit. Und wie gesagt such Dir ein paar Leute denn geteiltes Leid ist halbes Leid
(Die Professoren an meiner Uni sind tollerweise nicht zu
erreichen. Seit zwei Wochen nicht.)
Gewöhn Dich dran Versuch es doch einfach mal bei einem Assistenten. Die haben bei solch organisatorischen Angelegenheiten meistens eh einen besseren Überblick als die Profs. I
Noch ein Zusatz:
An der Uni gibt es oft eine Vielzahl an Vorlesungen, aus denen man auswählen kann. Oft ist man hier ziemlich hilflos. Manche Vorlesung entpuppt sich als absoluter Quatsch, andere hat man einfach übersehen, würde sie aber ganz dringend brauchen, um höhere Semester zu verstehen. Hol dir Rat von älteren, die diese Fehler schon gemacht haben, welche Vorlesungen wichtig und ganz wichtig sind.
Gruß
Peter
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nicht zu viel jobben. Lieber das Studium gut durchziehen.
Grundsätzlich schließe ich mich dem an.
Bleibt dabei nur zu hoffen, dass kaldera in einem Bundesland studiert, in dem es noch keine Studiengebühren gibt. Sonst wirds wohl nix mit dem „nicht zuvel jobben“ - es sei denn kaldera ist Einzelkind und hat vermögende Eltern.
Gruß,
Branden
An der Uni gibt es oft eine Vielzahl an Vorlesungen, aus denen
man auswählen kann. Oft ist man hier ziemlich hilflos. Manche
Vorlesung entpuppt sich als absoluter Quatsch, andere hat man
einfach übersehen, würde sie aber ganz dringend brauchen, um
höhere Semester zu verstehen. Hol dir Rat von älteren, die
diese Fehler schon gemacht haben, welche Vorlesungen wichtig
und ganz wichtig sind.
he, ja, versuche ich. Das dumme ist nur- bei Sinologie ist alles recht einfach es gibt einen Musterstudienplan etc.
Das Fach wo ich nix kapiere ist Religionswissenschaft und es ist leider das erste Semester da - und nicht eigenständig (von mehreren Fakultäten getragen) na das ist ein Chaos aber wird schon irgendwie gehen.
hier noch mein Tipp für einen erfolgreichen Studienbeginn - zumindest, was das Fachliche angeht:
Hingehen!
Es sind Semesterferien und die Universitäten erholen sich von den Studentenmassen. Schon weiter unten hat ja jemand darauf aufmerksam gemacht, dass Assistenten gute Ansprechpartner sind. Vielleicht nicht, weil sie organisatorisch besser Bescheid wissen als die Professoren, sondern eher, weil ihr eigenes Studium noch nicht so lange her ist, sie sich also besser in Anfängerprobleme hineindenken können.
Die Semesterferien sind immer eine ruhige Zeit, die Professoren meist nicht da (was im übrigen ihr gutes REcht ist, denn das heißt ja nicht, dass sie nichts tun), die Studenten auch nicht, was bedeutet, der gemeine Assistent geht einerseits seiner eigenen Forschung nach, andererseits hat er aber auch Zeit und Muße, sich mit dem individuellen Studenten auseinanderzusetzen. Zudem haben auch alle Fachschaften (die Studierendenvertretungen) Semesteröffnungszeiten.
Optimal ist es, sich einerseits von anderen Studenten, andererseits aber auch von einem Assistenten vor Beginn des Studiums beraten zu lassen. Lehrveranstaltungsempfehlungen kommen hier aus völlig unterschiedlichen Perspektiven.
Und mal aus Sich einer ehemaligen Fachschaftlerin und jetzigen Assistentin: Auch für uns sind die ersten zwei Oktoberwochen ein wahrer Horror, wenn plötzlich Massen an Erstsemester und Studienortwechsler nach Beratung schreien, während dies auch die Zeit der Korrekturen und Prüfungen ist!
Und grundsätzlich zum Studium: Wer sich nicht selbst zum Studium motivieren kann, ist im jeweiligen Studienfach falsch.
Fragen zu stellen ist das gute Recht eines jeden Studenten!
nicht zu viel jobben. Lieber das Studium gut durchziehen.
Die Übungen alle und gründlich machen.
Auch wenn es mal langweilig ist, nicht schwänzen
Nicht mit den Loosern abhängen
Termine setzen und einhalten.
Scheine und Klausuren nicht aufschieben
Ein gutes Buch kann eine lohnende Anschaffung sein
Daran erkennt man Erstsemester!
Frag lieber am ersten Tag ein paar Leute aus höheren Semestern was sich lohnt und was nicht. So ist bei mir gleich viel Blödsinn weggefallen. Manche Profs sind so was von weggetreten, da kann man gar nicht hingehen!
Bücher gleich am Anfang des Semesters ausleihen und dann die ganze Zeit verlängern, das hat mir den teuren Kauf erspart.
he, ja, versuche ich. Das dumme ist nur- bei Sinologie ist
alles recht einfach es gibt einen Musterstudienplan etc.
Das Fach wo ich nix kapiere ist Religionswissenschaft und es
ist leider das erste Semester da - und nicht eigenständig (von
mehreren Fakultäten getragen) na das ist ein Chaos aber
wird schon irgendwie gehen.
Hallo,
eine Frage, an welcher Uni studierst du? Kann dir gerne Hinweise zu Religionswissenschaft geben, weil ich´s selbst studiere, mail mich einfach an.
LG
Don’t panic
^^
Das ist die wichtigste Regel überhaupt.
Führe dir am ersten und zweiten und den darauffolgenden Tagen vor Augen, dass es völlig ok ist, nicht den Durchblick zu haben, sich dauernd zu verlaufen, trotz der vielen schnell geknüpften Kontakte sich trotzdem noch unwohl zu fühlen, und noch nicht ganz zu wissen, wo der Hase läuft. Und dass es mindestens über 80 Prozent genauso geht.
Sonstiges wurde schon eigentlich alles genannt.
Gehe zu allen Einführungsveranstaltungen, seis das Tutorenprogramm, Sachen von der Fachschaft oder von Vorlesungen
Suche Vorlesungsverzeichnis, Raumplan… solche Sachen. Schreib dir alle Infos auf. Mach dir in den ersten Tagen zum Ziel ein Liste zu machen, welche Orte für dich wichtig sind (wo hängen wichtige Infos aus, wo die Ergebnisse…etc)
Rede mit den Menschen, so viel wie möglich. Mit deinen neuen Kommilitonen, weil so viele Informationen fließen - du verpasst weniger was. Mit irgendwelchen Leuten, die rumstehen, wenn du dich verirrt hast - neben einer Wegbeschreibung kriegst du womöglich noch weitere Infos. Mit älteren Semestern - die geben dir Tipps. Mit deinen Dozenten, wenn du was nicht verstehst - alle anderen, dies genauso wenig kapiert haben wie du werden dir dankbar sein.
Glaube den älteren Semestern mehr als den frischgebackenen Kommilitonen, vor allem bei Fragen wie Buchkauf oder Vorlesungsbesuch.
Erstere mögen dir mehr aus dem Herzen sprechen, weil sie ähnliche Befürchtungen haben wie du, aber zweitere wissen besser wovon sie reden
Was du jetzt schon machen kannst: Dich auf der Unihomepage umgucken. Nach der Seite von der Fachschaft oder allen Studentenvertretungen suchen. Vielleicht ein Forum für dein Fach, wo du schon mit Leuten in Kontakt treten kannst?