Moin
Ich bin noch nicht sicher, ob sich ein AMD64 lohnt oder
doch ein 3000+ bzw. 3200+ ausreicht.
Nimm die 32-bit Variante. 64 wird irgendwann mal interessant werden, ist in den nächsten 2-3 Jahren aber kein Thema (noch nicht mal bei Spielen). 64-Bit Rechner sind im Moment einen ganze kleinen Tick langsamer als ihre 32Bit-Brüder. Wenn in 2-3 Jahren Software rauskommt die wirklich was mit den 64Bit anfangen kann werden die aktuellen Rechner (64Bit und 32Bit) schon zu langsam sein. Es macht im Moment also keinen Sinn.
ein leiser Kühler kann prinzipbedingt nicht soviel Wärme transportieren wie ein lauter. Deshalb nimm eine CPU die wenig Wärme produziert. (Also keinen P4E)
Mir sind innerhalb von 1,5 Jahr 3 Samsung-Spinpoints gestorben. Eine IBM (die aus einer Serie mit einem sehr schlechten Ruf stammt) und eine Maxtor habens überlebt, am Rechner kanns also nicht liegen.
- leise Graka (voraussichtlich Matrox G550 oderso)
Nimm eine komplett passiv gekühlte. Wenn du eh mehr Office als Spiele machts… (da Matrox-Karten fast nur OpenGL können würd ich wegen der Spiele eine „alte“ ATI nehmen)
In jedem Falle habe ich das Problem, dass ich keinen Vergleich
habe, wenn ich z.B. dB-Werte in den Listen lese, weil ich nicht
einmal weiss, wie laut mein derzeitiger Rechner in Zahlen ist.
Da die Hersteller die dB-Werte teilweise frei erfinden würd ich nicht streng danach gehen. Es gibt manchmal Angaben zum Abstand in dem gemessen wurde oder zu den Umständen, aber meistens steht da einfach nix. Die 2-3 klar definierten Normen nach denen man messen könnte werden selten benutzt.
Bei der Festplatte kommt hinzu, dass ich nicht genau weiss, wie groß
der Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Lautstärke sein darf,
wenn man nicht zu viel Performance verlieren möchte.
Man kann auch 2 exterm leise (und langsame) nehmen und ein RAID basteln. Allerdings erhöht sich dann die Ausfallwahrscheinlichkeit. Andererseits muss man 2 5400’er Platten nicht kühlen, wogehen eine 7200’er nicht ohne Luftzug auskommt… Was ist dir wichtiger und wie oft machst du Backups ?
Zum Gehäuse: Wieviel macht das wirklich auslärmtechnisch?
Eine Menge. Aber das ist der falsche Ansatzpunkt: Zuerst Lärm vermeiden, dann den Rest per Gehäuse erledigen.
Oder tut es notfalls auch eine Schaumstoffplatte oderso am Blech?
Schaumstoff ist schonmal schlecht. Besser sind Dämmmatten. Die sind schwerer und schlucken deshalb mehr. Theoretisch wär eine Gehäuse aus Beton mit einer dünnen Schicht extrem dichtem Schaumstoff am besten.
Ergonomisch heisst hier übrigens, dass man nicht auf die
Knie gehen muss, um den Rechner einzuschalten oder
um ans USB ranzukommen.
Wozu gibts wohl Tastaturen mit 4 USB-Anschlüssen an der Rückseite ? Und „wake-on-keyboard“ (einschalten durch drücken einer bestimmten Taste auf der Tastatur) erledigt den Rest.
Man kann einen Rechner sehr Benutzerfreundlich einrichten wenn man nur will.
Anwenndungsprofil ist übrigens viel Office, Bildbearbeitung,
bissl Audio, kaum Spiele.
Bis auf die Spiele sind das alles Dinge für die man remote-Desktop einsetzen kann. So eine Lösung betreiben mehrere Bekannte:
Man stellt einen Haus-Server mit lauten zuverlässigen SCSI-Platten, einem Monster von CPU-Kühler, evtl noch einem Streamer fürs Backup und dem DSL-Anschluss in den Keller. Dann installiert man GB-Ethernet und Client-PC’s in den Büro/Kinderzimmer/Wohnzimmer… In den Client’s gibts dann keinerlei bewegliche Teile. Keine Festplatte, keinen CPU-Kühler, keinen Gehäusekühler. Die sind stumm wie ein Stein (solange man keine CD/DVD einlegt). Der Festplattenplatz und die CPU-Leistung wird vom Server im Keller abgerufen. Unter windows müsste das inzwischen auch möglich sein, Linux kanns schon länger.
Für Office, Internet, DVD,… reicht das dicke. Spielen geht allerding nur sehr begrenzt. Bildbearbeitung geht auch wenn man weiss wie. Ab 2-3 Rechner lohnt es sich sogar finanziell, also gegenüber exterm leisen normalen Rechnern + Firewall-Rechner im Keller.
Alternativ: Bohr 2-3 Löcher in eine Wand und stell den Rechner auf die andere Seite. Tastatur und Maus gibts mit Funk, Verlängerungen für den Monitor sind nicht mehr so teuer, CD/DVD/Brenner extern über USB 2.0. Die Löcher danach mit Bauschaum zumachen. Wenn die Wand nicht gerade aus Pappe ist hilft das ungemein.
cu