Tipps zum Gebrauchtwagenkauf: welches Auto, ...?

Hallo,

irgendwie ist mein Auto eher am sterben :frowning: - nun suche ich einen Nachfolger. Bislang habe ich einen 13-jährigen Golf Variant, mit dem bin ich eigentlich ganz zufrieden.

Mein „Traumauto“ wäre ein Golf Variant TDI, 6000 € wären bei meiner eher geringen Autobegeiserung eher die Schmezgrenze.

Dafür gibt es dann eher alte oder viel gefahrene Modelle, deshalb die Frage: was für Autos der gleichen Größenordnung kämen in Frage? Deutlich älter als 10 Jahre muß es dann auch nicht sein …

Blöde Frage irgendwie, ich weiß, aber vielleicht mag mir jemand ein paar Tipps geben?

Danke,

Sebastian

Hi

Also suchst Du einen kleinen Kombi mix max. 6000.- mit ner Diesel-Maschine, korrekt?

Da wären im Angebot:

Opel Astra Caravan TDi, z.B. Bj 2002, 64tkm für 6490 Euro
Renault Kangoo DCi
Renault Megane DCi Grandt.
Rover75 Tourer
Skoda Octavia TDI
Toyota Corolla 1.4,D-4D
Volvo V40
Ford Mondeo Turn. TD

Sicherlich hab ich dabei den einen oder anderen vergessen… auch sollte man nen 3er Golf oder nen 4er Golf Kombi mit viel km nicht ausser Betracht lassen.

Wenn Du was gefunden hast -> Probefahrten machen, schauen dass beim ADAC ein Check gemacht werden kann.
Diesel können auch über 130tkm haben, die werden da oft erst warm… und wenn Du was gefunden hast, unter http://www.autobudget.de in der Bewertung etc. schauen, ob der Wagen sich lohnt.

Viel Glück
Blue

Hi!

Also suchst Du einen kleinen Kombi mix max. 6000.- mit ner
Diesel-Maschine, korrekt?

4 Aspekte gegen den Diesel:

1.) steigende Steuerlast und bei älteren Modellen Probleme bzgl. Feinstaubplakette

2.) moderne Direkteinspritzer werden mit hoher Laufleistung anfällig für Schäden an der Einspritzanlage, was schnell sehr teuer wird.

3.) Gefahr eines Turboladerschadens. Ein Turbo hält bei richtiger Behandlung ein Autoleben lang. ABer wer weiß schon, was der/die Vorbesitzer mit dem Auto angestellt haben?

4.) höhere Wartungskosten, s. Thema Zahnriemen. Benziner besitzen oft auch einen, aber das Wartungsintervall ist länger.

Daher würde ich einen Benziner wählen, wenn die jährliche Fahrleistung unter 40-50 TKm liegt.
Erst dann lohnt sich m.E. das Risiko, einen älteren Diesel zu kaufen. Die höheren Fixkosten und das Reparaturrisiko wiegen den Verbrauchsvorteil bei den meisten privat genutzten Dieseln locker auf.

An Benzinern kann ich Opel empfehlen. Deren Benziner sind einigermassen spritzig, sparsam und haltbar. Zudem ist der Astra 2 Caravan ein relativ solides und einigermassen ansehnliches Auto. Ein 1.6 16V mit 100 PS wäre hier eine gute Wahl, wenn es kein Rennwagen sein muss, aber ruhig ab und auch mal zügig voran gehen darf.

VW Benziner sind generell eher unattraktiv, außer vielleicht noch der alte 1.8 90 PS und der neuere 1.6 101 PS.

Von Renault, Rover u.s.w. würde ich unbedingt die Finger lassen. Das sind in Deinem Preisbereich höchstwahrscheinlich Schrotthaufen oder man bekommt keine oder nur sehr teure Ersatzteile.

Skoda ist als 1.6 nicht schlecht.

Toyota Corolla Kombi wäre mir zu langweilig, ist aber qualitativ sehr gut.
Die kleineren Motoren sind lahm.

Der Volvo V 40 der älteren Serie ist eine Billigkiste, allerdings recht zuverlässig. Wenn Du einen günstigen findest, warum nicht.

Vom Ford Mondeo der ersten Serie rate ich ab, das sind Rostkisten mit US-Billigtechnik. Der Versuch eines Weltautos. Kann man abhaken. Die neueren Serien scheinen o.k. zu sein, habe damit aber keine Erfahrung.

Was ich für sehr empfehlenswert in diesem Preisbereich halte, ist auch der Ford Focus. Innen sehr geräumig, man braucht noch nicht einmal unbedingt den Kombi. Und die Qualität stimmt. Das Fahrwerk war damals Benchmark, die Qualität ist besser als sonst bei Ford.

Unbedingt musst Du darauf achten, dass bei Modellen über 80.000 Km der Zahnriemen (Steuerriemen) bereits erneuert worden ist (falls im Serviceplan), bzw. diese Reparatur nicht direkt ansteht.
Zudem: maximal 2 Vorbesitzer, vollständiges Serviceheft.
Ich würde versuchen, vom Händler mit Garantie zu kaufen.

Grüße,

Mathias

P.S.: sorry, BlueSin, dass ich einige Deiner Vorschläge hier hart bewerte, aber einen wenig autointeressierten und -versierten Menschen muss man vor Renault bewahren…

Da wären im Angebot:

Opel Astra Caravan TDi, z.B. Bj 2002, 64tkm für 6490 Euro
Renault Kangoo DCi
Renault Megane DCi Grandt.
Rover75 Tourer
Skoda Octavia TDI
Toyota Corolla 1.4,D-4D
Volvo V40
Ford Mondeo Turn. TD

Sicherlich hab ich dabei den einen oder anderen vergessen…
auch sollte man nen 3er Golf oder nen 4er Golf Kombi mit viel
km nicht ausser Betracht lassen.

Wenn Du was gefunden hast -> Probefahrten machen, schauen
dass beim ADAC ein Check gemacht werden kann.
Diesel können auch über 130tkm haben, die werden da oft erst
warm… und wenn Du was gefunden hast, unter
http://www.autobudget.de in der Bewertung etc. schauen, ob der
Wagen sich lohnt.

Viel Glück
Blue

Hi!

Also suchst Du einen kleinen Kombi mix max. 6000.- mit ner
Diesel-Maschine, korrekt?

4 Aspekte gegen den Diesel:

1.) steigende Steuerlast und bei älteren Modellen Probleme
bzgl. Feinstaubplakette

Benziner sowie Oldtimer haben da auch Probleme - also kein Problem für Diesel… dein Alfa bekommt auch keine Grüne Plakete:wink:

2.) moderne Direkteinspritzer werden mit hoher Laufleistung
anfällig für Schäden an der Einspritzanlage, was schnell sehr
teuer wird.

Benziner ebenfalls, ist aber bei Autos mit viel KM schon immer ein Problem gewesen und nicht auf Diesel oder Benziner zurückzuführen

3.) Gefahr eines Turboladerschadens.

Ist bei einem Benziner ebenfalls, Stichwort Kompressor beim Benz - es gibt z.B. via Motor-Talk.de mehrere Fahrer, die Schäden am Kompressort haben… oder die GTi und G-Fraktion bei VW, massenweise Schäden.

Ein Turbo hält bei richtiger Behandlung ein Autoleben lang. ABer wer :weiß schon, was der/die Vorbesitzer mit dem Auto angestellt haben?

falsch gefragt - Eher :Wer weiß schon, wie ein Turbo richtig gepflegt wird, ich schätze mal 40% der Auto-Nutzer (und das wäre sauhoch)

4.) höhere Wartungskosten, s. Thema Zahnriemen. Benziner
besitzen oft auch einen, aber das Wartungsintervall ist
länger.

Nunja… die Intervalle liegen bei unserem Benziner bei 80TKM, bei T4 TDi meines Vaters bei 120 TKM… Generell ist es aber so, dass die Zahnriehmen immer bei max. 120tkm raussollten.

Daher würde ich einen Benziner wählen, wenn die jährliche
Fahrleistung unter 40-50 TKm liegt.

Da sagt jeder was anderes - Diesel kann sich bereits nach 20tkm rentieren, Autogas bei ca. 25TKm und Benziner… die Zeiten von den billigen Benzinern sind rum.

50.000km bei 8l / 100km = 6250 x 1,339 (aktueller Benzin-Preis bei uns) = 8368,75 Euro

50.000km bei 9l Diesel / 100km = 5555 x 1,189 = 6605 Euro

Erst dann lohnt sich m.E. das Risiko, einen älteren Diesel zu
kaufen. Die höheren Fixkosten und das Reparaturrisiko wiegen
den Verbrauchsvorteil bei den meisten privat genutzten Dieseln
locker auf.

An Benzinern kann ich Opel empfehlen. Deren Benziner sind
einigermassen spritzig, sparsam und haltbar. Zudem ist der
Astra 2 Caravan ein relativ solides und einigermassen
ansehnliches Auto. Ein 1.6 16V mit 100 PS wäre hier eine gute
Wahl, wenn es kein Rennwagen sein muss, aber ruhig ab und auch
mal zügig voran gehen darf.

nunja - Veto:
Geschäftsfahrt Stuttgart - Hannover, Astra G, 1,8l, 2 Wochen alt… 11 Liter Super pro 100km bei 150km/h ist zuviel

VW Benziner sind generell eher unattraktiv, außer vielleicht
noch der alte 1.8 90 PS und der neuere 1.6 101 PS.

Bei VW sind die Benziner haltbar - richtig - aber allein die alten Diesel-Postgolfs und Postbusse mit den ersten Motoren sowie die ganzen T3 Bullis der Bundeswehr beweisen, dass auch Diesel halten

Von Renault, Rover u.s.w. würde ich unbedingt die Finger
lassen.

Veto:

V40 bekommst Du mit Händler-Gewährleistung die Modelle Ende der 90iger für 5000 - 6000 Euro, einen Rover-Kombi auch mit 120tkm um den Dreh…

Das sind in Deinem Preisbereich höchstwahrscheinlich
Schrotthaufen

Schrott kann man auch für mehr Geld kaufen

oder man bekommt keine oder nur sehr teure Ersatzteile.

Der Vorteil von Volvo, Rover und Renault sind - genauso wie beim Alfa - dass der Gebrauchtmarkt voll davon ist mitunter ebay, die Schrotthändler vor Ort sowie die ganzen Flohmärkte. Da hat man für einen Fiat Punto oder Alfa mehr Probleme (und teilweise höhere Kosten)

Skoda ist als 1.6 nicht schlecht.

Skoda generell ist interesannt

Toyota Corolla Kombi wäre mir zu langweilig, ist aber
qualitativ sehr gut.

Langweilig sind viele Autos - aber der TE hat ja geschrieben, dass er mit Autos eher nix am Hut hat, von daher wäre das egal

Die kleineren Motoren sind lahm.

Veto - viele kleine Maschinen sind spritzig, nicht jeder will 200km Anschlag mit Blinker links fahren… vielen reicht auch eine 24PS Ente, ein Trabi, Smart oder so…

Der Volvo V 40 der älteren Serie ist eine Billigkiste,
allerdings recht zuverlässig.

Siehste - billig aber gut, also das, was viele suchen :smile:

Wenn Du einen günstigen findest,
warum nicht.

Vom Ford Mondeo der ersten Serie rate ich ab, das sind
Rostkisten mit US-Billigtechnik. Der Versuch eines Weltautos.
Kann man abhaken. Die neueren Serien scheinen o.k. zu sein,
habe damit aber keine Erfahrung.

Nun, wieso werden dann soviele Mondeo Turnier verkauft, wieso ist es im Vertreter-Bereich eine Konkurenz zu Audi A4, C-Klasse und CO…?

Was ich für sehr empfehlenswert in diesem Preisbereich halte,
ist auch der Ford Focus. Innen sehr geräumig, man braucht noch
nicht einmal unbedingt den Kombi.

Der Te will einen Kombi

Und die Qualität stimmt. Das
Fahrwerk war damals Benchmark, die Qualität ist besser als
sonst bei Ford.

Veto - Focus basiert auf dem Mondeo

Unbedingt musst Du darauf achten, dass bei Modellen über
80.000 Km der Zahnriemen (Steuerriemen) bereits erneuert
worden ist (falls im Serviceplan), bzw. diese Reparatur nicht
direkt ansteht.
Zudem: maximal 2 Vorbesitzer, vollständiges Serviceheft.
Ich würde versuchen, vom Händler mit Garantie zu kaufen.

Beim begrenzten Preisrahmen wird die Kombination schwer sein - da würde auch ein guter privater gebrauchter mit allen Intervallen und gemachten reichen. So oder so aber nen Gebrauchtwagen-Check

Grüße,

Mathias

P.S.: sorry, BlueSin, dass ich einige Deiner Vorschläge hier
hart bewerte, aber einen wenig autointeressierten und
-versierten Menschen muss man vor Renault bewahren…

Wenn Du meinst…

Da wären im Angebot:

Opel Astra Caravan TDi, z.B. Bj 2002, 64tkm für 6490 Euro
Renault Kangoo DCi
Renault Megane DCi Grandt.
Rover75 Tourer
Skoda Octavia TDI
Toyota Corolla 1.4,D-4D
Volvo V40
Ford Mondeo Turn. TD

Sicherlich hab ich dabei den einen oder anderen vergessen…
auch sollte man nen 3er Golf oder nen 4er Golf Kombi mit viel
km nicht ausser Betracht lassen.

Wenn Du was gefunden hast -> Probefahrten machen, schauen
dass beim ADAC ein Check gemacht werden kann.
Diesel können auch über 130tkm haben, die werden da oft erst
warm… und wenn Du was gefunden hast, unter
http://www.autobudget.de in der Bewertung etc. schauen, ob der
Wagen sich lohnt.

Viel Glück
Blue

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rechnen
schaun wir mal …

50.000km bei 8l / 100km = 6250 x 1,339 (aktueller
Benzin-Preis bei uns) = 8368,75 Euro

50.000 km zu 8l/100 km sind meiner ansicht nach 4000 l. (5x8 sind nämlich 40). macht 5356 €

50.000km bei 9l Diesel / 100km = 5555 x 1,189 = 6605 Euro

50.000 km zu 9l/100 km sind meiner ansicht nach 4500 l. (5x9 sind nämlich 45). macht 5350 €

der unterschied sind schlappe 50 € auf 50.000 km oder unter 1 % der gesamtkosten.

soll ich dir meinen taschenrechner leihen ?

tiger

Zu gütig deine Hilfe… aber man kann sich verrechnen, richtig? Ich hab mit 50.000 KM durch 8l bzw. 9l gerechnet.

schaun wir mal …

50.000km bei 8l / 100km = 6250 x 1,339 (aktueller
Benzin-Preis bei uns) = 8368,75 Euro

50.000 km zu 8l/100 km sind meiner ansicht nach 4000 l. (5x8
sind nämlich 40). macht 5356 €

50.000km bei 9l Diesel / 100km = 5555 x 1,189 = 6605 Euro

50.000 km zu 9l/100 km sind meiner ansicht nach 4500 l. (5x9
sind nämlich 45). macht 5350 €

der unterschied sind schlappe 50 € auf 50.000 km oder unter 1
% der gesamtkosten.

Ps.
5356 Euro - 5350 euro = 6 Euro und keine 50 Euro ^^

soll ich dir meinen taschenrechner leihen ?

tiger

Hi!

Also suchst Du einen kleinen Kombi mix max. 6000.- mit ner
Diesel-Maschine, korrekt?

4 Aspekte gegen den Diesel:

1.) steigende Steuerlast und bei älteren Modellen Probleme
bzgl. Feinstaubplakette

Benziner sowie Oldtimer haben da auch Probleme - also kein
Problem für Diesel…

Ein Euro 2 Benziner von 1988 hat kein problem. Ein Diesel aus der Zeit keine Chance. Nachteil liegt klar beim Diesel, außer man rüstet einen DPF für 1.200 Euro nach.

dein Alfa bekommt auch keine Grüne
Plakete:wink:

Er bekommt in 2009 die H-Zulassung und ist kein Alltagsauto.
Der Kollege hier sucht ein problemloses Alltagsauto.

2.) moderne Direkteinspritzer werden mit hoher Laufleistung
anfällig für Schäden an der Einspritzanlage, was schnell sehr
teuer wird.

Benziner ebenfalls,

keinesfalls in diesem Ausmaß. Benziner laufen heute meiste länger als Diesel.

ist aber bei Autos mit viel KM schon immer
ein Problem gewesen und nicht auf Diesel oder Benziner
zurückzuführen

Mir sind kaum gehäufte Defekte moderner Benzineinspritzanlagen bekannt. Der Digifant beim Golf GTI vor 25 Jahren, die Kugelfischer-Systeme vor 20 Jahren. Das war´s dann.
Hingegen kenne ich in meinem Umfeld keinen einzigen Diesel-DI, der mit über 100.000 Km noch keinen Ersatzinjektor benötigte. Kosten pro Stück: 200 - 700 Euro.

3.) Gefahr eines Turboladerschadens.

Ist bei einem Benziner ebenfalls, Stichwort Kompressor beim
Benz - es gibt z.B. via Motor-Talk.de mehrere Fahrer, die
Schäden am Kompressort haben… oder die GTi und G-Fraktion
bei VW, massenweise Schäden.

Einen Benziner kann man auch ohne Turbo/Kompressor bekommen. Einen vernünftigen Diesel nicht.

Ein Turbo hält bei richtiger Behandlung ein Autoleben lang. ABer wer weiß ::schon, was der/die Vorbesitzer mit dem Auto angestellt haben?

falsch gefragt - Eher :Wer weiß schon, wie ein Turbo richtig
gepflegt wird, ich schätze mal 40% der Auto-Nutzer (und das
wäre sauhoch)

Das kommt auf dasselbe raus:
Finger weg von gebrauchten Turbodieseln.

4.) höhere Wartungskosten, s. Thema Zahnriemen. Benziner
besitzen oft auch einen, aber das Wartungsintervall ist
länger.

Nunja… die Intervalle liegen bei unserem Benziner bei 80TKM,
bei T4 TDi meines Vaters bei 120 TKM… Generell ist es aber
so, dass die Zahnriehmen immer bei max. 120tkm raussollten.

So ist es.
Natürlich gibt es einzelne Gegenbeispiele. Bei älteren VW TDIs, die hier in Frage kommen, wurden die Intervalle teilweise auf 60 TKM verkürzt. Kosten jedes Mal 700 Euro.

Daher würde ich einen Benziner wählen, wenn die jährliche
Fahrleistung unter 40-50 TKm liegt.

Da sagt jeder was anderes - Diesel kann sich bereits nach
20tkm rentieren, Autogas bei ca. 25TKm und Benziner… die
Zeiten von den billigen Benzinern sind rum.

Das gilt nur bei Neuwagen, Gründe s.o.

50.000km bei 8l / 100km = 6250 x 1,339 (aktueller
Benzin-Preis bei uns) = 8368,75 Euro

50.000km bei 9l Diesel / 100km = 5555 x 1,189 = 6605 Euro

Die Differenz ist bei höheren Inspektionskosten, einem neuen Turbo und 2 neuen Injektoren schon aufgebraucht…
Einzig Biodiesel hätte sich noch gelohnt, aber das ist ja nun auch vorbei.

Erst dann lohnt sich m.E. das Risiko, einen älteren Diesel zu
kaufen. Die höheren Fixkosten und das Reparaturrisiko wiegen
den Verbrauchsvorteil bei den meisten privat genutzten Dieseln
locker auf.

An Benzinern kann ich Opel empfehlen. Deren Benziner sind
einigermassen spritzig, sparsam und haltbar. Zudem ist der
Astra 2 Caravan ein relativ solides und einigermassen
ansehnliches Auto. Ein 1.6 16V mit 100 PS wäre hier eine gute
Wahl, wenn es kein Rennwagen sein muss, aber ruhig ab und auch
mal zügig voran gehen darf.

nunja - Veto:
Geschäftsfahrt Stuttgart - Hannover, Astra G, 1,8l, 2 Wochen
alt… 11 Liter Super pro 100km bei 150km/h ist zuviel

Ich hatte damals einen 1999er Vectra 1.6 16V als Dienstwagen. Auf 100.000 Km ca. 8 L Normal auf 100 Km.
Ausreichend Leistung, guter Komfort. Inspektion kostete 300-500 DM(!!!), ausgetauscht wurden auf 100.000 Km: Bremsbeläge vorne, Blinkerglühbirne.

VW Benziner sind generell eher unattraktiv, außer vielleicht
noch der alte 1.8 90 PS und der neuere 1.6 101 PS.

Bei VW sind die Benziner haltbar - richtig - aber allein die
alten Diesel-Postgolfs und Postbusse mit den ersten Motoren
sowie die ganzen T3 Bullis der Bundeswehr beweisen, dass auch
Diesel halten

Das ist alter Käse.
Ein Mercedes 300D lief auch 800.000 Km.
Solche Autos sind heute nicht mehr wirtschaftlich zu halten, s. Emission.

Von Renault, Rover u.s.w. würde ich unbedingt die Finger
lassen.

Veto:

V40 bekommst Du mit Händler-Gewährleistung die Modelle Ende
der 90iger für 5000 - 6000 Euro, einen Rover-Kombi auch mit
120tkm um den Dreh…

Warum wohl…?

Das sind in Deinem Preisbereich höchstwahrscheinlich
Schrotthaufen

Schrott kann man auch für mehr Geld kaufen

Klar.
Aber für 6 TEur würde ich so etwas nicht kaufen.

oder man bekommt keine oder nur sehr teure Ersatzteile.

Der Vorteil von Volvo, Rover und Renault sind - genauso wie
beim Alfa - dass der Gebrauchtmarkt voll davon ist mitunter
ebay, die Schrotthändler vor Ort sowie die ganzen Flohmärkte.

Welcher vernünftige Mensch geht auf den Flohmarkt, um Teile für sein Alltagsauto zu kaufen?
Ich will damit einmal p.a. in die Werkstatt und dort einen vernünftigen preis bezahlen für Teile. Und möglichst wenige davon brauchen.

Da hat man für einen Fiat Punto oder Alfa mehr Probleme (und
teilweise höhere Kosten)

Fiat Punto kann ich nicht gut beurteilen.
Alfa ist teilemässig günstiger als Volvo und mittlerweile recht haltbar.
Ich hatte selbst 3 neue Alfas in den 90ern und keinen Ärger damit. Im Freundeskreis habe ich ein paar neuere Alfas. Allesamt nur wenig Ärger und niedrige Kosten.

Skoda ist als 1.6 nicht schlecht.

Skoda generell ist interesannt

Ein Octavia ja. Ein Fabia oder Felicia würde mir nicht auf den Hof kommen.

Toyota Corolla Kombi wäre mir zu langweilig, ist aber
qualitativ sehr gut.

Langweilig sind viele Autos - aber der TE hat ja geschrieben,
dass er mit Autos eher nix am Hut hat, von daher wäre das egal

Klar. Man muss dann nur noch einen finden.
Für 15 TEur gibt´s die bei Motormeile mit 20 TKm.

Die kleineren Motoren sind lahm.

Veto - viele kleine Maschinen sind spritzig, nicht jeder will
200km Anschlag mit Blinker links fahren… vielen reicht auch
eine 24PS Ente, ein Trabi, Smart oder so…

Mag sein. Im beladenen Kobi auf der Autobahn sieht das dann anders aus.

Der Volvo V 40 der älteren Serie ist eine Billigkiste,
allerdings recht zuverlässig.

Siehste - billig aber gut, also das, was viele suchen :smile:

Mir wäre er innen zu unattraktiv. Ferner ist es kein richtiger Volvo, sondern m.W. ein Mitsubishi mit Elch-Emblem.

Wenn Du einen günstigen findest,
warum nicht.

Vom Ford Mondeo der ersten Serie rate ich ab, das sind
Rostkisten mit US-Billigtechnik. Der Versuch eines Weltautos.
Kann man abhaken. Die neueren Serien scheinen o.k. zu sein,
habe damit aber keine Erfahrung.

Nun, wieso werden dann soviele Mondeo Turnier verkauft, wieso
ist es im Vertreter-Bereich eine Konkurenz zu Audi A4,
C-Klasse und CO…?

Das sind die neueren Modelle.
Die gibt´s nur noch nicht für 6 TEur mit weniger als 200.000 Km.

Was ich für sehr empfehlenswert in diesem Preisbereich halte,
ist auch der Ford Focus. Innen sehr geräumig, man braucht noch
nicht einmal unbedingt den Kombi.

Der Te will einen Kombi

Es gibt auch einen Focus Kombi.

Und die Qualität stimmt. Das
Fahrwerk war damals Benchmark, die Qualität ist besser als
sonst bei Ford.

Veto - Focus basiert auf dem Mondeo

Nein, der Focus basiert keineswegs auf dem Mondeo der 1. Serie.
Höchstens manche Motoren sind gleich.

Unbedingt musst Du darauf achten, dass bei Modellen über
80.000 Km der Zahnriemen (Steuerriemen) bereits erneuert
worden ist (falls im Serviceplan), bzw. diese Reparatur nicht
direkt ansteht.
Zudem: maximal 2 Vorbesitzer, vollständiges Serviceheft.
Ich würde versuchen, vom Händler mit Garantie zu kaufen.

Beim begrenzten Preisrahmen wird die Kombination schwer sein -

…aber nicht unmöglich.

da würde auch ein guter privater gebrauchter mit allen
Intervallen und gemachten reichen. So oder so aber nen
Gebrauchtwagen-Check

Unbedingt.

Grüße,

Mathias

P.S.: sorry, BlueSin, dass ich einige Deiner Vorschläge hier
hart bewerte, aber einen wenig autointeressierten und
-versierten Menschen muss man vor Renault bewahren…

Wenn Du meinst…

Ich WEIß es…

Grüße,

Mathias

Hi!

Zu gütig deine Hilfe… aber man kann sich verrechnen,
richtig? Ich hab mit 50.000 KM durch 8l bzw. 9l gerechnet.

Das Problem ist, dass ein Diesel, der 9L braucht, üblicherweise in der 3 L Klasse anzusiedeln ist und nicht unter 10.000 Euro zu haben.

Es spielt zwar Deiner Kalkulation in die Hände, aber ich weise darauf hin, dass ein Kompaktkombi mit 100 PS DI-Diesel eher um die 6-8 L verbraucht.

Grüße,
Mathias

Es soll mir nix in die Hände spielen. Ich bin bei 9l vom Bus meines Vater ausgangen… TDi mit Wumps und da sind es nunmal gute 9l auf 100km.

Nen realistischen Wert (vollbeladen 1200km Langstrecke) liefer ich gern im September nach.

Ansonsten hilft vielleicht allgemein noch der Spritmonitor unter http://www.spritmonitor.de/de/suche.html - dort einfach Suchen und ab gehts. Sind keine Herstellerangaben, sondern Userangaben.

Blue

Hi!

Es soll mir nix in die Hände spielen. Ich bin bei 9l vom Bus
meines Vater ausgangen… TDi mit Wumps und da sind es nunmal
gute 9l auf 100km.

Das ist ein guter Wert.

Nen realistischen Wert (vollbeladen 1200km Langstrecke) liefer
ich gern im September nach.

Das wäre interessant.

Ansonsten hilft vielleicht allgemein noch der Spritmonitor
unter http://www.spritmonitor.de/de/suche.html - dort einfach
Suchen und ab gehts. Sind keine Herstellerangaben, sondern
Userangaben.

Wie gesagt, ungefähre Verbrauchswerte habe ich ja geliefert.
So mancher behauptet, mit seinem 1800 Kg Benz 220 CDI 4 L zu verbrauchen, aber das gehört ins Reich der Fabeln.

Die Verbräuche von Diesel und Benziner sind umso näher beisammen, je kleiner das Auto wird.
Bei einem Golf mit 100 PS liegt der Diesel bei 5-6 und der Benziner bei 6-8 L.

Daher würde ich mir bei solchen Autos keinen Diesel antun.
Ein VW Bus oder schwerer Geländewagen wie Mercedes G hingegen machen mit Diesel Sinn.
Mein 2.2 Tonnen SUV wiederum macht für mich Sinn als Benziner. Zuvor fuhr ich einen Mercedes E 320 CDI Kombi. Der brauchte gute 9L Diesel und jede Inspektion kostete 1.500 - 2.2200 Euro.
Der Volvo XC 90 2.5T, den ich jetzt fahre, braucht 13-14 L Benzin, die Inspektionen kosten 400 - 1.000 Euro.
Die jährlichen Fixkosten liegen beim Volvo bei ca. 1.000 Euro, beim Mercedes bei ca. 1.900 Euro.

Fahre das mal durch den Minderverbrauch des Diesels herein. Unter 150.000 Km im Jahr wird das nichts…
Ich fahre nach aktueller Hochrechnung dieses Jahr voraussichtl. 12.000 Km. Was soll ich also mit einem Diesel, zumal ich auch meistens gebrauchte Autos kaufe.

Diesen Vergleich könntet Ihr durchaus auch mal zwischen einem VW T5 TDI und einem Chrysler Voyager 3.3 V6 ziehen. Nach 150.000 Km in 5 Jahren wird der VW aufgrund seiner komplizierten und anfälligen Technik tausende Euros mehr gefressen haben, als der einfache und sicherlich qualitativ nicht perfekte Voyager.

Grüße,

Mathias