Tipps zur Pilzsaison

Guten Tag, ich möchte in diesem Herbst mich endlich mal mit der Pilzsaison beschäftigen und viel über Pilze lernen. Vor allem interessiert mich zuerst was man mit dem richtigen Pilzwetter überhaupt so meint. Ich freue mich über Expertenmeinungen.

Hallo!
Eigentlich gibt es kein „richtiges“ Pilzwetter…Ich habe aber festgestellt, dass nach einem plötzlichen Temperaturabfall die Pilze spriessen. Es darf nicht zu nass sein, aber auch nicht zu trocken. So eine „dampfige“ Wetterlage ist prima. Das heisst, warm mit öfter mal einem Gewitter oder Regen. So ein feuchtwarmes Klima eben. In so einem Klima gedeihen ja auch die Fußpilze gut…
Hier in Bayern schneit es heute und die Temperatur ist auf 4 Grad gesunken. Da haben es die Schwammerl schon schwer, sicher ist die Saison hier nun fast vorbei. Ich habe schon am 23. Juni heuer die ersten Steinpilze gefunden. Also ist schon im Sommer Pilzwetter, nicht wie landläufig gemeint im Herbst. Du musst sicher nächstes Jahr früher in den Wald gehen um etwas zu finden.
Viel Glück dabei!
Grüße habahili

Ich bin zwar kein Experte, nur ein eifriger Sammler.
Pilzwetter ist dann,wenn es warm und feucht ist.
Nach Regen schiessen die Pilze aus der Erde, sagt man,
Aber keine Bange, es gibt keinen Schuss…*lach*

Feuchtwarmes Wetter ist für die meiseten Pilze günstig, nicht für alle

Hallo Sammler,
es ist schon ein wenig spät, diesen Herbst mit Pilzsammeln anzufangen und dabei lernt man am meisten. Bücher sind ein guter Ratgeber, aber die Natur ist besser.
Also, das ideale Wetter gibt es und wiederum auch nicht. Das ist zum einen von der Region abhängig, zum anderen den örtlichen Gegebenheiten. Die Pilzsammelsaison beginnt bereits im Frühjahr. Es gib einen essbarten Speispilz, der bereits im März erscheint, also, wenn es noch recht kalt ist. Die meisten Spilze haben Saison von Juli bis Oktober. Und jetzt kommt wieder das Wetter ins Spiel. Es sollte im Juni richtig geregnet haben, dass der Boden gut durchfeuchtet ist. Wenn dann die warmen Temperaturen den Waldboden erwärmen, dann legen die Pilze los. Für Steinpilze und Maronen gilt noch eine andere Regel: naß, tagsüber warm, Nachts kühl. Aber, wie gesagt, keine Regel ohne Ausnahme. In Italien haben die Steinpilze sich wohl aklimatisiert. Sie kommen auch, wenn es Nachts nicht kühl ist.
Ich kann nur empfehlen: nächstes Jahr sich rechtzeitig zu einer Pilzexkursion anzumelden (gibt es überall, notfalls hilft das Internet oder die Tageszeitung). Dies empfiehlt sich auf jeden Fall, wenn man Anfänger ist, da es eine Menge ungenießbarer Pilze und einige wirklich giftige gibt.

Hallo, „Pilzwetter“ gibt es nicht. Die Pilzwelt ist so varieabel wie kaum etwas anderes auf dieser Welt. Zu jeder Jahreszeit und zu jedem Wetter gibt es Spezialisten, die ausgerechnet dann spriessen. Das kann man nicht mit einem Brief erfahren, dazu muss man sich mit dem Wald und den Wiesen beschaeftigen und die Gegend,in der man suchen will beobachten. Was kann ich in einem Fichtenwald, Kiefernwald, Buchenwald, Park, Garten usw. wann erwarten?
Kauf Dir ein gutes Buch (zum Anfang braucht es nicht mal teuer sein), schau wo Du suchen willst, nach der Jahreszeit, und beobachte Deinen Wald. Dabei kannst Du tolle Ueberraschungen erleben, Allerdings ist Gedult gefragt, nur nicht aufgeben.

Moin,
Spätsommer und Frühherbst bieten nach ausreichend Regenfällen viele Pilzsorten und deswegen sagt man dazu Pilzwetter, obwohl es zu anderen Jahreszeiten auch (essbare) Pilze gibt. Nur nicht so viele.
Gruß
Emu

Hallo F.Schenke !
Wissen über Pilze bekommt man am besten von erfahrenen
Sammlern , ich weiss das ist nicht leicht , aber mit Geduld und gutes Verhalten im Wald gewinnt man vertrauen.
Es gibt auch gute Bücher über Pilze und Sammeln.
Mfg Ramsherm

Hallo,
„das richtige Pilzwetter“ bedeutet vor allem ausreichend Feuchtigkeit (im Boden) und nicht zu kalt. Bei uns in Norddeutschland ist es jetzt mit unter 15° bald zu kalt.
Lieben Gruß und viel Erfolg!

Birgit

Hallo aus einer momentan pilzreichen gegend:
Richiges Pilzwetter ist je nach Sorte verschieden.
Generell feucht und warm…
Die Winterpilze, (wie Austernseitling oder Samtfussrübling) die jetzt ja bald kommen, brauchen erst mal Frost und dann so um den Gefrierpunkt.
Generell: einfach raus gehen und schauen. Pilze sind nämlich recht eigensinnige Geschöpfe.
Viel Erfolg!
Kaschu

Pilzwetter überhaupt so meint. Ich freue mich über

Expertenmeinungen.

Pilzwetter: das gibt es nicht, wenn man Wetter als tägliches Ereignis betrachtet. Pilze sind Fruchtkörper. Sie entwickeln sich nach einer erfolgreichen Wachstumsperiode ähnlich wie ein Apfelbaum nur Früchte hat, wenn die Wachstumsbedingungen der Saison günstig waren. Für Pilze heißt das Feuchtigkeit im Boden und auch Wärme, denn das Pilzmycel muss Mineralsalze im Boden aufschließen, um sie den Wurzeln der Bäume mit denen sie in Symbiose leben zur Verfügung zu stellen. das geht nur mit Wasser. Wenn das Pilzmycel die Mineralien liefert, belohnt ihn der Baum mit Energie (Glucose) mit der das Mycel wachsen kann und Fruchtkörper gebildet werden können.
Es gibt Jahre wo Pilze wegen ausreichenden Regens ab dem Sommer immer mal wieder in wenigen Exemplaren verteilt wachsen. Und es gibt Jahre wo lange nichts wächst und dann erst nach mehreren nachhaltigen Regenfällen alles auf einmal wächst.
Nach dem ersten Frost stellen die meisten Pilze das Wachstum ein. dazu gehört auch der Steinpilz.
Udo Becker

Hallo, zu dem Thema bin ich in diesem Jahr relativ verunsichert. Scheinbar hat sich durch den Klimawandel auch da einiges verändert. Habe dieses Jahr noch nicht einen einzigen Pilz gefunden, was noch nie war. Weiß selbst auch nicht, ob die Saison dieses Jahr früher war oder ob die noch kommen. Manchmal ist es auch nicht nur vom Wetter, sondern auch von der Gegend abhängig. Sorry, daß ich da nicht mehr sagen kann. Gaby

Sie sind ein bißchen spät dran !
Die Hauptsaison für das Sammeln von Pilzen in diesem Jahr ist vorbei.
Diesjährig witterungsbedingt (Wärme und Feuchte) sind Pilze sehr frühzeitig erschienen.
Zum Lernen in der Mykologie ist eine Fülle von Literatur und auch das Internet empfehlenswert, muß dann aber auch durch Praxisstudium in der Natur unbedingt ergänzt werden. Dabei ÄUßERSTE VORSICHT !!!
Und direkter Kontakt mit Experten vor Ort.
Freundlichen Gruß
Lüder

Wärmere Tage nach feuchten Tagen (auch nur viel Tau) sind besonders günstige Tage. Längere Regenperioden lassen Pilze verderben.
Hajo

Hallo

Also genügend Feuchtigkeit und nicht zu kalt (über 6, 7 Grad) das ist ideal.

Viel Glück

Ich will, da ich neulich unter Zeitdruck nur kurz antworten konnte, meine Antwort heute ergänzen.Die beste Zeit ist ,wenn das Wetter stimmt, die Zeit von August bis Anfang November. Im Winter gibt es nur sehr wenige Pilze. Auch im Frühlig und Sommer gibt es bei entsprechendem Wetter viele Pilze. Vorsicht mit den giftigen Doppelgängern essbarer Piltze ist immer geboten, aber vom Frühling bis Herbst besonders.

Also „richtiges“ Pilzwettter gibt es glaub ich gar nicht. Die langläufige Meinung ist wohl feucht und warm, stimmt aber nicht. Für Pilze darf es nur nicht zu trocken sein. Wenn es also mal 2 Wochen nicht geregnet hat, dann gehe ich auch nicht suchen.
Gruß und viel Erfolg.

…habe zwar auf die Frage geantwortet, aber die E-Mail ging wohl „technisch“ nicht weg.
Also: Noch ist nichts verloren, die Pilzsaison ist auch noch im November möglich. Die Wetterlage derzeit erlaubt noch einigen Erfolg zu haben bei z.B. Violetten Ritterlingen, Nebelkappen, Stockschwämmchen, auch Herbsttrompeten und einige der bekannten Röhrlinge sind zu finden. Steinpilze in Südhanglage im Taunus fand ich noch Ende November.
Grundsätzlich lieben Pilze Feuchtigkeit. Trockenes Wetter (Hochdruckgebiet/ Badewetter) und hohe Temperaturen bringen wenig Erfolg für Speisepilzsammler.
Ansonsten sollte man immer Pilze finden wenn das Laub im Wald nicht „raschelt“ sondern eher feucht und modrig riecht.
Jetzt findet man noch reichlich Nachkömmlinge, solange es nicht alles zuschneit.
Ich habe schon Violette Rötelritterlinge gefunden Ende Nov. , steif gefroren, und zuhause auftauen lassen. ebenso die Nebelkappen.