hab da eine Frage zur Einnahme von Psychopharmaka bei Depressionen.
Diese Woche habe ich den ersten Termin beim Arzt. Der wird mir Medikamente verschreiben. Da ich mit Psycho-medis keine Erfahrungen habe bitte ich alle um Tips, die „leiderprobt“ sind.
z.B. Gibt es Möglichkeiten die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen zu senken? … Wie lange habt ihr die Medikamente genommen? … Stimmt es, daß man depressive Phasen damit nicht verhindern, sondern nur mildern kann? …
falls du keine Medikamente einnehmen möchtest, musst du das deinem Arzt bloß sagen. Der wird dann gemeinsam mit dir schauen ob eine andere Methode bei dir sinnvoll ist.
Ansonsten: Es hängt massiv von jedem individuell ab, dann von der Medikamentenart, der zugrunde liegenden Erkrankung etc.
Allgemein kann man viele Psychopharmaka einschleichen, also nicht gleich mit der vollen Dosis beginnen.
Keinesfalls solltest du jedoch denken, dass es sich dabei um „happy pills“ handelt. Einwerfen und glücklich sein; das funktioniert nicht.
Bei einigen Medis musst du auch mögliche Nebenwirkungen erst mal einige Zeit (Tage bis Wochen) ertragen, bis die gewünschte Wirkung eintritt.
Ansonsten: So ein Beipackzettel ist nett und informativ. Aber man sollte sich nicht davon wahnsinnig machen lassen, denn sonst bekommst du womöglich alles Mögliche, was im Beipackzettel beschrieben wird.
Schreib dir deine Fragen auf und stell sie deinem Arzt.
danke erstmal für das Feedback.
Ich habe eingesehen, daß es ohne Medikamente wohl nicht mehr geht.
Gestern hab ich dann Citalopram-ratiopharm bekommen. Die werd ich auch nehmen.
Interessiert bin ich an Erfahrungsberichten damit. Die Psychiaterin hat gesagt, daß sie die auch schon 2x genommen hat. „Viele nehmen die…“.
Ich nehm die und hoffe, daß Schmerzen und Pessimismus etwas gedämpft werden, damit man wieder besser in Bewegung kommt. Denn die bringt dann glaub ich die Stabilisierung.