Tips zum erfolgreichen Lernen

Hallo zusammen!
Hoffe, hier richtig zu sein …

Frage v.a. an alle Studenten, die Ähnliches kennen:
wie bereitet ihr euch in kurzer Zeit auf eine Prüfung vor?

Der Stoffumfang im Studium ist ja bisweilen doch recht umfangreich, und es soll auch vorkommen, dass man feststellt: „ups, nur noch wenige Tage bis zur Prüfung“ …
Gut, die letzten Prüfungen sind vorbei, auch die Ergebnisse waren durchaus akzeptabel. Aber vielleicht hätte ich ja in der gleichen Vorbereitungszeit auch mehr rausholen können …

Wie macht ihr das so?

Ach ja, an alle, die mir jetzt kommen mit „rechtzetig anfangen und semesterbegleitend lernen“ oder Ähnlichem: manchmal klappt das aus diversen Gründen halt doch nicht …

Viele Grüße
peherr

Hi!
Also ich mach das so:

erstmal: Prof fragen, was er weg läßt, was nicht Prüfungsrelevant ist… Bei manchen Profs kann man dann auch in etwa erkennen welche Fragen kommen könnten…

Dann: Den Stoff lesen, wichtiges markieren, Zusammenfassung anfertigen, dann die Zusammenfassung zu Stichpunkten zusammen fassen. Laut vorlesen.

Bei Fächern wo Begreifen oder aber eine gewisse Technik (also z.B. Umgang mit Gesetzestexten) wichtig ist, find ich Lerngruppen gut. Aber nicht zu Große (und auf Disziplin achten!) und wenn Du merkst, es bringt Dir nix, dann lern lieber allein (besser als ständiges Palaver oder Diskussion um Kleinigkeiten!). Lerngruppen sind aber auch deswegen gut, weil Dir die andern Studenten evtl. sagen können was wichtig ist (manche Profs machen Andeutungen was dran kommt, und manchmal kriegt man das als einzelner nicht mit…), Du Dir Techniken abkucken kannst (wie sortieren die anderen ihr Material, wie markiern die wichtige Sachen?) und vielleicht kannst Du Dir auch bereits angefertigte Zusammenfassungen schnorren (falls die Zeit schon zu knapp ist um den gesammten Stoff durch zu kriegen).

Viel Glück, daß Du das wichtigste weißt!

Bye, Körst

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Hi!

und vielleicht kannst Du Dir
auch bereits angefertigte Zusammenfassungen schnorren (falls
die Zeit schon zu knapp ist um den gesammten Stoff durch zu
kriegen).

Mit geschnorrten Zusammenfassungen hatte ich persönlich immer Probleme; da man den Zusammenhang oft nicht mehr versteht, auch weil es jeder anders zusammen fasst. Dann eher in den eigenen Hintern beißen und noch die Zusammenfassung schreiben.

Tara

Hi,

  1. es gibt fächer, in denen es recht effizient ist, gleich von anfang an mit
    alten klausuren (so vorhanden) zu lernen. dabei ersparst du dir die
    übungsaufgaben und kannst größere buchabschnitte weglassen, weil nur
    nachgelesen werden muss, wenn ein problem auftritt.
  2. pokern. welcher stoff könnte drankommen / welche aufgabentypen geben
    wieviele punkte / etc.
    3)realistischen lernplan aufstellen. dann lernen lernen lernen (an für dich
    sinnvollen tages- oder nachtzeiten). und zwischendurch mal ne pause, für
    sport / spaziergang / essen.
  3. ruhe bewahren. das ist manchmal fast das wichtigste.

grüße, simon

Hallo,

Ach ja, an alle, die mir jetzt kommen mit „rechtzetig anfangen
und semesterbegleitend lernen“ oder Ähnlichem: manchmal klappt
das aus diversen Gründen halt doch nicht …

Sorry, daß ich Dir nichts anderes sagen kann, aber grad in ET ist das das einzige, was wirklich Zeit spart. Vor allem auch deshalb, weil das, was Du Dir in kürzester Zeit vor der Prüfung reinpfeifst, sofort nach der Prüfung wieder weg ist - und Du das gleiche beim nächsten Mal wieder lernen mußt.
Und diese Erkenntnis habe ich nicht aus der Zeitung gewonnen, ich arbeite als Laboringenieur an einer FH - im FB ET.
Gruß
Axel

Hallo,

versuche Dein Wissen zu strukturieren. Dabei werden Dir die Dinge auffallen, die noch fehlen und die den natürlichen Verlauf einer Frage bilden. Ausserdem festigt sich das Wissen um so mehr, je stärker es vernetzt ist.

Als letze Probe: bing es jemandem bei. Der wird Fragen stellen. Und darauf musst Du sofort eine Antwort parat haben.

Wenn man nur Texte exzerpiert und sich abstrakte Informationen anliest, hat man das Ganze nur sehr oberflächlich verstanden und scheitert oft schon an den einfachsten Fragen. Bei Durchlesen erscheint einem alles so einfach, logisch und klar - kann ich doch. Aber erst die Anwendung bringts.

Gruß

Peter

ich finde das man während der vorlesungszeit den vorlesungsstoff so ziemlich verstanden haben sollte, denn das ist das wichtigste. Wenn man die Logik drauf hat ist der Rest ein kinderspiel. Das ewige auswendig lernen nützt gar nichts finde ich, wenn du das was du auswendig lernen müsstet anhand von Beispielaufgaben anwenden kannst und das vielleicht drei bis vier mal anwendest, hast du das schon so ziemlich gut drauf, das du bei der Klausur die Antwort/Lösung parat hättest.

Schlafen, Entspannen…

Wie macht ihr das so?

Psychologisch gibts da sogenannte Vorwaerts-
und Rueckwaerts-Hemmungen (schau nach, weiss
ich auch nicht genau).

Im Wesentlichen sagt das aus, dass Du, wenn du
sehr lange am Stueck lernst, nur einen kleinen
Teil behältst. Also: Regelmäßige Pausen, viel
Schlaf und sonstige Entreizung des Hirns
(Tanzen, Musik machen,…) hilft beim Lernen.

Bei mir war ein Lernryhtmus 1 1/2 Stunden Lernen,
1/2 Stunde Pause (Dösen, Doom, IRC, Roman lesen,…),
und das in „Kriesenzeiten“ ca 18 Stunden täglich
das Optimum.

Die längste derartige Phase waren ca. 2 Wochen, wobei
gegen Ende nur noch jede zweite Nacht richtig geschlafen
wurde.

Entgegen anderen Behauptungen, habe ich das in dieser
Zeit gelernte nicht sofort nach der Prüfung wieder
vergessen.

Aber jeder lernt anders, und was mir hilft,
muss Dir noch lange nicht helfen.

Gruss, Marco

P.S. Zum Thema Schlafen: Ich glaube, irgendwo
gelesen zu haben, dass man mindestens jede zweite
nacht mindestens zwei Stunden schlafen muss, weil es
sonst gesundheitliche Probleme geben soll…
Weiss dazu jemand genaueres?

Hallo!

Schlafen ist in sofern wichtig, als dass man im Schlaf unterbewusst über das gelernte nachdenkt und es vertieft. Also langer erholsamer Schlaf ist förderlich fürs lernen.

Tara

Hallo,
wenn Schlafen das wichtigste beim Lernen wäre, wäre der Notendurchschnitt sicher wesentlich besser… :wink:
Gruß
Axel

zettelkastenmethode
Hallo peherr,

kurzfristige Methoden:
einer unserer Profs hat es zugelassen, daß ein Spickzettel verwendet wurde. Er durfte DIN A4 groß sein und mußte ohne Hilfsmittel lesbar sein.
Durch diese Zettelwirtschaft kam ich drauf, für alle Klausuren einen Spicker zu erstellen. Nicht um ihn zu verwenden, sondern um den Stoff zu extrahieren. Es war m.E eine sehr effektive Methose, weil man sich intensiv mit dem Stoff auseinandersetzen mußte (Selektieren, Extrahiern, Zusammenfassen …)
Dann hatten wir Frontallerner, die in der Lage waren, sich den Stoff von mehreren Semestern ins Kurzzeitgedächtniss zu laden uns nach der Klausur genauso schnell wieder vergasen, ich gehörte nicht dazu und bin im Endeffekt ganz froh darüber.

Als Langzeitmethode hat sich bei mir die Zettelkastenmethode bewährt
http://schulpsychologie.lsr-noe.gv.at/downloads/lern…

Gandalf

Hi!

wenn Schlafen das wichtigste beim Lernen wäre, wäre der
Notendurchschnitt sicher wesentlich besser… :wink:

das wichtigste habe ich gar nicht gesagt, aber probier es doch mal aus. Lerne einmal abends vorm Schlafen etwas und lass dich am morgen abfragen und lerne einmal vorm Mittagsschlaf etwas, schlaf ne Stunde und lass dich dann abfragen.

Tara

Hi!

Ja das mit dem Schlafen stimmt tatsächlich! Da gibts auch ne Studie drüber. Ich kann mir das, was ich vorm Schlafen gelernt hab, viel besser merken. Und habe auch schon ganze Aufgaben im Schlaf durchgerechnet *g* Vor Klausuren träum ich immer von verschiedenen Aufgaben… so auch letzte Nacht.

Ciao!

Steffie

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Das habe ich so auch mal in den Medien mitbekommen.
Manb soll das gelernte am besten direkt danach durch Schlaf festigen.
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Man kann Dinge theoretisch auch im Schlaf von Aussen einbringen (Siehe „Das geheimnis des Schlafs“ von Alexander Borbely das man jetzt auch legal [vom Autor sebst] als PDF im Netz findet).
Also über die Ohren wahrgenommenes wird in den Traum eingebaut. Zumindest das kann ich bestätigen da ich es vom laufenden TV kenne ;-] . Ob es auch so hängen bleibt ist eine andere Sache.

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