Die Angabe ist da 350 KG pro Stück *staun*.
Das ist natürlich nur die Angabe, wieviel das Metall als solches aushält. Die reale Tragkraft hängt (das ist aber bei der Balkenlösung nicht anders) primär von der Güte des Mauerwerks und den verwendeten Dübeln ab. Wer da mit einem 8er Billigdübel und 45er Spaxschrauben arbeitet, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Sache runterbricht.
Dann würden 4 (bzw. hinten an der Wand auch noch 1-2) reichen?
Und wie ist es mit der Vorderseite? Da könnte ich so etwas
nicht anbringen.
Bei der Balkenlösung hätte ich vorne einen auf den Seiten
aufliegenden Balken zur Unterstützung. Oder reichen 4
Konsolen, und evtl. noch 1-2 an der Länswand hinten?
Das hängt stark von der Verwindungssteifigkeit der Platte ab! Bei einer 4,5cm starken Pressspanplatte biegt sich da vorne nichts durch.
Ist das Billiger als die Balkenlösung bei 4-6 Konsolen?
Kann ich Dir nicht sagen. Hängt von den Balken ab. Wenn diese eine tragende Funktion ausüben sollen, wie der Balken an der Vorderseite, muss eine gewisse Holzqualität und eine Mindestdicke vorliegen. Mit 'ner Billigdachlatte ist es da nicht getan. Dazu kommt noch, dass dieser Balken voll im Sichtfeld liegt. Er sollte also auch noch einigermaßen aussehen. Zu dick darf er aber auch nicht sein, weil man sich sonst ständig die Oberschenkel beim Sitzen daran anstößt. Alles nicht ganz einfach…
Ist es von nachteil, wenn die Platte durchgehend aufliegt?
Nö. Erfordert nur etwas mehr handwerkliches Geschick, damit nachher nichts wackelt.
Was ist „einlassen“?
*seufz* Wird das ein Grundkurs Holzbearbeitung?
http://www.google.de/search?q=holz+einlassen&ie=UTF-…
Wie ist es mit Buche? Können die „zu hart“ sein, und dann
weniger belastbar?
Hier fiel irgendwo der Hinweis, dass es ab Buche gut wäre.
Buche wäre ok. Ist aber nicht billig.
Geht es nur darum, dass es länger mit einem Dreiecksschleifer
oder von Hand dauert? Da kann man zumindest nicht zu schnell
zu viel entfernen
.
Ein Dreiecksschleifer und ein Schwingschleifer sind zur Oberflächenbearbeitung da. Die haben kaum nennenswerten Tiefenabtrag.
Man merkt, Du hast noch nie ein dickeres Stück Holz formgebend bearbeitet. 
Du kannst natürlich machen was Du willst - und vielleicht wohnst Du ja in einem Fertighaus mit kerzengraden Wänden, wo das alles nicht nötig ist.
Ich garantiere Dir aber, dass Du bei den heute üblichen Putzfehlern und ohne passendes Werkzeug an einem Tag nicht fertig wirst.
Oder Du machst das, was ich früher vorgeschlagen habe und kaufst die Platte gleich 1cm kürzer und schraubst nicht nur hinten, sondern auch an den Seiten Sockelleisten an.
Egal wie sorgfältig und penibel du arbeitest, am Schluß werden links und rechts auf jeden Fall 2-3mm Luft zur Wand bleiben. Das geht nicht anders, weil die Platte ja irgendwie reingesetzt werden muss und dazu meist leicht verkantet wird. Diese Fuge müsstest Du dann mit Silikon schliessen. Ob das so toll ist? Dann solltest Du noch bedenken, dass die Platte sich beim nächsten heissen Sommer ausdehnen wird. Wenn sie dann zu stramm zwischen den Wänden sitzt, wird sie sich wölben.
Also warum nicht Schweiss, Tränen und Blut sparen und gleich kürzer schneiden lassen?
Gruß
Stefan