Tischplatte von Raumseite zu RS: Günstig verwirkl

Hallo.

Ich habe eine Skizze einer Tischplatte erstellt:
http://www.curiosum.net/Skizze.jpg

Diese soll von einer Raumseite zur anderen reichen, und auf an die Wand geschraubten Balken (3 Seiten, 4 Balken) aufliegen.

Die Klappe dient dazu von oben an den Heizungsregler zu gelangen.
Die Aussparung hinten legt die Heizung frei.

Meine Frage ist nun, was das kosten würde (je nach Holzsorte).
Das ganze soll mit dem härtesten Klarlack (2x?) lackiert werden (Kratz, und Wasserringe-Beständig).

Die Platte sollte schon zur Sicherheit 250 - 300 Kg (oder mehr) tragen.

Alle anderen Informationen wie die gebrochene Kante vorne, und die Maximaldicke von 4,50 cm kann man der Skizze entnehmen.

Wenn das Geld spart (muss es wohl), können wir die ganzen Löcher (Tragebalken) selber bohren, und die Platte selbst schleifen und lackieren.

Die Klappe müsste wohl dünner als die Platte sein, damit man sie hochklappen kann.

Ist diese Platte ein teurer Teil des ganzen?
Ich stelle sie mir so vor:
Irgendwie (?) die Platte ausschneiden, ohne mehr als den Schnitt zu entfernen (also keine Löcher für die Stichsäge vorbohren).
Dann die Dicke des ausgeschnittenen Stückes veringern, und an der Vorderkante nach innen hin brechen, damit man die Klappe überhaupt erst „klappen“ kann. Das ganze wird mit Klavierband fixiert.

Wenn das aber nicht so einfach ist, und es einen teuren Teil ausmacht, müssten wir auf die Klappe verzichten.
Dann müsste man unter die Platte kriechen, um die Temperatur zu regeln.

Grüße,
Tobias Claren

Moin,

250 killo? Dann muß aber in der Mitte ein Balken oder Bock rein.

Wie teuer?

Kommt auf die Platte an. Anbieten täte sich da z.B. eine Arbeitsplatte wie sie in der Küche verwendet werden. Die gibts im Baumarkt. Je nach Material (Buche massiv vs. Presspan) und dicke (2cm oder 3,5) unterschiedlich teuer (20 €cken bis nach oben offen).

Nimm einfach Deinen Plan mit, da gibts nämlich einen Holzfachmann mit Kreissäge und guten Ratschlägen, der Dir das alles zuschneidet. Der hat auch eine Oberfräse, mit der er Dir Kabelkanäle o.ä. reinfräst.

Grus,

Chrios

Hi,

Diese soll von einer Raumseite zur anderen reichen, und auf an
die Wand geschraubten Balken (3 Seiten, 4 Balken) aufliegen.

An Deiner Stelle würde ich die Tragbalken weglassen und die Platte gleich auf Schwerlastkonsolen auflegen. Bei einer Plattendicke von >4cm brauchst Du keine flächige Auflage.

Meine Frage ist nun, was das kosten würde (je nach Holzsorte).
Das ganze soll mit dem härtesten Klarlack (2x?) lackiert
werden (Kratz, und Wasserringe-Beständig).

Selbst wenn Du das mit Parkettlack lackierst, wird die Robustheit von der Holzsorte bestimmt. Ich würde dann bei Vollholz nichts nehmen weicher als Buche. Bei der Dicke dann Leimbinder. Bei Sägewerken nachfragen. Ansonsten würde ich auch die Lösung „Küchenarbeitsplatte aus dem Baumarkt“ empfehlen.

Die Platte sollte schon zur Sicherheit 250 - 300 Kg (oder
mehr) tragen.

Dann auf jeden Fall in die Mitte der Platte eine GROSSE Schwerlastkonsole als Stütze.

Irgendwie (?) die Platte ausschneiden, ohne mehr als den
Schnitt zu entfernen (also keine Löcher für die Stichsäge
vorbohren).

Vergiss es! Mit normalem Heimwerkerwerkzeug bekommst Du das nicht hin ohne das es gruselig aussieht. Wenn überhaupt, dann säge das Stück aus der Platte weg ohne Rücksicht auf Verluste und nimm für die eigentliche Klappe ein von der Oberfläche passendes Stück dünneren Materials. Sei Dir aber darüber im klaren, dass du dieses Teil von unten stabilisieren musst. Mit Klavierband alleine wird das unter die Ebende der Tischplatte absacken. Das wird eine elende Fummelei! Lieber einen guten Thermostat (u.U. elektronisch) einbauen und ab und zu drunterkrabbeln.

Nebenbei: Hast Du schon mal eine Platte zwischen zwei Wände montiert? Viel Spaß dabei! Rechne mal damit, dass Du keinen einzigen wirklichen rechten Winkel an den Wänden haben wirst. Messe Deine Werte auf exakt der Höhe, in der die Platte montiert werden soll, miss an verschiedenen Stellen und miss auch die Diagonalen. Oft hast Du nämlich kein Rechteck sondern ein Parallelogramm (wenn der Verputzer es mal wieder eilig hatte).

Auf jeden Fall die Platte etwas kleiner bestellen und mit größeren Abschlußleisten oben arbeiten. Und bei der Montage den Elektrohobel und einen Bandschleifer mit grobem Schmirgelband greifbar haben. Drei handfeste Leute zur Montage sollten auch nicht fehlen.

Gruß
Stefan

Moin,

250 killo? Dann muß aber in der Mitte ein Balken oder Bock
rein.

Nein, das Gewicht ist kein Problem, soweit habe ich mich informiert.
Die Idee wurde auch von einem Schreiner mitgedacht, als ich da war.
Es hieß, dass es durch die Balken hält.

Wie teuer?

Kommt auf die Platte an. Anbieten täte sich da z.B. eine
Arbeitsplatte wie sie in der Küche verwendet werden. Die gibts
im Baumarkt. Je nach Material (Buche massiv vs. Presspan) und
dicke (2cm oder 3,5) unterschiedlich teuer (20 ?cken bis
nach oben offen).

Pressspan kann es schon mal nicht sein, das ist nicht stabil genug.
Ich erinnere mich an Multiplex.
Bei einer max. Dicke von 4,50 cm sollte das Gewicht kein Problem sein.
Es gibt anscheinend eine B-Qualität, nwo auf einer Seite optische Mängel sind.
Das wäre dann die Unterseite.

Mir geht es darum, nur das nötigste machen zu lassen.
Die Klappe ist z.B. ein Punkt bei dem ich nicht weiß, ob sie das ganze nicht um einiges teurer macht.
Naja, so eine geschlossene (bis auf die Heizung) Fläche ist ja auch nicht schlecht. Zur Not muss man mal unter den Tisch kriechen.

Ich weiß wie es aufgebaut sein soll, nur nicht wie es am günstigsten zu machen ist (was muss wer machen, was kann ich selbst machen).

Die Balken könnte man selbst kürzen, schleifen und mit Löchern versehen.
Die Platte müsste „nur“ gefunden und zurechtgeschnitten werden.
Dann sollte noch die Kante vorne abgerundet werden.
Und zuletzt evtl. nach Aufwand/Kosten die Klappe geschnitten werden.

Alles abschleifen und lackieren könnte man selber machen.

Mehr fällt mir soweit ich mir die Skizze nochmal ansehe nicht ein.

Grüße,
Tobias Claren

Hi,

Diese soll von einer Raumseite zur anderen reichen, und auf an
die Wand geschraubten Balken (3 Seiten, 4 Balken) aufliegen.

An Deiner Stelle würde ich die Tragbalken weglassen und die
Platte gleich auf Schwerlastkonsolen auflegen. Bei einer
Plattendicke von >4cm brauchst Du keine flächige Auflage.

Die Idee mit den Tragebalken kam von einem Schreiner bei dem ich war.
Ist auch besser weil „schwebend“ ohne Beine. Auch Stabiler wäre es durch die ganzen tiefen Schrauben in der Wand.

Meine Frage ist nun, was das kosten würde (je nach Holzsorte).
Das ganze soll mit dem härtesten Klarlack (2x?) lackiert
werden (Kratz, und Wasserringe-Beständig).

Selbst wenn Du das mit Parkettlack lackierst, wird die
Robustheit von der Holzsorte bestimmt. Ich würde dann bei
Vollholz nichts nehmen weicher als Buche. Bei der Dicke dann
Leimbinder. Bei Sägewerken nachfragen. Ansonsten würde ich
auch die Lösung „Küchenarbeitsplatte aus dem Baumarkt“
empfehlen.

Küchenplatten aus dem Baumarkt sind keine 100 cm (minimu, evtl. 110 bis max. 120 cm) tief, oder?
Und wie ist es mit der Qualität/Stabilität und dem optischen bei einer Naturplatte?

Die Platte sollte schon zur Sicherheit 250 - 300 Kg (oder
mehr) tragen.

Dann auf jeden Fall in die Mitte der Platte eine GROSSE
Schwerlastkonsole als Stütze.

Die ist laut dem Schreiner bei der Lösung mit der Vollumrandung mit Tragebalken mit vielen tiefen Schrauben nicht nötig. In SternTV haben die glaube ich mal einen Käfer (das Auto ;]) an einen einzigen Haken gehangen.
Auch ist das eine sehr groszügige Auslegung. Der Monitor wiegt evtl. 25 Kg, der kleine Fernseher evtl. 10-15 KG, dann ein Drucker, die Tastatur/Maus-Kombi, und evtl. mal ein Mensch der darauf steigt (Fenster reinigen…).

Irgendwie (?) die Platte ausschneiden, ohne mehr als den
Schnitt zu entfernen (also keine Löcher für die Stichsäge
vorbohren).

Vergiss es! Mit normalem Heimwerkerwerkzeug bekommst Du das
nicht hin ohne das es gruselig aussieht. Wenn überhaupt, dann
säge das Stück aus der Platte weg ohne Rücksicht auf Verluste
und nimm für die eigentliche Klappe ein von der Oberfläche
passendes Stück dünneren Materials. Sei Dir aber darüber im
klaren, dass du dieses Teil von unten stabilisieren musst. Mit
Klavierband alleine wird das unter die Ebende der Tischplatte
absacken. Das wird eine elende Fummelei! Lieber einen guten
Thermostat (u.U. elektronisch) einbauen und ab und zu
drunterkrabbeln.

Diese Klappe soll ja ein Profi machen. Z.B. mit einer feinen Kreisäge an jeder Seite in der Mitte einschneiden, und wenn man durch ist die feine Stichsäge benutzen.
An ein extra Stück dachte ich auch schon, aber das hat nicht die durchgehende Maserung :-/.
Dann lieber weglassen.

Nebenbei: Hast Du schon mal eine Platte zwischen zwei Wände
montiert? Viel Spaß dabei! Rechne mal damit, dass Du keinen
einzigen wirklichen rechten Winkel an den Wänden haben wirst.
Messe Deine Werte auf exakt der Höhe, in der die Platte
montiert werden soll, miss an verschiedenen Stellen und miss
auch die Diagonalen. Oft hast Du nämlich kein Rechteck sondern
ein Parallelogramm (wenn der Verputzer es mal wieder eilig
hatte).

Genau das tat ich. In der selben Höhe an der Wand, und 100cm in den Raum.
Dann auch noch mit verschiedenen Methoden.
Ich werde es noch einmal machen.

Auf jeden Fall die Platte etwas kleiner bestellen und mit
größeren Abschlußleisten oben arbeiten. Und bei der Montage
den Elektrohobel und einen Bandschleifer mit grobem
Schmirgelband greifbar haben. Drei handfeste Leute zur Montage
sollten auch nicht fehlen.

„Abschlussleisten“? Kleiner? Wenn es größer ist, kann man passend hobeln und schmirgeln. Wir haben einen Hobel, einen Schwingschleifer, und einen Dreiecksschleifer. Zu dritt wären wir auch, zuerst kommen ja die Balken an die Wand, auf die die Platte dann nur noch gelegt wird.

In meiner anderen Antwort habe ich auch noch weiters stehen.

Grüße,
Tobias Claren

Hi,

Die Idee mit den Tragebalken kam von einem Schreiner bei dem
ich war.
Ist auch besser weil „schwebend“ ohne Beine. Auch Stabiler
wäre es durch die ganzen tiefen Schrauben in der Wand.

Schlecht ist das sicher nicht - allerdings brauchst Du dann keine solche stabile Platte. Und die tiefen Schrauben brauchst Du auch für die Konsolen. Da ist sogar die Balkenlösung geringfügig schlechter, weil da die Balkendicke noch zur Schraubenlänge hinzukommt und mehr Last auf dem Dübel liegt.

Küchenplatten aus dem Baumarkt sind keine 100 cm (minimu,
evtl. 110 bis max. 120 cm) tief, oder?

Also 100 auf jeden Fall. Bei breiteren würde ich mal beim Schreiner fragen.

Und wie ist es mit der Qualität/Stabilität und dem optischen
bei einer Naturplatte?

Für die Küchenarbeitsplatte aus Pressspan spricht der Preis und die fast unverwüstliche Oberfläche. In den angebotenen Dicken ist auch diese Faserplatte ausreichend verwindungssteif.

Als Alternative böte sich eine Multiplex- oder eine Stableimbinderplatte an. Dicke 22mm reicht da, wenn Du Deine Balkenkonstruktion nimmst. Nachteile: Preis und relativ empfindliche Oberfläche - auch bei Versiegelung.

Diese Klappe soll ja ein Profi machen. Z.B. mit einer feinen
Kreisäge an jeder Seite in der Mitte einschneiden, und wenn
man durch ist die feine Stichsäge benutzen.

Ginge höchstens mit einer Bandsäge - und die haben noch nicht mal Baumärkte.

Dann lieber weglassen.

Auf jeden Fall erheblich billiger!

„Abschlussleisten“? Kleiner? Wenn es größer ist, kann man
passend hobeln und schmirgeln. Wir haben einen Hobel, einen
Schwingschleifer, und einen Dreiecksschleifer. Zu dritt wären
wir auch, zuerst kommen ja die Balken an die Wand, auf die die
Platte dann nur noch gelegt wird.

„Nur noch“ ist gut! Ich garantiere Dir einen sehr arbeitsreichen Tag… :wink:
Spaß beiseite: ein Tipp - gehe in den Baumarkt und lass Dir aus dem billigsten Material („Wabbelplatte“ o.ä.) ein Stück genau mit den Abmessungen Deiner Wunschplatte schneiden. Daran kannst Du dann mal üben und vor allem rausfinden, wie weit die Wände von der DIN für „Masshaltigkeit beim Hochbau“ abweichen. Ich habe schon Wände erlebt, bei denen musste man auf dieser Länge Platten-Material im Zentimeterbereich wegnehmen. Schwing- und Dreiecksschleifer kannst Du übrigens für diese Arbeiten vergessen. Elektrohobel fürs grobe ist ok (wenn man damit umgehen kann); besorg Dir aber noch einen Bandschleifer für die letzten Millimeter.

Wenn die Wände sehr uneben sind und Du den Ehrgeiz hast überall wandbündig zu kommen, hobelst und schleifst Du Dir 'n Wolf! Daher mein Rat, die Platte von vornherein etwas kleiner sägen zu lassen, sie bequem draufzulegen und oben schmale Sockelleisten anzubringen. Irgendeinen Abschluß brauchst Du sowieso - und sei es nur eine Silikonfuge.

Viel Erfolg!

Gruß
Stefan

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Hi,

Die Idee mit den Tragebalken kam von einem Schreiner bei dem
ich war.
Ist auch besser weil „schwebend“ ohne Beine. Auch Stabiler
wäre es durch die ganzen tiefen Schrauben in der Wand.

Schlecht ist das sicher nicht - allerdings brauchst Du dann
keine solche stabile Platte. Und die tiefen Schrauben brauchst
Du auch für die Konsolen. Da ist sogar die Balkenlösung
geringfügig schlechter, weil da die Balkendicke noch zur
Schraubenlänge hinzukommt und mehr Last auf dem Dübel liegt.

Also jetz weiß ich nicht was „Konsolen“ sind.
Hatte da an Beine gedacht.
Wieso sollen „Konsolen“ geringfügig (wenn nur geringfügig, kommt es nur auf die Vorteile an) schlechter sein?
Die Balken haben den Vorteil, dass keine Beine oder sonst etwas unter der Platte für Möbel wie Schränke usw. im Weg ist.

Küchenplatten aus dem Baumarkt sind keine 100 cm (minimu,
evtl. 110 bis max. 120 cm) tief, oder?

Also 100 auf jeden Fall. Bei breiteren würde ich mal beim
Schreiner fragen.

100 cm gibt es?
Ich sah nur 60 cm.
Gibt es die auch in ansehnlichem Massivholz (bzw. Multiplex) mit 261,3 cm Länge Minimum?

Ist es als Arbeitsplatte aus dem Baumarkt günstiger als vom Schreiner?
Wie ist es mit einem Holzhändler (kann auch zuschneiden)?
Der müsste noch günstiger als der Baumarkt sein.
So ist es zumindest zwischen Theis und Baumarkt in Köln bei Spanplatte (ca. die Hälfte).

Und wie ist es mit der Qualität/Stabilität und dem optischen
bei einer Naturplatte?

Für die Küchenarbeitsplatte aus Pressspan spricht der Preis
und die fast unverwüstliche Oberfläche. In den angebotenen
Dicken ist auch diese Faserplatte ausreichend
verwindungssteif.

Wie ist es mit Flüssikkeiten, Schlägen usw.?
Mit Parkettlack müsste auch die noch lackiert werden.
Und gegen Presspan (zumindest für uns) spricht das optische im Vergleich zu Naturholz, bzw. Multiplex-Naturholz).
Auch ist da ja der Belastungsunterschied.

Als Alternative böte sich eine Multiplex- oder eine
Stableimbinderplatte an. Dicke 22mm reicht da, wenn Du Deine
Balkenkonstruktion nimmst. Nachteile: Preis und relativ
empfindliche Oberfläche - auch bei Versiegelung.

Wieso empfindlich?
Mir sagte der Schreiner, das Multiplex mit einer extrem harten Lakierung (Parkettlack?) besser und stabiler als anderes Holz ist.

Diese Klappe soll ja ein Profi machen. Z.B. mit einer feinen
Kreisäge an jeder Seite in der Mitte einschneiden, und wenn
man durch ist die feine Stichsäge benutzen.

Ginge höchstens mit einer Bandsäge - und die haben noch nicht
mal Baumärkte.

Dann lieber weglassen.

Auf jeden Fall erheblich billiger!

„Abschlussleisten“? Kleiner? Wenn es größer ist, kann man
passend hobeln und schmirgeln. Wir haben einen Hobel, einen
Schwingschleifer, und einen Dreiecksschleifer. Zu dritt wären
wir auch, zuerst kommen ja die Balken an die Wand, auf die die
Platte dann nur noch gelegt wird.

„Nur noch“ ist gut! Ich garantiere Dir einen sehr
arbeitsreichen Tag… :wink:
Spaß beiseite: ein Tipp - gehe in den Baumarkt und lass Dir
aus dem billigsten Material („Wabbelplatte“ o.ä.) ein Stück
genau mit den Abmessungen Deiner Wunschplatte schneiden. Daran
kannst Du dann mal üben und vor allem rausfinden, wie weit die
Wände von der DIN für „Masshaltigkeit beim Hochbau“ abweichen.
Ich habe schon Wände erlebt, bei denen musste man auf dieser
Länge Platten-Material im Zentimeterbereich wegnehmen.
Schwing- und Dreiecksschleifer kannst Du übrigens für diese
Arbeiten vergessen. Elektrohobel fürs grobe ist ok (wenn man
damit umgehen kann); besorg Dir aber noch einen Bandschleifer
für die letzten Millimeter.

Wenn die Wände sehr uneben sind und Du den Ehrgeiz hast
überall wandbündig zu kommen, hobelst und schleifst Du Dir 'n
Wolf! Daher mein Rat, die Platte von vornherein etwas kleiner
sägen zu lassen, sie bequem draufzulegen und oben schmale
Sockelleisten anzubringen. Irgendeinen Abschluß brauchst Du
sowieso - und sei es nur eine Silikonfuge.

Jetzt habe ich auch verstanden was es mit den Sockelleisten bedeuten soll.
Und der langen Wand soll evtl. eine Anschlussleiste mit Steckdosen, Teloefonanschlüssen usw. angebracht werden (wie im Büro).
Aber Sockelleisten wären am elegantesten.
Und mit „Hobel“ meinte ich einen Hobel, und keinen E-Hobel :wink:,

Grüße,
Tobias Claren

Nabend,

Also jetz weiß ich nicht was „Konsolen“ sind.
Hatte da an Beine gedacht.

Nö, das ist sowas: http://www.mm-bauelemente.de/baubeschlagshop/c234.html

Wieso sollen „Konsolen“ geringfügig (wenn nur geringfügig,
kommt es nur auf die Vorteile an) schlechter sein?

Weil die Platte nur punktuell aufliegt und es mehr auf die Steifheit der Platte selber ankommt.

Wie ist es mit Flüssikkeiten, Schlägen usw.?

Die üblichen Küchenarbeitsplatten haben eine Kunststoffbeschichtung. Kaputt kriegt man zwar alles, aber bei dieser Oberfläche muss man sich schon sehr anstrengen.

Mit Parkettlack müsste auch die noch lackiert werden.

Es gibt zwar auch Naturholz-Küchenarbeitsplatten, aber die werden normalerweise nicht lackiert sondern eingelassen.

Und gegen Presspan (zumindest für uns) spricht das optische im
Vergleich zu Naturholz, bzw. Multiplex-Naturholz).

Es gibt mitlerweile schon recht gute Holzimitate, aber im Prinzip hast Du recht.

Wieso empfindlich?
Mir sagte der Schreiner, das Multiplex mit einer extrem harten
Lakierung (Parkettlack?) besser und stabiler als anderes Holz
ist.

Multiplex ist nicht gleich Multiplex - und Stabilität und Oberflächenhärte sind unterschiedliche Schuhe. Multiplex wird zum Beispiel auch aus Birkenholz hergestellt. Durch die Verleimung wird das extrem verwindungssteif -> „stabil“. Die Oberfläche ist allerdings so weich, dass man (auch mit Parkettlack) mit dem Fingernagel Riefen reinziehen kann.

Und mit „Hobel“ meinte ich einen Hobel, und keinen E-Hobel :wink:,

Dann Werkzeug mieten! Mit einem Handhobel kommst Du nicht weit. Wenn Du damit allerdings nicht umgehen kannst, rate ich dringend von einem E-Hobel ab. Hole Dir einen soliden Bandschleifer mit grobem (60er) und extrem groben (30er) Schleifbändern.

Gruß
Stefan

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Nabend,

Also jetz weiß ich nicht was „Konsolen“ sind.
Hatte da an Beine gedacht.

Nö, das ist sowas:
http://www.mm-bauelemente.de/baubeschlagshop/c234.html

Die Angabe ist da 350 KG pro Stück *staun*.
Dann würden 4 (bzw. hinten an der Wand auch noch 1-2) reichen?
Und wie ist es mit der Vorderseite? Da könnte ich so etwas nicht anbringen.
Bei der Balkenlösung hätte ich vorne einen auf den Seiten aufliegenden Balken zur Unterstützung. Oder reichen 4 Konsolen, und evtl. noch 1-2 an der Länswand hinten?

Ist das Billiger als die Balkenlösung bei 4-6 Konsolen?

Wieso sollen „Konsolen“ geringfügig (wenn nur geringfügig,
kommt es nur auf die Vorteile an) schlechter sein?

Weil die Platte nur punktuell aufliegt und es mehr auf die
Steifheit der Platte selber ankommt.

Ist es von nachteil, wenn die Platte durchgehend aufliegt?

Wie ist es mit Flüssikkeiten, Schlägen usw.?

Die üblichen Küchenarbeitsplatten haben eine
Kunststoffbeschichtung. Kaputt kriegt man zwar alles, aber bei
dieser Oberfläche muss man sich schon sehr anstrengen.

Mit Parkettlack müsste auch die noch lackiert werden.

Es gibt zwar auch Naturholz-Küchenarbeitsplatten, aber die
werden normalerweise nicht lackiert sondern eingelassen.

Was ist „einlassen“?

Und gegen Presspan (zumindest für uns) spricht das optische im
Vergleich zu Naturholz, bzw. Multiplex-Naturholz).

Es gibt mitlerweile schon recht gute Holzimitate, aber im
Prinzip hast Du recht.

Wieso empfindlich?
Mir sagte der Schreiner, das Multiplex mit einer extrem harten
Lakierung (Parkettlack?) besser und stabiler als anderes Holz
ist.

Multiplex ist nicht gleich Multiplex - und Stabilität und
Oberflächenhärte sind unterschiedliche Schuhe. Multiplex wird
zum Beispiel auch aus Birkenholz hergestellt. Durch die
Verleimung wird das extrem verwindungssteif -> „stabil“.
Die Oberfläche ist allerdings so weich, dass man (auch mit
Parkettlack) mit dem Fingernagel Riefen reinziehen kann.

Stabilität und Oberflächenhärte habe ich auch nicht miteinander verbunden.
Wie ist es mit Buche? Können die „zu hart“ sein, und dann weniger belastbar?
Hier fiel irgendwo der Hinweis, dass es ab Buche gut wäre.

Und mit „Hobel“ meinte ich einen Hobel, und keinen E-Hobel :wink:,

Dann Werkzeug mieten! Mit einem Handhobel kommst Du nicht
weit. Wenn Du damit allerdings nicht umgehen kannst, rate ich
dringend von einem E-Hobel ab. Hole Dir einen soliden
Bandschleifer mit grobem (60er) und extrem groben (30er)
Schleifbändern.

Geht es nur darum, dass es länger mit einem Dreiecksschleifer oder von Hand dauert? Da kann man zumindest nicht zu schnell zu viel entfernen :wink:.

Gruß,
Tobias Claren

Die Angabe ist da 350 KG pro Stück *staun*.

Das ist natürlich nur die Angabe, wieviel das Metall als solches aushält. Die reale Tragkraft hängt (das ist aber bei der Balkenlösung nicht anders) primär von der Güte des Mauerwerks und den verwendeten Dübeln ab. Wer da mit einem 8er Billigdübel und 45er Spaxschrauben arbeitet, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Sache runterbricht.

Dann würden 4 (bzw. hinten an der Wand auch noch 1-2) reichen?
Und wie ist es mit der Vorderseite? Da könnte ich so etwas
nicht anbringen.
Bei der Balkenlösung hätte ich vorne einen auf den Seiten
aufliegenden Balken zur Unterstützung. Oder reichen 4
Konsolen, und evtl. noch 1-2 an der Länswand hinten?

Das hängt stark von der Verwindungssteifigkeit der Platte ab! Bei einer 4,5cm starken Pressspanplatte biegt sich da vorne nichts durch.

Ist das Billiger als die Balkenlösung bei 4-6 Konsolen?

Kann ich Dir nicht sagen. Hängt von den Balken ab. Wenn diese eine tragende Funktion ausüben sollen, wie der Balken an der Vorderseite, muss eine gewisse Holzqualität und eine Mindestdicke vorliegen. Mit 'ner Billigdachlatte ist es da nicht getan. Dazu kommt noch, dass dieser Balken voll im Sichtfeld liegt. Er sollte also auch noch einigermaßen aussehen. Zu dick darf er aber auch nicht sein, weil man sich sonst ständig die Oberschenkel beim Sitzen daran anstößt. Alles nicht ganz einfach…

Ist es von nachteil, wenn die Platte durchgehend aufliegt?

Nö. Erfordert nur etwas mehr handwerkliches Geschick, damit nachher nichts wackelt.

Was ist „einlassen“?

*seufz* Wird das ein Grundkurs Holzbearbeitung?
http://www.google.de/search?q=holz+einlassen&ie=UTF-…

Wie ist es mit Buche? Können die „zu hart“ sein, und dann
weniger belastbar?
Hier fiel irgendwo der Hinweis, dass es ab Buche gut wäre.

Buche wäre ok. Ist aber nicht billig.

Geht es nur darum, dass es länger mit einem Dreiecksschleifer
oder von Hand dauert? Da kann man zumindest nicht zu schnell
zu viel entfernen :wink:.

Ein Dreiecksschleifer und ein Schwingschleifer sind zur Oberflächenbearbeitung da. Die haben kaum nennenswerten Tiefenabtrag.

Man merkt, Du hast noch nie ein dickeres Stück Holz formgebend bearbeitet. :wink:
Du kannst natürlich machen was Du willst - und vielleicht wohnst Du ja in einem Fertighaus mit kerzengraden Wänden, wo das alles nicht nötig ist.
Ich garantiere Dir aber, dass Du bei den heute üblichen Putzfehlern und ohne passendes Werkzeug an einem Tag nicht fertig wirst.

Oder Du machst das, was ich früher vorgeschlagen habe und kaufst die Platte gleich 1cm kürzer und schraubst nicht nur hinten, sondern auch an den Seiten Sockelleisten an.

Egal wie sorgfältig und penibel du arbeitest, am Schluß werden links und rechts auf jeden Fall 2-3mm Luft zur Wand bleiben. Das geht nicht anders, weil die Platte ja irgendwie reingesetzt werden muss und dazu meist leicht verkantet wird. Diese Fuge müsstest Du dann mit Silikon schliessen. Ob das so toll ist? Dann solltest Du noch bedenken, dass die Platte sich beim nächsten heissen Sommer ausdehnen wird. Wenn sie dann zu stramm zwischen den Wänden sitzt, wird sie sich wölben.

Also warum nicht Schweiss, Tränen und Blut sparen und gleich kürzer schneiden lassen?

Gruß
Stefan

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Die Angabe ist da 350 KG pro Stück *staun*.

Das ist natürlich nur die Angabe, wieviel das Metall als
solches aushält. Die reale Tragkraft hängt (das ist aber bei
der Balkenlösung nicht anders) primär von der Güte des
Mauerwerks und den verwendeten Dübeln ab. Wer da mit einem 8er
Billigdübel und 45er Spaxschrauben arbeitet, muss sich nicht
wundern, wenn ihm die Sache runterbricht.

Dann würden 4 (bzw. hinten an der Wand auch noch 1-2) reichen?
Und wie ist es mit der Vorderseite? Da könnte ich so etwas
nicht anbringen.
Bei der Balkenlösung hätte ich vorne einen auf den Seiten
aufliegenden Balken zur Unterstützung. Oder reichen 4
Konsolen, und evtl. noch 1-2 an der Länswand hinten?

Das hängt stark von der Verwindungssteifigkeit der Platte ab!
Bei einer 4,5cm starken Pressspanplatte biegt sich da vorne
nichts durch.

Ist das Billiger als die Balkenlösung bei 4-6 Konsolen?

Kann ich Dir nicht sagen. Hängt von den Balken ab. Wenn diese
eine tragende Funktion ausüben sollen, wie der Balken an der
Vorderseite, muss eine gewisse Holzqualität und eine
Mindestdicke vorliegen. Mit 'ner Billigdachlatte ist es da
nicht getan. Dazu kommt noch, dass dieser Balken voll im
Sichtfeld liegt. Er sollte also auch noch einigermaßen
aussehen. Zu dick darf er aber auch nicht sein, weil man sich
sonst ständig die Oberschenkel beim Sitzen daran anstößt.
Alles nicht ganz einfach…

Ist es von nachteil, wenn die Platte durchgehend aufliegt?

Nö. Erfordert nur etwas mehr handwerkliches Geschick, damit
nachher nichts wackelt.

Was ist „einlassen“?

*seufz* Wird das ein Grundkurs Holzbearbeitung?
http://www.google.de/search?q=holz+einlassen&ie=UTF-…

OK, „Einlassen“ als solches kannte ich.
Der Begriff war mir neu.
Dann habe ich aber keine sehr harte Oberfläche wie bei einer starken Lackierung, nehme ich an.

Wie ist es mit Buche? Können die „zu hart“ sein, und dann
weniger belastbar?
Hier fiel irgendwo der Hinweis, dass es ab Buche gut wäre.

Buche wäre ok. Ist aber nicht billig.

Geht es nur darum, dass es länger mit einem Dreiecksschleifer
oder von Hand dauert? Da kann man zumindest nicht zu schnell
zu viel entfernen :wink:.

Ein Dreiecksschleifer und ein Schwingschleifer sind zur
Oberflächenbearbeitung da. Die haben kaum nennenswerten
Tiefenabtrag.

Man merkt, Du hast noch nie ein dickeres Stück Holz formgebend
bearbeitet. :wink:
Du kannst natürlich machen was Du willst - und vielleicht
wohnst Du ja in einem Fertighaus mit kerzengraden Wänden, wo
das alles nicht nötig ist.
Ich garantiere Dir aber, dass Du bei den heute üblichen
Putzfehlern und ohne passendes Werkzeug an einem Tag nicht
fertig wirst.

Das Haus ist entweder BJ 72 oder 74.
Bei den Vermessungen der Wandabstände in Tischhöhe, vorne und hinten, war das Ergebnis bis auf höchstens ein evtl. zwei Milimeter gleich (evtl. sogar genauer).

Oder Du machst das, was ich früher vorgeschlagen habe und
kaufst die Platte gleich 1cm kürzer und schraubst nicht nur
hinten, sondern auch an den Seiten Sockelleisten an.

Sockelleisten (bzw. Fussleisten, s.u.) kann man später immer noch anbringen, wenn es sein muss, bzw. es einem einfach besser gefällt.
261 cm (oder statt 261,30 cm wären bei den Wandgenauigkeiten nicht schlecht, oder?
Ich werde auf jeden Fall noch einmal an mehreren Stellen in der gewünschten Tischplattenhöhe von 72 cm (perfekt ergonomisch) messen.

Egal wie sorgfältig und penibel du arbeitest, am Schluß werden
links und rechts auf jeden Fall 2-3mm Luft zur Wand bleiben.
Das geht nicht anders, weil die Platte ja irgendwie
reingesetzt werden muss und dazu meist leicht verkantet wird.
Diese Fuge müsstest Du dann mit Silikon schliessen. Ob das so
toll ist? Dann solltest Du noch bedenken, dass die Platte sich
beim nächsten heissen Sommer ausdehnen wird. Wenn sie dann zu
stramm zwischen den Wänden sitzt, wird sie sich wölben.

Ich bekam auch noch das Angebot, dass man auch Parkett nehmen könne.
Das sieht gut aus, und ist auch mit ca. 27 EUR ziemlich günstig.

Mit Parkettlack eine schöne Arbeitsplatte, auf die man Problemlos auch draufsteigen kann. Es ist schließlich Fussboden :wink:.
Auch wäre da das Maß von 261,30 cm kein Problem. Bei den meisten Platten ist ab 250 cm nur mit Ankleben zu verlängern.

„Fussleisten“ wären da auch passend bei Parkett.
Wenn das geht, stelle ich mir das schön vor.

Und wenn es wegen der Dicke, besser wäre die Platte zusätzlich zu stützen, könnte man in der Mitte noch einen dritten Längsbalken anbringen.

Grüße,
Tobias Claren

Ich werde auf jeden Fall noch einmal an mehreren Stellen in
der gewünschten Tischplattenhöhe von 72 cm (perfekt
ergonomisch) messen.

Halte auch mal eine große Wasserwaage an die Wände, ob die nicht nach oben hin „enger“ werden.

Ich bekam auch noch das Angebot, dass man auch Parkett nehmen
könne.
Das sieht gut aus, und ist auch mit ca. 27 EUR ziemlich
günstig.

Parkett??? Das ist absolut nicht durchbiegefest! Man kann das zwar wirklich prima als Oberfläche nehmen (allerdings ist ein Kieferparkett auch nicht kratzfester als eine normale Kiefernholzplatte), aber man muss auf jeden Fall noch eine solide Unterlage schaffen. Tischlerplatte oder OSB würde sich anbieten.

Mit Parkettlack eine schöne Arbeitsplatte, auf die man
Problemlos auch draufsteigen kann. Es ist schließlich
Fussboden :wink:.

Schon mal gesehen, wie panisch ein Parkettbesitzer reagiert, wenn ihn eine Frau in High-Heels besucht?

Auch wäre da das Maß von 261,30 cm kein Problem. Bei den
meisten Platten ist ab 250 cm nur mit Ankleben zu verlängern.

Dann warst Du in den falschen Geschäften.

Und wenn es wegen der Dicke, besser wäre die Platte zusätzlich
zu stützen, könnte man in der Mitte noch einen dritten
Längsbalken anbringen.

Parkett ist eine mehrere Millimeter dünne Furnierschicht auf einem MDF-Träger. Kann man mit blosser Hand biegen. Das braucht eine vollflächige Unterlage und keine Stützbalken.

Gruß
Stefan

Ich werde auf jeden Fall noch einmal an mehreren Stellen in
der gewünschten Tischplattenhöhe von 72 cm (perfekt
ergonomisch) messen.

Halte auch mal eine große Wasserwaage an die Wände, ob die
nicht nach oben hin „enger“ werden.

Wir habe eine große Wasserwaage, das werde ich machen.

Ich bekam auch noch das Angebot, dass man auch Parkett nehmen
könne.
Das sieht gut aus, und ist auch mit ca. 27 EUR ziemlich
günstig.

Parkett??? Das ist absolut nicht durchbiegefest! Man kann das
zwar wirklich prima als Oberfläche nehmen (allerdings ist ein
Kieferparkett auch nicht kratzfester als eine normale
Kiefernholzplatte), aber man muss auf jeden Fall noch eine
solide Unterlage schaffen. Tischlerplatte oder OSB würde sich
anbieten.

Das war Holz-ASS aus Bliesheim. Die haben sich das vielleicht irgend wie mit weiteren Schritten vorgestellt. Ich hatte da angerufen, und denen danach die Skizze gefaxt.
Z.B. auf einfache Platte geklebt, so dass es zusammen schön und stabil ist.
Ich war noch bei einem Holz, und weiteres-Händler vor Ort. Also ohne Schreinerei. Der konnte sich das auch nicht richtig vorstellen, die haben Parkett da.

Dort sprachen wir auch über eine Multiplex-Birke-Platte mit 300 x 150 cm bei 24mm „stark“. Bei einem m²-Preis von 21,25 Euro. Da blieben ca. 1,6 m² Verschnitt :-/. Den Rest könnte man notfalls als Regal an die Wand machen. Z.B. ein langes durchgehendes über dem Fenster. Es sind 40 cm, zu tief für eins, und zu wenig für zwei. Da müssten wir noch weitere (Regal)-Bretter des gleichen Typs finden, um über der Platte an der Wand alles rundum mit Regalen zu versehen.

Mit Parkettlack eine schöne Arbeitsplatte, auf die man
Problemlos auch draufsteigen kann. Es ist schließlich
Fussboden :wink:.

Schon mal gesehen, wie panisch ein Parkettbesitzer reagiert,
wenn ihn eine Frau in High-Heels besucht?

Warum wird überhaupt „Parkettlack“ verwendet, wenn er so empfindlich ist?
DD-Lack als Zweikomponentenlack ist ja wie ich erfuhr anscheinend härter.

Auch wäre da das Maß von 261,30 cm kein Problem. Bei den
meisten Platten ist ab 250 cm nur mit Ankleben zu verlängern.

Dann warst Du in den falschen Geschäften.

Ich habe mit einem Holzhändler in Köln (Thies) telefoniert, und mir was faxen lassen.
Dann noch mit einem Händler/Schreiner (Holz-Ass) in Bliesheim.
Und ich war jetzt hier in Erftstadt bei Bünder (Holzhändler).

Wie finde ich den passenden Händler mit dem passenden Holz in der Nähe.
Gibt es bestimmte Quellen?

Und wenn es wegen der Dicke, besser wäre die Platte zusätzlich
zu stützen, könnte man in der Mitte noch einen dritten
Längsbalken anbringen.

Parkett ist eine mehrere Millimeter dünne Furnierschicht auf
einem MDF-Träger. Kann man mit blosser Hand biegen. Das
braucht eine vollflächige Unterlage und keine Stützbalken.

„Russisch Antik“ wäre z.B. dicker :wink:, aber auch teurer.
Aber die Schreinerin die die Idee mit dem Parkett hatte, könnte auch eine genauere Vorstellung bezüglich der Verarbeitung haben.
Da muss ich noch mal nachfragen wie das gedacht war.